








Perserteppich Nain 300 x 200 cm Wolle handgeknüpft
2272$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 380.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle und Seide | Größe: 242 x 195 cm | Muster: Medaillon in Rot | Zustand: Neu mit Etikett
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 28CD4032
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus einer Mischung von Wolle und Seide. In der Materialangabe werden 100% Wolle und Seide genannt. Die Wolle bildet dabei einen widerstandsfähigen Bestandteil des Flors. Sie wird bei Nain-Teppichen traditionell eingesetzt, weil sie dem Teppich eine belastbare Oberfläche und eine angenehme, griffige Struktur geben kann. Seide ergänzt die Wolle durch ihre glatte Faser und durch die Fähigkeit, Farben klar und differenziert erscheinen zu lassen. Im Zusammenspiel entsteht ein Flor, in dem sich die Eigenschaften beider Materialien verbinden.
Die Knotendichte beträgt 380.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht es, feine Konturen und kleine Gestaltungselemente präzise auszuarbeiten. Bei handgeknüpften Teppichen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Das Muster entsteht daher nicht durch einen industriellen Druck, sondern durch die Folge vieler einzelner Arbeitsvorgänge. Die handwerkliche Herstellung unterstützt die Detailgenauigkeit des Medaillons und der begleitenden Ornamente.
Nain-Teppiche sind für eine sorgfältige, engmaschige Knüpfarbeit bekannt. Die Verbindung von Woll- und Seidenfasern wird dabei nicht nur wegen ihrer optischen Wirkung gewählt. Wolle steht für Strapazierfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit, während Seide die Oberfläche verfeinert und den Farbwechsel im Flor betont. Diese Materialkombination prägt die Haptik und die Lichtwirkung des Teppichs. Die handgeknüpfte Ausführung macht jedes Stück zu einem einzelnen Werk der Teppichherstellung.
Herkunft und Tradition
Der Nain-Teppich stammt aus Nain, einer Stadt in der iranischen Provinz Isfahan. Nain ist als Zentrum der persischen Teppichknüpferei bekannt. Die dortige Tradition entwickelte sich aus einer Verbindung von regionalem Handwerk, überlieferten Entwurfsformen und einer ausgeprägten Aufmerksamkeit für feine Knotung. Der Name Nain bezeichnet deshalb nicht nur einen Ort, sondern auch eine klar erkennbare Richtung innerhalb der iranischen Teppichkunst.
Die Stadt liegt in einer Landschaft, deren kulturelle Geschichte von Handelswegen, Handwerk und der Weitergabe praktischer Kenntnisse geprägt ist. In der Teppichherstellung werden solche Kenntnisse von Generation zu Generation weitergegeben. Dazu gehören der Aufbau des Grundgewebes, die Auswahl und Vorbereitung der Fasern, das Setzen der Knoten sowie das Ausarbeiten der Konturen. Die Qualität eines Nain-Teppichs hängt nicht von einem einzelnen Arbeitsschritt ab, sondern vom Zusammenspiel dieser Tätigkeiten.
Typisch für Nain ist eine feine und kontrollierte Gestaltung. Viele Entwürfe arbeiten mit einem zentralen Medaillon, floralen Ranken, Blütenformen und einer geordneten Bordüre. Diese Elemente werden so angelegt, dass zwischen dem Zentrum, dem Feld und den Randzonen ein ausgewogenes Verhältnis entsteht. Die Feinheit der Knüpfung erlaubt es, geschwungene Linien und kleinere Ornamente klar voneinander abzugrenzen. Nain-Teppiche werden deshalb häufig mit einer eleganten, strukturierten Formensprache verbunden.
Die persische Teppichtradition versteht den Teppich zugleich als Gebrauchsgegenstand und als Träger von Gestaltung. Muster werden nicht zufällig verteilt, sondern folgen überlieferten Bildordnungen. Ein Medaillon kann als Mittelpunkt des Entwurfs dienen und dem gesamten Feld eine erkennbare Richtung geben. In der tradierten Symbolsprache wird das Medaillon häufig mit Güte und Wohlstand in Verbindung gebracht. Die konkrete Ausführung kann jedoch je nach Werkstatt und Entwurf unterschiedlich sein.
Die Geschichte der Nain-Teppiche ist von kulturellen Entwicklungen und wechselnden Einflüssen geprägt. Florale Motive, symmetrische Kompositionen und eine feine Linienführung gehören zu den Ausdrucksformen, durch die sich diese Herkunft auszeichnet. Dabei bleibt die Herstellung an die Handarbeit gebunden. Auch moderne Nain-Teppiche greifen auf diese überlieferten Prinzipien zurück und verbinden sie mit einer Gestaltung, die sich in unterschiedliche Wohnumgebungen einfügen kann.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Medaillon in Rot beschrieben. Ein Medaillon bildet in der persischen Teppichgestaltung gewöhnlich den visuellen Mittelpunkt. Es strukturiert das Innenfeld und schafft eine klare Beziehung zu den seitlichen Flächen und zur Bordüre. Die zentrale Form kann von fein ausgearbeiteten floralen oder geometrisch geordneten Details begleitet werden. Bei Nain-Entwürfen werden solche Einzelheiten häufig mit großer Genauigkeit geknüpft.
