














Perserteppich Nain 343 x 245 cm Wolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 2485$923$Aktueller Preis ist: 923$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 12La (ca. 250.000 Knoten/qm) | Material: Flor 100% Wolle mit Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 343 x 245 cm | Muster: Floral | Zustand: Gebraucht mit PATINA (Siehe Bilder)
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 1001200003811
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 100% Wolle mit Seide, während die Kette aus 100% Baumwolle gefertigt ist. Die Materialangaben unterscheiden damit zwischen dem sichtbaren Flor und dem tragenden Grundgewebe. Wolle und Seide verbinden unterschiedliche Eigenschaften. Wolle verleiht dem Flor Substanz, Widerstandsfähigkeit und eine angenehme Oberfläche. Seide bringt natürlichen Glanz und Festigkeit in die Oberfläche. Baumwolle bildet die Kette, in die die Knoten eingearbeitet werden.
Die Bezeichnung 12La steht bei Nain für eine feine Knotenausführung. Die angegebene Knotendichte beträgt 12La beziehungsweise ca. 250.000 Knoten/qm. Eine hohe Knotendichte ermöglicht eine sorgfältige Darstellung kleiner Ornamente, schmaler Linien und differenzierter Konturen. Sie ist außerdem ein technisches Ergebnis der Handarbeit: Jeder Knoten wird einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Die Dichte entsteht nicht durch einen Druck oder eine nachträgliche Beschichtung, sondern durch die Anzahl und Anordnung der von Hand gesetzten Knoten.
Bei der traditionellen Handknüpfung wird zunächst ein Grundgerüst aus Kette und Schuss aufgebaut. Die Knoten werden Reihe für Reihe eingearbeitet und anschließend verdichtet. Der Flor wird so aufgebaut, dass die farbigen Fäden die Zeichnung des Musters bilden. Nach dem Knüpfen wird die Oberfläche bearbeitet, damit der Flor ein gleichmäßiges Erscheinungsbild erhält. Die genaue Ausführung kann bei handgefertigten Teppichen von Stück zu Stück variieren, weil die Arbeit unmittelbar von der Hand des Knüpfers und vom jeweiligen Arbeitsprozess geprägt wird.
Wolle und Seide werden in Nain traditionell wegen ihrer unterschiedlichen Wirkungen geschätzt. Wolle wirkt weich und griffig, während Seide Licht reflektiert und dadurch eine lebendige Oberfläche erzeugt. Die Verbindung beider Materialien kann florale Linien und ornamentale Einzelheiten besonders klar erscheinen lassen. Die Baumwollkette dient dabei als stabile Basis. Diese technische Kombination gehört zum Materialaufbau dieses Teppichs, der als Flor aus 100% Wolle mit Seide und als Kette aus 100% Baumwolle beschrieben ist.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Stadt Nain in Persien. Nain liegt im Iran und ist für seine Teppichproduktion bekannt. Die Stadt steht innerhalb der persischen Knüpfkunst für eine feine, präzise Ausführung und für die Verbindung von sorgfältiger Technik mit geordneten Ornamenten. Die Herkunftsbezeichnung Nain verweist daher sowohl auf den Ort als auch auf eine regionale Gestaltungstradition. Persische Teppiche werden nicht überall gleich hergestellt; einzelne Zentren haben eigene Arbeitsweisen, Materialvorlieben und Musterordnungen entwickelt.
Die Teppichtradition in Nain reicht mehrere Jahrhunderte zurück. Wie in anderen persischen Knüpfregionen wurden Kenntnisse über das Spinnen, Färben, Einrichten des Webstuhls, Knüpfen und Ausarbeiten über Generationen weitergegeben. Ein Teppich entsteht dabei nicht in einem einzigen Arbeitsschritt. Die Vorbereitung der Kette, die Auswahl der Farben, das Lesen des Entwurfs, das Einsetzen der Knoten und die abschließende Bearbeitung gehören zu einer langen Folge handwerklicher Tätigkeiten. Diese Verbindung von Planung und manueller Arbeit prägt den Charakter persischer Teppiche.
