Perserteppich Isfahan 222 x 146 cm Seide handgeknüpft

3905$

Handgeknüpfter Isfahan Perserteppich | Knotendichte: 800.000 Knoten/m² | Material: Flor Korkwolle und Seide, Kette Seide | Größe: 222 x 146 cm | Herkunft: Issfahaan | Zustand: sehr gut

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Inventarnummer: HA11EDBF6741

Beschreibung

Isfahan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Isfahan Perserteppich ist handgeknüpft und weist keine industrielle Herstellung auf. Jedes einzelne Element der Knüpfarbeit entsteht in einem traditionellen Arbeitsprozess, bei dem die Knoten von Hand gesetzt und Reihe für Reihe miteinander verbunden werden. Die handwerkliche Fertigung unterscheidet den Teppich grundsätzlich von maschinell hergestellten Ware. Sie ermöglicht eine eigenständige Ausführung und verlangt Erfahrung, Aufmerksamkeit und eine sorgfältige Behandlung der verwendeten Fasern.

Als Material sind Korkwolle und Seide im Flor angegeben. Die Kette besteht aus Seide. Seide wird bei Orientteppichen nicht nur wegen ihrer feinen Faser, sondern auch wegen ihrer Eignung für präzise Knüpfarbeiten verwendet. Korkwolle kann dem Flor eine weiche und zugleich tragfähige Struktur geben. Die Verbindung dieser Materialien gehört zu den Ausstattungsmerkmalen, die bei der Beurteilung eines handgeknüpften Teppichs berücksichtigt werden.

Kette und Schuss sind in traditioneller Weise verarbeitet. Die Kette bildet das tragende Grundgerüst, an dem die Knoten befestigt werden, während der Schuss die Knüpfreihen stabilisiert. Eine sorgfältige Spannung und eine regelmäßige Folge von Knoten und Schüssen sind für die Form und den Zusammenhalt eines Teppichs von Bedeutung. Bei diesem Stück wird die feine Knüpfarbeit durch eine hohe Knotendichte ergänzt. Die Herstellung verbindet damit die Auswahl edler Materialien mit einer dicht ausgeführten handwerklichen Konstruktion.

Nach der Herstellung wurde der Teppich professionell gereinigt. Laut den vorliegenden Angaben befindet er sich in einem sehr guten Zustand. Diese Angaben beschreiben den überlieferten Pflege- und Erhaltungszustand dieses Einzelstücks und nicht lediglich eine allgemeine Eigenschaft der Gattung.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus der Region Issfahaan im Iran. Isfahan, auch in der Schreibweise Issfahaan bezeichnet, gehört zu den bekannten Zentren der persischen Teppichkunst. Die Stadt und ihr Umland sind seit langer Zeit mit der Herstellung fein gearbeiteter Teppiche verbunden. In der persischen Web- und Knüpftradition wurden dort Musterentwürfe, Farbordnungen und technische Kenntnisse von einer Generation an die nächste weitergegeben.

Die Stellung Isfahans innerhalb der persischen Teppichgeschichte hängt mit der Verbindung von Entwurf und handwerklicher Ausführung zusammen. Werkstätten arbeiteten mit überlieferten Ornamenten, entwickelten diese jedoch in unterschiedlichen Epochen und unter dem Einfluss verschiedener künstlerischer Strömungen weiter. Besonders wichtig war die genaue Übertragung eines Entwurfs auf das Knüpfgerüst. Ein Teppich entsteht dabei nicht spontan, sondern folgt gewöhnlich einer vorbereiteten Ordnung, in der Feld, Bordüren und Einzelmotive aufeinander abgestimmt sind.

Persische Teppiche aus Isfahan werden häufig mit einer ausgeprägten Detailarbeit verbunden. Das betrifft sowohl die Zeichnung der Ornamente als auch die Abstimmung der Flächen und Linien. Eine feine Knüpfung kann es ermöglichen, kleine Formen und differenzierte Konturen klar wiederzugeben. Die handwerkliche Qualität beruht dabei nicht auf einem einzelnen Arbeitsschritt. Sie setzt Kenntnisse über Faser, Färbung, Knoten, Schussführung, Scherhöhe und abschließende Behandlung voraus.

