Perserteppich Täbriz ca 296 x 210 cm Schurwolle handgeknüpft

Ursprünglicher Preis war: 2130$Aktueller Preis ist: 1172$

Handgeknüpfter Täbriz Perserteppich | Knotendichte: ca. 130.000 Knoten/qm (25 Radj) | Material: Flor Schurwolle, Kette Baumwolle | Größe: ca. 296 x 210 cm | Muster: Täbriz Medaillon | Zustand: neuwertig ohne Gebrauchsspuren mit lebendigen Farben

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Inventarnummer: 100120000160

Beschreibung

Täbriz Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich aus Täbriz ist handgeknüpft. Als Material ist Schurwolle auf Baumwolle angegeben: Die Schurwolle bildet den Flor, während Baumwolle für die Kette verwendet wurde. Damit sind die beiden wesentlichen Materialbereiche des Teppichs klar benannt. Die Verbindung von Wollflor und Baumwollkette gehört zu den verbreiteten technischen Lösungen in der persischen Teppichknüpferei. Wolle lässt sich zu einem belastbaren Flor verarbeiten und nimmt Farbstoffe gut auf. Baumwolle kann als Kettenmaterial eine gleichmäßige Grundlage für die Knoten bilden.

Die angegebene Knotendichte beträgt etwa 130.000 Knoten pro Quadratmeter und entspricht 25 Radj. Eine hohe Knotendichte ermöglicht es grundsätzlich, geschwungene Linien, kleine Ornamente und differenzierte Konturen klar auszuführen. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster Knoten für Knoten auf der vorbereiteten Kette. Die Ausführung ist deshalb eine textile Handarbeit und nicht das Ergebnis eines Druck- oder Webverfahrens. Die im Quelltext genannte Qualität dieses Stücks bezieht sich auf seine feine Handarbeit und die angegebene Knotendichte.

Schurwolle verfügt von Natur aus über eine elastische Faserstruktur. Im Teppichflor kann diese Eigenschaft dazu beitragen, dass sich die Oberfläche bei geeigneter Nutzung und Pflege bewährt. Baumwolle wird als Kettenmaterial unter dem Flor eingesetzt und bleibt im fertigen Teppich weitgehend verborgen. Für die Beurteilung eines einzelnen handgeknüpften Stücks sind neben den Materialien auch Knotung, Florbild und Erhaltungszustand maßgeblich. Zu diesem Teppich nennt die Vorlage ausdrücklich Schurwolle auf Baumwolle und eine Knotendichte von etwa 130.000 Knoten pro Quadratmeter.

Herkunft und Tradition

Der Teppich wird als Perserteppich aus Persien mit Herkunft Täbriz bezeichnet. Täbriz, auch Tabriz geschrieben, liegt im Nordwesten Irans und zählt zu den bedeutenden Zentren der persischen Teppichkultur. Die Stadt war über lange Zeit ein Handels- und Kulturknotenpunkt. Dadurch konnten sich dort unterschiedliche Gestaltungsideen, technische Kenntnisse und Farbvorstellungen begegnen. Die Bezeichnung Täbriz verweist im Teppichhandel deshalb auf eine eigenständige regionale Tradition und nicht lediglich auf eine dekorative Stilrichtung.

Die Teppichproduktion in Täbriz wurde besonders durch Werkstätten geprägt, in denen Entwürfe sorgfältig vorbereitet und mit hoher zeichnerischer Genauigkeit umgesetzt wurden. Eine Vorlage, häufig als Karton bezeichnet, kann den Aufbau eines Medaillons, die Anordnung der Bordüren und die Wiederholung kleiner Füllmotive festlegen. Beim Knüpfen wird diese Gestaltung schrittweise in die textile Struktur übertragen. Die Arbeit verbindet damit Planung, Materialkenntnis und die gleichmäßige Ausführung vieler einzelner Knoten.

Typische Täbriz-Kompositionen stehen in der Tradition einer klar gegliederten persischen Ornamentik. Ein zentrales Medaillon kann von einer symmetrisch angelegten Feldgestaltung und mehreren Bordüren umgeben sein. Neben Medaillonmustern kommen in der regionalen Tradition auch florale Allover-Entwürfe, Jagdszenen, Gartenkompositionen und architektonische Darstellungen vor. Welche dieser Möglichkeiten bei einem einzelnen Teppich gewählt wird, hängt vom jeweiligen Entwurf ab. Für dieses Stück ist ausdrücklich das Muster Täbriz Medaillon angegeben.

Die Geschichte der persischen Teppichkunst ist eng mit der Weitergabe von Wissen innerhalb von Werkstätten und Familien verbunden. Kenntnisse über das Spannen der Kette, das Einsetzen der Schussfäden, das Verknoten des Flors, das Anlegen von Konturen und das Scheren der Oberfläche werden praktisch vermittelt. Dabei können regionale Besonderheiten ebenso eine Rolle spielen wie der persönliche Entwurf einer Werkstatt. Die Herkunftsangabe Täbriz ordnet diesen Teppich in die iranische Tradition ein, ohne darüber hinausgehende Aussagen zu einer bestimmten Werkstatt, einem Meister oder einem Herstellungsjahr zu machen.

Die Angabe 25 Radj wird in der Teppichkunde als Bezeichnung für eine feine Knotung verwendet. Solche Angaben dienen dazu, die technische Dichte innerhalb der persischen Knüpftradition einzuordnen. Sie ersetzen keine Betrachtung des konkreten Teppichs, geben aber einen Hinweis auf den Aufwand, der für die Umsetzung einer fein gegliederten Zeichnung erforderlich ist. Bei diesem Stück wird die Einordnung durch die zusätzlich genannte Knotendichte ergänzt.

Täbriz-Teppiche stehen außerdem für eine Verbindung von regionaler Handarbeit und überregionalem Austausch. Entwürfe konnten durch Händler, Bücher und andere Werkstätten verbreitet und in der jeweiligen lokalen Sprache der Ornamentik neu interpretiert werden. So entstanden innerhalb einer Tradition unterschiedliche Ausprägungen. Die Bezeichnung des vorliegenden Stücks bleibt dabei eindeutig: Es handelt sich um einen Perserteppich aus Täbriz mit einem Täbriz-Medaillon.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist als Täbriz Medaillon angegeben. Ein Medaillon bildet in der klassischen persischen Teppichgestaltung den zentralen Blickpunkt des Innenfeldes. Es kann rund, oval, polygonal oder aus verschachtelten Formen aufgebaut sein. Von ihm aus werden häufig Achsen und Gegenformen entwickelt, sodass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mitte, Seitenflächen und Bordüren entsteht. Die Bezeichnung beschreibt den grundlegenden Aufbau dieses Teppichs; sie legt nicht jede einzelne Farbe oder jedes Detail des Entwurfs fest.

Symmetrie ist ein wichtiges Ordnungsprinzip vieler Medaillonkompositionen. Sie kann sich auf die Hauptform, auf seitliche Anhänger und auf die Verteilung von Blüten, Ranken oder kleinen Füllornamenten beziehen. Gleichzeitig bleibt innerhalb eines handgeknüpften Entwurfs Raum für feine zeichnerische Unterschiede. Linien werden aus farbigen Knoten aufgebaut, wodurch Konturen einen textilen Charakter erhalten. Die hohe angegebene Knotendichte unterstützt grundsätzlich die Darstellung kleiner Formen und enger Kurven.

Ein Medaillonfeld wird in der Regel durch eine Bordürenfolge gefasst. Die Hauptbordüre kann ein wiederkehrendes Ornament tragen, während schmalere Nebenbordüren den Übergang zwischen Innenfeld und Außenkante strukturieren. In der persischen Mustertradition dienen solche Einfassungen nicht nur als Rahmen, sondern verbinden die verschiedenen Ebenen der Komposition. Ranken, Blätter und Blüten können den Raum zwischen den größeren Formen füllen und für eine geschlossene Zeichnung sorgen. Bei diesem Teppich ist die stilistische Zuordnung Täbriz Medaillon; konkrete zusätzliche Motive werden in der Vorlage nicht einzeln benannt.

Die Farbwirkung wird in der Quelle als lebendig beschrieben. Farben erfüllen in einem Medaillon-Teppich mehrere Aufgaben: Sie können die zentrale Form vom Grund abheben, die Bordüren voneinander unterscheiden und die Hierarchie zwischen Haupt- und Nebenmotiven sichtbar machen. Bei der Beurteilung eines handgeknüpften Teppichs ist zudem die Wechselwirkung von Florrichtung, Faseroberfläche und Lichteinfall zu berücksichtigen. Dieselbe Farbe kann je nach Blickrichtung unterschiedlich erscheinen, weil die Wollfasern das Licht nicht von jeder Seite gleich reflektieren.

