






























Perserteppich Kerman 400x300cm Wolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 8521$5680$Aktueller Preis ist: 5680$
Handgeknüpfter Kerman Perserteppich | Knotendichte: ca. 360.000 Knoten/qm (42 Radj) | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 400x300cm | Muster: Floral mit Medaillon | Zustand: Neuwertig
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 20000301
Beschreibung
Kerman Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kerman Perserteppich ist handgeknüpft. Der Flor besteht aus 100% Schurwolle, während für die Kette 100% Baumwolle angegeben sind. Die Verbindung aus wolligem Flor und Baumwollgrund entspricht der im Ausgangstext beschriebenen Konstruktion traditioneller Kerman-Teppiche. Dort wird Kerman-Wolle, auch Carmania-Wolle genannt, als hochwertiges Material der Region bezeichnet. Sie gilt als reißfest und glänzend und wird mit der textilen Qualität der dort gefertigten Teppiche in Verbindung gebracht.
Für diesen Teppich ist eine Knotendichte von ca. 360.000 Knoten/qm beziehungsweise 42 Radj angegeben. Im allgemeinen Aufbau werden Kerman-Teppiche mit dem asymmetrischen persischen Knoten auf einem dichten Baumwollgrund geknüpft. Der Ausgangstext erwähnt außerdem eine besondere Konstruktionstechnik einzelner Knüpfer, die zu einer welligen Oberfläche führen kann. Diese Möglichkeit beschreibt die regionale Handwerkstradition und ist keine zusätzliche Zustandsangabe zu diesem einzelnen Stück.
Die angegebene Materialzusammensetzung bezeichnet ausschließlich die im Angebot genannten Bestandteile: Schurwolle im Flor und Baumwolle in der Kette. Über die verwendeten Färbemittel dieses Exemplars wird keine gesonderte Angabe gemacht. Der Teppich ist als neuwertig beschrieben. Weitere Aussagen zu Reparaturen, Restaurierungen oder Gebrauchsspuren liegen nicht vor.
Herkunft und Tradition
Die Herkunft ist mit Persien, Kirman beziehungsweise Kerman angegeben. Kerman-Teppiche werden in der Stadt Kerman und in einigen Nachbardörfern im Südosten Persiens hergestellt. Kerman liegt in einer Oase an der Wüste Dast-e-Lut. Die Stadt wurde im vierten Jahrhundert gegründet und war ein wichtiges Ziel des Handels zwischen Indien und Persien. Ihre Lage an historischen Handelswegen begünstigte den Austausch von Waren, Mustern und handwerklichen Kenntnissen.
In der Teppichgeschichte wird Kerman seit mindestens dem fünfzehnten Jahrhundert als bedeutendes Zentrum der Herstellung feiner Teppiche genannt. Die regionale Tradition ist mit sorgfältigen Knüpfungen, differenzierten Zeichnungen und einer vielseitigen Farbgestaltung verbunden. Die Weber der Gegend fertigen Teppiche in zahlreichen komplexen Mustern. Dadurch steht der Name Kerman nicht für nur eine einzige Formensprache, sondern für eine Gruppe von Entwürfen, die sich über lange Zeit verändert und erweitert haben.
Ein Teil der Kerman-Tradition wird durch geschwungene Linien und fein ausgearbeitete florale Strukturen geprägt. Daneben sind bildhafte Kerman-Teppiche bekannt, die als eigene Kategorie der sogenannten Pictorials zusammengefasst werden. Ihre Darstellungen können von persischen ebenso wie von europäischen Motiven beeinflusst sein. Zu den überlieferten Themen gehören Gartenanlagen, Vasen, der Lebensbaum, Jagdszenen und Tierdarstellungen. Auch Medaillonkompositionen mit Eckfeldern gehören zum regionalen Formenschatz.
Die Entwicklung der Kerman-Teppiche verlief nicht gleichförmig. Traditionelle Entwürfe stehen neben Mustern, die stärker auf den Geschmack westlicher Märkte ausgerichtet wurden. Zu den moderneren Varianten zählen Aubusson-Anleihen sowie Koranmedaillons und -ecklösungen mit einem offenen, zurückhaltend gestalteten Feld. Dieses freie Feld wird im Ausgangstext als wichtiges Kennzeichen moderner Kerman-Perserteppiche beschrieben. Die regionale Identität beruht somit sowohl auf älteren persischen Bild- und Ornamenttraditionen als auch auf späteren Anpassungen.
Die überlieferte Wertschätzung für Kerman beruht außerdem auf dem Zusammenspiel von Material, Knotentechnik, Zeichnung und Farbe. Kerman-Wolle, der asymmetrische persische Knoten und der Baumwollgrund werden im Ausgangstext als wiederkehrende Elemente der Konstruktion genannt. Die feine Knüpfung und die große Musterbreite haben dazu beigetragen, dass Kerman-Teppiche von Sammlern beachtet werden. Manche Besitzer verwenden besonders wertvolle historische Stücke als Wandschmuck, um sie vor Belastungen durch Schuhe zu schützen. Diese allgemeine Nutzung sagt nichts über die bisherige Verwendung dieses Teppichs aus.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als floral mit Medaillon angegeben. Ein Medaillon bildet bei dieser Kompositionsart den zentralen Schwerpunkt des Feldes, während florale Formen die Zeichnung begleiten oder den übrigen Fond ausfüllen können. Die Angabe beschreibt die Musterkategorie des angebotenen Stücks. Sie wird nicht um weitere Motive ergänzt, die für diesen Teppich nicht ausdrücklich genannt sind.
