





Perserteppich Nain 297 x 200 cm Wolle handgeknüpft
1831$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 12-La, ca. 200.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige Wolle | Größe: 297 x 200 cm | Muster: Klassisch florale Motive mit Medaillon | Zustand: Sehr gut
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Nain ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Wolle. Seine Qualität ist mit 12-La angegeben; die Knotendichte beträgt etwa 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Damit verbindet der Teppich ein klar beschriebenes handwerkliches Herstellungsverfahren mit einer fein gegliederten Knüpfstruktur. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Anschließend werden die Florfäden auf eine einheitliche Höhe gebracht, sodass die Musterflächen sauber voneinander abgegrenzt werden können.
Wolle wird bei Orientteppichen traditionell wegen ihrer geeigneten Faserstruktur verwendet. Sie lässt sich verspinnen, färben und beim Knüpfen kontrolliert verarbeiten. Im Flor sorgt sie für eine textile Oberfläche mit angenehmem Griff. Die Eigenschaften eines handgeknüpften Teppichs entstehen dabei aus dem Zusammenspiel von Garn, Knoten, Schuss und Kette. Bei einem Nain-Teppich steht die regelmäßige Ausführung der Knoten in engem Zusammenhang mit der fein ausgearbeiteten Zeichnung.
Die Bezeichnung 12-La gehört zur in Nain gebräuchlichen Einteilung von Qualitätsstufen. Lah bezeichnet dabei eine Einordnung der Knüpfdichte. Solche Angaben dienen dazu, die Feinheit verschiedener Nain-Teppiche zu beschreiben. Die konkrete Dichte dieses Teppichs ist mit etwa 200.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Eine höhere Knotenzahl kann grundsätzlich kleinere und detailliertere Gestaltungselemente ermöglichen, während die Wirkung eines Teppichs zusätzlich von Garn, Farbgebung und handwerklicher Ausführung abhängt.
Herkunft und Tradition
Nain liegt in Zentralpersien und gehört zu den iranischen Orten, die für ihre Teppichherstellung bekannt sind. Die Stadt befindet sich am Rand der zentraliranischen Wüstenlandschaft. Ihre Teppiche werden mit einer klaren, oft hell wirkenden Farbgestaltung und einer sorgfältigen Zeichnung verbunden. Die regionale Tradition entwickelte sich zu einer eigenständigen Form innerhalb der persischen Teppichkunst und wird bis heute über die typischen Muster, die feine Knüpfung und die charakteristische Gestaltung erkannt.
Die Teppichherstellung in Nain ist vergleichsweise jung, hat sich jedoch auf Grundlage älterer persischer Web- und Knüpftraditionen etabliert. Persische Teppiche werden nicht nur nach ihrem Dekor, sondern auch nach ihrem Herstellungsort unterschieden. Der Ortsname Nain verweist deshalb auf eine regionale Stil- und Handwerkstradition. Er ist nicht lediglich eine Bezeichnung für ein bestimmtes Muster. In den Werkstätten werden Entwürfe, Farbrezepte und Knüpfweisen über längere Zeit weitergegeben und an die jeweilige Qualität des Teppichs angepasst.
Ein wichtiges Merkmal der Nain-Tradition ist die kontrollierte, kleinteilige Gestaltung. Kompositionen werden häufig aus einem zentralen Schwerpunkt, Ranken, Blüten und einer ordnenden Bordüre aufgebaut. Diese Elemente werden so aufeinander bezogen, dass die Fläche geschlossen und ausgewogen erscheint. Die helle Anmutung vieler Nain-Teppiche steht dabei neben fein gesetzten dunkleren Konturen, die den Aufbau der Zeichnung sichtbar machen. Je nach Ausführung können unterschiedliche Blau-, Beige-, Creme- und Rotnuancen vorkommen; für diesen Teppich sind einzelne Farbtöne jedoch nicht angegeben.