Die rote Gestaltung des Medaillons verleiht dem Muster einen deutlich wahrnehmbaren Akzent. In der Farbangabe wird Grün genannt. Damit enthält die Beschreibung sowohl die konkrete rote Farbe des Medaillon-Musters als auch die Angabe Grün als Farbe des Teppichs. Die Kombination verschiedener Farbbereiche ist für persische Teppiche ein wichtiges Mittel, um Zentrum, Feld und Rand voneinander zu unterscheiden. Seidenanteile können dabei je nach Lichteinfall einen wechselnden Glanz und eine differenzierte Farbwahrnehmung erzeugen.
Die Formensprache ist traditionell orientalisch beziehungsweise persisch eingeordnet. Ein solcher Entwurf beruht auf der Beziehung zwischen Symmetrie, Wiederholung und fein gesetzten Linien. Ranken können Flächen verbinden, Blüten können Akzente setzen und eine Bordüre kann die Komposition nach außen begrenzen. Das Medaillon sorgt für Ordnung im Zentrum, während kleinere Ornamente den Übergang zu den übrigen Musterzonen ausarbeiten.
Die hohe Knotendichte ist für die Darstellung feiner Muster von Bedeutung. Wo viele Knoten auf engem Raum zusammenwirken, lassen sich Konturen, Kurven und kleine Farbflächen differenziert anlegen. Die handgeknüpfte Technik macht es möglich, den Entwurf Schritt für Schritt aufzubauen. Dadurch erhält das Muster seine textile Struktur und unterscheidet sich von einer lediglich auf die Oberfläche aufgetragenen Zeichnung.
Nain-Muster werden häufig als ausgewogen und kontrolliert beschrieben. Das bedeutet nicht, dass jedes Stück gleich aussieht. Werkstätten können Medaillonformen, Blüten, Ranken, Bordüren und Farbkombinationen unterschiedlich gewichten. Der vorliegende Teppich wird durch sein rotes Medaillon, die Einordnung als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch und die genannte grüne Farbe charakterisiert. Seine Gestaltung kann daher sowohl mit klassisch eingerichteten Räumen als auch mit schlichteren Interieurs verbunden werden, ohne dass die Herkunft aus der persischen Teppichtradition verloren geht.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu mit Etikett. Als weitere Eigenschaft wird seine Eignung für Fußbodenheizungen angegeben. Damit ist er für Räume vorgesehen, in denen die Wärme über den Boden abgegeben wird. Die handgeknüpfte Verarbeitung und die verwendete Wolle-Seide-Mischung gehören zu den ausdrücklich beschriebenen Merkmalen dieses Stücks.
Die Verbindung aus Wolle und Seide beeinflusst sowohl die Oberfläche als auch das Gefühl beim Betreten. Wolle steht für eine robuste textile Struktur, während Seide einen glatteren Anteil und eine verfeinerte Lichtwirkung einbringt. Die Kombination ist deshalb zugleich funktional und gestalterisch relevant. Der Teppich wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch eingeordnet und als echter Orientteppich bezeichnet.
Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz empfohlen. Flecken sollten unmittelbar mit einem weichen Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Eine professionelle Teppichreinigung kann alle paar Jahre in Betracht gezogen werden. Diese Hinweise dienen dazu, die Eigenschaften der Fasern und die Wirkung der geknüpften Oberfläche möglichst lange zu erhalten.
FAQ
Wie pflege ich meinen Nain-Teppich am besten?
Für die laufende Pflege genügt regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Auf diese Weise wird loser Schmutz entfernt, ohne die Oberfläche unnötig mechanisch zu beanspruchen. Entsteht ein Fleck, sollte er sofort mit einem weichen Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Dabei sollte nicht stark gerieben werden, weil dadurch Fasern und Musterbereiche belastet werden können. Eine professionelle Teppichreinigung ist alle paar Jahre eine Möglichkeit, die textile Oberfläche gründlicher zu pflegen. Bei einem handgeknüpften Teppich aus Wolle und Seide ist eine schonende Behandlung besonders wichtig.
Kann der Teppich auf Fußbodenheizung verlegt werden?
Ja. Dieser Nain-Teppich ist für die Verlegung auf Fußbodenheizungen geeignet. Die Eignung wird ausdrücklich für dieses Stück angegeben. Seine handgeknüpfte Verarbeitung und die Kombination aus Wolle und Seide ermöglichen die Nutzung in einem Raum mit dieser Wärmequelle. Der Teppich kann dabei weiterhin seine Funktion als textiler Bodenbelag erfüllen. Für die tägliche Nutzung bleiben eine gleichmäßige Wärmeverteilung und eine sachgemäße Pflege sinnvoll, damit die Oberfläche und das Muster erhalten bleiben.
Woher stammen Nain-Teppiche und welche Bedeutung haben sie?
Nain-Teppiche stammen aus der iranischen Stadt Nain in der Provinz Isfahan. Sie stehen für eine persische Knüpftradition, die mit feiner Knotung, kontrollierten Konturen und eleganten Entwürfen verbunden wird. Häufig erscheinen Medaillons, florale Ornamente und geordnete Bordüren. Das Medaillon wird in der überlieferten Mustersprache oft als Zeichen von Güte und Wohlstand verstanden. Nain-Teppiche sind damit nicht nur textile Einrichtungsgegenstände, sondern auch Ausdruck der langen iranischen Geschichte des Teppichknüpfens. Dieses Stück verbindet diese Herkunft mit einem roten Medaillon-Muster, einer Wolle-Seide-Mischung und handgeknüpfter Ausführung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















