Perserteppich Ghashgai 286 x 200 cm Wolle handgewebt

944$

Handgewebter Ghashgai Perserteppich | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: ca. 286 x 200 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 0913680C Kategorien: , ,

Inventarnummer: 0913680C

Beschreibung

Ghashgai Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Ghashgai Kelim ist handgewebt und besteht im Flor aus 100% Wolle. Die Kette besteht aus 100% Baumwolle. Als Kelim besitzt der Teppich eine flache, gewebte Struktur ohne hohen Flor. Die Naturfarbe gehört zu seiner sichtbaren Gestaltung und unterstreicht die schlichte Wirkung der Oberfläche. Die verwendete Wolle gibt dem Gewebe eine griffige Haptik und verbindet die für Kelims typische flache Ausführung mit einem widerstandsfähigen Material.

Beim Handweben werden die Fäden nicht in einem industriellen Fertigungsablauf zu einem gleichförmigen Florteppich verarbeitet. Stattdessen entsteht die Fläche durch das strukturierte Zusammenspiel von Kette und Schuss. Diese Technik ist für Kelims charakteristisch und macht die Webart unmittelbar sichtbar. Die flache Konstruktion lässt sich gut in Räume integrieren, in denen ein Teppich mit geringer Aufbauhöhe gewünscht ist.

Wolle wird im traditionellen Teppichhandwerk wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer natürlichen isolierenden Eigenschaften verwendet. Sie kann zu einer angenehmen Fußwärme beitragen, ohne dass der Kelim dadurch seine flache Form verliert. Die Baumwolle in der Kette bildet die Grundlage des Gewebes und unterstützt die Verbindung der einzelnen Schussfäden. Bei einem handgewebten Kelim sind Material und Konstruktion daher eng miteinander verbunden.

Der Teppich ist neu. Er ist für die Verwendung auf Fußbodenheizungen geeignet. Seine flache Webstruktur und die verwendeten Materialien bestimmen seinen Charakter als handgewebter Wollkelim. Die Ausführung ist damit klar von einem klassisch hochflorigen, handgeknüpften Teppich zu unterscheiden.

Herkunft und Tradition

Die Herkunft dieses Teppichs ist Persien. Mit Ghashgai wird eine Teppichtradition verbunden, die im Süden des Iran beheimatet ist und von den Ghashgai geprägt wurde. Die Ghashgai werden als nomadisches Volk beschrieben. Ihre textile Kultur entstand in einer Lebenswelt, in der Webarbeiten nicht nur dekorative Aufgaben erfüllten, sondern auch zum täglichen Gebrauch gehörten. Kelims konnten dabei als praktische textile Flächen hergestellt und transportiert werden.

Die nomadische Tradition beeinflusst die Art, wie Ghashgai-Textilien betrachtet werden. Ein Kelim ist kein anonymes Industrieprodukt, sondern steht für eine handwerkliche Methode, bei der die Fläche aus einzelnen Arbeitsvorgängen aufgebaut wird. Das Weben erfordert die Abstimmung von Kettfäden, Schussfäden, Spannung und Musteraufbau. Gerade bei einer flachen Webarbeit bleibt die technische Struktur deutlich erkennbar. Sie gehört zum historischen Charakter dieser Textilform.

Ghashgai-Teppiche sind für traditionelle Muster und eine eigenständige Farbauffassung bekannt. In der überlieferten Gestaltung können geometrische Formen, stilisierte Pflanzenmotive und Zeichen aus der alltäglichen Umgebung miteinander verbunden werden. Solche Elemente wurden innerhalb von Familien und Gemeinschaften weitergegeben und im handwerklichen Prozess immer wieder neu angeordnet. Nicht jedes einzelne Stück muss dabei dieselbe Zeichensprache oder dieselbe Farbfolge zeigen. Die regionale Tradition bildet vielmehr einen Rahmen für unterschiedliche textile Ausführungen.

