














Perserteppich Qom 118.5 x 75.5 cm Seide handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 5680$1917$Aktueller Preis ist: 1917$
Handgeknüpftes Qom Perserteppichpaar | Knotendichte: ca. 70 Raj, etwa 1.000.000 Knoten/m² | Material: Flor Seide, Kette und Schuss Seide | Größe: je 118,5 x 75,5 cm | Muster: klassisches, detailreiches persisches Muster | Zustand: exzellent
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 20000478
Beschreibung
Qom Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieses Paar besteht aus zwei handgeknüpften Qom Seidenteppichen. Der Flor, die Kette und der Schuss sind vollständig aus reiner Naturseide gefertigt. Die Bezeichnung Seide auf Seide beschreibt damit den vollständigen Aufbau aus Seide und nicht nur die Oberfläche. Diese Konstruktionsweise verleiht dem Gewebe eine besonders feine und geschlossene Wirkung. Zugleich kann die Seide das Licht auf ihrer glatten Faseroberfläche unterschiedlich reflektieren, wodurch die Farbflächen je nach Betrachtungswinkel nuanciert erscheinen.
Die Knüpfung ist mit etwa 70 Raj angegeben und entspricht ungefähr 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine derart feine Struktur ermöglicht eine sehr genaue Ausarbeitung kleiner Ornamente und differenzierter Konturen. Bei einer hohen Knotendichte liegen die einzelnen Knoten eng beieinander; dadurch kann der Knüpfer Linien sauber führen und Übergänge fein staffeln. Die im Angebot genannte Doppelknüpfung und der Doppelschuss sind weitere Merkmale der Verarbeitung dieses Paares. Sie beziehen sich auf die besondere Ausführung der Knoten und der Schussführung und tragen zur Stabilität des Gewebes bei.
Seide verlangt beim Knüpfen eine präzise Handhabung. Die Fäden sind fein, glatt und weniger nachgiebig als gröbere Naturfasern. Jede Reihe muss deshalb sorgfältig ausgerichtet und verdichtet werden. In der fertigen Fläche verbindet sich diese technische Genauigkeit mit dem charakteristischen Glanz der Seide. Die Materialangabe für dieses Paar ist eindeutig: Es handelt sich um Seide im Flor sowie in Kette und Schuss. Andere Fasern werden für den Aufbau nicht angegeben.
Herkunft und Tradition
Die beiden Teppiche stammen aus Qom, auch Ghom geschrieben, im Iran. Qom gehört zu den bekannten Zentren der persischen Seidenteppichknüpferei. Die dort entstandene Tradition ist eng mit der Herstellung fein gearbeiteter Teppiche verbunden, bei denen Materialqualität, zeichnerische Präzision und eine sorgfältige Oberflächenwirkung zusammenwirken. Anders als bei manchen älteren Teppichregionen steht bei Qom häufig die bewusste Ausarbeitung besonders feiner Einzelheiten im Mittelpunkt.
Die Qom-Knüpferei entwickelte sich zu einer eigenständigen Tradition innerhalb der persischen Teppichkunst. Ihre Teppiche werden mit unterschiedlichen klassischen Bildordnungen gefertigt. Dazu gehören zentral aufgebaute Medaillons, wiederholte Rankenkompositionen, florale Gesamtmuster und fein gegliederte Gebetsmotive. Auch wenn die konkrete Gestaltung eines einzelnen Teppichs unterschiedlich ausfallen kann, bleibt die sorgfältige Zeichnung ein wesentliches Kennzeichen der Region. Die Muster werden nicht allein durch starke Kontraste, sondern auch durch viele kleine Linien, Blütenformen und verbindende Ranken gegliedert.
Qom liegt im iranischen Hochland und ist historisch ein bedeutender Ort religiöser und handwerklicher Kultur. Für die Teppichherstellung ist vor allem die Spezialisierung auf fein geknüpfte Stücke wichtig. In einer solchen Umgebung werden Kenntnisse über Fadenspannung, Knotensetzung, Farbverteilung und das Lesen eines Entwurfs von Generation zu Generation weitergegeben. Der Entwurf, häufig als Vorlage oder Karton bezeichnet, dient dabei als Orientierung für die genaue Umsetzung der einzelnen Musterbereiche. Je dichter die Knüpfung, desto mehr Möglichkeiten bietet sie für kleine Veränderungen in der Zeichnung.
