Orientteppich Ghashghai Fars 410 x 145 cm Wolle handgewebt

469$

Handgewebter Ghashghai Fars Orientteppich | Material: Flor Wolle | Größe: 410 x 145 cm | Muster: Geometrisch | Zustand: Gebraucht, mit Flecken

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: DC2EF60C Kategorien: , ,

Inventarnummer: DC2EF60C

Beschreibung

Ghashghai Fars Orientteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Kelim ist handgewebt und aus Wolle gefertigt. Bei einem handgewebten Kelim werden die Schussfäden von Hand in die Kettfäden eingearbeitet, anstatt einen Flor durch einzelne Knoten aufzubauen. Dadurch entsteht eine flächige textile Struktur, bei der die Webarbeit selbst die sichtbare Oberfläche bildet. Wolle wird für Kelims traditionell verwendet, weil sie sich zu stabilen Garnen verspinnen lässt und eine griffige, strapazierfähige Oberfläche hervorbringt.

Die Beschreibung weist für dieses Stück einen kurzen Flor aus. Zusammen mit der Webtechnik ergibt sich ein flacher wirkender Teppichcharakter, der sich von einem hochflorigen, handgeknüpften Teppich unterscheidet. Die geometrische Zeichnung kann bei einem solchen Gewebe unmittelbar aus dem Wechsel von Kett- und Schussfäden entstehen. Handgewebte Kelims werden dabei nicht über eine Knotendichte beschrieben; eine Knotenzahl ist für dieses Stück nicht angegeben.

Als Material ist Wolle genannt. Angaben zu einer Baumwollkette, zu Seide oder zu weiteren Fasern liegen für diesen Kelim nicht vor und werden daher nicht ergänzt. Die handgewebte Ausführung bleibt als zentrales Herstellungsmerkmal sichtbar: Sie verweist auf eine textile Arbeit, bei der Muster, Farbflächen und Gewebestruktur während des Webens entstehen. Das unterscheidet den Kelim auch in der Verarbeitung von dekorativen maschinell gefertigten Flachgeweben.

Herkunft und Tradition

Die Bezeichnung Ghashghai Fars steht im Titel dieses Orientteppichs. Die Herkunft ist jedoch als unbekannt angegeben. Deshalb wird dieses Einzelstück nicht einer bestimmten Provinz oder einem bestimmten Herstellungsort zugeschrieben. Die Bezeichnung beschreibt die im Titel verwendete Stil- und Produktbezeichnung, während die tatsächliche Herkunft offenbleibt. Diese Unterscheidung ist bei orientalischen Teppichen wichtig, weil Namen von Regionen, Volksgruppen und Webtraditionen sowohl eine Herkunft als auch ein Muster- oder Stilvorbild bezeichnen können.

Ghashghai-Webtraditionen werden allgemein mit den nomadischen und halbnomadischen Gemeinschaften im iranischen Raum Fars verbunden. In dieser Region entwickelte sich eine vielseitige Teppichkultur, in der neben geknüpften Teppichen auch flach gewebte Kelims hergestellt wurden. Kelims konnten als Gebrauchsdecken, Raumtextilien oder transportierbare Einrichtungsstücke dienen. Ihre Webweise eignet sich besonders für robuste, vergleichsweise flache Textilien, die im Alltag leicht bewegt und vielseitig eingesetzt werden können.

Fars ist historisch ein bedeutender Kulturraum im Süden Irans. Die dortigen Webtraditionen umfassen unterschiedliche Formen, Materialien, Farbstimmungen und Musterordnungen. Bei Ghashghai-Kelims wird häufig die klare Wirkung geometrischer Formen mit einer handwerklich geprägten, nicht völlig schematischen Ausführung verbunden. Diese allgemeine Tradition erklärt die Bezeichnung im Produkttitel, beweist aber nicht, dass dieses konkrete Stück in Fars gefertigt wurde. Für dieses Stück bleibt die Herkunft unbekannt.

Die Geschichte des Kelims reicht in verschiedenen Regionen des Orients weit zurück. Im Gegensatz zum Knüpfteppich entsteht seine Oberfläche durch Weben. Kettfäden bilden das Gerüst, während farbige Schussfäden die Fläche und das Muster aufbauen. Je nach regionaler Tradition können dabei Streifen, Rauten, Hakenformen, Felder oder andere abstrahierte Zeichen entstehen. Die Überlieferung solcher Webtechniken beruht sowohl auf praktischer Erfahrung als auch auf wiederkehrenden Gestaltungsvokabularen.

Orientalische Kelims werden heute sowohl wegen ihrer textilen Handarbeit als auch wegen ihrer klaren Flächenwirkung eingeordnet. Regionale Namen können dabei auf historische Herstellungsgebiete, auf Stammestraditionen oder auf überlieferte Muster hinweisen. Eine sichere Herkunftsangabe setzt jedoch konkrete Informationen zum Herstellungsort voraus. Solche Informationen enthält die Beschreibung dieses Kelims nicht. Feststehen die Handwebtechnik, das Wollmaterial, die geometrische Musterung und die im Titel verwendete Bezeichnung Ghashghai Fars.

Design und Muster

Das Muster dieses Kelims ist geometrisch. Geometrische Kelimmuster arbeiten mit klar begrenzten Flächen, Linien und wiederkehrenden Formen. Anders als naturalistische Blumenmotive geben sie Pflanzen, Tiere oder Landschaften häufig nicht naturgetreu wieder, sondern übertragen sie in vereinfachte Zeichen. Dadurch entsteht eine ordnende Bildsprache, die sich über die gesamte Webfläche verteilen oder in einzelne Felder gliedern kann.

