Perserteppich Nain 240 x 165 cm Korkwolle handgeknüpft

6692$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 1.000.000 Knoten/m² | Material: Flor 80% Korkwolle, 20% Naturseide | Größe: 240 x 165 cm | Muster: floral und geometrisch, Dunkelblau / Weiß | Zustand: Neu, perfekt

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Inventarnummer: A9CAF020

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Der Super Nain 6 La ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus 80% Korkwolle und 20% Naturseide. Die Korkwolle bildet den wesentlichen Bestandteil des Flors. In diesem Teppich wird sie mit Naturseide verbunden. Korkwolle wird als robust und wärmespeichernd beschrieben. Die Naturseide verleiht der Oberfläche einen sanften Glanz und lässt das Muster lebendig und strahlend wirken. So übernimmt jedes Material eine eigene Funktion: Die Wolle prägt den Flor, während die Seide die Oberfläche optisch verfeinert.

Die Herstellung erfolgt durch Handknüpfen. Bei dieser Technik wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Die Knoten werden Reihe für Reihe gesetzt und durch Schussfäden gesichert. Dadurch entsteht eine dichte, textile Oberfläche mit eigenem Flor. Die handgeknüpfte Ausführung ermöglicht eine präzise Umsetzung feiner Linien, kleiner Ornamente und wiederkehrender Formen. Die Knotungen werden als besonders stabil und sorgfältig ausgeführt beschrieben.

Die angegebene Knotendichte von ca. 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine sehr feine Ausarbeitung. Eine solche Dichte erlaubt es, auch kleine Einzelheiten innerhalb eines Musters deutlich anzulegen. Der Flor wird mit 6 mm Höhe angegeben. Zusammen mit der Materialmischung ergibt sich eine Oberfläche, die als weich und angenehm unter den Füßen beschrieben wird. Der Teppich ist neu und in perfektem Zustand.

Korkwolle ist für ihre widerstandsfähige Beschaffenheit und ihre Fähigkeit, Wärme zu speichern, bekannt. Naturseide wird wegen ihres feinen Glanzes und ihrer glatten Haptik verwendet. In der vorliegenden Materialkombination treffen daher ein strapazierfähiger Wollflor und ein glänzender Seidenanteil aufeinander. Die Beschreibung hebt außerdem eine gute Isolation hervor, durch die Schall und Wärme reguliert werden können. Der Teppich wird als pflegeleicht bezeichnet.

Handknüpfen ist eine aufwendige textile Technik, bei der die sichtbare Oberfläche aus zahlreichen einzelnen Knoten entsteht. Im Unterschied zu einem Kelim besitzt ein handgeknüpfter Teppich einen ausgeprägten Flor. Die Dichte der Knoten, die Qualität der verwendeten Fasern und die Genauigkeit der Ausführung beeinflussen die Klarheit des späteren Musters. Bei diesem Teppich werden die handgeknüpfte Verarbeitung, die Materialzusammensetzung und die feine Knotendichte ausdrücklich miteinander verbunden.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Nain, einer Stadt im Iran. Nain ist für seine traditionelle Teppichknüpfkunst bekannt. Die dortige Teppichtradition wird mit feinen Designs, einer hohen Knotenzahl und einer sorgfältigen Ausarbeitung verbunden. Nain-Teppiche gehören zu den iranischen Knüpfarbeiten, bei denen die Gestaltung nicht nur über grobe Farbflächen, sondern über fein gezeichnete Ornamente wirkt. Die Herkunft bezeichnet dabei sowohl einen Ort als auch eine gewachsene handwerkliche Schule.

Die iranische Teppichherstellung beruht auf Kenntnissen, die über Generationen weitergegeben werden. Dazu gehören die Vorbereitung der Kette, die Auswahl und Verarbeitung der Fasern, der Aufbau der Knüpfreihen und die Übertragung eines Entwurfs in eine textile Fläche. Ein Knüpfer muss die Abfolge der Ornamente während der Arbeit genau verfolgen. Bei feinen Teppichen werden kleine Formen nicht nachträglich aufgebracht, sondern durch die Anordnung der einzelnen Knoten erzeugt.

In Nain werden traditionelle Techniken und Designs seit Jahrhunderten von einer Generation an die nächste übermittelt. Diese Weitergabe erfolgt durch praktische Erfahrung ebenso wie durch überlieferte Muster. Der Umgang mit Proportionen, Achsen, Wiederholungen und feinen Konturen gehört zum handwerklichen Wissen. Die Knüpfer arbeiten nach einem Plan, müssen aber zugleich die Gleichmäßigkeit jeder Reihe und die Beziehung der einzelnen Ornamente zueinander im Auge behalten.

Ein Kennzeichen der Nain-Gestaltung ist die Verbindung von Klarheit und Detailreichtum. Florale Formen können in streng gegliederte Kompositionen eingebunden werden. Geometrische Elemente geben der Fläche eine erkennbare Ordnung, während Ranken, Blätter und Blüten für feinere Bewegungen sorgen. Häufig wird eine symmetrische Anlage verwendet. Dadurch entsteht ein ausgewogenes Gesamtbild, in dem die Ornamente auf eine Mittelachse, ein Zentrum oder wiederkehrende Abstände bezogen sind.

