Perserteppich Fars 146 x 101 cm Wolle handgewebt

492$

Handgewebter Fars Perserteppich | Material: Wolle und Baumwolle | Größe: 146 x 101 cm | Muster: Beidseitig identisch | Zustand: Sehr gut

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Inventarnummer: 8ECE633C

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Kelim ist handgewebt und besteht aus Wolle. In der Beschreibung werden außerdem Baumwolle und Naturfasern als verwendete Materialien genannt. Wolle gehört seit langer Zeit zu den klassischen Werkstoffen für orientalische Textilien. Sie wird wegen ihrer Widerstandsfähigkeit, ihrer angenehmen Haptik und ihrer Eignung für den täglichen Gebrauch geschätzt. Baumwolle kann in der Herstellung ergänzend eingesetzt werden und unterstützt eine klar aufgebaute textile Struktur.

Ein Kelim entsteht durch Weben und nicht durch das Verknoten einzelner Florreihen. Kettfäden bilden das Grundgerüst, während Schussfäden quer dazu eingetragen und verdichtet werden. Auf diese Weise entsteht eine flache, geschlossene Fläche ohne den für geknüpfte Teppiche typischen Flor. Die handgewebte Technik macht die Konstruktion des Textils zu einem sichtbaren Bestandteil seiner Erscheinung. Farben und Formen werden direkt in die Webarbeit integriert.

Die Beschreibung verbindet die handgewebte Ausführung mit Robustheit und Beständigkeit gegenüber Abnutzung und Belastung. Zugleich werden die verwendeten Materialien als angenehm im Gebrauch beschrieben. Bei diesem Stück handelt es sich um einen Kelim im Fars-Design. Sein Muster ist auf beiden Seiten identisch. Der Kelim befindet sich in sehr gutem Zustand.

Beim Weben muss die Spannung der Kette gleichmäßig gehalten werden. Die Schussfäden werden in einzelnen Abschnitten eingetragen, damit Farbflächen und Konturen entstehen können. Gerade bei geometrischen Mustern verlangt dieser Vorgang eine genaue Abstimmung von Webtechnik, Farbwechseln und Musterfolge. Das überlieferte handwerkliche Wissen zeigt sich deshalb sowohl im fertigen Ornament als auch in der Stabilität und Geschlossenheit der Webfläche.

Herkunft und Tradition

Der Kelim stammt aus dem Gebiet Fars in der Nähe von Shiraz. Fars zählt zu den historisch und kulturell bedeutenden Regionen Irans und wird häufig mit den Anfängen der persischen Zivilisation verbunden. Die Region besitzt eine lange Tradition handwerklicher Textilherstellung. Über viele Generationen entwickelten sich dort unterschiedliche Formen des Webens, Knüpfens und Musterns. Dieses Wissen wurde innerhalb von Familien, Dörfern und lokalen Gemeinschaften weitergegeben.

Fars liegt im Süden Irans und umfasst landschaftlich und kulturell unterschiedliche Gebiete. Diese Vielfalt findet ihren Ausdruck in den dortigen Teppichen und Kelims. Fars-Textilien folgen nicht nur einem einzigen festen Muster. Je nach lokaler Tradition können sie verschiedene geometrische Gliederungen, Farbkombinationen und stilisierte Zeichen zeigen. Die große Bandbreite der Muster gehört zu den kennzeichnenden Eigenschaften der regionalen Teppichkunst.

Die Nähe zu Shiraz verweist auf einen Kulturraum, in dem städtische Einflüsse mit Dorf- und Nomadentraditionen zusammentrafen. Shiraz war und ist ein bedeutendes kulturelles Zentrum. Gleichzeitig entstanden in ländlichen Gebieten und bei nomadisch geprägten Gemeinschaften textile Arbeiten, die auf praktische Verwendung und überlieferte Gestaltung ausgerichtet waren. Kelims konnten als Bodenbelag, Abdeckung oder dekoratives Gewebe dienen. Ihre flache Konstruktion machte sie für unterschiedliche Bereiche des Alltags geeignet.

