









Perserteppich Moud 250×200 cm Wolle handgeknüpft
1865$
Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: hoch | Material: Flor Wolle und Seide, Kette Baumwolle | Größe: 250×200 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu mit Etikett
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 859221C7
Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle mit Seide. Die Wolle bildet das wesentliche Material des Flors und verbindet eine weiche Haptik mit der für dieses Naturmaterial bekannten Robustheit. Die eingearbeitete Seide ergänzt die Wolloberfläche und verleiht dem Teppich einen feinen, sanften Glanz. Je nach Lichteinfall kann dadurch ein differenziertes Spiel zwischen matten und leicht schimmernden Partien entstehen. Die Kette besteht aus Baumwolle.
Die handgeknüpfte Herstellung verlangt viele einzelne Arbeitsschritte. Jeder Knoten wird von Hand gesetzt und in das textile Grundgerüst eingebunden. Anschließend wird der Flor bearbeitet, damit die Oberfläche ihre gleichmäßige Wirkung erhält. Bei diesem Teppich ist die Knotendichte als hoch angegeben. Eine hohe Knotendichte ermöglicht eine präzise Ausarbeitung von Linien, Konturen und kleineren Musterdetails. Sie gehört zugleich zu den Merkmalen, die bei handgeknüpften Teppichen die feste und langlebige Konstruktion unterstützen.
Wolle und Seide erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben. Wolle sorgt für eine griffige, belastbare Oberfläche und bringt eine natürliche Weichheit in den Flor. Seide wird als edler Bestandteil in die Knotungen aufgenommen und setzt einen zurückhaltenden Glanz. Zusammen entsteht eine Oberfläche, die sowohl textil als auch fein nuanciert wirkt. Die Baumwollkette bildet die Grundlage, an der die Knoten befestigt werden. So entsteht ein handgefertigtes Stück, dessen Gestaltung nicht aus einer industriellen Serienproduktion stammt.
Der Teppich ist neu mit Etikett. Seine Verarbeitung wird im Ausgangstext als sorgfältig und hochwertig beschrieben. Zugleich wird er als pflegeleicht bezeichnet. Das bedeutet für den täglichen Gebrauch eine unkomplizierte Handhabung, ohne dass die handwerkliche Konstruktion oder die Materialkombination außer Acht gelassen werden sollte.
Herkunft und Tradition
Moud-Teppiche stammen aus Moud, einer Region in der iranischen Provinz Kerman. Moud ist als Herkunftsbezeichnung mit einer eigenständigen Knüpftradition verbunden. Die Region liegt im südöstlichen Iran, einem Land, dessen Teppichkultur über viele Jahrhunderte von handwerklicher Spezialisierung, regionalen Bildsprachen und überlieferten Techniken geprägt wurde. Bei einem Moud-Teppich treffen daher die Bezeichnung des Ortes, die iranische Teppichtradition und die Arbeit der Knüpfer in einer klaren regionalen Einordnung zusammen.
Die Teppichherstellung in Kerman verfügt über eine lange Geschichte. Die Traditionen, mit denen Moud in Verbindung gebracht wird, reichen bis ins sechzehnte Jahrhundert zurück. Über Generationen wurden Kenntnisse zu Materialauswahl, Knotentechnik, Farbwirkung und Musteraufbau weitergegeben. Diese Weitergabe erfolgte nicht ausschließlich als abstrakte Lehre, sondern in der praktischen Arbeit am Webstuhl und am Knüpfrahmen. Erfahrene Knüpfer vermittelten den Umgang mit Wolle, Seide und Kette ebenso wie das Lesen von Musterfolgen und die sorgfältige Ausführung einzelner Konturen.
Iranische Teppichregionen entwickelten im Lauf der Zeit jeweils eigene Vorlieben für Komposition, Ornament und Farbgebung. Moud wird mit floralen und geometrischen Gestaltungselementen verbunden. Dabei können Pflanzenformen, Linien, Medaillonstrukturen oder wiederkehrende geometrische Felder in eine ausgewogene Gesamtordnung gebracht werden. Nicht jeder Teppich aus der Region muss dieselbe Zeichnung besitzen. Die regionale Tradition bietet vielmehr einen Rahmen, innerhalb dessen Knüpfer überlieferte Formen aufnehmen und in einer individuellen Ausführung umsetzen.
