









Perserteppich Fars 293 x 186 cm Wolle handgewebt
944$
Handgewebter Ghashgai Perserteppich | Material: 100% Wolle | Größe: 293 x 186 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Ghashgai Kelim ist handgewebt und aus 100% Wolle gefertigt. Die Wolle ist ein traditionelles Material der orientalischen Teppichherstellung. Sie wird wegen ihrer Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit verwendet und verleiht einem Kelim eine griffige, textile Oberfläche. Bei einem handgewebten Stück entsteht die Fläche nicht durch industrielle Serienproduktion, sondern durch das schrittweise Arbeiten am Webstuhl. Dadurch bleibt die Verbindung zwischen Material, Webtechnik und sichtbarer Struktur unmittelbar erkennbar.
Die Ausführung als Kelim ist eine flach gewebte Teppichform. Im Unterschied zu einem Teppich mit hohem Flor besitzt ein Kelim keine aufstehende, dichte Florfläche. Die flache Struktur macht ihn funktional und vielseitig einsetzbar. In der Beschreibung wird die Florhöhe als flach angegeben. Die natürliche Farbgebung gehört zur Gestaltung dieses Stücks und unterstreicht den sachlichen Charakter der Wolle. Der Teppich wird als neu beschrieben und ist für Fußbodenheizung geeignet.
Handarbeit bedeutet beim Kelim, dass Kettfäden und Schussfäden von Hand miteinander verbunden werden. Die Schussfäden bilden dabei die sichtbare textile Fläche. Je nach Arbeitsweise können kleine Unterschiede in Spannung, Textur und Farbwirkung entstehen. Solche Merkmale gehören zur handgewebten Herstellung und unterscheiden ein handgefertigtes Einzelstück von einem vollkommen gleichförmigen Fabrikerzeugnis. Die Materialangabe beschränkt sich bei diesem Teppich auf Wolle; eine zusätzliche Angabe zur Kette ist nicht vorhanden.
Herkunft und Tradition
Der Ghashgai Kelim wird Persien zugeordnet. Die Ghashgai, auch als Qashqai bezeichnet, sind ein nomadisch geprägtes Volk aus der Fars-Provinz im Süden des Iran. Fars zählt zu den Regionen, in denen eine eigenständige Teppich- und Textiltradition über lange Zeit gepflegt wurde. Die Landschaft der Provinz umfasst unterschiedliche natürliche Räume. Diese Lebenswelt prägte die Gebrauchsgegenstände der dort lebenden Gemeinschaften ebenso wie ihre Vorstellungen von Farbe, Ordnung und Ornament.
Ghashgai-Textilien stehen in Verbindung mit einer mobilen Lebensweise. Nomadische Webarbeiten mussten für den täglichen Gebrauch geeignet sein, sich transportieren lassen und zugleich dekorative Aufgaben erfüllen. Ein Kelim konnte als Bodenbelag, Abdeckung oder textile Einrichtung verwendet werden. Aus dieser Verbindung von Nutzen und Gestaltung entwickelte sich eine charakteristische Webtradition. Das Handwerk wurde innerhalb der Familien und Gemeinschaften weitergegeben, wobei Wissen über Materialien, Webtechniken und Muster eine wichtige Rolle spielte.
Für die Herstellung wurden traditionell tierische Fasern eingesetzt. Besonders Schafwolle und auch Ziegenhaar werden mit Ghashgai-Textilien verbunden. Wolle lässt sich spinnen, färben und am Webstuhl verarbeiten. Sie ist zugleich widerstandsfähig und für textile Gebrauchsgegenstände geeignet. Bei diesem Teppich ist als Material 100% Wolle angegeben. Die vorliegende Materialwahl knüpft damit an einen Werkstoff an, der in der regionalen Webtradition eine zentrale Rolle spielt.
