






Perserteppich Nain 184×122 cm Wolle handgeknüpft
1772$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: Hoch | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 201×128 cm | Muster: Persisch | Zustand: Top Zustand, gewaschen
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 7EC16B76
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 100% Wolle, während die Kette aus 100% Baumwolle gefertigt ist. Damit sind die beiden im Teppich verwendeten textilen Bereiche klar benannt: Wolle bildet die sichtbare und fühlbare Oberfläche, Baumwolle dient als tragende Kettenstruktur. Die Knotendichte wird als hoch angegeben. Der Teppich wurde gewaschen und befindet sich in Top Zustand. Als Original Teppich ist er als eigenständiges Stück ausgewiesen.
Beim Handknüpfen wird jeder einzelne Knoten in die Kettfäden eingearbeitet. Nach jeder Reihe werden die Knoten verdichtet und durch Schussfäden gesichert. Anschließend wird der Flor gleichmäßig geschnitten. Dieses Verfahren unterscheidet einen geknüpften Teppich von einem flach gewebten Kelim, bei dem kein geschnittener Flor entsteht. Die hohe Knotendichte steht bei der handwerklichen Einordnung für eine engere Struktur und eine detailliertere Ausarbeitung der Oberfläche.
Wolle wird bei Orientteppichen traditionell wegen ihrer belastbaren Faser verwendet. Sie kann gesponnen, eingefärbt und zu einem dichten Flor verarbeitet werden. Baumwolle eignet sich als Kette, weil die Fäden regelmäßig gespannt werden können und dem Gewebe eine gleichmäßige Grundlage geben. Bei diesem Stück werden diese Materialien in genau dieser Kombination genannt: 100% Wolle im Flor und 100% Baumwolle in der Kette. Weitere Materialien sind nicht angegeben.
Die Reinigung ist als ausgeführt vermerkt. Für die weitere Pflege empfiehlt sich ein schonender Umgang mit dem Flor. Regelmäßiges vorsichtiges Saugen entfernt lose Verschmutzungen, ohne die Oberfläche unnötig zu beanspruchen. Flüssigkeiten sollten nicht eingerieben werden. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll, da Wolle und Baumwolle unterschiedlich auf Feuchtigkeit reagieren können.
Herkunft und Tradition
Nain gehört zu den bekannten Bezeichnungen innerhalb der persischen Teppichtradition. Die Stadt liegt in der zentraliranischen Teppichlandschaft und ist für fein gearbeitete, sorgfältig geknüpfte Teppiche bekannt. In der regionalen Entwicklung wurden traditionelle persische Gestaltungsmittel mit einer präzisen, häufig sehr geordneten Ausführung verbunden. Die Bezeichnung Nain verweist deshalb vor allem auf eine etablierte Web- und Gestaltungstradition, nicht auf ein einheitliches Muster, das bei jedem Teppich gleich aussehen muss.
Persische Teppiche entstehen in unterschiedlichen Regionen Irans, die jeweils eigene Vorlieben bei Aufbau, Ornamentik, Farben und Knotentechnik entwickelt haben. Isfahan, Tabriz und Kashan werden ebenfalls als wichtige Teppichzentren genannt. Nain steht in diesem Zusammenhang für eine eigene regionale Richtung. Gemeinsame Grundlagen der persischen Knüpfkunst sind die gespannte Kette, eingearbeitete Knoten, Schussfäden zur Stabilisierung und das anschließende Scheren des Flors.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs beginnt mit der Vorbereitung des Webstuhls. Die Kettfäden werden aufgespannt und bilden das Gerüst. Danach werden die farbigen Florfäden Knoten für Knoten eingearbeitet. Das Muster entsteht nicht durch einen nachträglichen Druck, sondern durch die Anordnung der Knoten und die Auswahl der jeweiligen Garnfarben. Nach mehreren Reihen werden Schussfäden eingezogen und angeschlagen. So wächst der Teppich Schritt für Schritt in der Länge.
Eine hohe Knotendichte verlangt eine genaue Führung des Entwurfs und eine gleichmäßige Arbeit über die gesamte Fläche. Kleine Motive, Konturen und Übergänge lassen sich dadurch differenziert ausführen. Die persische Knüpftradition kennt sowohl Werkstattteppiche mit klaren Vorlagen als auch individuell ausgearbeitete Stücke. Bei einem einzelnen handgeknüpften Teppich bleibt die konkrete Kombination aus Material, Ausführung und Muster immer an dieses Stück gebunden.
Die Angabe „Herstellungszeitraum: Ab 2020“ ordnet diesen Teppich einer zeitgenössischen Fertigung zu. Er wird damit nicht als antiker oder historischer Teppich angeboten. Zugleich greifen Nain-Teppiche auf Gestaltungsmittel zurück, die innerhalb der persischen Teppichkunst über längere Zeit weitergegeben wurden. Tradition bedeutet hier die Fortführung von Knüpftechnik und Ornamentik in einer jüngeren Herstellung.
Design und Muster
Das regionale Design ist als persisch angegeben. Die Farbgebung dieses Teppichs wird mit Beige beschrieben. Persische Teppichmuster können florale Ornamente, geometrische Formen, Ranken, Medaillons oder mehrfach gegliederte Bordüren miteinander verbinden. Welche dieser Elemente bei einem bestimmten Stück tatsächlich vorkommen, richtet sich nach seinem individuellen Entwurf. Bei diesem Teppich wird daher die belegte Einordnung als persisches Design und die Farbe Beige hervorgehoben, ohne zusätzliche Einzelmotive festzulegen.