Persische Teppiche aus Qom werden traditionell als Einzelstücke von Hand gefertigt. Die Arbeit entsteht Reihe für Reihe an einem senkrechten Webstuhl. Kettfäden bilden das Grundgerüst, in das die farbigen Florfäden geknüpft werden. Nach einer Reihe wird der Schuss eingetragen und verdichtet die Konstruktion. Die Knoten verbinden Flor und Grundgewebe; anschließend wird die Oberfläche bearbeitet, damit das Muster klar hervortritt. Bei einer Seidenarbeit sind diese Schritte besonders anspruchsvoll, weil die feinen Fäden eine genaue Spannung und eine ruhige, kontrollierte Arbeitsweise verlangen.
Die Herkunft Qom bezeichnet bei diesem Paar den iranischen Herstellungsort und zugleich eine bestimmte kunsthandwerkliche Tradition. Sie ist nicht lediglich eine Benennung des Musters. Qom steht in diesem Zusammenhang für eine persische Provenienz mit Schwerpunkt auf feiner Seidenknüpfung. Die im Quelltext genannte Herkunft Iran und die Bezeichnung Qom beziehungsweise Ghom werden daher gemeinsam geführt. Das Paar verbindet diese regionale Zuordnung mit einer für Qom typischen Ausrichtung auf Präzision und detailreiche Gestaltung.
Design und Muster
Das Muster dieses Paares wird als klassisch, persisch und detailreich beschrieben. Die genaue Einzelzeichnung ist im Ausgangstext nicht mit einem bestimmten Medaillon-, Ranken- oder Blumenmotiv benannt. Deshalb wird hier keine zusätzliche Motivbezeichnung verwendet. Festgehalten werden kann, dass die Gestaltung auf eine fein ausgearbeitete persische Ornamentik ausgerichtet ist und nicht als modernes, geometrisch reduziertes Muster beschrieben wird.
Detailreiche persische Teppichmuster beruhen meist auf einem geordneten Verhältnis von Hauptmotiv, Nebenformen und verbindenden Linien. Ein zentrales Element kann von Ranken, Blüten oder kleineren Ornamenten begleitet werden; bei flächigen Entwürfen wiederholen sich die Formen in einer kontrollierten Abfolge. Die Funktion der Feinzeichnung besteht darin, diese Ebenen voneinander abzugrenzen und zugleich zu einem zusammenhängenden Bild zu verbinden. Die hohe Knüpfdichte unterstützt diese Aufgabe, weil sie schmale Konturen und kleine Flächen differenziert wiedergeben kann.
Bei Seidenteppichen spielt außerdem die Richtung des Flors eine sichtbare Rolle. Werden die feinen Fasern aus verschiedenen Blickrichtungen betrachtet, verändert sich die Reflexion des Lichts. Dadurch können einzelne Partien heller oder dunkler wirken, ohne dass die Grundfarbe tatsächlich wechselt. In Verbindung mit einer eng gesetzten Zeichnung entsteht eine Oberfläche, auf der Ornamente und Farbverläufe klar hervortreten. Der beschriebene Glanz gehört dabei zur Materialwirkung der Seide und ist nicht als zusätzliches Mustermerkmal zu verstehen.
Die persische Ornamenttradition arbeitet häufig mit einer ausgewogenen Wiederholung. Ranken schaffen Übergänge zwischen einzelnen Blüten, Blätter füllen Zwischenräume, und feine Linien geben den Formen Richtung. Eine solche Ordnung verhindert, dass die vielen Details zufällig erscheinen. Stattdessen entsteht ein zusammenhängendes Bild, dessen Wirkung aus dem Zusammenspiel kleiner und größerer Elemente hervorgeht. Bei einer sehr feinen Knüpfung können auch schmale Umrisse und abgestufte Farbpartien sauber ausgeführt werden.
Für dieses Paar ist ausdrücklich eine außergewöhnlich hohe Detailgenauigkeit genannt. Das erklärt sich aus der Kombination von feiner Seide und dichter Knüpfung. Die technische Grundlage erlaubt es, Ornamente klar zu zeichnen und Übergänge zwischen benachbarten Farbbereichen sorgfältig zu gestalten. Dabei bleibt die konkrete Farbpalette des Paares im Ausgangstext offen. Aussagen zu einzelnen Farben, zu einem bestimmten Medaillon oder zu einer besonderen Bordüre wären daher nicht belegt und werden nicht ergänzt.