Die iranische Teppichkultur umfasst sowohl geknüpfte Teppiche als auch flach gewebte Kelims. Bei einem Kelim werden Muster und Farben während des Webvorgangs in die Fläche eingearbeitet. Dadurch können Linien, Rauten, Bänder und andere geometrische Formen deutlich hervortreten. Die Herstellung erfordert Kontrolle über Fadenspannung, Schusseintrag und Farbwechsel. Die sichtbare Gestaltung ist daher unmittelbar mit der technischen Ausführung verbunden.

Fars ist für eine Vielfalt an Mustern und für erdige ebenso wie lebendige Farbstimmungen bekannt. Regionale Textilien können die Umgebung, die Lebensweise und die kulturellen Vorstellungen ihrer Weber widerspiegeln. Naturformen werden dabei häufig vereinfacht und in geometrische Zeichen übertragen. Diese Stilisierung ermöglicht es, Pflanzen, Tiere, Sterne oder andere Bezugspunkte in eine geordnete textile Fläche einzufügen, ohne sie naturgetreu abzubilden.

Orientalische Teppiche und Kelims waren historisch nicht nur praktische Bodenabdeckungen. Sie konnten Geschichten, Traditionen und handwerkliches Wissen weitertragen. Textilien spielten bei verschiedenen Anlässen eine Rolle, darunter Hochzeiten und religiöse Feierlichkeiten. Fars-Kelims stehen damit in einer Tradition, in der Alltagsgebrauch, kulturelle Erinnerung und dekorative Gestaltung eng miteinander verbunden sind. Das Fars-Design dieses Stücks wird durch seine handgewebte Ausführung ergänzt.

Design und Muster

Das Design dieses Stücks wird als Fars-Design beschrieben. Das Muster ist auf beiden Seiten identisch. Bei einem flach gewebten Kelim ist diese Eigenschaft besonders relevant, weil die Gestaltung nicht ausschließlich auf einer hochflorigen Vorderseite sichtbar ist. Die identische Zeichnung auf beiden Seiten verleiht dem Textil eine einheitliche Wirkung und macht die Webstruktur zu einem Teil des Erscheinungsbildes.

Fars-Designs arbeiten häufig mit geometrischer Ordnung. Rauten, Linien, Bänder, stilisierte Medaillons und vereinfachte Pflanzenformen können in regionalen Kelims miteinander verbunden werden. Solche Motive sind gewöhnlich nicht als naturalistische Darstellungen angelegt. Sie werden reduziert, wiederholt und in eine klare textile Abfolge gebracht. Aus der Entfernung kann das Muster geschlossen erscheinen; bei näherer Betrachtung wird es aus einzelnen gewebten Farb- und Formelementen sichtbar.

Die Musterwelt orientalischer Kelims kann natürliche und kulturelle Bezüge aufnehmen. Pflanzen, Tiere, Sterne, Wege und Schutzzeichen werden in den verschiedenen regionalen Traditionen oft stark stilisiert dargestellt. Ihre genaue Bedeutung kann sich je nach Region, Gemeinschaft und Überlieferung unterscheiden. Deshalb lässt sich ein einzelnes geometrisches Zeichen nicht immer einer allgemein gültigen Aussage zuordnen. Erkennbar bleibt jedoch die Verbindung von Wiederholung, Ornament und handwerklicher Ordnung.

Geometrische Kelimmuster entstehen aus dem Zusammenspiel von Kette und Schuss. Farbflächen werden direkt in das Gewebe eingebracht und nicht nachträglich auf eine Oberfläche gemalt. Dadurch erhalten Konturen eine für handgewebte Textilien typische textile Klarheit. Die sichtbare Form hängt unmittelbar davon ab, wie die Schussfäden geführt und die Farbbereiche aneinandergefügt werden. Muster und Technik sind bei einem Kelim daher nicht voneinander zu trennen.

