






Perserteppich Senneh Bidjar 305 x 75 cm Wolle handgeknüpft
935$
Handgeknüpfter Senneh-Bidjar-Perserteppich | Knotendichte: hoch | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 305 x 75 cm | Muster: geometrisch | Zustand: gebraucht, gewaschen, Top Zustand
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VERSANDPARTNERInventarnummer: D02A3F09
Beschreibung
Senneh Bidjar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus 100 % Wolle sowie 100 % Baumwolle. Die Wolle bildet den Flor, während die Baumwolle als Kettmaterial verwendet wird. Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder einzelne Knoten von Hand in das vorbereitete Grundgewebe eingearbeitet. Anschließend werden die Knotenreihen verdichtet, der Flor wird gesichert und die Oberfläche wird sorgfältig ausgearbeitet. Diese Arbeitsweise unterscheidet den Teppich klar von maschinell gefertigten Bodenbelägen.
Die Knotendichte wird als hoch angegeben. Eine hohe Knotendichte ermöglicht eine klar ausgearbeitete Oberfläche und unterstützt die präzise Wiedergabe von Linien, Feldern und geometrischen Formen. Wolle wird in der traditionellen Teppichherstellung wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer angenehmen Haptik verwendet. Baumwolle bietet dem Grundgewebe eine gleichmäßige, stabile Struktur. Die Verbindung beider Materialien gehört zu den verbreiteten Konstruktionsweisen persischer Teppiche.
Der Teppich ist gebraucht, gewaschen und befindet sich in Top Zustand. Das Waschen gehört zur Aufbereitung eines gebrauchten Teppichs und kann dazu beitragen, die Oberfläche sauber und gepflegt erscheinen zu lassen. Die vorhandenen Angaben verbinden somit traditionelle Handarbeit mit einer bereits erfolgten Reinigung. Der Teppich ist außerdem für Fußbodenheizung geeignet und wird als allergikerfreundlich beschrieben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Iran. Die Bezeichnungen Senneh und Bidjar verweisen auf zwei bedeutende Namen innerhalb der persischen Teppichtradition. Senneh ist die traditionelle Bezeichnung für Sanandaj im westlichen Iran und steht in der Teppichgeschichte für fein gezeichnete, häufig klar gegliederte Muster. Bidjar liegt ebenfalls im westiranischen Kulturraum und ist für robuste, dicht gearbeitete Teppiche bekannt. Beide Namen besitzen daher eine eigenständige Bedeutung, auch wenn sie im Handel und in Beschreibungen gemeinsam genannt werden können.
Die westiranische Teppichkunst ist durch eine lange Verbindung von nomadischen, dörflichen und städtischen Webtraditionen geprägt. Teppiche wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, zugleich aber mit einer ausgeprägten Aufmerksamkeit für Proportion, Rhythmus und Farbordnung gestaltet. Das Knüpfen von Hand verlangt eine genaue Folge von Arbeitsschritten: Das Grundgerüst wird gespannt, die Knoten werden Reihe für Reihe gesetzt, und nach jeder Arbeitsphase wird das Gewebe verdichtet. So entsteht eine textile Oberfläche, deren Struktur unmittelbar aus der manuellen Herstellung hervorgeht.
Senneh-Teppiche werden traditionell oft mit einer feinen, kontrollierten Zeichnung verbunden. Typisch ist eine Gestaltung, bei der kleine Motive, Blattformen und geometrisch gefasste Elemente in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Bidjar-Teppiche werden dagegen häufig mit einer besonders kompakten und festen Anmutung in Verbindung gebracht. Ihre Konstruktion ist auf Belastbarkeit ausgerichtet, weshalb sie in der persischen Teppichkunde als Gebrauchsteppiche mit einer markanten, dicht wirkenden Struktur gelten. Diese allgemeinen Merkmale erklären, warum die Namen Senneh und Bidjar im Fachhandel eine klare regionale und handwerkliche Orientierung geben.
Persische Teppiche werden in vielen Regionen mit jeweils eigenen Zeichensprachen gefertigt. Isfahan ist beispielsweise für detaillierte, häufig floral gegliederte Kompositionen bekannt, während Tabriz unterschiedliche florale und geometrische Traditionen miteinander verbindet. Nain wird oft mit hellen Farbwelten und einer feinen, geordneten Zeichnung assoziiert. Diese Ortsnamen dürfen nicht miteinander gleichgesetzt werden: Jeder verweist auf eine eigene regionale Entwicklung. Der hier beschriebene Teppich wird als Senneh-Bidjar-Teppich aus dem Iran geführt.
Die Einordnung in das 21. Jahrhundert, genauer in den Zeitraum 1980 bis 1989, ordnet den Teppich in eine jüngere Phase der persischen Knüpfkunst ein. Auch in dieser Zeit wurden traditionelle Muster und handwerkliche Verfahren weitergeführt. Persische Teppiche sind deshalb nicht nur historische Objekte, sondern werden bis in die Gegenwart nach überlieferten Prinzipien gefertigt. Die Verbindung von regionaler Benennung, Handarbeit und praktischer Nutzung ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Tradition.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als geometrisch beschrieben. Geometrische Teppichmuster beruhen auf klaren Linien, wiederkehrenden Formen, Achsen, Feldern und einer bewussten Aufteilung der Fläche. Anders als ein naturalistisch gemaltes Motiv entsteht ein solches Muster aus rhythmisch angeordneten Einheiten. Wiederholung und Symmetrie können dabei für Ruhe sorgen, während kleinere Abweichungen der Handarbeit die textile Herkunft sichtbar machen.
In der persischen Gestaltung werden geometrische Formen häufig mit stilisierten Pflanzen, Ranken oder Medaillons verbunden. Ein Blütenmotiv muss dabei nicht naturgetreu erscheinen; es kann auf wenige Linien und Winkel reduziert werden. Auch Boteh, Rauten, Hakenformen und gestufte Konturen werden in vielen regionalen Mustersprachen verwendet. Solche Elemente tragen zur Gliederung von Innenfeld und Bordüre bei, ohne dass jedes geometrische Muster einem einzigen Ort zugeordnet werden darf.
Bei Senneh-orientierten Designs spielt die präzise Zeichnung kleiner Motive traditionell eine wichtige Rolle. Die Muster können dicht gesetzt sein und eine fein abgestimmte Flächenwirkung erzeugen. Bei Bidjar-geprägten Entwürfen begegnen häufig kräftigere geometrische Ordnungen, die mit einer festen und belastbaren Knüpfstruktur harmonieren. Diese Beschreibungen beziehen sich auf die regionale Gestaltungstradition. Für den vorliegenden Teppich ist als konkrete Mustereigenschaft ausschließlich ein geometrisches Muster angegeben.
Ein Teppichmuster erfüllt mehrere Funktionen. Es ordnet die Fläche, betont die Längsrichtung eines Läufers und schafft einen Übergang zwischen den einzelnen Bereichen des Entwurfs. Bordüren rahmen das zentrale Feld und können die Kontur des gesamten Teppichs hervorheben. Ein Innenfeld wiederum bietet Raum für wiederkehrende Formen oder eine zentrale Komposition. Bei handgeknüpften Teppichen werden diese Strukturen Knoten für Knoten aufgebaut, sodass die Zeichnung eng mit der handwerklichen Ausführung verbunden ist.
Persische Muster sind außerdem Teil einer über Jahrhunderte gewachsenen visuellen Sprache. Geometrie kann Schutz, Ordnung, Naturbezug oder eine kosmologische Vorstellung andeuten, doch nicht jedes Motiv besitzt eine eindeutig belegte Einzelbedeutung. Fachlich sinnvoll ist es daher, zwischen der allgemeinen Symbolik persischer Teppiche und der konkret festgehaltenen Beschreibung eines einzelnen Stücks zu unterscheiden. Hier steht die geometrische Gestaltung im Vordergrund, zusammen mit der regionalen Einordnung in Senneh und Bidjar.
