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Seit 1876 · 5. Generation
Eine Familiengeschichte, verwoben mit der persischen Teppichknüpfkunst
Seit fünf Generationen ist unsere Familie Teil der Geschichte der persischen Teppichknüpfkunst. Aufzeichnungen im Teppichmuseum Teheran zeigen, wie die klassischen Knüpfzentren — Kerman, Täbris, Hamadan und Isfahan — durch ein schweizerisch-britisches Handelshaus, gegründet von Franz Theodor Strauss, für den europäischen Geschmack angepasst wurden.
Ein Großteil dieses frühen Handels in der Region Farahan geht vermutlich auf drei einflussreiche Farahani-Staatsmänner zurück, darunter Mirza Taghi Khan-e Farahani — bekannt als Amir Kabir — Premierminister Persiens bis 1851. Jahrzehnte später brachten die Europareisen von Naser al-Din Schah (1873, 1878, 1889) die persische Kultur an die Höfe von Königin Victoria und Kaiser Franz Joseph I. und inspirierten Johann Strauss II. zur Komposition des „Persischen Marsches“, der in Wien zu Ehren des Schahs aufgeführt wurde.
Unsere ganze Geschichte lesenEine lebendige Kunstform
Ein Handwerk für Paläste und Museen
Die persische Teppichknüpfkunst zählt zu den bedeutendsten Textiltraditionen der Welt — gesammelt von Museen, hochgeschätzt bei Auktionen und seit Jahrhunderten Teil der Geschichte königlicher Höfe.
In den großen Museen der Welt
Der Ardabil-Teppich — der älteste datierte Teppich der Welt, fertiggestellt um 1539–40 für den safawidischen Schah Tahmasp I. — befindet sich heute im Victoria & Albert Museum in London sowie im Los Angeles County Museum of Art. Persische Teppiche sind zudem Teil der ständigen Sammlungen des Metropolitan Museum of Art, des Louvre und der Eremitage in Russland.
Auktionsrekord
Im Jahr 2013 wurde ein persischer Teppich aus dem 17. Jahrhundert in „Vasen“-Technik aus Kerman — einst Teil der Clark Collection — bei Sotheby’s New York für 33,8 Millionen US-Dollar versteigert, bis heute der höchste jemals bei einer Auktion für einen Teppich gezahlte Preis.
Präsenz an königlichen Höfen
Von den Seiden- und Metallfaden-Geschenken Schah Abbas‘ I. an den Dogenpalast in Venedig im 16. Jahrhundert bis zu Teppichen, die für die königlichen Residenzen Großbritanniens unter König Georg III. gewebt wurden — persische und von Persien inspirierte Teppiche schmücken seit einem halben Jahrtausend königliche Paläste.
Weltweite Präsenz
Unsere Standorte weltweit
Wir betreiben Lagerhäuser und Showrooms in Wien, Hamburg, Dubai, New York, Los Angeles und Teheran — und koordinieren globale Logistik, lokale Distribution und persönliche Beratung, um weltweit schnelle Lieferung und fachkundigen Service zu gewährleisten.