Die regionale Fars-Tradition erlaubt eine große gestalterische Vielfalt. Erdige Farbtöne können neben lebendigen Farben stehen; wiederkehrende Formen können eine ruhige Ordnung oder eine bewegte Folge erzeugen. Die Beschreibung dieses Stücks nennt das Fars-Design und das beidseitig identische Muster, ohne einzelne zusätzliche Motive oder Farben festzulegen. Daher steht hier die regionale Gestaltungssprache im Mittelpunkt und nicht die Zuschreibung nicht genannter Einzelheiten.

Ein Fars-Kelim kann in traditionell eingerichteten Räumen ebenso wie in einer modernen Umgebung eingesetzt werden. Geometrische Formen lassen sich mit schlichten Möbeln verbinden und behalten dennoch ihren Bezug zur orientalischen Webtradition. Die beidseitig identische Gestaltung macht die Zeichnung unabhängig von der gewählten Seite lesbar. Zugleich bleibt die flache Webtechnik im Gesamtbild erkennbar und prägt die Wirkung des Textils.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Kelims gehören seine handgewebte Ausführung, das Fars-Design und das auf beiden Seiten identische Muster. Als Materialien werden Wolle, Baumwolle und Naturfasern beschrieben. Diese Materialbasis wird mit Robustheit, einem angenehmen Gebrauch und Beständigkeit gegenüber Abnutzung und Belastung verbunden. Der Zustand des Kelims ist sehr gut.

Der Kelim kann in verschiedenen Wohnbereichen verwendet werden. Genannt werden Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flur. Darüber hinaus eignet er sich laut Beschreibung auch für gewerbliche Räume wie Cafés oder Boutiquen. Die handgewebte Ausführung wird als passend für Räume mit Fußbodenheizung beschrieben. Dabei sollte die Temperatur moderat gehalten werden, damit die Materialien nicht beschädigt werden.

Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenfunktion empfohlen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, um ein Ausbleichen der Farben zu verhindern. Die Hinweise dienen dem schonenden Umgang mit der gewebten Oberfläche und dem Erhalt der beschriebenen Materialien.

FAQ

Wie pflege ich diesen Kelim richtig?

Der Kelim sollte regelmäßig ohne Bürstenfunktion abgesaugt werden. Bei Flecken ist es wichtig, möglichst sofort zu reagieren und die betroffene Stelle mit einem feuchten Tuch abzutupfen. Starkes Reiben sollte vermieden werden, damit die gewebte Fläche nicht unnötig beansprucht wird. Direkte Sonneneinstrahlung kann ein Ausbleichen der Farben begünstigen und sollte deshalb vermieden werden. Eine schonende und regelmäßige Reinigung unterstützt den Erhalt von Muster, Farbe und Material.

Woher stammt das Design dieses Kelims?

Das Design stammt aus der Fars-Region im Iran, aus dem Gebiet in der Nähe von Shiraz. Fars ist für vielfältige und einflussreiche Teppich- und Webtraditionen bekannt. Regionale Kelims verbinden häufig geometrische Formen mit kulturellen und natürlichen Bezügen, die über Generationen weitergegeben wurden. Bei diesem Stück ist das Muster auf beiden Seiten identisch. Die Bezeichnung Fars-Design beschreibt die regionale Gestaltungstradition.

Kann der Kelim in Räumen mit Fußbodenheizung verwendet werden?

Ja, dieser handgewebte Kelim kann in Wohnräumen mit Fußbodenheizung verwendet werden. Die Temperatur sollte moderat eingestellt werden, damit die Materialien nicht beschädigt werden. Eine angemessene Temperatur ergänzt die schonende Pflege und unterstützt den Erhalt der gewebten Struktur. Zusätzlich sollte der Kelim regelmäßig ohne Bürstenfunktion gesaugt und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

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