





Perserteppich Fars 179 x 155 cm Wolle handgeknüpft
1192$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 50.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor handgesponnene Schaf- und Ziegenwolle | Größe: 179 x 155 cm | Muster: Abstrakte Designs mit großen Farbflächen und spielerischen Figuren | Zustand: Hochwertiger, weicher Flor bis zu 2 cm
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus handgesponnener Schaf- und Ziegenwolle. Die Verbindung aus zwei natürlichen Wollarten gehört zu den im Ausgangstext genannten Materialmerkmalen dieses Stücks. Wolle wird für Teppiche traditionell verwendet, weil sie sich zu einem belastbaren Flor verarbeiten lässt und zugleich eine angenehm weiche Oberfläche bilden kann. Beim Handspinnen entsteht ein Garn, dessen Charakter nicht industriell gleichförmig sein muss. Dadurch kann die Oberfläche eine lebendige, textile Struktur erhalten.
Der Teppich besitzt einen hochwertigen, weichen Flor, der bis zu 2 cm hoch ist. Seine Ausführung wird im Ausgangstext ausdrücklich mit der Eignung für ein Kinderzimmer verbunden. Ein handgeknüpfter Teppich entsteht, indem Knoten einzeln in die Grundstruktur eingearbeitet und anschließend durch weitere Arbeitsschritte zu einer geschlossenen Fläche verbunden werden. Diese Herstellung verlangt ruhige, wiederholte Handarbeit. Bei einem Gabbeh steht dabei nicht nur die technische Ausführung im Vordergrund, sondern auch die spürbare Wollstruktur und die klare Wirkung der Farbflächen.
Die handgesponnene Wolle bildet die Grundlage für den weichen Flor und für die rustikale textile Anmutung, die Gabbeh-Teppiche allgemein kennzeichnet. Die Beschaffenheit dieses Teppichs wird nicht durch eine glatte, industrielle Oberfläche beschrieben, sondern durch einen hohen und weichen Flor. Das macht die Materialwirkung unmittelbar erfahrbar und erklärt, weshalb Gabbeh-Teppiche häufig in Bereichen eingesetzt werden, in denen eine angenehm weiche Bodenfläche gewünscht ist.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Provinz Fars in Persien und wurde von Nomadenvölkern der Ghashghai hergestellt. Fars gehört zu den bekannten Teppichregionen Irans und ist eng mit unterschiedlichen Formen nomadischer und dörflicher Web- und Knüpftradition verbunden. Die Landschaft der Region, die Lebensweise ihrer wandernden Gemeinschaften und die Weitergabe handwerklicher Kenntnisse haben die Entwicklung eigenständiger Teppichformen begünstigt. Gabbeh bezeichnet dabei eine Teppichart, die besonders mit der Nomadenkultur und mit einer vergleichsweise unmittelbaren, klaren Gestaltung verbunden wird.
Die Ghashghai-Tradition steht für ein Handwerk, das innerhalb von Gemeinschaften weitergegeben wird. Kenntnisse über das Spinnen der Wolle, das Vorbereiten der Grundstruktur, das Knüpfen und die Gestaltung werden nicht nur als abstrakte Technik verstanden, sondern als Teil des täglichen Lebens. Ein Teppich kann dabei aus den verfügbaren natürlichen Materialien und aus den gestalterischen Vorstellungen seiner Hersteller entstehen. Die handgesponnene Schaf- und Ziegenwolle dieses Stücks verweist auf diese Verbindung von Material und traditioneller Verarbeitung.
Fars ist nicht mit einem einzigen Teppichbild gleichzusetzen. In der Region gibt es unterschiedliche Traditionen, deren Aussehen von den jeweiligen Gemeinschaften, den verwendeten Materialien und den überlieferten Mustern beeinflusst wird. Gabbeh-Teppiche werden im Vergleich zu sehr fein ausgearbeiteten Hof- oder Stadtteppichen häufig durch eine einfachere, flächigere und stärker ausdrucksorientierte Gestaltung beschrieben. Ihre Wirkung beruht nicht auf einer Vielzahl kleinster Ornamente, sondern auf der Beziehung zwischen Fläche, Farbe, Figur und der sichtbaren Wollstruktur.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist hier auf die Herkunft aus Persien, also dem heutigen Iran, während Gabbeh die Teppichart und ihre gestalterische Tradition beschreibt. Diese Unterscheidung ist wichtig: Die Provinz Fars benennt die Herkunftsregion, Ghashghai die herstellende nomadische Gemeinschaft und Gabbeh die charakteristische Form des Teppichs. Zusammen ergeben diese Angaben ein klares Bild seiner kulturellen Einordnung, ohne die einzelne Arbeit mit einer anderen iranischen Provenienz zu verwechseln.