In der Kerman-Tradition gibt es mehrere Arten, ein Medaillon und seine Umgebung zu gestalten. Der Ausgangstext nennt Schah-Abbasi-Medaillons mit Eckmustern, zentrale Medaillons mit kunstvoll ausgearbeiteten Rändern sowie offene Felder in moderneren Entwürfen. Florale Ranken, Palmetten und Blattformen können solche Kompositionen verbinden. Bei einem floralen Medaillonmuster entsteht die Wirkung durch das Verhältnis zwischen dem zentralen Element, dem Feld und den ornamentierten Randzonen.
Zu den klassischen Kerman-Mustern zählen außerdem Garten-, Vasen-, Lebensbaum-, Jagd- und Tiermotive. Hinzu kommen All-over-Boteh, durchgehend florale Muster und Streifen. Das bekannte Vasen- oder Boteh-Muster verteilt Vasen oder Boteh-Formen über den gesamten Teppich und verbindet sie mit Blumenmotiven und Palmetten. Diese Musterfamilie unterscheidet sich von einer reinen Medaillonkomposition, zeigt aber die große Bandbreite der Kerman-Entwürfe.
Ein weiteres Kennzeichen vieler Kerman-Teppiche sind geschwungene, über die Fläche laufende Muster. Solche All-over-Kompositionen können eine kontinuierliche Bewegung erzeugen, ohne den Blick auf ein einzelnes Zentrum zu konzentrieren. Daneben stehen Medaillon-und-Ecken-Entwürfe, bei denen ein klar begrenztes Zentrum mit entsprechenden Eckfeldern verbunden wird. Die regionale Gestaltung reicht damit von dicht belegten Flächen bis zu offeneren, ruhiger wirkenden Feldern.
Die Farbgestaltung gehört ebenfalls zur Kerman-Tradition. Im Ausgangstext wird eine reiche Farbverwendung mit etwa 15 bis 30 Farben beschrieben. Als kräftige Farbtöne werden unter anderem Magenta, Blau und goldenes Safran genannt. Bei älteren Teppichen treten Rot und Blau sowie sattes, tiefes Rot häufig auf; auch Orange und Türkis werden erwähnt. Modernere Teppiche verwenden demgegenüber eher Pastelltöne wie Champagner, Lindgrün, Graublau, Rosa und Beige. Für dieses Angebot ist die Farbe Blau im Titel genannt. Weitere Farbangaben zu diesem Exemplar liegen nicht vor.
Als besonderes Merkmal der Kerman-Farbgebung wird eine gleichmäßige Verteilung der Farben beschrieben, die mit dem regionalen Färbeverfahren der Wolle verbunden ist. Der Ausgangstext hebt außerdem die Verwendung natürlicher Farbstoffe und Fasern als Teil der allgemeinen Kerman-Tradition hervor. Daraus darf keine konkrete Aussage über die Färbemittel dieses Teppichs abgeleitet werden. Sicher angegeben sind bei diesem Stück das florale Medaillonmuster, die blaue Farbbenennung und die Herkunft Kerman beziehungsweise Kirman.
Besonderheiten
Das Angebot bezeichnet diesen Teppich als Unikat und als seltenen handgeknüpften Perserteppich aus Kerman beziehungsweise Kirman. Die angegebene Knotendichte beträgt ca. 360.000 Knoten/qm, entsprechend 42 Radj. Als Farbe ist Blau genannt. Der Zustand wird mit neuwertig angegeben. Diese Angaben beziehen sich auf das angebotene Einzelstück.
Die Materialangabe lautet 100% Schurwolle für den Flor und 100% Baumwolle für die Kette. Das Muster ist floral mit Medaillon. Im Ausgangstext wird außerdem auf ein Video zu diesem Teppich auf dem YouTube-Kanal des Anbieters sowie auf eine weitere Ansicht hingewiesen. Aussagen zu Alter, Signatur, Reparaturen oder einer besonderen Provenienz enthält die Vorlage nicht.
Die hohe angegebene Knotendichte lässt sich im Zusammenhang mit der allgemeinen Beschreibung der Kerman-Konstruktion lesen, in der feine Knüpfungen und ein dichter Baumwollgrund genannt werden. Sie ersetzt jedoch keine weitergehende Aussage über die Geschichte oder Nutzung dieses Exemplars. Maßgeblich für die Beschreibung bleiben die ausdrücklich genannten Daten.
FAQ
Woher stammt dieser Perserteppich?
Als Herkunft ist Persien angegeben, genauer Kirman beziehungsweise Kerman. Kerman liegt im Südosten Persiens und ist als Stadt sowie als regionale Teppichherkunft bekannt. Kerman-Teppiche werden dort und in benachbarten Dörfern hergestellt. Die Bezeichnung beschreibt bei diesem Angebot die angegebene Herkunft und nicht lediglich ein dekoratives Motiv.
Welches Muster hat der Kerman Teppich?
Das Muster wird als floral mit Medaillon beschrieben. Damit ist ein floraler Entwurf mit einem zentralen Medaillon gemeint. Florale Kerman-Muster gehören zu einer größeren regionalen Tradition, die auch Schah-Abbasi-Ornamente, Vasen, Boteh, Palmetten, Gartenmotive und andere Zeichnungen umfasst. Für dieses Stück sind jedoch nur die florale Gestaltung und das Medaillon ausdrücklich angegeben.
Aus welchen Materialien besteht der Teppich?
Der Flor besteht laut Vorlage aus 100% Schurwolle. Die Kette besteht aus 100% Baumwolle. Der Teppich ist handgeknüpft. Zusätzlich wird eine Knotendichte von ca. 360.000 Knoten/qm beziehungsweise 42 Radj angegeben. Der Zustand ist als neuwertig beschrieben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Form | |
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