In der persischen Ornamentik übernimmt ein Medaillon häufig die Rolle eines optischen Zentrums. Ein allover aufgebautes Muster verteilt die Motive dagegen über das gesamte Innenfeld. Florale Ranken können Flächen miteinander verbinden, während geometrische Konturen dem Aufbau eine klare Ordnung geben. Bordüren fassen das Innenfeld an den Seiten ein. Diese Gestaltungsprinzipien können einzeln oder kombiniert auftreten und werden je nach Region, Werkstatt und Entwurf unterschiedlich interpretiert.
Nain-Muster werden oft mit einer ausgewogenen, fein gegliederten Komposition in Verbindung gebracht. Helle Grundflächen und kontrastierende Konturen gehören zu den häufig anzutreffenden Gestaltungsideen dieser Richtung, ebenso sorgfältig gezeichnete florale Elemente. Diese allgemeine Tradition erklärt den gestalterischen Zusammenhang des Namens Nain. Sie ersetzt jedoch nicht die Beschreibung des konkreten Stücks: Für dieses sind das persische Design und die beige Farbgebung ausgewiesen.
Farben erfüllen in einem Orientteppich mehrere Aufgaben. Sie unterscheiden Florbereiche voneinander, zeichnen die Konturen eines Ornaments nach und schaffen Hierarchien zwischen Innenfeld und Bordüre. Beige wirkt als zurückhaltender Erdton und kann mit dunkleren oder farblich akzentuierten Linien kombiniert werden. Da für dieses Stück keine weiteren Einzelfarben genannt sind, bleibt die Beschreibung auf Beige und die Einordnung als persisches Design beschränkt.
Auch bei einer hohen Knotendichte entsteht das Muster aus vielen kleinen Entscheidungen: der Breite einer Linie, der Folge eines Blattes, dem Abstand zwischen Ornamenten und dem Übergang von einer Fläche zur nächsten. Handgeknüpfte Teppiche zeigen deshalb die Verbindung von Entwurf und manueller Ausführung. Die Mustertradition bietet ein Vokabular aus Motiven und Ordnungen, während die konkrete Anordnung den Charakter des jeweiligen Einzelstücks bestimmt.
Als Nain Perserteppich lässt sich dieses Stück in die persische Formensprache einordnen. Der Hinweis auf „Original Teppich“ beschreibt seine Ausweisung als eigenständiges Original und nicht als Replik in der Produktbeschreibung. Aussagen über weitere Motive oder eine bestimmte Bordürenform werden nicht ergänzt, weil sie für dieses Stück nicht genannt sind.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Merkmalen gehören die handgeknüpfte Verarbeitung, der Flor aus 100% Wolle, die Kette aus 100% Baumwolle und die hohe Knotendichte. Der Teppich ist gewaschen und wird als Top Zustand beschrieben. Seine Farbe ist Beige, das regionale Design persisch. Außerdem ist ein Herstellungszeitraum ab 2020 angegeben. Diese Angaben ordnen das Stück als jüngeren, handgeknüpften Nain Perserteppich ein.
Die Bezeichnung Original Teppich gehört ebenfalls zu den ausgewiesenen Produktmerkmalen. Sie wird hier nicht durch eine zusätzliche Herkunfts- oder Altersangabe erweitert. Der Teppich wird nicht als antik beschrieben. Auch eine Signatur, eine genaue Provenienz innerhalb der Nain-Region oder eine besondere Restaurierung ist nicht angegeben.
Für die Pflege sind ein schonendes Absaugen und der Schutz vor direkter, intensiver Sonneneinstrahlung geeignete allgemeine Maßnahmen. Flecken sollten möglichst sofort behandelt werden. Eine professionelle Reinigung kann die Struktur und die Farbwirkung eines Wollflors schonend berücksichtigen. Da dieses Stück bereits gewaschen wurde, sollte eine weitere Reinigung erst bei tatsächlichem Bedarf erfolgen.
FAQ
Was zeichnet einen Nain Perserteppich aus?
Ein Nain Perserteppich gehört zur persischen Teppichtradition und wird mit einer sorgfältigen, häufig fein gegliederten Knüpfarbeit verbunden. Charakteristisch für die Herstellung sind eine gespannte Kette, eingearbeitete Knoten und ein anschließend geschnittener Flor. Bei diesem Stück kommen handgeknüpfte Verarbeitung, eine hohe Knotendichte, ein Flor aus 100% Wolle und eine Kette aus 100% Baumwolle zusammen. Das Design ist als persisch angegeben, die Farbe als Beige. Nain bezeichnet dabei die regionale Gestaltungstradition; das konkrete Muster dieses Einzelstücks wird nicht über die genannten Angaben hinaus festgelegt.
Wie pflege ich diesen Perserteppich?
Der Teppich sollte regelmäßig und vorsichtig abgesaugt werden, damit lose Verschmutzungen aus dem Wollflor entfernt werden. Starkes Bürsten, aggressive Reinigungsmittel und das Reiben an einzelnen Stellen können die Oberfläche unnötig belasten. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Bei einem Fleck ist schnelles, behutsames Handeln sinnvoll, ohne die betroffene Stelle stark zu durchnässen. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich ein Fachbetrieb. Der Teppich ist bereits als gewaschen und in Top Zustand beschrieben.
Was ist der Unterschied zwischen einem Perserteppich und einem Kelim?
Ein Perserteppich wird geknüpft. Dabei entstehen durch einzelne Knoten ein Flor und eine fühlbare Oberfläche. Ein Kelim wird dagegen handgewebt und besitzt keinen geschnittenen Flor; seine Muster entstehen durch das Verweben der Schussfäden. Dadurch unterscheiden sich Aufbau, Haptik und technische Herstellung. Dieses Stück ist ausdrücklich als handgeknüpfter Teppich beschrieben und gehört daher nicht zur flach gewebten Kelim-Technik. Die hohe Knotendichte ist ein Merkmal seiner geknüpften Ausführung.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