Die Herstellung eines Kelims steht außerdem mit der Geschichte des Webens im persischen Kulturraum in Verbindung. Flachgewebe wurden für verschiedene Aufgaben genutzt und konnten aufgrund ihrer Konstruktion vergleichsweise unkompliziert ausgebreitet, aufgenommen und transportiert werden. Das erklärt, weshalb Kelims in nomadischen und sesshaften Lebensformen gleichermaßen eine Rolle spielten. Ihre Gestaltung verbindet Gebrauch und Ornament, ohne dass die textile Funktion hinter dem Muster verschwinden muss.

Bei den Ghashgai werden Motive und handwerkliche Kenntnisse über Generationen vermittelt. Die Weitergabe erfolgt nicht nur über fertige Vorlagen, sondern auch über das praktische Erlernen der Webtechnik. Dadurch können regionale Merkmale erhalten bleiben, während Farben, Anordnungen und einzelne Formen variieren. Die Bezeichnung Ghashgai verweist somit auf eine kulturelle und handwerkliche Tradition, nicht auf ein maschinell standardisiertes Dekor.

Die Herkunftsbezeichnung Persien beschreibt den überlieferten geografischen und kulturellen Zusammenhang dieser Teppichart. Die Ghashgai-Tradition ist dabei mit dem Süden des Iran verbunden. In dieser Region gehören handgefertigte Textilien zu einer langen Geschichte der Wollverarbeitung. Wolle konnte aus der örtlichen Tierhaltung gewonnen und für robuste Gebrauchsgewebe eingesetzt werden. Beim Kelim treffen diese regionalen Voraussetzungen auf die Technik des Handwebens.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch angegeben. Die Naturfarbe prägt seine sichtbare Farbwirkung. Sie gibt der Oberfläche einen zurückhaltenden, erdverbundenen Charakter und lässt die Webstruktur in den Vordergrund treten. Eine Naturfarbe kann mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen kombiniert werden, weil sie nicht auf eine einzelne kräftige Akzentfarbe festgelegt ist.

Für Ghashgai-Teppiche sind geometrische Muster typisch. Geometrische Gestaltung entsteht durch die Anordnung von Linien, Winkeln, Rauten, Haken, Stufen und wiederkehrenden Feldern. In einem Kelim werden solche Formen nicht wie auf einer gemalten Fläche aufgetragen. Sie entstehen aus der Folge der farbigen Schussfäden und aus der Art, wie diese im Gewebe geführt werden. Das Muster ist dadurch unmittelbar mit der Konstruktion verbunden.

Traditionelle Ghashgai-Entwürfe können sowohl zentrale Formen als auch eine fortlaufende Gliederung der Fläche verwenden. Ein einzelnes Motiv lässt sich als eigenständiges Zeichen lesen, während eine Wiederholung Rhythmus und Ordnung schafft. Bordüren können die Außenkanten betonen und einen Übergang zwischen Rand und Innenfläche bilden. Auch kleinere Zierelemente können die größeren geometrischen Felder ergänzen. Welche Formen tatsächlich auf einem einzelnen Teppich erscheinen, ist von der jeweiligen Ausführung abhängig; die Ghashgai-Tradition bietet dafür einen vielfältigen gestalterischen Rahmen.

In der überlieferten Ghashgai-Musterwelt werden Zeichen häufig mit Natur, Tieren, Pflanzen oder dem täglichen Leben in Verbindung gebracht. Dabei handelt es sich um stilisierte Darstellungen, nicht um naturalistische Abbildungen. Die Reduktion auf klare Konturen passt zur Logik des Flachgewebes. Ein Motiv muss so aufgebaut sein, dass es mit Kette und Schuss technisch umgesetzt werden kann. Daraus entstehen die charakteristischen kantigen oder stufigen Konturen vieler Kelim-Muster.

Farbe und Muster erfüllen im orientalischen Teppichhandwerk mehrere Aufgaben. Sie strukturieren die Fläche, unterscheiden einzelne Bereiche voneinander und verleihen wiederkehrenden Zeichen eine eigene Lesbarkeit. Bei Ghashgai-Textilien werden traditionelle Farbv orstellungen und geometrische Ordnung miteinander verbunden. Der vorliegende Teppich ist in Naturfarbe gehalten, wodurch die Gestaltung ruhiger wirkt als bei stark kontrastierenden Kompositionen. Seine Einordnung als orientalisches Muster bleibt dennoch erhalten.