Die Teppichkultur von Fars ist nicht auf eine einzige Form oder ein einziges Ornament beschränkt. Neben flach gewebten Kelims gibt es geknüpfte Teppiche und andere textile Arbeiten. Der Kelim unterscheidet sich dabei vor allem durch seine Webtechnik und seine flache Oberfläche. Die Bezeichnung Ghashgai verweist auf die kulturelle und regionale Tradition, in der solche Arbeiten entstanden sind. Die Herkunftsangabe Persien und der Bezug zur Fars-Provinz ordnen das Stück in die iranische Teppichkunst ein.
Die Geschichte dieser Webtradition zeigt, wie eng textile Gestaltung und Alltag miteinander verbunden sind. Farben und Formen waren nicht nur schmückende Elemente, sondern konnten sich aus der Umgebung, aus überlieferten Zeichen und aus der persönlichen Gestaltung der Weberinnen entwickeln. Weil ein Kelim von Hand entsteht, ist die jeweilige Ausführung an den Webprozess gebunden. Tradition bedeutet hier deshalb nicht starre Wiederholung, sondern die Weitergabe von handwerklichen Prinzipien innerhalb einer lebendigen Kultur.
Design und Muster
Das Muster dieses Kelims wird als orientalisch beschrieben. Zugleich gehört die Ghashgai-Gestaltung zu einer nomadisch geprägten Ornamentwelt, in der geometrische Formen eine wichtige Rolle spielen. Linien, Rauten, Rechtecke, Zacken und wiederkehrende Bordüren können in solchen Kompositionen zu einem geordneten Gesamtbild verbunden werden. Geometrische Muster sind für die Webtechnik besonders geeignet, weil sie aus klaren Schritten und wiederholbaren Formen aufgebaut werden können.
Ghashgai-Motive werden häufig mit der Natur, dem nomadischen Leben und der unmittelbaren Umgebung in Verbindung gebracht. Pflanzen, Tiere, Wege, Zelte und Landschaften können dabei nicht nur naturalistisch, sondern auch stark abstrahiert erscheinen. Eine Form wird auf wenige Linien reduziert und in ein rhythmisches Muster übersetzt. Dadurch entsteht eine Bildsprache, die zugleich dekorativ und strukturiert ist. Die Mustertradition beruht auf überlieferten Formen, lässt aber Raum für individuelle Entscheidungen der Weberin oder des Webers.
Bei einem Kelim wird das Design nicht in einer separaten Zeichnung auf eine geknüpfte Fläche übertragen. Es entsteht während des Webens durch die Anordnung der farbigen Schussfäden. Farbwechsel, Konturen und Flächen werden Schritt für Schritt aufgebaut. Das erklärt, weshalb ein flach gewebtes Muster eine klare, oft grafische Wirkung besitzt. Die Geometrie ist nicht nur ein dekoratives Thema, sondern steht auch in direktem Zusammenhang mit dem technischen Aufbau des Gewebes.
Die Naturfarbe dieses Stücks prägt seine visuelle Erscheinung. Naturtöne wirken zurückhaltend und lassen die Struktur der Wolle sichtbar werden. Sie können mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbunden werden, ohne den Charakter des Kelims auf ein bestimmtes Raumkonzept festzulegen. In einem modernen Umfeld kann die schlichte Farbgebung einen textilen Kontrast zu glatten Oberflächen bilden. In einer ländlichen oder traditionell eingerichteten Umgebung fügt sie sich in eine von natürlichen Materialien geprägte Gestaltung ein.
Die Wirkung eines orientalischen Musters entsteht auch durch Wiederholung und Rhythmus. Ein Ornament kann als einzelnes Zeichen erscheinen, durch eine Bordüre begrenzt werden oder als fortlaufendes Muster die Fläche gliedern. Bei nomadischen Webarbeiten stehen zentrale Motive und Randbereiche häufig in einem klaren Verhältnis zueinander. Die flache Oberfläche unterstützt diese grafische Lesbarkeit. Gleichzeitig verändert die Wolle die Wirkung der Farben leicht, weil ihre textile Struktur das Muster nicht vollkommen glatt, sondern lebendig erscheinen lässt.
