







Perserteppich Nain 143 x 90 cm Wolle handgeknüpft
748$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle und Seide, Kette Baumwolle | Größe: 143 x 90 cm | Zustand: Neu, sehr gut | Muster: Traditionell orientalisch und persisch
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 6DAE9AFB
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und verbindet Schurwolle mit Seide im Flor. Die Schurwolle bildet eine strapazierfähige und zugleich angenehm weiche textile Grundlage. Sie wird bei handgeknüpften Teppichen geschätzt, weil sie belastbar ist und bei angemessener Pflege ihre natürliche Struktur bewahren kann. Seide ergänzt die Wolloberfläche mit einer glatten Haptik und einem zurückhaltenden Glanz. Die beiden Materialien verbinden damit Gebrauchstauglichkeit mit einer verfeinerten Oberfläche.
Als Kettenmaterial ist Baumwolle angegeben. Die Kette bildet das tragende Gerüst, an dem die Knoten befestigt werden. Beim Handknüpfen entsteht der Flor nicht durch eine industrielle Beschichtung, sondern Knoten für Knoten auf diesem Grundaufbau. Nach dem Knüpfen wird die Oberfläche geschoren, gewaschen und geordnet, damit das Muster klar hervortreten kann. Die handgeknüpfte Ausführung steht für einen aufwendigen textilen Prozess, bei dem jeder Arbeitsabschnitt zur späteren Stabilität und Erscheinung beiträgt.
Für dieses Stück ist eine hohe Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Eine solche Dichte ermöglicht grundsätzlich eine differenzierte Ausarbeitung kleiner Formen, feiner Linien und enger Konturen. Sie ist zugleich ein Hinweis auf die Arbeitsintensität des Knüpfens. Bei der Herstellung werden die Knoten in Reihen gesetzt, durch Schussfäden gesichert und anschließend in der Höhe ausgearbeitet. Die Verbindung aus Schurwolle, Seide und Baumwollkette gehört zur überlieferten Materialwelt feiner Nain-Teppiche.
Wolle und Seide reagieren unterschiedlich auf Licht und Berührung. Wolle wirkt eher weich und matt, während Seide einzelne Partien heller erscheinen lassen kann. Diese Unterschiede werden in der Teppichkunst genutzt, um Zeichnung und Oberfläche nuanciert zu gestalten. Die Baumwollkette sorgt für einen geordneten Grundaufbau, auf dem das Muster aufgebaut wird. Der Teppich ist neu und wird als sehr gut erhalten beschrieben.
Herkunft und Tradition
Nain ist eine Stadt im Iran und liegt in der Provinz Isfahan. Die Bezeichnung Nain verweist bei Teppichen auf eine eigenständige regionale Tradition, die für fein gearbeitete persische Knüpfarbeiten bekannt ist. In der Stadt und ihrem Umfeld entwickelte sich das Teppichhandwerk zu einem wichtigen Bereich der lokalen Kunst und Fertigung. Die Geschichte des Kunsthandwerks in Nain reicht bis ins sechzehnte Jahrhundert zurück, als die Stadt zu einem Zentrum für Kunst und Handwerk wurde.
Die Entwicklung der Nain-Teppiche steht im Zusammenhang mit der langen Geschichte persischer Textilien. In Iran wurden Muster, Farbrezepte und handwerkliche Verfahren über Generationen weitergegeben und zugleich an regionale Bedürfnisse angepasst. Nain entwickelte dabei eine eigene Ausprägung innerhalb der persischen Teppichlandschaft. Die Herkunft beeinflusst nicht nur die Zeichnung, sondern auch die Art, wie Feld, Bordüre und ornamentale Übergänge miteinander verbunden werden.
Persische Teppiche werden nicht nur nach ihrem äußeren Erscheinungsbild, sondern auch nach ihrer regionalen Herkunft verstanden. Die Herkunft prägt die Auswahl der Materialien, die Arbeitsweise, die Farbauffassung und die Gestaltung der Bordüren und Innenfelder. Bei Nain steht eine sorgfältige, feine Ausarbeitung im Mittelpunkt. Die Knüpfer arbeiten mit großer Genauigkeit, damit Linien, Ranken und kleine ornamentale Einheiten geschlossen und lesbar erscheinen.
Die Teppichtradition von Nain gehört in den weiteren kulturellen Zusammenhang der Provinz Isfahan. Isfahan war über lange Zeit ein bedeutender Ort persischer Architektur, Buchkunst, Textilkunst und dekorativer Gestaltung. In diesem Umfeld wurden symmetrische Ordnungen, ausgewogene Proportionen und fein gegliederte Ornamentik zu wichtigen Gestaltungsmitteln. Diese Voraussetzungen beeinflussten auch die Teppichkunst und trugen dazu bei, dass Nain als Herkunftsgebiet feiner Orientteppiche bekannt wurde.
Handgeknüpfte Teppiche werden in der persischen Tradition als Gebrauchsgegenstände und als textile Kunstwerke verstanden. Ihre Herstellung verlangt Erfahrung, Geduld und ein gutes Verständnis für die Übertragung eines Entwurfs auf die Knotenreihen. Der Entwurf kann durch ein Musterblatt oder durch eingeübte gestalterische Abläufe vermittelt werden. Je nach Aufbau werden Knoten, Schuss und Kette in einem fortlaufenden Arbeitsprozess miteinander verbunden. Die regionale Tradition bleibt dabei nicht auf eine einzige Zeichnung beschränkt, sondern umfasst unterschiedliche Varianten innerhalb einer gemeinsamen Formensprache.
Die Herkunftsbezeichnung Nain beschreibt bei diesem Stück den persischen Ursprung und ordnet es einer bekannten iranischen Teppichtradition zu. Sie ist nicht mit einem bloßen Stilbegriff gleichzusetzen. Zugleich folgt ein Nain-Teppich den allgemeinen Grundsätzen persischer Knüpfkunst: einem klar gegliederten Aufbau, einer sorgfältig ausgeführten Oberfläche und einer Gestaltung, in der Bordüre und Mittelfeld aufeinander bezogen sind. Diese Verbindung von regionaler Eigenart und persischer Ornamentik macht die Tradition nachvollziehbar.
Die Geschichte einer Knüpfregion zeigt sich nicht allein in einzelnen Motiven. Auch die Weitergabe von Fertigkeiten, die Auswahl geeigneter Fasern und die Organisation der Arbeit gehören zur Tradition. Bei feinen Teppichen müssen die Knüpfer den Verlauf von Linien über viele Reihen hinweg kontrollieren. Kleine Abweichungen können die Proportionen eines Ornaments verändern. Das erklärt, weshalb regionale Teppichkunst immer auch eine technische Disziplin ist und weshalb Nain mit sorgfältiger Ausführung verbunden wird.
Design und Muster
Die Nain-Tradition ist für elegante, fein gezeichnete Muster bekannt. Häufig werden florale Ranken, Blüten, Blätter und geordnete ornamentale Formen miteinander verbunden. Ebenso können geometrische Elemente und medaillonartige Kompositionen Teil der regionalen Formensprache sein. Diese Motive werden nicht zufällig nebeneinandergesetzt, sondern in ein Verhältnis aus Achsen, Wiederholungen und ausgewogenen Flächen gebracht. So entsteht eine Gestaltung, die dekorativ wirkt und zugleich einer klaren Ordnung folgt.
Ein persisches Teppichmuster besteht meist aus mehreren Ebenen. Das Mittelfeld bildet den zentralen Bildraum. Eine oder mehrere Bordüren fassen ihn ein und schaffen einen sichtbaren Übergang zum Rand. Nebenbordüren können die Hauptbordüre begleiten und die Komposition rhythmisch gliedern. Bei feinen Knüpfungen werden diese Bereiche mit kleinen Ornamenten, Linien und Konturen ausgearbeitet. Die Knotendichte unterstützt grundsätzlich die Möglichkeit, solche Details sauber zu zeichnen.
Florale Motive gehören zu den beständigen Bestandteilen persischer Ornamentik. Blumen können auf die Natur, auf Wachstum und Fruchtbarkeit verweisen. Ranken verbinden einzelne Motive und führen das Auge durch die Fläche. Blätter, Blüten und Palmetten werden häufig so angeordnet, dass aus einzelnen Formen ein fortlaufender Rhythmus entsteht. Geometrische Formen stehen in der traditionellen Deutung für Ordnung, Stabilität und Harmonie. Diese Bedeutungen sind Teil der allgemeinen Symbolsprache persischer Teppiche; sie legen nicht fest, wie jedes einzelne Stück gelesen werden muss.
Medaillonkompositionen ordnen ein zentrales Ornament um eine gedachte Mittelachse. Allover-Muster verteilen wiederkehrende Motive dagegen über das gesamte Feld. Beide Prinzipien können in der persischen Teppichkunst mit floralen und geometrischen Elementen verbunden werden. Entscheidend ist die Beziehung zwischen den Formen, nicht die isolierte Bedeutung eines einzelnen Zeichens. Wiederholung schafft Rhythmus, während freie Bereiche den Ornamenten Raum geben und die Lesbarkeit der Komposition unterstützen.
Nain-Teppiche werden häufig mit einer harmonischen, zurückhaltenden Farbauffassung verbunden. Helle Grundwirkungen und fein aufeinander abgestimmte Nuancen können die Lesbarkeit filigraner Zeichnungen unterstützen. Die Wirkung eines Teppichs entsteht dabei aus dem Zusammenspiel von Farbe, Muster, Flor und Licht. Seide kann innerhalb einer Wolloberfläche zusätzliche Lichtreflexe erzeugen, während Wolle dem Gesamtbild eine weichere textile Tiefe gibt. Welche Farben und konkreten Motive dieses Einzelstück zeigt, ist in den Produktangaben nicht näher beschrieben.
Die Bezeichnung traditionell orientalisch und persisch ordnet das Design in die klassische Welt der Orientteppiche ein. Ein solcher Teppich kann in unterschiedliche Einrichtungszusammenhänge eingebunden werden, weil seine Gestaltung nicht an eine kurzlebige Modesprache gebunden ist. Entscheidend sind die Proportionen des Innenfelds, die Abstimmung der Bordüren und die Balance zwischen ornamentaler Fülle und freien Flächen. Die Nain-Tradition bietet dafür verschiedene überlieferte Lösungen, ohne dass daraus ein identisches Muster für jedes Stück folgt.
Die Gestaltung feiner Nain-Teppiche beruht zudem auf dem Verhältnis von Linie und Fläche. Schmale Konturen können Blätter, Blüten und Ranken voneinander abgrenzen, während größere Flächen die Gesamtordnung sichtbar halten. Eine ausgewogene Komposition vermeidet, dass Einzelheiten die Struktur des Teppichs überdecken. In der persischen Ornamentik werden deshalb kleine Details häufig in ein übergeordnetes System aus Symmetrie, Wiederholung und Hierarchie eingebettet. Diese Prinzipien bilden den technischen und gestalterischen Hintergrund der regionalen Musterwelt.
Besonderheiten
Zu den besonderen Angaben dieses Teppichs gehören seine handgeknüpfte Ausführung, die Verbindung von Schurwolle und Seide sowie die Baumwollkette. Er ist neu und wird als sehr gut beschrieben. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet und haustierfreundlich. Die Eignung für Fußbodenheizung erweitert die möglichen Einsatzbereiche im Wohnraum, während die haustierfreundliche Eigenschaft auf eine alltagstaugliche Nutzung ausgerichtet ist.
Als Einzelstück verbindet der Teppich traditionelle persische Handarbeit mit einer Nutzung, die sich in moderne Wohnsituationen einfügt. Die handgeknüpfte Oberfläche und die feine Materialkombination machen ihn sowohl zu einem textilen Bodenbelag als auch zu einem Beispiel regionaler Teppichkunst. Seine Gestaltung gehört zur Nain-Tradition, während seine praktische Eignung für Fußbodenheizung und Haustiere einen heutigen Wohnbedarf berücksichtigt. Die Kombination der genannten Eigenschaften beschreibt dieses Stück, ohne es mit anderen Nain-Teppichen gleichzusetzen.
FAQ
Wie reinige ich einen handgeknüpften Perserteppich richtig?
Ein handgeknüpfter Perserteppich sollte regelmäßig vorsichtig abgesaugt werden, damit sich Staub und lose Partikel nicht dauerhaft im Flor festsetzen. Für die laufende Pflege genügt eine schonende Behandlung ohne aggressive Bürsten oder ungeeignete Reinigungsmittel. Bei einem frischen Fleck sollte die Flüssigkeit zunächst vorsichtig aufgenommen werden, anstatt sie in die Oberfläche einzureiben. Anschließend kann die betroffene Stelle mit einem feuchten Tuch und einer milden Seifenlösung behandelt werden. Starkes Reiben kann die Oberfläche belasten und sollte vermieden werden. Für eine gründliche Reinigung ist ein Fachbetrieb die richtige Anlaufstelle, da eine Materialkombination aus Wolle und Seide eine fachgerechte Behandlung erfordert. Vor jeder feuchten Behandlung sollte eine unauffällige Stelle geprüft werden.
Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?
Ja, dieser Nain Perserteppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Die Angabe bezieht sich auf seine Materialien und seine handgeknüpfte Konstruktion. Eine Fußbodenheizung sollte gleichmäßig und nicht mit einer übermäßig hohen Temperatur betrieben werden, damit die textile Oberfläche geschont wird. Es ist außerdem wichtig, dass die Wärme nicht durch eine ungeeignete Unterlage behindert wird. Bei der Verwendung im Alltag empfiehlt es sich, die Hinweise zur jeweiligen Heizungsanlage zu beachten und den Teppich regelmäßig zu pflegen. Eine gleichmäßige Wärmeverteilung unterstützt einen schonenden Umgang mit dem Material.
Wie lange hält ein handgeknüpfter Perserteppich?
Bei ordnungsgemäßer Pflege kann ein handgeknüpfter Perserteppich mehrere Jahrzehnte und sogar über Generationen hinweg erhalten bleiben. Die Haltbarkeit hängt von der Nutzung, der Beanspruchung, dem Raumklima und der Pflege ab. Schurwolle ist widerstandsfähig und bildet eine belastbare Grundlage, während die handgeknüpfte Verarbeitung Reparaturen und eine fachgerechte Aufarbeitung grundsätzlich ermöglicht. Die Kombination mit Seide verlangt einen sorgfältigen Umgang. Regelmäßiges Absaugen, der Schutz vor starker Verschmutzung und eine professionelle Reinigung tragen dazu bei, die Oberfläche und die Farbwirkung langfristig zu bewahren. Bei stärkerer Abnutzung kann eine spezialisierte Teppichwerkstatt prüfen, welche Pflege- oder Restaurierungsmaßnahmen geeignet sind.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