Die Einteilung nach Lah ist Teil der Fachsprache rund um Nain-Teppiche. Sie ermöglicht eine Beschreibung der Knüpffeinheit, ersetzt aber nicht die Betrachtung des gesamten Stücks. Auch bei gleicher Lah-Angabe können sich Zeichnung, Materialwirkung und Farbaufbau unterscheiden. Bei einem handgeknüpften Teppich ist die Verbindung aus regionaler Tradition und individueller Ausführung entscheidend. Dieses Einzelstück gehört durch seine Herkunft aus Nain, seine 12-La-Einordnung und sein klassisches florales Dekor in diese klar erkennbare persische Tradition.
Nain steht außerdem im größeren Zusammenhang der iranischen Teppichkunst. Andere bekannte Herkunftsorte wie Tabriz, Kashan und Isfahan haben jeweils eigene Schwerpunkte bei Musteraufbau, Farbwirkung und handwerklicher Ausprägung. Florale Motive und Medaillons kommen in mehreren dieser Regionen vor, werden jedoch regional unterschiedlich gezeichnet. Die Benennung als Nain beschreibt bei diesem Teppich seine Herkunft aus Nain und nicht eine Zuordnung zu den genannten anderen Provenienzen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist klassisch floral und wird durch ein Medaillon ergänzt. Ein Medaillon bildet in der persischen Teppichgestaltung einen betonten Mittelpunkt. Es kann rund, oval, polygonal oder aus verschachtelten Formen aufgebaut sein und ordnet die übrigen Motive um seine Mitte. Bei einer Medaillonkomposition entsteht dadurch eine klare Blickführung von der zentralen Form zu den angrenzenden Ranken, Blüten und Nebenmotiven.
Florale Muster greifen die Formen der Pflanzenwelt in stilisierter Weise auf. Blüten werden nicht naturgetreu kopiert, sondern in ornamentale Einheiten übersetzt. Blätter, Ranken und Blütenköpfe können sich wiederholen, spiegeln oder entlang geschwungener Linien verlaufen. Durch diese Wiederholung entsteht Rhythmus, während die symmetrische Anordnung für Ordnung sorgt. Das klassische Erscheinungsbild beruht auf dem Gleichgewicht zwischen einem hervorgehobenen Zentrum und der fein gegliederten Fläche rundherum.
In der persischen Ornamentik haben Bordüren eine wichtige ordnende Funktion. Sie rahmen das Innenfeld und schaffen einen Übergang zwischen dem zentralen Muster und dem Rand. Häufig besteht ein Aufbau aus einer Hauptbordüre und schmaleren Nebenbordüren. Für dieses Stück ist ein florales Muster mit Medaillon beschrieben; eine genaue Anzahl oder Ausführung der Bordüren ist nicht angegeben. Deshalb bleibt die Beschreibung auf die belegten Gestaltungselemente beschränkt.
Die Zeichnung eines Nain-Teppichs wird oft durch feine Linien und eine übersichtliche Komposition geprägt. Die Knüpfdichte unterstützt die Möglichkeit, kleine Konturen und differenzierte Blattformen auszuarbeiten. Das bedeutet nicht, dass die Knotendichte allein die Gestaltung bestimmt. Entscheidend sind ebenso der Entwurf, die Farbwahl und die technische Umsetzung durch die knüpfende Person. Bei diesem Teppich treffen die 12-La-Einordnung und das klassische florale Medaillonmuster aufeinander.
Ein Medaillon kann einen Teppich formal in mehrere Bereiche gliedern: das Zentrum, die Felder an seinen Seiten und die anschließende Rahmung. Florale Ranken können diese Bereiche miteinander verbinden, sodass kein Motiv isoliert wirkt. Die Komposition bleibt dabei traditionell und dekorativ, ohne auf eine naturalistische Darstellung angewiesen zu sein. Solche Muster lassen sich in unterschiedliche Einrichtungskonzepte einordnen, weil ihre Grundstruktur weder an eine einzelne Raumfunktion noch an einen kurzfristigen Dekortrend gebunden ist.
Bei der Betrachtung eines floralen Nain-Musters lohnt sich der Blick auf die Beziehung zwischen Linie und Fläche. Konturen definieren Blüten und Blätter, Wiederholungen schaffen eine visuelle Einheit, und das Medaillon setzt einen Mittelpunkt. Die Wirkung entsteht aus dem gesamten Zusammenspiel und nicht aus einem einzelnen Ornament. Da der Teppich als klassisch floral mit Medaillon beschrieben ist, steht genau diese traditionelle, ausgewogene Musteridee im Vordergrund.
Besonderheiten
Zu den konkreten Merkmalen dieses Einzelstücks gehören die Herkunft aus Nain in Zentralpersien, die Ausführung als handgeknüpfter Perserteppich, die 12-La-Einordnung und die angegebene Knotendichte von etwa 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Als Material ist hochwertige Wolle für den Flor genannt. Das Design zeigt klassische florale Motive mit einem Medaillon. Der Zustand ist mit sehr gut angegeben.
Die Kombination aus regionaler Herkunft, feiner Einteilung und zentral aufgebautem Dekor macht die Einordnung des Teppichs nachvollziehbar. Eine Aussage über Seide, eine genaue Farbpalette, ein Herstellungsjahr, eine Signatur oder eine besondere Provenienz liegt nicht vor. Diese Angaben werden daher nicht ergänzt. Ebenso wird aus der allgemeinen Nain-Tradition keine zusätzliche Materialangabe für dieses Stück abgeleitet.
Die beschriebene Gestaltung erlaubt verschiedene Einsatzbereiche im Wohnumfeld. Ein klassisches florales Medaillonmuster kann einen Raum mit traditioneller Einrichtung ebenso ergänzen wie einen sachlicher eingerichteten Bereich. Entscheidend für die konkrete Wirkung sind die vorhandenen Möbel, das Licht und die umgebenden Farben. Der Teppich selbst bleibt durch seine Herkunft, seine handgeknüpfte Ausführung und sein Ornament eindeutig in der persischen Nain-Tradition verankert.
FAQ
Was macht diesen Nain-Perserteppich besonders?
Besonders sind die Verbindung von Nain als Herkunftsort, der handgeknüpften Ausführung und der 12-La-Einordnung. Der Flor besteht aus hochwertiger Wolle, und die Knotendichte ist mit etwa 200.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Dazu kommt das klassische florale Muster mit einem zentralen Medaillon. Diese Merkmale beschreiben sowohl die technische Seite als auch die traditionelle Gestaltung des Teppichs. Sein Zustand ist als sehr gut angegeben. Aussagen über Seidenanteile, ein bestimmtes Alter oder eine Signatur gehören nicht zu den Merkmalen dieses Stücks und werden daher nicht behauptet.
Wie pflege ich einen handgeknüpften Nain-Teppich?
Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Absaugen ohne aggressive Bürsten oder harte Aufsätze. Staub und lose Partikel sollten nicht dauerhaft im Flor verbleiben. Flüssigkeiten werden am besten sofort mit einem sauberen, saugfähigen Tuch vorsichtig abgetupft; Reiben kann die Fasern belasten und einen Fleck vergrößern. Feuchtigkeit sollte nicht tief in den Teppich einziehen. Starke Verschmutzungen, Verfärbungen oder eine umfassende Reinigung gehören in die Hände eines Fachbetriebs, der Erfahrung mit handgeknüpften Wollteppichen besitzt. Eine professionelle Reinigung in angemessenen Abständen unterstützt den Erhalt von Flor, Farben und Knüpfstruktur.
Wo kann dieser Nain-Perserteppich eingesetzt werden?
Ein Nain-Perserteppich mit klassisch floralem Medaillonmuster eignet sich für Wohn-, Ess- oder Schlafzimmer. Im Wohnzimmer kann er eine Sitzgruppe formal zusammenfassen, im Essbereich eine Tischzone markieren und im Schlafzimmer eine ruhige textile Fläche schaffen. Seine traditionelle Komposition passt zu klassischen Möbeln, kann aber auch einen Kontrast zu modernen, reduzierten Formen bilden. Bei der Auswahl des Platzes sollten Möbel, Laufwege und die Empfindlichkeit der Oberfläche berücksichtigt werden. Die Eignung für einen Raum hängt außerdem von der dortigen Nutzung und der passenden Pflege ab.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