Die Handarbeit ist ein wichtiger Teil dieser Herkunft. Ein handgeknüpfter Teppich entsteht nicht in einem einzigen maschinellen Durchlauf, sondern aus einer Folge einzelner Knoten und einer darauf aufbauenden Bearbeitung der Oberfläche. Kleine Unterschiede in der Ausführung gehören zur handwerklichen Entstehung. Gleichzeitig ermöglicht die hohe Knotendichte eine kontrollierte Darstellung von Details. So verbindet die Moud-Tradition die Wiedererkennbarkeit regionaler Muster mit dem individuellen Charakter eines von Hand gefertigten Einzelstücks.
Teppiche aus Kerman und Moud stehen außerdem für die Verbindung von Gebrauch und dekorativer Gestaltung. Ein Teppich kann den Boden bedecken und zugleich einen zentralen Bestandteil der Raumordnung bilden. In der iranischen Wohnkultur werden Teppiche traditionell nicht nur nach ihrer praktischen Funktion betrachtet, sondern auch nach ihrer Musterwirkung, ihrer Materialität und ihrer handwerklichen Ausführung. Der hier beschriebene Moud greift diese Verbindung auf: Seine Herkunft wird durch die Region Moud in Kerman bestimmt, während Wolle, Seide, Baumwollkette und Handknüpfung die textile Umsetzung prägen.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist in diesem Fall auf die iranische Herkunft. Moud ist dabei weder lediglich ein allgemeiner Stilbegriff noch nur eine Musterangabe, sondern bezeichnet die genannte Region. Die Herkunft bildet gemeinsam mit der überlieferten Technik die Grundlage für die Einordnung dieses Teppichs. Die Gestaltung bleibt zugleich individuell, denn jedes handgeknüpfte Stück wird in einem eigenen Arbeitsprozess hergestellt.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch angegeben. Der Moud-Stil wird traditionell durch eine Verbindung floraler und geometrischer Elemente geprägt. Florale Motive greifen Formen aus der Pflanzenwelt auf und können als Ranken, Blüten, Blätter oder stilisierte Ornamente erscheinen. Geometrische Formen geben einer Komposition klare Konturen und eine erkennbare Ordnung. In der iranischen Teppichkunst werden beide Ausdrucksweisen häufig miteinander verbunden, sodass weiche Linien und strukturierte Felder in einem gemeinsamen Musterbild auftreten.
Die Gestaltung von Moud-Teppichen lebt von einem sorgfältigen Verhältnis zwischen Fläche, Ornament und Wiederholung. Ein Muster kann sich über ein zentrales Feld entwickeln, von einer Bordüre eingefasst werden oder aus fortlaufenden Motivelementen bestehen. Die genaue Ausführung hängt vom jeweiligen Entwurf und von der Hand des Knüpfers ab. Deshalb lässt sich die regionale Herkunft benennen, ohne dem einzelnen Teppich ein nicht belegtes konkretes Medaillon oder eine bestimmte Bordürenfolge zuzuschreiben. Fest steht die orientalische Musterzuordnung und die Einbindung in die Moud-Tradition.
Die Farbwirkung dieses Exemplars wird durch einen hellblauen Farbton bestimmt. Hellblau bringt eine klare und frische Wirkung in die Komposition. Der Farbton kann je nach Beleuchtung unterschiedlich erscheinen, weil die Oberfläche aus Wolle und Seide besteht. Die Seide nimmt das Licht anders auf als die Wolle und kann dadurch einzelne Partien sanft hervorheben. Das Muster erhält so eine ruhige, zugleich differenzierte Wirkung, ohne dass die dekorative Struktur verloren geht.
Die hellblaue Farbgebung lässt sich mit dem klassischen Stil des Teppichs verbinden. Klassische Teppichgestaltung beruht auf überlieferten Ornamenten, ausgewogenen Proportionen und einer klar erkennbaren handwerklichen Ordnung. Sie ist nicht an eine einzige Raumart gebunden. Der Moud kann in einem Schlafzimmer, Arbeitszimmer oder Wohnzimmer eingesetzt werden; diese Räume werden als geeignete Einsatzbereiche genannt. Auch ein Esszimmer wird in der Beschreibung als passende Umgebung erwähnt. In jedem Fall bildet die Kombination aus orientalischem Muster, hellblauem Farbton und klassischer Anmutung den gestalterischen Schwerpunkt.