Als verwandte textile Tradition wird häufig der Kelim aus Kurdistan genannt. Kelims sind flach gewebt und unterscheiden sich dadurch technisch von einem geknüpften Teppich. Bakhtiari-Teppiche wiederum sind für lebhafte Farben und geometrische Motive bekannt. Ziegler- und Heriz-Teppiche gehören ebenfalls zu den bekannten Namen im Handel mit Orientteppichen, stehen jedoch für eigene Design- und Herkunftstraditionen. Diese Vergleiche zeigen die Vielfalt persischer Muster, verändern aber nicht die Einordnung dieses Senneh-Bidjar-Perserteppichs.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften gehören die Eignung für Fußbodenheizung und die Bezeichnung als allergikerfreundlich. Dadurch kann der Teppich in Räumen eingesetzt werden, in denen eine beheizte Bodenfläche vorhanden ist. Die Eignung für Fußbodenheizung beschreibt eine praktische Nutzungseigenschaft; sie ersetzt nicht die Beachtung der jeweiligen Pflege- und Verlegehinweise.
Der Teppich ist gebraucht und wurde gewaschen. Gleichzeitig wird sein Zustand als Top Zustand angegeben. Diese Angaben beschreiben seinen Nutzungsstatus und die erfolgte Aufbereitung. Die Einordnung in das 21. Jahrhundert, den Zeitraum 1980 bis 1989, ergänzt die zeitliche Zuordnung. Zusammen mit der hohen Knotendichte, der Handarbeit und dem geometrischen Muster entsteht eine klare Beschreibung seiner Ausführung und seines Charakters.
Für die Pflege handgeknüpfter Teppiche empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Absaugen. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig bleiben. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen kann sinnvoll sein. Dabei sollte die Reinigung auf die Materialien und die Konstruktion abgestimmt werden. Der Teppich besitzt einen Flor aus Wolle und ein Baumwollgrundgewebe; beide Bestandteile sollten bei der Pflege berücksichtigt werden.
FAQ
Was macht einen Perserteppich besonders?
Ein Perserteppich verbindet eine handgeknüpfte Herstellung mit regional gewachsenen Mustersprachen. Jeder Knoten wird einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet, wodurch die Oberfläche nicht maschinell, sondern durch viele manuelle Arbeitsschritte entsteht. Hinzu kommen die verwendeten Materialien, die Knotendichte und die Gestaltung. Bei diesem Teppich treffen ein Wollflor, eine Baumwollkette, eine hohe Knotendichte und ein geometrisches Muster auf die Herkunft Iran sowie die Einordnung in Senneh und Bidjar. Seine konkrete Besonderheit liegt damit in der Verbindung von Handarbeit, Materialaufbau, regionaler Tradition und praktischer Nutzung.
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig und mit einer schonenden Einstellung abgesaugt werden. Reibung, harte Bürsten und unnötige Feuchtigkeit sind zu vermeiden. Direkte Sonneneinstrahlung kann Farben langfristig verändern, weshalb ein geschützter Standort sinnvoll ist. Da der Teppich bereits gewaschen wurde, sollte eine weitere Reinigung nur bei Bedarf und durch einen Fachbetrieb erfolgen. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre kann den gepflegten Zustand unterstützen. Für die Reinigung müssen sowohl der Wollflor als auch die Baumwollkette berücksichtigt werden.
Warum sind Perserteppiche eine gute Investition?
Perserteppiche werden häufig als langfristig nutzbare Einrichtungsgegenstände und als mögliche Erbstücke betrachtet. Ihre handgeknüpfte Konstruktion, die zeitlose Mustersprache und die Möglichkeit einer fachgerechten Pflege tragen zu dieser Einschätzung bei. Eine Wertsteigerung kann jedoch nicht pauschal zugesichert werden, da sie von Herkunft, Alter, Erhaltung, Qualität, Nachfrage und weiteren Merkmalen abhängt. Bei diesem Teppich sind die Herkunft Iran, die Einordnung in Senneh und Bidjar, die hohe Knotendichte, die Materialien und der gebrauchte, gewaschene Top-Zustand dokumentiert. Diese Angaben bilden die sachliche Grundlage für seine Einordnung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