Iranische Teppiche aus anderen Regionen, etwa Isfahan, Täbriz, Kashan oder Shiraz, können jeweils eigene Muster- und Knüpftraditionen zeigen. Ein Gabbeh aus Fars gehört jedoch zu einer anderen gestalterischen Familie als ein formal dicht ornamentierter Stadtteppich. Auch Kelims unterscheiden sich in ihrer Herstellung, da sie handgewebt und nicht handgeknüpft sind. Der vorliegende Teppich ist als handgeknüpfter Gabbeh aus Fars ein Beispiel für die Verbindung von nomadischer Tradition, natürlicher Wolle und reduzierter, bildhafter Gestaltung.
Die Geschichte der Teppichherstellung in Fars lässt sich daher nicht allein über dekorative Stile erklären. Sie umfasst auch die praktische Nutzung textiler Arbeiten, die Weitergabe von Fähigkeiten und die Anpassung von Mustern an die Vorstellungen der jeweiligen Hersteller. Bei Gabbeh-Teppichen bleibt diese Herkunft häufig in einer direkten Bildsprache erkennbar. Große Farbfelder, vereinfachte Figuren und eine deutlich wahrnehmbare Oberfläche können eine Gestaltung hervorbringen, die weniger repräsentativ als unmittelbar und alltagsnah wirkt.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als abstraktes Design mit großen Farbflächen und spielerischen Figuren beschrieben. Die Gestaltung arbeitet damit nicht vorrangig über eine engmaschige Folge kleiner Ornamente, sondern über klar erkennbare Bereiche, die sich farblich und figürlich voneinander absetzen. Große Farbflächen geben dem Teppich eine ruhige Grundordnung. Die spielerischen Figuren setzen darin eigenständige Akzente und verleihen dem Gesamtbild eine bildhafte, unkomplizierte Wirkung.
Abstrakte Gabbeh-Muster lassen sich aus der Vereinfachung vertrauter Formen entwickeln. Figuren werden nicht naturgetreu wiedergegeben, sondern auf wenige charakteristische Linien und Flächen konzentriert. Gerade diese Reduktion lässt Raum für eine persönliche Handschrift. Ein Tier, eine Person oder ein symbolisches Motiv kann in einer vereinfachten Form erscheinen, ohne dass die Darstellung eine realistische Szene bilden muss. Bei diesem Stück sind spielerische Figuren ausdrücklich Teil des beschriebenen Designs; sie werden durch große Farbflächen ergänzt.
Die Farbflächen übernehmen im Aufbau eine tragende Funktion. Sie können den Blick bündeln, einzelne Figuren hervorheben und die Fläche in überschaubare Abschnitte gliedern. Bei einem solchen Muster entsteht die Wirkung nicht nur aus einzelnen Motiven, sondern aus dem Verhältnis von Farbe und leer wirkendem Raum. Die Gestaltung bleibt dadurch lesbar und kann sich in unterschiedliche Wohnsituationen einfügen, ohne dass ihre abstrakte Eigenart verloren geht.
Gabbeh-Teppiche werden allgemein für eine vergleichsweise reduzierte Bildsprache, ausdrucksstarke Farben und Motive mit nomadischem Charakter eingeordnet. Im Unterschied zu streng symmetrischen Ornamentkompositionen kann ein Gabbeh eine freiere Verteilung von Figuren und Flächen zeigen. Das bedeutet nicht, dass die Gestaltung ungeordnet ist. Vielmehr entsteht Ordnung durch Wiederholung, Gewichtung und den bewussten Wechsel zwischen Farbpartien und Motiven. Die Handarbeit macht jede Ausführung zu einem eigenen textilen Bild.
Das abstrakte Design dieses Teppichs verbindet zwei Ebenen: die flächige Farbwirkung und die figürliche Zeichensprache. Die Farbflächen schaffen eine klare visuelle Struktur, während die spielerischen Figuren dem Muster einen erzählerischen oder kindlich anmutenden Akzent geben können. Diese Kombination erklärt die im Ausgangstext genannte Eignung für ein Kinderzimmer, ohne das Design auf diesen Raum zu beschränken. Der Teppich kann ebenso in einem gemütlichen Wohnbereich eingesetzt werden, wenn dort eine unkomplizierte, textile Musterwirkung gewünscht ist.
In der iranischen Teppichkunst existieren neben Gabbeh-Designs auch florale, geometrische und medaillonbetonte Kompositionen. Diese Vielfalt macht deutlich, dass Perserteppiche nicht einem einzigen Muster folgen. Bei Gabbeh liegt der Schwerpunkt häufig auf der unmittelbaren Wirkung des Materials und auf vereinfachten Motiven. Das hier beschriebene Muster mit großen Farbflächen und spielerischen Figuren folgt genau dieser Richtung. Es ist weniger eine Nachbildung eines architektonischen oder floralen Ornaments als eine eigenständige Komposition aus Farbe, Fläche und Zeichen.
Die sichtbare Struktur des weichen Flors unterstützt die Wahrnehmung des Designs. Farben liegen nicht auf einer vollkommen glatten Oberfläche, sondern werden durch die textile Tiefe und die handwerkliche Ausführung begleitet. Dadurch können Farbflächen je nach Blickrichtung und Licht unterschiedlich wirken. Die einzelnen Figuren bleiben dennoch der zentrale spielerische Bestandteil des Musters. So verbindet der Teppich eine klare abstrakte Gestaltung mit einer fühlbaren handwerklichen Oberfläche.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Einzelstücks gehören die Herkunft aus Fars, die Herstellung durch Nomadenvölker der Ghashghai und die Ausführung als handgeknüpfter Gabbeh-Perserteppich. Hinzu kommen der Flor aus handgesponnener Schaf- und Ziegenwolle sowie der hochwertige, weiche Flor bis zu 2 cm. Das abstrakte Design mit großen Farbflächen und spielerischen Figuren unterscheidet sich von streng ornamentalen Teppichbildern. Im Ausgangstext wird der Teppich ausdrücklich als für Kinderzimmer geeignet beschrieben.
Gabbeh-Teppiche verbinden damit mehrere klar benannte Eigenschaften: eine nomadisch geprägte Herkunft, eine natürliche Wolloberfläche, handwerkliche Knüpfarbeit und eine reduzierte, bildhafte Musterung. Da jeder handgeknüpfte Teppich von Hand gefertigt wird, ist die konkrete Verbindung von Material, Figuren und Farbflächen bei diesem Stück einzigartig. Die Beschreibung bezieht sich auf genau diesen Teppich und nicht auf eine Serienausführung.
FAQ
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Ein Gabbeh-Perserteppich sollte regelmäßig vorsichtig abgesaugt werden, damit sich Staub und Schmutz nicht dauerhaft im weichen Flor festsetzen. Bei einem Fleck wird die betroffene Stelle mit einem feuchten Tuch abgetupft, statt sie kräftig zu reiben. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen unterstützt den Erhalt von Farben und Material. Da dieser Teppich einen weichen, hohen Flor aus handgesponnener Wolle besitzt, ist eine schonende Behandlung besonders sinnvoll.
Woher kommen gute Perserteppiche?
Perserteppiche stammen aus unterschiedlichen Regionen Irans, die jeweils eigene Muster und handwerkliche Traditionen entwickelt haben. Isfahan, Täbriz, Kashan und Shiraz werden häufig als wichtige Herkunftsregionen genannt. Dieser Teppich ist jedoch konkret der Provinz Fars zugeordnet und wurde von Nomadenvölkern der Ghashghai hergestellt. Seine Identität ergibt sich daher aus der Verbindung von Fars, Ghashghai-Tradition und Gabbeh-Gestaltung.
Was macht einen Perserteppich besonders?
Besonders ist die Verbindung aus Handarbeit, natürlicher Wolle und eigenständiger Gestaltung. Bei diesem Teppich kommen handgesponnene Schaf- und Ziegenwolle, ein weicher hoher Flor sowie abstrakte Muster mit großen Farbflächen und spielerischen Figuren zusammen. Die Herstellung als handgeknüpfter Gabbeh aus Fars macht ihn zu einem Unikat. Kein von Hand gefertigter Teppich verbindet Material, Farbflächen und Figuren genau auf dieselbe Weise.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