In den Webtraditionen rund um Fars und bei vielen nomadisch geprägten Teppichen spielen geometrische Strukturen eine wichtige Rolle. Rauten, Zacken, Haken, Treppenlinien und gereihte Bänder können als eigenständige Ornamente auftreten oder zu größeren Kompositionen verbunden werden. Auch eine Bordüre lässt sich aus wiederholten geometrischen Elementen bilden. Welche dieser Formen auf diesem Einzelstück tatsächlich vorkommen, ist in der Beschreibung nicht weiter aufgegliedert; festgehalten ist die allgemeine Musterangabe geometrisch.

Bei einem handgewebten Kelim entsteht das Muster nicht erst nachträglich auf einer fertigen Fläche. Die farbigen Partien werden während des Webens aufgebaut. Dadurch beeinflussen die Breite der Schussbereiche, die Übergänge zwischen benachbarten Farbflächen und die Spannung des Gewebes die Wirkung der Zeichnung. Kleine Unterschiede in Linienführung oder Flächenkante gehören bei handgearbeiteten Textilien zur Herstellung und unterscheiden sie von vollständig gleichförmigen Druck- oder Maschinenmustern.

Die Bezeichnung Ghashghai Fars kann bei Teppichen und Kelims mit einer geometrisch geprägten Formensprache verbunden werden. Sie darf bei diesem Stück jedoch nicht als gesicherter Herkunftsnachweis gelesen werden, da die Herkunft unbekannt ist. Ebenso werden keine konkreten Farben genannt. Deshalb werden weder eine bestimmte Farbpalette noch einzelne Ornamente ergänzt. Beschrieben werden kann die Gestaltung als moderner Kelim mit geometrischem Muster, wie es der Produkttitel und die Kurzbeschreibung ausweisen.

Moderne Kelims greifen häufig auf traditionelle Prinzipien der Flächenaufteilung zurück und setzen sie in einer reduzierten, zeitgemäßen Form ein. Der Begriff modern bezeichnet hier die im Titel genannte Stilrichtung. Er sagt nichts über ein bestimmtes Herstellungsjahr und ersetzt keine Altersangabe. Bei diesem Stück sind weder Alter noch Entstehungszeit genannt. Die Gestaltung wird daher über die vorhandenen Angaben beschrieben: handgewebter Kelim, geometrisches Muster und die Bezeichnung Ghashghai Fars.

Besonderheiten

Für diesen Kelim sind mehrere praktische Eigenschaften angegeben: Er wird als abriebfest, antirutsch, haustierfreundlich und waschbar beschrieben. Diese Angaben beziehen sich auf die Nutzungseigenschaften des konkreten Stücks. Die Wolloberfläche und die flache handgewebte Konstruktion passen grundsätzlich zu einer unkomplizierten, alltagstauglichen Textilart. Trotzdem sollte eine Reinigung immer an der Webstruktur, am Material und am tatsächlichen Verschmutzungsgrad ausgerichtet werden.

Der Zustand ist gebraucht, mit Flecken. Diese Information gehört zur Beschreibung des Einzelstücks und sollte bei der Beurteilung berücksichtigt werden. Eine weitergehende Bewertung von Alter, Abnutzung oder Reparaturen liegt nicht vor. Die Bezeichnung waschbar wird ebenfalls übernommen, ohne eine bestimmte Reinigungsmethode oder ein Waschmittel zu behaupten.

FAQ

Wie pflege ich diesen handgewebten Kelim?

Regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen entfernt losen Staub und Krümel. Bei einem handgewebten Wollkelim sollte die Saugkraft nicht unnötig hoch eingestellt werden, damit die Gewebekanten und die Oberfläche geschont werden. Flecken sollten zeitnah und ohne starkes Reiben behandelt werden. Da dieses Stück als waschbar beschrieben ist, kann eine geeignete Reinigung in Betracht gezogen werden; die konkrete Methode sollte sich an Wolle, Webstruktur und Fleck orientieren. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie textile Farben mit der Zeit verändern kann.

Woran erkenne ich einen handgewebten Kelim?

Bei einem Kelim wird das Muster durch miteinander verwobene Kett- und Schussfäden gebildet. Die Rückseite zeigt daher die textile Konstruktion und keine Reihe einzelner Flor- oder Knüpfknoten wie bei einem handgeknüpften Teppich. Die Oberfläche ist typischerweise flach gewebt oder weist nur einen kurzen Flor auf. Bei diesem Stück sind Handwebtechnik, Wolle und ein kurzer Flor angegeben. Eine Knotendichte lässt sich daraus nicht ableiten und ist für diesen Kelim nicht genannt.

Welche Größe hat der Läufer?

Dieser handgewebte Kelim ist als Läufer beschrieben. Seine Größe ist in den Produktangaben mit 410 x 145 cm ausgewiesen. Die längliche Form eignet sich grundsätzlich für Bereiche, in denen ein schmaler, lang gestreckter Teppich benötigt wird. Ob er für einen bestimmten Raum passt, hängt von dessen Grundriss, Türen, Möbeln und dem gewünschten Abstand zu den Kanten ab. Zusätzlich sollte die vorhandene rutschhemmende Eigenschaft bei der Platzierung berücksichtigt werden.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

,

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen