Perserteppich Fars 117 x 66 cm Wolle handgewebt

265$

Handgewebter Fars Perserteppich | Material: Wolle | Größe: 117 x 66 cm | Muster: Beidseitig identisch | Zustand: Neuwertig

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Inventarnummer: 188EDC50

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Kelim aus Fars ist handgewebt und besteht aus Wolle. Bei einem Kelim entsteht die textile Fläche durch das Verkreuzen von Kette und Schuss. Anders als bei einem handgeknüpften Teppich werden dabei keine einzelnen Knoten in einen Flor eingesetzt. Die Webtechnik ergibt eine flache Struktur, die für Kelims kennzeichnend ist. Die im Ursprungstext genannte reine, natürliche Schurwolle gehört zu den traditionellen Materialien der Teppich- und Textilherstellung und bietet eine angenehme Haptik. Wolle nimmt Farbstoffe gut auf und kann dadurch eine klare und tiefe Farberscheinung ermöglichen.

Die handgewebte Fertigung folgt einem Arbeitsablauf, bei dem die Kettfäden zunächst auf dem Webstuhl gespannt werden. Danach werden Schussfäden eingetragen und durch das Anschlagen verdichtet. Je nach Webweise entstehen unterschiedliche Oberflächen und Konturen. Bei einem Kelim liegt das Muster in der gewebten Fläche selbst. Deshalb wirkt die Zeichnung flach und unmittelbar, während die Rückseite häufig eng mit der Vorderseite verbunden ist. Die Herstellung verlangt Aufmerksamkeit bei der Fadenspannung, bei der Farbfolge und bei der Ausführung der einzelnen Webreihen.

Kelim ist eine Webtechnik und keine Knotendichte-Kategorie. Die im Ursprungstext erwähnte, gewöhnlich niedrigere Knotendichte im Vergleich zu handgeknüpften Teppichen erklärt sich daraus, dass bei dieser Technik keine geknüpfte Florfläche aufgebaut wird. Die Oberfläche bleibt flach und weich. Dadurch lassen sich Kelims in unterschiedlichen Bereichen einsetzen. Ihre Konstruktion ist weniger auf einen hohen Flor als auf die Stabilität der miteinander verbundenen Fäden und auf eine gut lesbare Musterfläche ausgerichtet.

Handarbeit führt bei gewebten Teppichen zu einem eigenständigen Charakter. Die Ausführung hängt von der Erfahrung der Weberin oder des Webers, vom verwendeten Material und vom Verlauf der Arbeit ab. Auch traditionelle Muster können deshalb in ihrer Linienführung, in den Übergängen und in der Farbverteilung variieren. Diese Eigenständigkeit ist ein allgemeines Merkmal handgefertigter Kelims. Sie unterscheidet sie von industriell gleichförmig gefertigten Flächen und verbindet die praktische Nutzung mit überlieferter Textilarbeit.

Herkunft und Tradition

Der Kelim stammt aus der Region Fars im Iran, nahe Shiraz. Fars zählt zu den wichtigen historischen Landschaften der iranischen Teppichkunst. Die Region ist mit dem alten Persien verbunden und besitzt eine über lange Zeit gewachsene Tradition in der Herstellung von Teppichen und gewebten Textilien. In dieser Tradition werden handwerkliche Kenntnisse weitergegeben, die den Umgang mit Wolle, Farbstoffen, Webstühlen und regionalen Gestaltungsformen umfassen.

Die Bezeichnung Fars verweist hier auf die Herkunft des Teppichs. Sie ist nicht lediglich ein Name für ein einzelnes Motiv. Innerhalb der Region gibt es verschiedene kulturelle Einflüsse und unterschiedliche Formen der Textilgestaltung. Deshalb können Fars-Kelims in ihrer Zeichnung, Farbwirkung und technischen Ausführung voneinander abweichen. Gemeinsam ist ihnen der Bezug zu einer regionalen Webtradition, in der die Herstellung von Textilien mit dem Alltag und der Geschichte der dort lebenden Bevölkerung verbunden ist.

Fars wird häufig als eine Landschaft beschrieben, in der nomadische, dörfliche und städtische Traditionen nebeneinander bestehen. Diese unterschiedlichen Lebensformen haben auch die Textilkunst beeinflusst. Nomadische und ländliche Webarbeiten waren oft auf robuste, vielseitig verwendbare Textilien ausgerichtet. Gleichzeitig entwickelten sich in den Städten eigene Formen des Teppichhandwerks. Die regionale Teppichkultur ist daher nicht auf eine einzige Werkstatt oder ein einziges Schema beschränkt, sondern umfasst ein breites Spektrum überlieferter Kenntnisse.

Das Weben eines Kelims ist technisch eng mit der Vorbereitung des Webstuhls verbunden. Die Kette bildet die Längsrichtung des Gewebes. Der Schuss wird quer eingeführt und so verdichtet, dass eine geschlossene Fläche entsteht. Farbwechsel können durch das getrennte Eintragen von Schussbereichen, durch Überlappungen oder durch andere traditionelle Webtechniken gestaltet werden. Die Art, wie die Fäden miteinander verbunden werden, beeinflusst die Kontur der Muster und die Festigkeit der fertigen Fläche.

In Fars werden lebendige Farben sowie geometrische und florale Entwürfe mit der regionalen Teppichtradition verbunden. Die Farbwahl kann durch natürliche Materialien, überlieferte Vorlieben und die jeweilige Umgebung geprägt sein. Historisch wurden pflanzliche und andere natürliche Farbstoffe verwendet, wobei die genaue Färbepraxis von Ort zu Ort verschieden sein konnte. Die Farbe erfüllt dabei nicht nur eine dekorative Aufgabe. Sie gliedert die Fläche, hebt einzelne Motive hervor und trägt zur Wiedererkennbarkeit einer Gestaltung bei.

Die Geschichte der iranischen Teppichkunst ist von regionalem Austausch geprägt. Handelswege, Wanderbewegungen und Kontakte zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen führten dazu, dass Formen und Motive aufgenommen, verändert und weitergegeben wurden. Ein Muster kann daher in mehreren Gegenden in verwandter Form auftreten, ohne dass die Teppiche denselben Ursprung haben. Bei einem Fars-Kelim bleibt der regionale Bezug zur Herkunft entscheidend, während die konkrete Gestaltung aus unterschiedlichen Einflüssen hervorgegangen sein kann.

Gewebte Textilien hatten in vielen Regionen eine praktische und kulturelle Funktion. Sie konnten als Bodenbelag, Raumtextil oder Wandbehang dienen und waren zugleich Träger von Farben und Zeichen. Die flache Bauweise erleichterte ihre Verwendung und ihren Transport. Gerade bei handgewebten Kelims verbinden sich deshalb Gebrauchstauglichkeit und Gestaltung. Die Technik ist nicht nur eine Methode zur Herstellung eines Teppichs, sondern Teil einer regionalen Handwerkstradition, die Wissen über Material, Webstuhl und Muster zusammenführt.

Design und Muster

Das Muster dieses Kelims ist auf beiden Seiten identisch. Vorder- und Rückseite zeigen somit dieselbe Gestaltung. Dadurch kann das Stück gewendet werden, ohne dass sich die Musterwirkung verändert. Diese Eigenschaft erweitert die Möglichkeiten der Platzierung. Die Ausrichtung kann je nach Raum oder Anlass gewählt werden, während die gestalterische Identität des Gewebes erhalten bleibt. Die Beidseitigkeit ist bei diesem Stück eine ausdrücklich genannte Eigenschaft.

Geometrische Formen gehören zu den häufigsten Gestaltungsmitteln der Kelimkunst. Rauten, gestufte Linien, Hakenformen, Bänder und wiederholte Felder können die Fläche ordnen. Durch die Wiederholung erhält ein Entwurf Rhythmus. Symmetrien können für Ausgleich sorgen, während kleine Abweichungen den handgewebten Charakter sichtbar lassen. Die Muster werden nicht in eine erhabene Florfläche geknüpft, sondern aus der Anordnung und dem Wechsel der gewebten Fäden entwickelt.

Auch florale Formen sind in der Tradition von Fars bekannt. In gewebten Entwürfen werden Pflanzen, Blüten und Ranken häufig vereinfacht. Statt einer naturgetreuen Darstellung entstehen Zeichen mit klaren Konturen und wiederholbaren Einheiten. So lassen sich organische Formen in eine geometrisch gegliederte Fläche einfügen. Die Verbindung von floralen und geometrischen Elementen ist ein wiederkehrendes Prinzip orientalischer Textilkunst, wobei jede Region eigene Ausprägungen und Schwerpunkte entwickelt.

Motive können innerhalb der regionalen Bildsprache symbolische Bezüge tragen. Geometrische Zeichen werden beispielsweise mit Fruchtbarkeit, Glück oder Schutz in Verbindung gebracht. Diese Bedeutungen gehören zum kulturellen Hintergrund der Muster und müssen nicht als eindeutige Botschaft jedes einzelnen Teppichs verstanden werden. Die Symbolik erklärt, warum bestimmte Formen in überlieferten Textilien fortbestehen. Sie zeigt außerdem, wie eng Gestaltung, Alltag und kulturelle Erinnerung miteinander verbunden sein können.