Die Musterwelt der Ghashgai ist Teil einer iranischen Volkskunst, in der Gestaltung, Handwerk und Gebrauch zusammengehören. Symbole können innerhalb einer Tradition bestimmte Bedeutungen tragen; ihre genaue Auslegung ist jedoch vom jeweiligen Motiv, vom kulturellen Zusammenhang und von der individuellen Arbeit abhängig. Allgemein lässt sich daher festhalten, dass geometrische und naturbezogene Formen die traditionelle Bildsprache prägen. Der konkrete Teppich wird als orientalisch gemustert und in Naturfarbe beschrieben.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Stücks ist die Verbindung aus Ghashgai-Tradition, handgewebter Kelimtechnik und 100% Wolle. Die flache Webstruktur macht den Teppich praktisch und vielseitig verwendbar. Er wird als neu beschrieben und kann auf Fußbodenheizung eingesetzt werden. Die Naturfarbe unterstützt eine zurückhaltende Einrichtung und lässt sich mit verschiedenen Wohnstilen kombinieren. Wie bei handgewebten Textilien üblich, steht nicht die industrielle Gleichförmigkeit, sondern die handwerklich entstandene Oberfläche im Mittelpunkt.
Die flache Ausführung erleichtert außerdem die alltägliche Pflege. Regelmäßiges vorsichtiges Absaugen mit einem sanften Aufsatz entfernt lose Verschmutzungen. Bei Flecken kann ein leicht feuchtes Tuch mit milder Seife verwendet werden. Stark chemische Reinigungsmittel sollten vermieden werden, damit Wolle, Farben und Struktur geschont werden. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte ebenfalls vermieden werden, um ein Ausbleichen der Farben zu verhindern.
FAQ
Wie reinige ich meinen handgewebten Ghashgai Kelim?
Ein handgewebter Kelim sollte regelmäßig vorsichtig mit einem sanften Staubsaugeraufsatz abgesaugt werden. Bei einem Fleck genügt zunächst ein leicht feuchtes Tuch mit milder Seife. Reiben Sie nicht aggressiv über die Oberfläche und vermeiden Sie stark chemische Reinigungsmittel, da sie die Farben und die Struktur der Wolle beeinträchtigen können. Wegen der flachen Webart lässt sich die Oberfläche grundsätzlich gut zugänglich reinigen. Bei einer größeren oder hartnäckigen Verschmutzung ist eine auf Wolltextilien spezialisierte Reinigung sinnvoll.
Woran erkenne ich die Qualität eines handgewebten Kelims?
Bei einem handgewebten Kelim geben die verwendeten Materialien, die Gleichmäßigkeit der Webstruktur und die Präzision der Muster wichtige Hinweise. Auch die Beschaffenheit der Wolle und die Sorgfalt bei den Übergängen zwischen Farben und Formen sind relevant. Da jedes Stück von Hand entsteht, können kleine Abweichungen Teil des Herstellungsprozesses sein. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Material, stabiler Webtechnik, klar erkennbaren Konturen und einer sorgfältig ausgeführten Gesamtgestaltung.
Kann der Ghashgai Kelim in verschiedenen Räumen verwendet werden?
Ja. Die flache, robuste Verarbeitung und das funktionale Design machen ihn für unterschiedliche Wohnbereiche geeignet. Er kann im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur eingesetzt werden und lässt sich mit modernen, ländlichen oder traditionellen Einrichtungen verbinden. Die Naturfarbe erleichtert die Kombination mit verschiedenen Möbeln und Textilien. Achten Sie auf einen geeigneten, ebenen Untergrund und schützen Sie den Teppich vor direkter Sonneneinstrahlung, damit die Farben möglichst lange erhalten bleiben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |

