Die traditionelle Herstellung in Isfahan steht zugleich für eine enge Beziehung zwischen Werkstatt, Entwurf und regionaler Formensprache. Viele Entwürfe greifen auf die allgemeine persische Ornamentik zurück, etwa auf Pflanzenformen, Ranken, Medaillons oder geometrisch geordnete Felder. Ihre konkrete Ausführung kann sich von Werkstatt zu Werkstatt unterscheiden. Deshalb ist die Bezeichnung Isfahan in erster Linie eine Herkunfts- und Stilbezeichnung innerhalb der persischen Teppichwelt; sie beschreibt die regionale Tradition, aus der solche Arbeiten hervorgehen.

Zur Geschichte der persischen Teppichkunst gehört außerdem die Verwendung von Musterzeichnungen als Hilfsmittel. Ein Entwurf kann die Anordnung der Hauptformen und die Wiederholung kleiner Ornamente vorgeben. Die Knüpferinnen und Knüpfer übertragen diese Struktur in farbige Knoten und passen die Ausführung an die jeweilige Arbeitsweise an. Je sorgfältiger die Übertragung erfolgt, desto geschlossener wirken Konturen und Übergänge. Die hohe handwerkliche Aufmerksamkeit, die mit Isfahan verbunden wird, zeigt sich daher in der Verbindung von Planung und manueller Umsetzung.

Bei diesem Teppich ist als Herkunft Issfahaan angegeben. Die Bezeichnung ordnet ihn der iranischen und damit persischen Teppichtradition zu. Sie ist nicht mit einer Aussage über eine bestimmte Werkstatt oder eine namentlich bekannte Knüpferin beziehungsweise einen namentlich bekannten Knüpfer gleichzusetzen. Solche Einzelheiten sind in den vorliegenden Angaben nicht enthalten und werden daher nicht ergänzt.

Design und Muster

Isfahan-Teppiche sind für Entwürfe bekannt, in denen florale und geometrische Motive miteinander verbunden werden können. Florale Formen erscheinen häufig als Blüten, Blätter, Ranken oder stilisierte Pflanzenornamente. Geometrische Elemente geben dem Aufbau Ordnung und können in Medaillons, Rahmen, Ecklösungen oder wiederkehrenden Bordüren sichtbar werden. Diese Beschreibung bezieht sich auf die regionale Gestaltungstradition und stellt keine zusätzliche Behauptung über ein nicht näher bezeichnetes Einzelmotiv dieses Teppichs dar.

Ein klassischer persischer Entwurf arbeitet oft mit einer klaren Hierarchie der Flächen. Ein zentrales Feld kann von einer oder mehreren Bordüren eingefasst sein, während kleinere Ornamente die Übergänge beleben. Bei anderen Kompositionen werden Motive über die gesamte Fläche verteilt. Entscheidend ist die Abstimmung von Hauptmotiv, Nebenformen und Randgestaltung. Isfahaner Werkstätten sind dafür bekannt, solche Elemente in sorgfältig geplanten und ausgewogenen Kompositionen zusammenzuführen.

Die Farbwelt von Isfahan-Teppichen kann von zurückhaltenden Pastelltönen bis zu kräftigen, lebendigen Farben reichen. Entscheidend ist nicht nur die einzelne Farbe, sondern ihre Beziehung zu den benachbarten Flächen. Helle und dunkle Partien können Konturen hervorheben, während verwandte Farbtöne einen ruhigeren Übergang schaffen. In der persischen Teppichkunst werden Farben traditionell so eingesetzt, dass das Ornament lesbar bleibt und die Gesamtfläche als zusammenhängende Komposition erscheint.

Symmetrie spielt in vielen persischen Entwürfen eine wichtige Rolle. Sie kann sich auf ein zentrales Medaillon, die Spiegelung von Eckmotiven oder die regelmäßige Wiederholung einer Bordüre beziehen. Symmetrie bedeutet dabei nicht, dass jedes Detail vollkommen gleich erscheinen muss. Handgeknüpfte Arbeiten bewahren die Eigenheiten der manuellen Ausführung. Kleine Abweichungen in der Übertragung gehören zur Entstehungsgeschichte eines solchen Teppichs und unterscheiden ihn von einem industriell reproduzierten Produkt.

Die hohe Knüpfqualität, die für den vorliegenden Teppich angegeben ist, steht in engem Zusammenhang mit der Möglichkeit, feine Zeichnungen auszuführen. Viele einzelne Knoten bilden zusammen die Konturen von Blüten, Blättern, Linien und geometrischen Formen. Je differenzierter ein Entwurf angelegt ist, desto wichtiger sind eine gleichmäßige Arbeitsweise und eine kontrollierte Farbanordnung. Die Dichte ist dabei ein technisches Merkmal; sie ersetzt nicht die Betrachtung von Musteraufbau, Material und handwerklicher Ausführung.