Die Bezeichnung Super Nain 6 La verweist auf eine besonders fein ausgearbeitete Nain-Variante. Bei solchen Bezeichnungen steht die technische Feinheit in engem Zusammenhang mit der visuellen Wirkung. Je mehr einzelne Knoten für eine Fläche zur Verfügung stehen, desto genauer können kleine Richtungswechsel, schmale Linien und eng gesetzte Ornamentteile dargestellt werden. Die Nain-Tradition verbindet deshalb die handwerkliche Beherrschung des Knüpfens mit einer klaren, fein gegliederten Musterauffassung.

Iranische Teppiche werden regional unterschiedlich gestaltet. Unterschiede zeigen sich unter anderem in der Form von Medaillons, Ranken, Bordüren, Farben und geometrischen Strukturen. Nain wird besonders mit feinen Zeichnungen und einer kontrollierten Ornamentik verbunden. Die regionale Identität entsteht dabei nicht durch ein einzelnes Zeichen, sondern durch das Zusammenspiel von Material, Knüpftechnik, Dichte, Musterordnung und handwerklicher Überlieferung.

Die Herkunft aus Nain steht außerdem in einer langen Kultur des Teppichs als Gebrauchsgegenstand und Kunsthandwerk. Ein Teppich kann einen Raum gliedern, Wärme vermitteln und zugleich eine Fläche mit Ornamenten gestalten. Bei fein geknüpften Nain-Teppichen wird der praktische Nutzen mit einer präzisen dekorativen Ausführung verbunden. Die Muster bewahren dabei den Bezug zur iranischen Tradition, auch wenn sie sich in unterschiedliche Wohnumgebungen einfügen können.

Die Signatur von Habibian ist als Besonderheit dieses Stücks angegeben. Sie gehört zur individuellen Kennzeichnung des Teppichs und ergänzt seine Einordnung als handgeknüpfter Nain aus Persien. Eine Signatur ist bei einem einzelnen Teppich von der allgemeinen Herkunftsangabe zu unterscheiden: Nain beschreibt die regionale Tradition, während die Signatur auf die im Stück vorhandene Kennzeichnung verweist.

Design und Muster

Das Design des Super Nain 6 La wird als floral und geometrisch beschrieben. Diese beiden Formensprachen ergänzen sich. Florale Ornamente bringen geschwungene Linien, Blätter, Blüten und Ranken in die Komposition. Geometrische Elemente ordnen die Fläche durch Achsen, Wiederholungen und klare Begrenzungen. Das Muster erhält dadurch zugleich organische Bewegungen und eine strukturierte Grundordnung.

Florale Motive sind in der iranischen Teppichkunst weit verbreitet. Sie stellen die Natur nicht als freie, naturalistische Abbildung dar, sondern werden in eine stilisierte Ornamentik übertragen. Eine Blüte kann aus mehreren vereinfachten Formen bestehen, ein Blatt kann in eine Ranke eingebunden werden, und eine Ranke kann ein größeres Feld miteinander verbinden. Die wiederkehrenden Formen werden so gestaltet, dass sie in die symmetrische Ordnung des Teppichs passen.

Geometrische Musterteile sorgen für Orientierung. Sie können ein Zentrum hervorheben, eine Bordüre begrenzen oder florale Formen in regelmäßige Abstände einordnen. Gerade bei feinen Nain-Teppichen ist das Verhältnis zwischen größeren Gestaltelementen und kleinen Details wichtig. Größere Formen bestimmen den Aufbau der Fläche, während feine Linien, Blätter und Verzierungen die Zwischenräume ausarbeiten. Die hohe Knotendichte unterstützt diese mehrstufige Zeichnung.

Die Farben dieses Teppichs sind Dunkelblau und Weiß. Dunkelblau kann als kräftiger Grundton, als Kontur oder als bestimmendes Element der Ornamentik wirken. Weiß setzt helle Akzente und hebt Linien und Formen voneinander ab. Der Kontrast macht die floralen und geometrischen Motive gut unterscheidbar. Die Naturseide fügt der Oberfläche einen sanften Glanz hinzu, wodurch helle und dunkle Bereiche je nach Lichteinfall unterschiedlich hervortreten können.

Symmetrie ist ein wichtiges Ordnungsprinzip vieler Nain-Muster. Ein Entwurf kann von einer Mittelachse ausgehen und die Ornamentteile auf beiden Seiten ausgewogen verteilen. Auch wiederkehrende Ranken, Blätter und Blüten können rhythmisch angeordnet werden. Symmetrie bedeutet dabei nicht, dass jedes Detail mechanisch gleich erscheint. Die handgeknüpfte Herstellung setzt den Entwurf Knoten für Knoten um und verleiht dem fertigen Einzelstück seine textile Eigenart.

Die feine Zeichnung entsteht durch die Verbindung von Entwurf und Technik. Für eine schmale Linie müssen Knoten in genau abgestimmten Farben nebeneinander gesetzt werden. Richtungswechsel in einer Ranke oder die Kontur eines Blattes werden Schritt für Schritt aufgebaut. Die einzelnen Knoten bilden dabei keine nachträgliche Dekoration, sondern sind selbst die Grundlage des Musters. Die technische Feinheit der Nain-Knüpferei ist daher direkt mit der Lesbarkeit der Ornamentik verbunden.

Die Beschreibung nennt eine Eignung für unterschiedliche Einrichtungsstile, sowohl für ein klassisches als auch für ein modernes Ambiente. Die Kombination aus Dunkelblau und Weiß unterstützt diese Vielseitigkeit. Die floralen Formen bewahren den Bezug zur traditionellen iranischen Gestaltung, während die klare Geometrie eine ruhige und geordnete Wirkung erzeugt. Der Seidenanteil kann durch seinen Glanz zusätzliche Veränderungen im Erscheinungsbild der Zeichnung hervorrufen.

Nain-Muster werden häufig als elegant und fein gegliedert wahrgenommen, weil sie große Flächen nicht mit wenigen groben Formen füllen, sondern mit abgestuften Ornamenten strukturieren. Die Gestaltung kann dadurch aus der Entfernung geschlossen wirken und aus der Nähe zahlreiche Einzelheiten zeigen. Diese doppelte Lesbarkeit ist ein Ergebnis der Musterplanung und der dichten handwerklichen Ausführung. Sie gehört zum allgemeinen Hintergrund der Nain-Tradition und beschreibt nicht ein zusätzliches, nicht genanntes Motiv dieses Stücks.

Besonderheiten

Als besondere Kennzeichnung trägt der Teppich eine Habibian-Signatur. Außerdem werden seine handgeknüpfte Herstellung, die Kombination aus Korkwolle und Naturseide sowie der neue, perfekte Zustand genannt. Die Materialverteilung beträgt 80% Korkwolle und 20% Naturseide. Der Flor wird mit 6 mm Höhe beschrieben. Diese Angaben verbinden eine feine Oberfläche mit einer konkreten individuellen Kennzeichnung.

Die Knotendichte beträgt ca. 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter. Der Teppich wird dadurch als belastbar beschrieben, bleibt aber zugleich weich und angenehm unter den Füßen. Korkwolle wird mit Robustheit und Wärmespeicherung verbunden. Die Naturseide bringt einen sanften Glanz ein. Zusätzlich wird eine gute Isolation genannt, durch die Schall und Wärme reguliert werden können. Der Teppich ist für alle Zimmer geeignet, darunter Wohn- und Schlafräume.

Die verwendeten Materialien werden als pflegeleicht beschrieben. Für die Pflege wird eine regelmäßige, sanfte Reinigung mit einem Staubsauger ohne Bürstenaufsatz empfohlen. Flecken sollen sofort mit etwas Wasser und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Eine professionelle Reinigung einmal im Jahr kann sinnvoll sein. Der Teppich wird außerdem als für Räume mit Fußbodenheizung geeignet beschrieben.

FAQ

Wie pflege ich den Nain-Perserteppich am besten?

Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich eine sanfte Reinigung mit einem Staubsauger ohne Bürstenaufsatz. Dadurch lässt sich loser Schmutz entfernen, ohne den Flor mit einer Bürste zu bearbeiten. Bei Flecken sollte sofort mit etwas Wasser und einem milden Reinigungsmittel gearbeitet werden. Eine professionelle Reinigung einmal im Jahr kann ebenfalls sinnvoll sein. Die Materialien werden als pflegeleicht beschrieben; trotzdem ist eine schonende Behandlung wichtig, damit Flor, Naturseide und der feine Oberflächenglanz erhalten bleiben.

Woher stammen die Muster und Designs?

Die Muster gehören zur iranischen Nain-Tradition. Sie verbinden florale und geometrische Formen, häufig in symmetrischen und klar gegliederten Anordnungen. Blätter, Blüten und Ranken werden stilisiert und mit geometrischen Linien, Achsen oder regelmäßigen Abständen verbunden. Diese Gestaltung ist in der iranischen Teppichkultur verwurzelt und wird bei einem handgeknüpften Teppich Knoten für Knoten umgesetzt. Die hohe Knotendichte ermöglicht die feine Darstellung kleiner Ornamente. Dieses Stück ist in Dunkelblau und Weiß gehalten.

Ist der Teppich für Fußbodenheizungen geeignet?

Ja. Der Super Nain 6 La wird aufgrund der verwendeten Materialien und seiner hohen Knotendichte als für Räume mit Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Die Korkwolle speichert Wärme, während die Materialmischung eine angenehme Oberfläche bildet. Zusätzlich wird dem Teppich eine gute Wärmeleitung zugeschrieben. Er kann daher in einem Raum mit Fußbodenheizung verwendet werden. Die Beschreibung nennt ihn außerdem für alle Zimmer geeignet, ausdrücklich auch für Wohn- und Schlafräume.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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