Nain-Teppiche sind für feine Materialien und komplexe Muster bekannt. Häufig wird eine klare Grundordnung mit floralen Details verbunden. Die Zeichnung kann von einem zentralen Medaillon, einem durchgehenden Rankenwerk oder einer symmetrisch aufgebauten Feldgestaltung bestimmt werden. Nicht jeder Nain besitzt dieselbe Komposition; die regionale Tradition umfasst verschiedene Entwürfe. Gemeinsam ist vielen Nain-Teppichen die Aufmerksamkeit für Proportion, Linienführung und eine kontrollierte Verteilung des Ornaments.
Die persische Teppichkunst entwickelte sich in einem kulturellen Umfeld, in dem textile Muster eine wichtige Form dekorativer Gestaltung waren. Pflanzen, Blüten, Ranken und geometrische Formen wurden in Teppichen zu wiederkehrenden Ornamenten. Sie konnten Naturvorstellungen, Gartenbilder und überlieferte dekorative Symbole aufnehmen. Dabei ist ein Teppich kein wörtliches Bild, sondern eine aus Knoten aufgebaute Ordnung. Die Motive werden stilisiert, wiederholt und miteinander verbunden, bis aus einzelnen Formen ein zusammenhängendes Feld entsteht.
Nain wurde international bekannt, weil dort feine Knüpfarbeiten mit einer differenzierten Ornamentik verbunden wurden. Die Verwendung von Wolle und Seide sowie eine dichte Knüpfung unterstützen diese Arbeitsweise. Die Baumwollkette bietet eine belastbare Grundlage, während die dichte Ausführung die Darstellung kleiner Einzelheiten ermöglicht. Die Bekanntheit der Herkunft beruht somit nicht auf einem einzigen Muster, sondern auf dem Zusammenspiel von Ort, Technik, Material und überlieferter Gestaltung.
Ein handgeknüpfter Teppich aus Nain ist immer auch ein einzelnes textiles Werk. Regionale Vorbilder können wiedererkennbar sein, doch die konkrete Ausführung entsteht in einem eigenen Arbeitsprozess. Unterschiede in der Knotenspannung, in der Linienführung und in der Anordnung der Details gehören zur handwerklichen Herstellung. Dieser Teppich ist als Nain aus der Stadt Nain in Persien bezeichnet und steht damit in der dortigen persischen Knüpftradition.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist floral. Florale Muster gehören zu den wichtigsten Gestaltungsmitteln persischer Teppiche. Blüten, Blätter und Ranken werden nicht lose nebeneinandergesetzt, sondern in eine textile Komposition eingebunden. Ein Stamm kann mehrere Blüten verbinden, Blätter können den Verlauf einer Linie betonen, und wiederkehrende Formen können einen Rhythmus über die Fläche bilden. Durch diese Ordnung entsteht ein Muster, das Naturformen aufnimmt und zugleich den Regeln der Ornamentik folgt.
In der Nain-Tradition werden florale Motive häufig mit einer präzisen und ausgewogenen Zeichnung verbunden. Die Formen können symmetrisch gespiegelt oder in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Eine zentrale Ordnung und eine umgebende Bordüre helfen dabei, die Fläche zu gliedern. Geometrische Prinzipien können auch dann vorhanden sein, wenn der Gesamteindruck floral ist: Achsen, Wiederholungen und klar begrenzte Felder bestimmen, wie die organischen Formen angeordnet werden. So verbindet die persische Teppichkunst natürliche Motive mit einer kontrollierten Struktur.
Die florale Ornamentik besitzt einen Bezug zu den überlieferten Bildern der persischen Kultur. Blüten und Pflanzen können für Natur, Wachstum und die Vorstellung eines geordneten Gartens stehen. Ranken schaffen Verbindungen zwischen einzelnen Motiven und führen den Blick durch das Muster. Diese Bedeutungen werden im Teppich nicht als fortlaufende Geschichte dargestellt. Sie erscheinen als stilisierte Formen, die durch Wiederholung, Symmetrie und die Beziehung von Innenfeld und Rand ihre Wirkung entfalten.
