






Perserteppich Nain 196 x 150 cm Wolle handgeknüpft
1316$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 196 x 150 cm | Muster: Traditionell Orientalisch/Persisch | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 677F703C
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und als Unikat ausgeführt. Seine Materialzusammensetzung besteht aus 90% Schurwolle und 10% Seide. Die Schurwolle bildet den wesentlichen Anteil des Flors. Sie ist für ihre belastbare und zugleich angenehme Beschaffenheit bekannt und wird seit langer Zeit für hochwertige Teppiche verwendet. Seide ergänzt die Wolle mit einer glatteren Faser und einer zurückhaltenden Lichtwirkung. In der Verbindung beider Materialien entsteht eine Oberfläche, die sich in Haptik und Erscheinung von einem reinen Wollteppich unterscheidet.
Die Knüpfung erfolgt von Hand. Dabei wird jeder einzelne Knoten in einem fortlaufenden Arbeitsprozess gesetzt und mit den benachbarten Knoten zu einer geschlossenen Fläche verbunden. Die Ausführung verlangt Konzentration, gleichmäßige Spannung und Erfahrung im Umgang mit dem Entwurf. Eine handgeknüpfte Arbeit ist deshalb nicht mit einem maschinell gefertigten Teppich gleichzusetzen. Kleine individuelle Merkmale gehören zur handwerklichen Herstellung und machen den einzelnen Teppich zu einem eigenständigen Stück.
Die angegebene Knotendichte liegt bei ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Darstellung kleinteiliger Linien und Ornamente. Die im Angebot genannte Dicke beträgt ca. 8 mm. Der Teppich ist neu und in sehr gutem Zustand. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet. Diese Eignung sollte unabhängig von der Teppichpflege und den jeweiligen Empfehlungen des Heizungs- und Bodenherstellers beachtet werden.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien, dem heutigen Iran, und wird als Nain bezeichnet. Nain liegt in Zentraliran und zählt zu den bekannten Zentren der persischen Teppichkunst. Die Stadt und ihre Umgebung entwickelten eine eigene Web- und Knüpftradition, die besonders mit fein ausgearbeiteten Teppichen verbunden wird. In Nain treffen die Kenntnisse lokaler Werkstätten auf die umfassende Ornamentwelt der persischen Kunst. Die Herkunftsbezeichnung verweist damit sowohl auf eine Region als auch auf eine gewachsene handwerkliche Tradition.
Persische Teppiche werden in unterschiedlichen Regionen mit jeweils eigenen Arbeitsweisen, Farben und Formensprachen gefertigt. Bei Nain steht die kontrollierte Ausarbeitung des Entwurfs im Mittelpunkt. Ein Muster wird nicht nur als dekorative Fläche verstanden, sondern als sorgfältig gegliederte Ordnung aus Feld, Bordüren und wiederkehrenden Einzelmotiven. Die Herstellung setzt voraus, dass der Knüpfer den Entwurf über viele Arbeitsgänge hinweg liest und in eine Folge einzelner Knoten überträgt. Dadurch entsteht die charakteristische Verbindung von Zeichnung, Rhythmus und handwerklicher Präzision.
Die Nain-Tradition ist von der persischen Teppichkunst geprägt, deren Formen über Generationen weitergegeben und in regionalen Werkstätten fortgeführt wurden. Florale Ornamente, geschwungene Ranken und geometrisch gefasste Elemente gehören zu dem Formenschatz, der in Nain-Teppichen häufig begegnet. Diese Motive können miteinander verbunden werden, sodass der Entwurf eine ausgewogene und zusammenhängende Wirkung erhält. Ebenso wichtig ist die klare Abgrenzung einzelner Bereiche. Die Bordüre rahmt das zentrale Feld, während kleinere Ornamente Übergänge schaffen und die Fläche gliedern.
Die Bezeichnung Nain beschreibt nicht automatisch einen einzigen, unveränderlichen Entwurf. Innerhalb der regionalen Tradition gibt es unterschiedliche Kompositionen, Farbzusammenstellungen und Feinheiten der Ausführung. Gemeinsam ist ihnen die Orientierung an der persischen Ornamentik und die sorgfältige Umsetzung des geknüpften Musters. Auch die Bezeichnung Super Nain gehört in diesen Zusammenhang und weist auf eine besonders fein ausgearbeitete Nain-Ausführung hin. Bei diesem Teppich verbindet sich diese Bezeichnung mit einer hohen Knotendichte und der Verwendung von Schurwolle und Seide.
Handwerkliche Teppiche aus Iran stehen außerdem in einer langen kulturellen Beziehung zu Architektur, Innenräumen und dekorativer Kunst. Muster wurden über lange Zeit nicht nur aus praktischen Gründen bewahrt, sondern auch als visuelle Sprache weiterentwickelt. Ranken können Wachstum und Bewegung andeuten, geometrische Formen geben dem Feld eine klare Ordnung, und wiederholte Bordüren schaffen einen ruhigen Abschluss. Solche allgemeinen Gestaltungsprinzipien erklären, weshalb Nain-Teppiche sowohl in traditionellen als auch in zurückhaltend modernen Wohnkonzepten eingesetzt werden.
Design und Muster
Der vorliegende Teppich wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch beschrieben. Sein Design ist damit der persischen Mustertradition zugeordnet. Nain-Teppiche sind häufig durch fein gezeichnete florale Muster und geometrische Formen gekennzeichnet. Typisch ist die Beziehung zwischen einem zentral gegliederten Feld und einer umgebenden Bordüre. Die Muster können aus Blüten, Blättern, Ranken und symmetrisch angeordneten Formen aufgebaut sein. Entscheidend ist weniger ein einzelnes Motiv als das Zusammenspiel der Motive innerhalb einer geordneten Gesamtkomposition.
Florale Ornamente werden in der persischen Teppichkunst meist stilisiert und in ein regelmäßiges Gefüge eingebunden. Eine Ranke kann sich durch das Feld bewegen und kleinere Blüten oder Blätter aufnehmen. Geometrische Elemente sorgen dabei für Richtung, Wiederholung und Struktur. Durch die handgeknüpfte Umsetzung lassen sich solche Linien und Formen in vielen kleinen Abstufungen ausarbeiten. Die hohe Knotendichte unterstützt grundsätzlich eine präzise Darstellung, ohne dass ein Muster dadurch auf eine bestimmte einzelne Vorlage festgelegt wird.
Ein klassischer persischer Teppichentwurf arbeitet oft mit mehreren Ebenen. Das Hauptfeld bildet den visuellen Mittelpunkt, während Nebenbordüren und eine äußere Rahmenbordüre den Abschluss organisieren. Zwischen diesen Bereichen entstehen Übergänge, die den Blick durch das Muster führen. Bei Nain-Kompositionen wird diese Ordnung häufig mit feinen Details und einer ausgewogenen Symmetrie verbunden. Die Symmetrie kann im zentralen Aufbau deutlich sein, während kleinere Abweichungen die handwerkliche Entstehung sichtbar lassen.
Die Wirkung eines solchen Entwurfs hängt auch von der Behandlung der freien Flächen ab. Ein dicht belegtes Feld vermittelt eine andere Ordnung als ein Entwurf mit größeren Zwischenräumen. Feine Linien können Motive miteinander verbinden, während klar gesetzte Konturen einzelne Formen voneinander trennen. Die persische Mustertradition nutzt diese Mittel, um eine Fläche zu strukturieren, ohne sie in voneinander isolierte Einzelbilder aufzulösen. Dadurch entsteht ein Muster, das aus der Nähe viele Details zeigt und aus größerer Entfernung als zusammenhängende Komposition gelesen werden kann.
Nain-Teppiche werden häufig mit harmonischen Farbabstimmungen in Verbindung gebracht. Die Farben unterstützen dabei die Gliederung von Feld und Bordüre und helfen, florale sowie geometrische Elemente voneinander zu unterscheiden. Die Beschreibung dieses Teppichs nennt einen traditionell orientalischen und persischen Stil, macht jedoch keine einzelne Farbangabe. Deshalb steht hier die überlieferte Formensprache im Vordergrund: die feine Zeichnung, die geordnete Komposition und die Verbindung von floralen und geometrischen Möglichkeiten, die für Nain als Region typisch sind.
Ein traditionelles Muster muss dabei nicht alt wirken. Die Gestaltung kann in einem klassischen Raum ebenso funktionieren wie in einer sachlich eingerichteten Umgebung, weil die klare Gliederung unabhängig vom Einrichtungsstil lesbar bleibt. Der Teppich kann in Wohnräumen, Schlafzimmern, Büros oder Ausstellungsräumen eingesetzt werden. Diese Einsatzbereiche sind mit der im Angebot genannten traditionellen orientalischen beziehungsweise persischen Gestaltung vereinbar, ohne dem einzelnen Stück ein nicht belegtes konkretes Dekor zuzuschreiben.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Besonderheiten gehören die Bezeichnung Super Nain, die Handknüpfung, die Ausführung als Unikat und die Kombination aus Schurwolle und Seide. Die Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter gehört ebenfalls zu den Produktmerkmalen. Der Teppich wird als neu und in sehr gutem Zustand beschrieben. Seine Dicke beträgt ca. 8 mm, und er ist für Fußbodenheizung geeignet.
Die Pflege kann durch regelmäßiges Staubsaugen unterstützt werden. Für eine gründlichere Reinigung wird eine professionelle Teppichreinigung alle paar Jahre empfohlen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit es nicht zu Verfärbungen kommt. Die Pflegehinweise gelten ergänzend zur sachgerechten Behandlung handgeknüpfter Teppiche und berücksichtigen die Verbindung von Wolle und Seide.
FAQ
Wie pflege ich den Nain Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen entfernt losen Staub und Schmutz aus dem Flor. Für eine tiefere Reinigung empfiehlt sich alle paar Jahre eine professionelle Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, um Verfärbungen zu verhindern. Da der Flor aus Schurwolle und Seide besteht, ist eine schonende Behandlung sinnvoll. Reinigungsmittel und Verfahren sollten auf die Materialien und die handgeknüpfte Ausführung abgestimmt sein.
Wo kann der Teppich eingesetzt werden?
Der Nain Perserteppich eignet sich für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Büros. Auch in einem Ausstellungsraum kann er verwendet werden. Sein traditionell orientalischer beziehungsweise persischer Stil lässt sich mit klassischer ebenso wie mit moderner Einrichtung verbinden. Zusätzlich ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet. Bei der konkreten Nutzung sollten die Hinweise des Boden- und Heizungsherstellers berücksichtigt werden.
Wie lange hält ein handgeknüpfter Perserteppich?
Ein hochwertiger handgeknüpfter Perserteppich kann bei guter Pflege über viele Jahre erhalten bleiben. Die handwerkliche Knüpfung, die verwendete Schurwolle und der Seidenanteil bilden die Grundlage seiner Beständigkeit. Regelmäßiges Entfernen von Staub, eine geeignete professionelle Reinigung und der Schutz vor direkter Sonne tragen dazu bei, den Teppich sachgerecht zu erhalten. Wie bei jedem handgeknüpften Einzelstück hängt die tatsächliche Haltbarkeit auch von der Nutzung und der Pflege ab.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