In der Isfahan-Tradition können ornamentale Entwürfe sowohl repräsentativ als auch streng geordnet wirken. Ranken verbinden einzelne Blütenformen, wiederholte Bordüren rahmen das Feld, und kleine Füllmotive schließen Zwischenräume. Geometrische Linien können dem floralen Charakter eine klare Struktur geben. Diese Verbindung aus Ordnung und Ornament ist ein wesentlicher Bestandteil der regionalen Formensprache. Über die konkrete Musterbezeichnung dieses Einzelstücks liegen keine weitergehenden Angaben vor.

Besonderheiten

Zu den ausdrücklich genannten Besonderheiten gehören die feine Knotendichte, die handgeknüpfte Herstellung und die Kombination aus Korkwolle und Seide im Flor bei einer Kette aus Seide. Die dichte Ausführung unterstützt eine detaillierte und präzise Wiedergabe von Mustern. Sie wird in den Angaben außerdem mit einer besonderen Strapazierfähigkeit in Verbindung gebracht. Damit ist ein technisches Merkmal der Herstellung beschrieben, nicht eine Garantie für jede zukünftige Nutzung.

Der Teppich wurde professionell gereinigt und wird als sehr gut erhalten beschrieben. Die Reinigung gehört zu den nach der Herstellung beziehungsweise im bisherigen Pflegeverlauf genannten Maßnahmen. Für die weitere Pflege empfiehlt sich ein schonender Umgang mit den Fasern. Besonders bei Seide sollte die Reinigung an Material und Konstruktion angepasst werden und bei Bedarf von einem Fachbetrieb übernommen werden.

Auf Wunsch kann durch das Teppichcenter-Stuttgart ein Echtheitszertifikat ausgestellt werden. Dieses Zertifikat ist als zusätzliche Dokumentation der Authentizität vorgesehen. Es wird nicht als bereits vorhandenes Dokument angegeben, sondern als mögliche Leistung auf Wunsch.

FAQ

Was macht einen handgeknüpften Teppich besonders?

Ein handgeknüpfter Teppich entsteht in einem individuellen Arbeitsprozess. Die Knoten werden von Hand gesetzt, und die einzelnen Reihen werden mit Kette und Schuss zu einer stabilen textilen Struktur verbunden. Dafür sind Zeit, Erfahrung und eine kontrollierte Arbeitsweise erforderlich. Im Unterschied zu maschinell hergestellten Teppichen kann die handwerkliche Ausführung eine eigenständige Zeichnung und eine differenzierte Detailarbeit ermöglichen. Kleine Abweichungen sind Teil der manuellen Herstellung. Bei diesem Isfahan Perserteppich kommen eine feine Knotendichte sowie Korkwolle und Seide im Flor hinzu. Diese Merkmale tragen zu seiner handwerklichen und materiellen Charakterisierung bei.

Wie pflege ich meinen Orientteppich?

Ein Orientteppich sollte regelmäßig, aber vorsichtig gereinigt werden. Beim Staubsaugen ist darauf zu achten, die Fasern nicht unnötig zu belasten oder zu beschädigen. Starke Reibung, aggressive Reinigungsmittel und eine unsachgemäße Behandlung können insbesondere empfindliche Materialien beeinträchtigen. Bei stärkerem Pflegebedarf wird eine professionelle Wäsche empfohlen. Da dieser Teppich Seide im Flor und eine Seidenkette aufweist, sollte ein Fachbetrieb die Reinigung auf die konkrete Materialkombination und die handgeknüpfte Konstruktion abstimmen. Der Teppich wurde bereits professionell gereinigt und befindet sich laut Angabe in einem sehr guten Zustand.

Kann ich den Teppich auch international versenden lassen?

Ja, ein weltweiter Versand ist möglich. Für einen internationalen Versand müssen die jeweiligen Versandkosten und die Bedingungen des Ziellandes berücksichtigt werden. Diese können je nach Land unterschiedlich ausfallen. Interessierte sollten deshalb vor dem Kauf Kontakt aufnehmen, um Informationen zu den Versandkosten und zum Ablauf zu erhalten. Die Versandfrage betrifft die Organisation der Lieferung und verändert weder die Herkunft aus Issfahaan im Iran noch die handgeknüpfte Herstellung dieses Einzelstücks.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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