Persische Teppichmuster beruhen häufig auf einem Verhältnis von Wiederholung und Variation. Ein Ornament kann entlang einer Bordüre regelmäßig wiederkehren, während seine Ausführung durch die Handarbeit geringfügig differiert. Im Innenfeld können kleinere Motive den Raum zwischen den Hauptformen vermitteln. Diese Prinzipien erklären, warum Medaillonentwürfe zugleich geordnet und detailreich wirken können. Sie sind allgemeine Merkmale der Gestaltungstradition und stellen keine zusätzlichen, nicht genannten Einzelheiten dieses Teppichs dar.

Die Bezeichnung Täbriz Medaillon verbindet somit zwei Informationen: Sie weist auf die regionale Mustertradition von Täbriz hin und benennt den zentralen Kompositionstyp. Für die fachliche Beschreibung des vorliegenden Stücks sind darüber hinaus nur die in der Vorlage genannten Angaben maßgeblich. Dazu gehören die lebendigen Farben, die Herkunft Persien beziehungsweise Täbriz und die handgeknüpfte Ausführung. Aussagen über eine bestimmte Farbpalette, eine spezielle Bordüre oder einzelne botanische Motive wären ohne weitere Quelle nicht zulässig.

Besonderheiten

Als Zustand ist neuwertig ohne Gebrauchsspuren mit lebendigen Farben angegeben. Diese Beschreibung bezieht sich auf den sichtbaren Erhaltungszustand des angebotenen Teppichs. Sie sagt aus, dass in der Vorlage keine Gebrauchsspuren festgestellt wurden und die Farben lebendig erscheinen. Eine weitergehende Aussage über Alter, Restaurierungen, Lagerung oder künftige Nutzung ist damit nicht verbunden, da solche Angaben nicht vorliegen.

Zu den technischen Besonderheiten zählen die handgeknüpfte Ausführung, die angegebene Knotendichte von etwa 130.000 Knoten pro Quadratmeter beziehungsweise 25 Radj und die Materialkombination aus Schurwolle im Flor und Baumwolle in der Kette. Als gestalterische Besonderheit ist das Täbriz-Medaillon genannt. Ein Video zu diesem Teppich ist laut Vorlage auf dem YouTube-Kanal unter dem jeweiligen Produktlink verfügbar.

Die Kombination aus Herkunftsbezeichnung, technischer Dichte, Materialangabe, Zustand und Muster ergibt die sachliche Identität dieses Einzelstücks. Da jeder handgeknüpfte Teppich individuell ausgeführt wird, sollten für eine Kaufentscheidung die bereitgestellten Fotografien und das erwähnte Video herangezogen werden. Die Quelle verweist ausdrücklich auf die Fotos zur Zustandsbeschreibung.

FAQ

Woher stammt dieser Perserteppich?

Die Quelle nennt Persien als Herkunft und Täbriz als zugehörige Herkunftsangabe. Täbriz ist ein traditionelles Zentrum der persischen Teppichknüpferei im Nordwesten Irans. Der Teppich wird daher als Perserteppich aus Täbriz beschrieben. Nicht angegeben sind ein genauer Herstellungsort innerhalb der Region, eine bestimmte Werkstatt, ein Knüpfer oder ein Herstellungsjahr. Solche Details lassen sich aus der Herkunftsbezeichnung allein nicht ableiten.

Aus welchen Materialien besteht der Teppich?

Der Teppich besteht laut Quelle aus Schurwolle auf Baumwolle. Schurwolle ist der Flor, also der sichtbare und geknüpfte Faserbereich. Baumwolle bildet die Kette, auf der die Knoten aufgebaut werden. Zusätzlich wird eine Knotendichte von etwa 130.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben, entsprechend 25 Radj. Weitere Materialien oder prozentuale Zusammensetzungen nennt die Vorlage nicht.

Wie ist der Zustand des Teppichs?

Der Zustand wird als neuwertig und ohne Gebrauchsspuren beschrieben. Außerdem werden lebendige Farben genannt, und die Quelle verweist zur Ansicht auf die Fotos. Diese Angaben beziehen sich auf die vorliegende Beschreibung des einzelnen Teppichs. Aussagen über sein Alter, eine frühere Nutzung, Pflegebehandlungen oder eine Restaurierung sind nicht angegeben und werden daher nicht ergänzt.

Zusätzliche Informationen
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