Die hohe Knotendichte ist für die Darstellung feiner Muster technisch bedeutsam. Je dichter die Knoten gesetzt werden, desto genauer können schmale Konturen und kleine Flächen ausgearbeitet werden. Bei einer floralen Zeichnung betrifft das etwa die Spitzen von Blättern, die Krümmung von Ranken oder die Abgrenzung einzelner Blütenblätter. Die Knotendichte ersetzt nicht den Entwurf, sie macht seine Umsetzung jedoch differenzierter. Die handgeknüpfte Struktur bleibt dabei im gesamten Muster die Grundlage.
Auch die Materialien beeinflussen die Wahrnehmung des Designs. Wolle erzeugt eine weiche, körperhafte Oberfläche, auf der die floralen Formen deutlich zur Geltung kommen. Seide reflektiert Licht und kann dadurch innerhalb der Zeichnung feinere Glanzunterschiede erzeugen. Diese Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Material und handwerklicher Ausführung. Die Kette aus Baumwolle bleibt überwiegend im Untergrund und erfüllt ihre konstruktive Aufgabe, während der Flor die sichtbare Musterfläche bildet.
Der vorliegende Teppich wird als floral beschrieben. Einzelne zusätzliche Motive, eine bestimmte Bordürenform oder eine genaue zentrale Komposition sind nicht angegeben. Die gesicherten Designmerkmale sind daher die florale Musterung, die Zugehörigkeit zur Nain-Tradition und die feine handgeknüpfte Ausführung. Nain-Teppiche werden wegen dieser Verbindung von klarer Ordnung, floraler Ornamentik und sorgfältiger Detailarbeit der persischen Teppichkunst zugeordnet.
Besonderheiten
Der Teppich ist als PATINA Original bezeichnet. Er befindet sich in gebrauchtem Zustand mit PATINA. Diese Patina gehört zum Erscheinungsbild dieses einzelnen Stücks und unterscheidet es von einem neuen Teppich. Für die Beurteilung des konkreten Zustands sind die Bilder heranzuziehen. Die Bezeichnung beschreibt somit nicht nur die Herstellung, sondern auch die sichtbare Geschichte der bisherigen Nutzung.
Die Verbindung von Wolle und Seide macht den Flor weich und angenehm im Berühren. Das Material wird außerdem als schmutzabweisend beschrieben. Regelmäßige, schonende Pflege unterstützt den Erhalt von Flor und Muster. Als handgeknüpfter Nain ist der Teppich ein Beispiel für persische Teppichtradition und kann für Sammler und Liebhaber von Kunsthandwerk von Interesse sein.
FAQ
Wie pflege ich meinen Nain-Teppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen wird empfohlen, damit Staub und lose Verschmutzungen nicht dauerhaft im Flor bleiben. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie ein Ausbleichen der Farben begünstigen kann. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch entfernt werden. Bei einem gebrauchten Teppich mit PATINA empfiehlt sich eine besonders schonende Vorgehensweise, damit die vorhandene Oberfläche und ihr Erscheinungsbild erhalten bleiben. Die Pflege sollte sich auf eine vorsichtige Behandlung des Woll- und Seidenflors konzentrieren.
Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?
Ja, der Teppich ist für die Verwendung auf Fußbodenheizungen geeignet. Die Wolle sorgt für eine gute Wärmeleitung und bietet gleichzeitig eine behagliche Oberfläche. Die Eignung bezieht sich auf den handgeknüpften Teppich mit seinem Flor aus Wolle mit Seide und seiner Baumwollkette. Eine sachgemäße Nutzung und regelmäßige Pflege helfen dabei, die textile Oberfläche und die Wirkung des floralen Musters zu erhalten.
Wie erkenne ich die Echtheit eines handgeknüpften Teppichs?
Echte handgeknüpfte Teppiche haben eine unregelmäßige Knotendichte. Auf der Rückseite zeigt sich das Muster in umgekehrter Form, weil die Zeichnung durch einzelne Knoten in das Grundgewebe eingebunden ist. Die verwendeten Materialien sind häufig hochwertiger als bei maschinell hergestellten Teppichen. Zusätzlich ist es ratsam, sich beim Kauf von einem Fachmann beraten zu lassen. Für die Beurteilung sollten Herkunft, Knüpftechnik, Material und Rückseite gemeinsam betrachtet werden. Die sichtbare Struktur der Rückseite kann dabei Hinweise auf die handgeknüpfte Herstellung geben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