Die Muster eines Kelims entstehen aus der Begrenzung der Webfläche. Ein Entwurf muss in Reihen und Fadengruppen umgesetzt werden. Diagonalen werden häufig durch stufenförmige Übergänge gebildet, weil die Fäden in der Webstruktur rechtwinklig aufeinandertreffen. Dadurch erhält die Zeichnung die für viele Kelims typische kantige und klar gegliederte Wirkung. Kurven und feine Linien können in vereinfachter Form erscheinen. Die Technik prägt somit nicht nur die Oberfläche, sondern auch die visuelle Sprache des Musters.

Fars-Kelims werden mit lebendigen Farben und warmen Erdtönen verbunden. Solche Farbwelten können sich in verschiedene Einrichtungsstile einfügen. Ein gewebtes Muster wirkt auf dem Boden anders als an der Wand, obwohl die textile Zeichnung dieselbe bleibt. Auf dem Boden kann es einen Raum gliedern oder einen dekorativen Akzent setzen. Als Wandbehang wird die Webfläche selbst zum sichtbaren Gestaltungselement. Die im Ursprungstext genannten Nutzungsmöglichkeiten als Teppich oder Wandbehang entsprechen damit zwei traditionellen Arten, einen Kelim einzusetzen.

Die identische Gestaltung auf beiden Seiten macht die Anordnung besonders flexibel. Der Kelim kann gedreht oder gewendet werden, ohne dass ein anderes Motiv erscheint. Bei einem Wandbehang lässt sich die Ausrichtung an der gewünschten Präsentation orientieren. In einem Wohnraum kann die Musterfläche als Blickfang dienen; in einem Flur oder Eingangsbereich setzt sie einen textilen Akzent. Auch in Cafés oder Arbeitsumgebungen kann ein Kelim die Einrichtung ergänzen, sofern er dort als Teppich oder Wandbehang verwendet wird.

Besonderheiten

Die besonderen, im Ursprungstext genannten Merkmale sind die handgewebte Ausführung, das Material Wolle und das auf beiden Seiten identische Muster. Der Kelim kann als Teppich oder als Wandbehang genutzt werden. Außerdem wird er für Wohnräume, gemütliche Cafés und inspirierende Arbeitsumgebungen als geeignet beschrieben. Die beidseitige Gestaltung erlaubt es, die Designrichtung je nach Stimmung oder Anlass zu verändern, ohne die Musterwirkung zu wechseln.

Handwerkliche Fertigung und natürliche Materialien stehen bei Kelims für eine textile Form der Einrichtung, die Gebrauch und Gestaltung miteinander verbindet. Die flache Webstruktur gehört zur Technik und macht den Kelim als Boden- oder Wandtextil vielseitig. Der im Ursprungstext beschriebene neuwertige Zustand erlaubt seine unmittelbare Nutzung oder Präsentation.

FAQ

Wie pflege ich meinen handgewebten Kelim?

Regelmäßiges Staubsaugen mit einem sanften Aufsatz hilft, Staub und lose Verschmutzungen zu entfernen. Der Aufsatz sollte die flache Webstruktur schonend behandeln. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Bei Flecken wird die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft. Statt zu reiben, sollte die Flüssigkeit vorsichtig aufgenommen werden. Eine professionelle Reinigung ist in längeren Abständen ratsam. Die Pflege sollte sich grundsätzlich an der gewebten Struktur und am natürlichen Wollmaterial orientieren.

Kann ich den Kelim auf Fußbodenheizung legen?

Ja, der handgewebte Kelim ist aufgrund seiner dünnen, flachen Struktur für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die flache Webfläche leitet die Wärme gut durch und bleibt zugleich angenehm unter den Füßen. Wie bei jedem lose aufgelegten Teppich sollte darauf geachtet werden, dass er eben liegt und keine Stolperstelle bildet. Die Eignung für Fußbodenheizung ergibt sich aus der im Ursprungstext beschriebenen flachen Struktur des Kelims.

Wo kann ich den Kelim am besten einsetzen?

Der Kelim kann in verschiedenen Raumtypen eingesetzt werden. Im Wohnzimmer kann er als dekorativer Blickfang dienen, im Schlafzimmer eine gemütliche Atmosphäre unterstützen und in Fluren oder Eingangsbereichen einen warmen textilen Akzent setzen. Auch der Einsatz in gemütlichen Cafés oder inspirierenden Arbeitsumgebungen wird im Ursprungstext genannt. Als Wandbehang steht die gewebte Fläche im Mittelpunkt, während sie auf dem Boden die klassische Funktion eines Teppichs übernimmt. Da beide Seiten identisch gemustert sind, kann die Ausrichtung nach Raum, Stimmung oder Anlass gewählt werden.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

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