Florale Motive werden in der Teppichkunst häufig mit Naturvorstellungen verbunden. Sie können Wachstum, Ordnung und die dauerhafte Wiederkehr von Formen symbolisieren. Geometrische Elemente wiederum strukturieren die Fläche und geben dem Auge Orientierung. Solche allgemeinen Bedeutungsfelder gehören zur Geschichte orientalischer Muster. Für dieses konkrete Stück ist die Musterkategorie orientalisch angegeben; die nähere Wirkung entsteht aus der Verbindung dieser Tradition mit dem hellblauen Grundton, dem Material und der handgeknüpften Ausführung.
Die hohe Knotendichte unterstützt die Darstellung feiner Linien und differenzierter Konturen. Kleine Musterbestandteile können dadurch dichter und kontrollierter ausgearbeitet werden als bei einer groberen Knüpfung. Zugleich bleibt die Gestaltung von Hand geprägt. Der Teppich wirkt deshalb nicht wie ein beliebig reproduziertes Dekor, sondern wie eine individuelle Ausführung innerhalb einer regionalen Moud-Tradition. Das Muster verbindet Herkunft, Material und handwerkliche Technik zu einem zusammenhängenden Erscheinungsbild.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu mit Etikett und wird als pflegeleicht beschrieben. Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich Staubsaugen auf niedriger Stufe, damit Staub und lose Verschmutzungen entfernt werden. Bei stärkerem Reinigungsbedarf wird eine chemische Reinigung genannt. Dafür sollte ein Fachbetrieb für Teppichreinigung gewählt werden, der mit handgeknüpften Teppichen und den verwendeten Materialien umgehen kann. Eine sachgerechte Reinigung trägt dazu bei, die Woll- und Seidenoberfläche zu schonen.
Eine weitere ausdrücklich genannte Besonderheit ist die Eignung für Fußbodenheizungen. Dadurch kann der Teppich auch in modernen Wohnräumen eingesetzt werden, in denen eine solche Heizung vorhanden ist. Die Kombination aus praktischer Verwendbarkeit, handgeknüpfter Herstellung und klassisch-orientalischer Gestaltung verbindet funktionale Anforderungen mit der traditionellen Herkunft aus Moud in Kerman.
Die Beschreibung nennt außerdem Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Wohnzimmer als geeignete Räume; ein Esszimmer wird ebenfalls als mögliche Umgebung erwähnt. Die hellblaue Farbgebung unterstützt eine ruhige Raumwirkung, während das orientalische Muster und die klassische Stilrichtung für eine klar erkennbare dekorative Einordnung sorgen.
FAQ
Wie wird ein Moud Perserteppich gepflegt?
Für die laufende Pflege genügt regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe. Dadurch lassen sich Staub und alltägliche lose Verschmutzungen entfernen, ohne die Oberfläche unnötig zu beanspruchen. Wenn eine intensivere Reinigung erforderlich ist, wird eine chemische Reinigung empfohlen. Sie sollte von einem Fachmann für Teppichreinigung ausgeführt werden. Das ist besonders bei einer handgeknüpften Kombination aus Wolle und Seide sinnvoll, weil die Materialien fachgerecht behandelt werden müssen.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung verwendet werden?
Ja. Dieser Moud Perserteppich ist für die Verwendung auf Fußbodenheizungen geeignet. Damit kann er in modernen Wohnräumen eingesetzt werden, ohne dass auf die dekorative Wirkung eines handgeknüpften iranischen Teppichs verzichtet werden muss. Die Eignung für Fußbodenheizungen ist als besondere Eigenschaft dieses Teppichs angegeben.
Was unterscheidet einen handgeknüpften von einem maschinell gefertigten Teppich?
Ein handgeknüpfter Teppich entsteht durch einzelne von Hand gesetzte Knoten und besitzt dadurch eine individuelle Ausführung. Bei diesem Moud wird die Knotendichte als hoch beschrieben, was eine detaillierte Musterarbeit und eine langlebige Konstruktion unterstützt. Maschinell gefertigte Teppiche werden dagegen industriell hergestellt und sind häufig preisgünstiger. Handgeknüpfte Stücke tragen die individuelle Handschrift ihrer Herstellung und sind als einzelne Ausführung innerhalb ihrer regionalen Tradition zu verstehen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |

