Die flache Oberfläche unterstützt eine klare Wahrnehmung von Linien und Feldern. Anders als bei einem hohen Flor werden die Formen nicht durch die Länge der Fasern verdeckt. Das Licht trifft auf eine relativ geschlossene textile Fläche und macht die Webrichtung sowie mögliche feine Strukturunterschiede sichtbar. Diese Eigenschaften gehören zum Erscheinungsbild eines Kelims und erklären, weshalb Flachgewebe häufig als grafisch und präzise wahrgenommen werden.

In modernen Räumen kann die Naturfarbe als ruhige textile Fläche eingesetzt werden. In klassisch eingerichteten Räumen knüpft das orientalische Muster an die lange Geschichte persischer Webtraditionen an. Die Gestaltung ist dadurch nicht auf einen bestimmten Wohnstil beschränkt. Sie kann als eigenständige textile Fläche wirken oder andere Farben und Materialien im Raum ergänzen. Entscheidend bleibt der Zusammenhang aus Naturfarbe, orientalischer Mustertradition und flacher handgewebter Konstruktion.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Teppichs ist seine Ausführung als handgewebter Ghashgai Kelim. Die flache Webart unterscheidet ihn von einem handgeknüpften Teppich mit ausgeprägtem Flor. Die Materialangabe nennt 100% Wolle im Flor und 100% Baumwolle in der Kette. Der Teppich ist neu und für Fußbodenheizungen geeignet.

Wolle wird im Ausgangstext als robustes Material mit natürlicher Isolationswirkung beschrieben. Dadurch kann sie zu einem angenehmen Wärmeempfinden am Boden beitragen. Die flache Konstruktion macht den Kelim außerdem vielseitig für Wohn- und Schlafräume einsetzbar. Seine Naturfarbe lässt sich in moderne wie auch klassische Einrichtungskonzepte integrieren.

Textile Bodenbeläge können den Schall in einem Raum dämpfen. Auch dieser handgewebte Kelim wird als Beitrag zu einer angenehmeren Raumakustik beschrieben. Regelmäßiges Absaugen gehört zur empfohlenen Pflege. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Bei größeren Flecken wird eine professionelle Reinigung empfohlen.

FAQ

Wie pflege ich den Ghashgai Kelim aus Wolle?

Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit Staub und lose Partikel nicht dauerhaft in der Webstruktur liegen. Bei einer Verschmutzung ist eine schonende Reinigung sinnvoll. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie zu einem Ausbleichen der Farben führen kann. Größere Flecken sollten einem professionellen Reinigungsdienst überlassen werden. So lässt sich die textile Oberfläche sachgerecht behandeln, ohne die handgewebte Struktur unnötig zu belasten.

Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?

Ja. Der handgewebte Ghashgai Kelim aus Wolle ist für die Verwendung auf Fußbodenheizungen geeignet. Die Wolle besitzt eine natürliche Wärmeisolierung und kann dadurch zu einem angenehmen Fußgefühl beitragen. Die flache Kelim-Konstruktion bleibt dabei erhalten. Bei der Nutzung sollte der Teppich fachgerecht auf dem Boden liegen, damit seine textile Fläche gleichmäßig aufliegt.

Wo kann der Teppich eingesetzt werden?

Der Ghashgai Kelim eignet sich für verschiedene Wohnbereiche, insbesondere für Wohn- und Schlafzimmer. Seine Naturfarbe und das zeitlose orientalische Muster lassen sich mit modernen und klassischen Einrichtungskonzepten verbinden. Er kann als Akzentteppich in einem modernen Raum eingesetzt oder mit einem Holzfußboden in einem klassisch eingerichteten Ambiente kombiniert werden. Die flache Struktur passt zu Räumen, in denen eine geringe Aufbauhöhe gewünscht ist.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

,

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen