Perserteppich Gabbeh-Shuli 195 x 92 cm Wolle handgeknüpft

710$

Handgeknüpfter Gabbeh-Shuli Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 195 x 92 cm | Muster: Freie, fantasievolle Designs | Zustand: Neu und hochwertig verarbeitet

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Inventarnummer: 4EF3270B

Beschreibung

Gabbeh-Shuli Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh-Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus der Region Fars im Süden Irans. Als Hauptmaterial für den Flor wird Wolle verwendet. Schafswolle gehört zur traditionellen Ausstattung iranischer Gabbeh-Teppiche und verbindet eine strapazierfähige Oberfläche mit einer weichen, angenehmen Haptik. Dadurch entsteht ein Flor, der sich beim Begehen charakteristisch griffig und zugleich komfortabel anfühlt.

Die Herstellung durch Handknüpfung gibt jedem Teppich einen eigenständigen Aufbau. Knoten für Knoten entsteht eine textile Oberfläche, deren Muster direkt in die Arbeit der Knüpfer eingebunden wird. Bei Gabbeh-Shuli steht dabei nicht die schematische Wiederholung eines streng vorgegebenen Dekors im Mittelpunkt, sondern die freie Gestaltung. Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im Bereich von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Die dichte Knotentechnik wird mit hoher Qualität und Langlebigkeit verbunden.

Die verwendeten Materialien sind traditionell und stammen meist aus der Region; Schafswolle bildet dabei das Hauptmaterial. Die Verarbeitung dieses Teppichs wird als hochwertig beschrieben. Sein Zustand ist neu. Material, Handarbeit und dicht gesetzte Knoten bestimmen gemeinsam die für Gabbeh-Shuli typische Haptik und die robuste textile Struktur.

Herkunft und Tradition

Gabbeh-Shuli-Teppiche werden in der Region Fars im Süden Irans handgeknüpft, nahe der Stadt Shiraz. Fars ist eine wichtige Landschaft der iranischen Teppichkultur. Die Region ist für ihre reiche Knüpftradition und für die Verarbeitung hochwertiger Materialien bekannt. In dieser Umgebung entwickelte sich eine Teppichsprache, in der die praktische Funktion eines Bodentextils mit einer persönlichen, bildhaften Gestaltung verbunden wird.

Gabbeh-Teppiche werden traditionell mit der Welt der iranischen Knüpfer und Nomaden in Verbindung gebracht. Ihre Gestaltung kann unmittelbarer wirken als die streng komponierten Muster anderer persischer Teppicharten. Bei Gabbeh-Shuli erhält die schöpferische Freiheit der Knüpfer besonderes Gewicht. Viele Muster entstehen intuitiv und ohne eine vorher festgelegte Planung. Die Handarbeit macht aus dieser freien Entscheidung kein standardisiertes Dekor, sondern eine individuelle textile Komposition.

Die Nähe zu Shiraz verweist auf einen Kulturraum, in dem unterschiedliche Formen der Teppichgestaltung nebeneinander bestehen. Neben Gabbeh sind auch Tabriz, Isfahan und Kashan bekannte iranische Teppicharten. Diese Namen stehen für eigene Traditionen und charakteristische Farb- und Musterwelten. Ihre Motive sind häufig kunstvoller und detaillierter ausgearbeitet. Gabbeh-Shuli unterscheidet sich davon durch die bewusst freie, fantasievolle Gestaltung und durch eine klar erkennbare Nähe zur spontanen Bildidee.

Die Herkunft aus Fars ist deshalb mehr als eine geografische Bezeichnung. Sie ordnet den Teppich in eine lebendige iranische Knüpftradition ein, in der Wissen über Wolle, Knoten und Farbwirkung weitergegeben wird. Zugleich bleibt die Gestaltung offen für die Vorstellungskraft der einzelnen Knüpfer. Auch Nomadenstämme in der Region Kurdistan fertigen handgeknüpfte Teppiche mit individuellen, oft geometrischen Mustern. Diese Parallelen zeigen, wie vielfältig die iranische Teppichlandschaft ist, ohne die Herkunft dieses Gabbeh-Shuli mit einer anderen Region gleichzusetzen.

Die Bezeichnung Perserteppich weist bei diesem Stück auf seine iranische Herkunft hin. Fars, Shiraz und die übergeordnete Tradition persischer Teppichknüpfkunst bilden den kulturellen Rahmen. Innerhalb dieses Rahmens steht Gabbeh-Shuli für eine Ausführung, bei der nicht die möglichst feine Wiederholung eines höfischen oder städtischen Musters, sondern die direkte und freie Ausdrucksform im Vordergrund steht.

Design und Muster

Das Muster dieses Gabbeh-Shuli wird als frei und fantasievoll beschrieben. Anders als schlichte, einfarbige Gabbeh-Teppiche, die häufig mit modernen Wohnkonzepten verbunden werden, arbeiten Gabbeh-Shuli-Teppiche mit einer bunten Palette an Designs. Die Gestaltung folgt keiner einzigen festgelegten Vorlage. Sie lässt Raum für intuitive Formen, wechselnde Bildideen und eine persönliche Interpretation durch die Knüpfer.

Diese Freiheit ist ein wesentliches Merkmal der Shuli-Ausprägung. Ein Entwurf kann während des Knüpfens entwickelt werden, ohne dass jede Einzelheit schon vor Beginn feststehen muss. So entstehen Muster, die eher aus dem kreativen Prozess heraus wachsen als aus einer streng symmetrischen Wiederholung. Geometrische Anklänge, freie Flächen und fantasievolle Zeichen können in einer solchen Bildsprache nebeneinanderstehen. Entscheidend ist dabei nicht die Zuordnung jedes einzelnen Zeichens, sondern die eigenständige Gesamtwirkung der Komposition.

Zu den häufigsten Farbnuancen der Gabbeh-Shuli-Teppiche zählen Rot, Beige, Grau und Braun. Diese Farben werden harmonisch miteinander kombiniert. Rot kann dem Muster eine warme Präsenz geben, während Beige und Braun erdverbundene Übergänge schaffen. Grau wirkt als ruhiger Ausgleich innerhalb der Palette. Die genannten Nuancen bilden gemeinsam eine einladende, warme Stimmung, ohne dass das Design auf ein einziges Farbschema reduziert wird.

Die Mustertradition lässt sich im Vergleich zu anderen persischen Teppichen einordnen. Tabriz-, Isfahan- und Kashan-Teppiche sind ebenfalls für eigene charakteristische Designs und Farben bekannt, oft mit kunstvoller und detailreicher ausgearbeiteten Motiven. Gabbeh-Shuli setzt dem eine einfachere, freiere und unmittelbarere Gestaltung entgegen. Einfachheit bedeutet hier nicht den Verzicht auf Gestaltung, sondern die Konzentration auf die schöpferische Idee, die Farbe und die handgeknüpfte Oberfläche.

Die freie Gestaltung macht jeden einzelnen Gabbeh-Shuli zu einer individuellen Komposition. Dabei ist die Fantasie der Knüpfer im Muster sichtbar, ohne dass daraus eine bestimmte Geschichte oder ein nicht belegtes Symbol abgeleitet werden muss. Die Farbnuancen, die offene Formensprache und die handwerkliche Unmittelbarkeit prägen den visuellen Charakter. Der Teppich kann dadurch im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Büro eingesetzt werden und als farblich und formal bestimmendes Textil im Raum erscheinen.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Teppichs liegt in der Verbindung aus handgeknüpfter Ausführung, dichter Knotentechnik und freier Musteridee. Die Gestaltung entsteht intuitiv und ohne vorherige Planung, wodurch jeder Gabbeh-Shuli eine individuelle Note erhält. Das Muster spiegelt die Fantasie der Knüpfer wider und unterscheidet sich damit von streng festgelegten Dekoren.

Die Farbwelt mit Rot, Beige, Grau und Braun verbindet die fantasievolle Gestaltung mit einer warmen, harmonischen Anmutung. Der Flor aus Schafswolle ist strapazierfähig und weich. Die Verarbeitung wird als hochwertig bezeichnet, der Teppich ist neu. Für die Pflege werden regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Ausklopfen genannt; bei Bedarf ist auch eine professionelle Reinigung möglich.

FAQ

Was macht einen Gabbeh-Shuli besonders?

Gabbeh-Shuli zeichnet sich durch freie und fantasievolle Muster aus. Die Motive entstehen häufig intuitiv und ohne vorherige Planung. Dadurch erhält jeder handgeknüpfte Teppich eine individuelle Note. Die Gestaltung unterscheidet sich von schlichten, einfarbigen Gabbeh-Teppichen und bringt die Vorstellungskraft der Knüpfer sichtbar in die textile Komposition ein.

Welche Pflege braucht ein Gabbeh-Shuli?

Ein Gabbeh-Shuli gilt als pflegeleicht. Regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Ausklopfen reichen aus, um die Oberfläche im Alltag sauber zu halten. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich ist, kann der Teppich professionell gereinigt werden. Die Pflegehinweise unterstützen den Erhalt von Flor, Farben und Muster.

Wo werden Gabbeh-Shuli-Teppiche hergestellt?

Gabbeh-Shuli-Teppiche werden in der Region Fars im Süden Irans, nahe der Stadt Shiraz, handgeknüpft. Fars ist für seine reiche Teppichknüpftradition und die Verwendung hochwertiger Materialien bekannt. Die Herkunft verbindet den Teppich mit der iranischen Handwerkskultur und der besonderen freien Gestaltung der Gabbeh-Shuli-Tradition.

Zusätzliche Informationen
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