Die beiden Stücke werden als identisches Teppichpaar beschrieben. Ihre gemeinsame Gestaltung ist damit ein wesentliches Merkmal des Angebots. Bei einem Paar gleicher Teppiche kann die wiederkehrende Zeichnung als zusammengehörige Komposition wahrgenommen werden. Die Identität der beiden Stücke wird hier nicht durch eine erfundene Musterbezeichnung erklärt, sondern durch die ausdrücklich überlieferte Beschreibung als zwei identische, handgeknüpfte Qom Seidenteppiche.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Angebots ist die Zusammenstellung von zwei identischen Qom Seidenteppichen. Beide sind handgeknüpft und vollständig als Seide auf Seide ausgeführt. Hinzu kommen die angegebene feine Knüpfung, die Doppelknüpfung und der Doppelschuss. Diese Kombination macht das Paar zu einer seltenen Ausführung innerhalb der beschriebenen Qom Seidenteppiche.
Der Zustand wird als exzellent angegeben. Die Teppiche präsentieren sich laut Quelle als hochwertige Sammlerstücke. Die feine Seidenstruktur erzeugt einen edlen Glanz und eine luxuriöse Ausstrahlung. Diese Aussagen beziehen sich auf das angebotene Paar und werden hier nicht um weitere, im Ausgangstext nicht genannte Zustandsdetails ergänzt.
Die Kennzeichnung W1 und die Nummer 478 gehören zur Bezeichnung des Angebots. Die Herkunft wird mit Iran und Qom beziehungsweise Ghom angegeben. Ein Video zu diesem Teppich wird laut Quelle auf dem YouTube-Kanal des Anbieters angeboten.
FAQ
Was bedeutet 70 Raj?
70 Raj ist eine Angabe zur Feinheit der Knüpfung. Bei diesem Paar wird sie mit ungefähr 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter gleichgesetzt. Raj beschreibt in der Teppichkunde die Dichte der Knoten und damit die Feinheit des geknüpften Gewebes. Je höher die Dichte, desto kleiner und enger können die einzelnen Knotenelemente ausfallen. Das schafft grundsätzlich die technische Voraussetzung für sehr präzise Konturen, kleine Ornamente und fein abgestufte Übergänge. Die Raj-Angabe ersetzt dabei nicht die Beschreibung des konkreten Musters, sondern benennt eine Eigenschaft der Verarbeitung.
Was bedeutet Seide auf Seide?
Seide auf Seide bedeutet, dass nicht nur der Flor aus Seide besteht, sondern auch Kette und Schuss vollständig aus Seide gefertigt sind. Der Flor ist die sichtbare, geknüpfte Oberfläche. Die Kette bildet die Längsstruktur des Grundgewebes, während der Schuss quer durch diese Struktur geführt wird. Bei diesem Paar sind alle drei Bestandteile als Seide angegeben. Dadurch entsteht eine besonders feine und gleichmäßige Konstruktion mit dem für Seide typischen Glanz. Die Bezeichnung beschreibt somit den gesamten Aufbau und nicht lediglich eine seidige Oberfläche.
Warum sind Qom Seidenteppiche so wertvoll?
Qom Seidenteppiche werden wegen ihrer feinen handwerklichen Ausführung, der verwendeten Seide und der hohen Knüpfdichte als besonders hochwertig eingeordnet. Die Herstellung verlangt eine genaue Fadenspannung, eine sorgfältige Knotensetzung und die kontrollierte Umsetzung eines detailreichen Entwurfs. Seide ermöglicht eine feine Zeichnung und eine charakteristische Lichtreflexion, stellt an die Verarbeitung aber zugleich hohe Anforderungen. Bei diesem Paar kommen die Herkunft aus Qom, die Ausführung Seide auf Seide, die genannte Dichte sowie die Doppelknüpfung und der Doppelschuss zusammen. Deshalb wird es als seltenes Sammlerobjekt beschrieben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |























