






Perserteppich Moud 60 x 40 cm Wolle handgeknüpft
282$
Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 95% Schurwolle, 5% Seide | Größe: 60 x 40 cm | Zustand: Neu, sehr gut | Herkunft: Persien
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Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 95 % Schurwolle und 5 % Seide. Die Verbindung beider Materialien prägt die Beschaffenheit des Teppichs auf unterschiedliche Weise. Schurwolle bildet den überwiegenden Anteil und steht für einen robusten, angenehm weichen Flor. Seide ist in kleinerem Anteil enthalten und ergänzt die Oberfläche um einen feinen Glanz. Die Materialangaben beziehen sich auf den angegebenen Flor; zur Kette liegen keine Angaben vor.
Das Knüpfen von Hand erfolgt Knoten für Knoten auf einem vorbereiteten Grundgerüst. Jede Reihe wird von der knüpfenden Person einzeln aufgebaut und anschließend verdichtet. Anders als bei einer maschinellen Fertigung entsteht dadurch ein textiles Einzelstück mit einer eigenen handwerklichen Ausführung. Bei diesem Teppich wird die Verarbeitung durch eine Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter beschrieben. Diese hohe Dichte ermöglicht eine kompakte Oberfläche und unterstützt die Haltbarkeit des Flors.
Die Kombination aus Schurwolle und Seide verbindet eine strapazierfähige Grundqualität mit einem zurückhaltenden textilen Schimmer. Wolle wird im Teppichhandwerk seit Langem wegen ihrer widerstandsfähigen und pflegeleichten Eigenschaften eingesetzt. Seide kann durch ihre feine Faserstruktur Licht anders aufnehmen als Wolle. Der hier verwendete Seidenanteil bleibt auf 5 % begrenzt und ergänzt damit den Wollflor, ohne den Materialcharakter des Teppichs zu bestimmen.
Der Teppich wird als neu und in sehr gutem Zustand angegeben. Er ist als Unikat mit Echtheitszertifikat ausgewiesen. Damit beziehen sich die besonderen Angaben nicht nur auf Material und Knüpftechnik, sondern auch auf die individuelle Einordnung dieses einzelnen Stücks.
Herkunft und Tradition
Moud liegt im Nordosten Irans in der Provinz Khorasan. Die Herkunft Persien verweist auf eine große Teppichlandschaft, in der unterschiedliche Orte eigene Formen, Farbauffassungen und Arbeitsweisen entwickelt haben. Khorasan gehört zu den Regionen, in denen die Herstellung handgeknüpfter Teppiche über Generationen weitergegeben wurde. Moud steht innerhalb dieser Tradition für eine lokale Knüpfherkunft und nicht für eine industrielle Herkunftsbezeichnung.
Die iranische Teppichkultur reicht weit zurück. Teppiche wurden in verschiedenen Zeiten als Gebrauchsgegenstände, textile Ausstattungsstücke und Zeichen handwerklicher Fähigkeiten gefertigt. Ihr Wert lag dabei nicht allein im Material. Ebenso wichtig waren der Aufbau des Knotens, die sorgfältige Ausarbeitung der Fläche und die Weitergabe von Erfahrungswissen. Dieses Wissen umfasst den Umgang mit Wolle und Seide, die Vorbereitung des Knüpfgrundes, die Einteilung eines Entwurfs und die gleichmäßige Verdichtung der Knoten.
In Moud und anderen Orten Khorasans wird das Teppichknüpfen als regional geprägtes Handwerk verstanden. Die Arbeit verlangt Geduld, ein gutes Auge für die Anordnung der Motive und eine sichere Beherrschung der Knotentechnik. Ein Muster wird nicht einfach auf eine fertige Fläche gedruckt, sondern entsteht aus vielen einzelnen Bindungen. Die Knüpferinnen und Knüpfer setzen die Farben und Formen Schritt für Schritt um. Dadurch bleibt die Herstellung eng mit der handwerklichen Erfahrung der ausführenden Person verbunden.
Persische Teppiche aus Moud werden mit geometrischen und floralen Mustern in Verbindung gebracht. Diese beiden Gestaltungselemente können streng geordnet, weich ineinandergeführt oder miteinander kombiniert sein. Florale Formen nehmen häufig Bezug auf Pflanzen und Natur, während geometrische Elemente für eine klare Gliederung sorgen. In der persischen Ornamentik besitzen solche Motive oft eine kulturelle Bedeutung und werden über lange Zeiträume hinweg in abgewandelter Form weitergeführt.
Die Teppichtradition Khorasans ist deshalb nicht als ein einziges, unveränderliches Muster zu verstehen. Regionale Handschriften entstehen durch das Zusammenspiel von überlieferten Formen, lokaler Farbgebung und der individuellen Ausführung. Der Name Moud benennt bei diesem Stück die Herkunftstradition, während die Bezeichnung Perserteppich die iranische Einordnung beschreibt. Die handgeknüpfte Herstellung verbindet das konkrete Einzelstück mit dieser größeren Geschichte des iranischen Teppichhandwerks.
Design und Muster
Der Teppich wird als traditionell persisch beziehungsweise orientalisch beschrieben. Zur Gestaltung dieses einzelnen Exemplars gehören laut Beschreibung komplexe Muster und Farben. Eine solche Beschreibung verweist auf eine dekorative Ordnung, in der einzelne Formen nicht zufällig verteilt sind, sondern aufeinander bezogen erscheinen. Bei Moud-Teppichen treten als regionale Gestaltungstradition florale und geometrische Elemente auf. Welche konkrete Zeichnung, Bordüre oder Farbfolge dieses Einzelstück zeigt, wird nicht näher benannt und bleibt daher der sichtbaren Betrachtung vorbehalten.
Florale Muster können Blätter, Blüten, Ranken oder stilisierte Pflanzenformen aufnehmen. In einem Teppich werden diese Formen meist nicht naturgetreu wiedergegeben, sondern in eine textile Ornamentik übertragen. Linien werden rhythmisiert, Flächen werden gefüllt und Motive werden so angeordnet, dass ein zusammenhängender Gesamteindruck entsteht. Geometrische Formen bringen dazu Achsen, Wiederholungen und Abgrenzungen ein. Die Verbindung aus beiden Prinzipien ist für viele persische Teppichtraditionen charakteristisch.
Farben erfüllen in einem solchen Entwurf mehrere Aufgaben. Sie grenzen Motive voneinander ab, schaffen Hierarchien zwischen Innenfeld und Randzone und geben dem Muster seinen Rhythmus. In der überlieferten persischen Gestaltung können Farben außerdem mit Natur, Alltag, regionaler Geschichte und symbolischen Vorstellungen verbunden sein. Diese kulturellen Bezüge erklären, weshalb Muster in der Teppichkunst nicht nur dekorativ betrachtet werden. Sie sind zugleich Träger einer regionalen Bildsprache.
Ein handgeknüpfter Teppich ist dabei nicht mit einem industriell wiederholten Druckmotiv gleichzusetzen. Das Muster wird während des Knüpfens aufgebaut. Die ausführende Person arbeitet nach einer Vorlage, einer überlieferten Zeichnung oder einem eingeübten Musterwissen. Kleine Abweichungen in der Ausführung gehören zum handwerklichen Entstehungsprozess. Sie machen sichtbar, dass die Fläche aus einzelnen Knoten und nicht aus einer maschinell identischen Wiederholung besteht.
Als Unikat besitzt dieses Stück eine individuelle Ausführung. Es kann als Bodenbelag eingesetzt oder als textiles Gestaltungselement in einem Wohnraum, Schlafzimmer oder repräsentativen Bereich verwendet werden; diese Einsatzorte werden in der Beschreibung genannt. Entscheidend für die Einordnung bleibt die Verbindung aus Moud-Herkunft, persischer Mustertradition, handgeknüpfter Technik und dem Materialmix aus Schurwolle und Seide.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Besonderheiten gehören die Handknüpfung, die Kombination aus Schurwolle und Seide, die hohe Knotendichte, der neue und sehr gute Zustand sowie die Auszeichnung als Unikat mit Echtheitszertifikat. Der Teppich wird mit einer Dichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter beschrieben. Diese Angabe charakterisiert die Feinheit und Kompaktheit der Knüpfarbeit.
Der Flor besteht überwiegend aus Schurwolle und enthält zusätzlich Seide. Dadurch verbindet das Stück die im Ausgangstext genannte Robustheit und Pflegeleichtigkeit der Wolle mit einem feinen Glanz des Seidenanteils. Der Teppich ist nicht als Replik bezeichnet, sondern als einzelnes, zertifiziertes Originalstück angeboten. Angaben zu einer bestimmten Signatur, einem Herstellungsjahr oder einer Restaurierung liegen nicht vor.
Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe empfohlen. Flüssigkeiten sollten umgehend abgewischt werden. Zusätzlich kann alle paar Jahre eine professionelle Teppichreinigung in Betracht gezogen werden. Diese Hinweise dienen dazu, Schmutz und Staub zu entfernen und den Flor sachgerecht zu behandeln. Bei handgeknüpften Teppichen sollte die Reinigung an Material und Konstruktion angepasst werden.
FAQ
Wie pflege ich meinen handgeknüpften Perserteppich am besten?
Für die laufende Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe. So lassen sich Schmutz und Staub aus dem Flor entfernen, ohne die Oberfläche unnötig stark zu beanspruchen. Verschüttete Flüssigkeiten sollten sofort aufgenommen beziehungsweise abgewischt werden. Zusätzlich kann eine professionelle Teppichreinigung alle paar Jahre sinnvoll sein. Da dieser Teppich Schurwolle und einen Seidenanteil enthält, sollte eine Reinigung auf die genannten Materialien abgestimmt werden. Aggressive Mittel oder eine unsachgemäße Behandlung sind zu vermeiden. Bei Unsicherheit ist es zweckmäßig, vorab einen Fachbetrieb zu fragen, der Erfahrung mit handgeknüpften Perserteppichen besitzt.
Woher stammt der Perserteppich Moud?
Der Perserteppich Moud stammt aus Persien, also aus dem Iran, und wird der Provinz Khorasan im Nordosten des Landes zugeordnet. Moud ist eine regionale Herkunftsbezeichnung innerhalb der iranischen Teppichlandschaft. Khorasan ist für traditionelle Teppichknüpftechniken und eine über Generationen entwickelte Handwerkskultur bekannt. Moud-Teppiche werden mit floralen und geometrischen Mustern sowie mit sorgfältig ausgearbeiteten Entwürfen verbunden. Die Bezeichnung beschreibt die Herkunftstradition dieses Stücks; sie ist nicht mit einem bloßen Mustername gleichzusetzen.
Was macht einen handgeknüpften Teppich besonders?
Ein handgeknüpfter Teppich entsteht aus vielen einzelnen Knoten, die von Hand in den Grund eingearbeitet werden. Die Fläche wird dabei Schritt für Schritt aufgebaut und nicht als identische Maschinenware hergestellt. Diese Technik verlangt Zeit, Übung und Genauigkeit. Jeder Teppich erhält dadurch eine individuelle Ausführung und kann als Unikat gelten. Bei diesem Stück kommt eine Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter hinzu. Der Flor aus Schurwolle mit 5 % Seide verbindet die im Ausgangstext genannten Eigenschaften von Widerstandsfähigkeit, Pflegeleichtigkeit und feinem Glanz. Das Echtheitszertifikat dokumentiert zusätzlich die besondere Einordnung als einzelnes Stück.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








