









Perserteppich Moud 260 x 200 cm handgeknüpft
1875$
Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: Hochwertige Handarbeit | Material: Wolle, Baumwolle und Seide | Größe: 260 x 200 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Top, gewaschen
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 846BC9D1
Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft. Seine Herstellung gehört damit zu einer überlieferten Form der Teppicharbeit, bei der die einzelnen Knoten von Hand in das Grundgewebe eingearbeitet werden. Anders als bei einem maschinell hergestellten Teppich entsteht die Fläche Schritt für Schritt durch die Arbeit der knüpfenden Person. Die im Produkt angegebenen Materialien sind 100 Prozent Wolle, 100 Prozent Baumwolle und 100 Prozent Seide. Sie werden hier gemeinsam als Materialausstattung des Teppichs ausgewiesen.
Die Knotendichte ist als hochwertige Handarbeit angegeben. Eine solche Angabe beschreibt in diesem Fall die handwerkliche Ausführung und nicht einen numerischen Wert. Beim Handknüpfen wird die Gestaltung Zeile für Zeile aufgebaut. Knoten, Schussfäden und die abschließende Sicherung des Gewebes bilden zusammen die Struktur eines geknüpften Orientteppichs. Wolle wird bei traditionellen Teppichen häufig für den Flor verwendet, während Baumwolle in vielen Herstellungsweisen im Grundgewebe vorkommt; Seide kann in der Teppichherstellung ebenfalls als textiles Material eingesetzt werden. Für dieses Stück sind die drei Materialien genannt, ohne dass ihre jeweiligen Funktionen einzeln ausgewiesen werden.
Die Oberfläche wird mit normaler Florhöhe beschrieben. Der Teppich ist außerdem als rutschsicher und leicht zu reinigen angegeben. Diese Eigenschaften gehören zur Produktbeschreibung und ergänzen die handgeknüpfte Ausführung um praktische Informationen für den Gebrauch. Der Zustand wird mit Top, gewaschen bezeichnet. Damit ist festgehalten, dass der Teppich gewaschen angeboten wird und sich in dem angegebenen sehr guten Zustand befindet.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Iran und wird als Moud Perserteppich bezeichnet. Moud ist ein Teppichname aus der iranischen Web- und Knüpftradition. Iranische Teppiche werden in zahlreichen Orten und Regionen gefertigt, deren Arbeiten jeweils eigene Vorstellungen von Aufbau, Ornament und Farbordnung entwickelt haben. Die Bezeichnung Moud verweist auf diese regionale Einordnung, während die Herkunft Iran den kulturellen Zusammenhang der Herstellung beschreibt.
Die iranische Teppichkunst besitzt eine lange Geschichte. Teppiche wurden dort nicht nur als Gebrauchsgegenstände, sondern auch als textile Bildflächen und als Ausdruck lokaler Handwerkskenntnis hergestellt. Das Wissen über das Spannen der Kette, das Einsetzen der Knoten, das Verdichten der Reihen und das Ausarbeiten des Abschlusses wurde über Generationen weitergegeben. Auch wenn sich Werkzeuge, Garne und Marktanforderungen verändert haben, blieb die handwerkliche Logik des geknüpften Teppichs erhalten.
Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster nicht durch einen aufgedruckten Entwurf auf einer fertigen Fläche. Die Gestaltung wird während des Knüpfens aufgebaut. Die Knoten werden nach einem Entwurf oder nach einer eingeübten Mustersprache gesetzt, anschließend mit Schussfäden gesichert und verdichtet. Dadurch wird jeder Teppich zu einem einzelnen textilen Objekt. Unterschiede in der Handarbeit sind ein normaler Bestandteil dieser Herstellung und gehören zur Geschichte eines handgefertigten Teppichs.
Moud steht innerhalb der iranischen Teppichwelt neben vielen anderen bekannten Herkunfts- und Stilbezeichnungen. Tabriz, Isfahan, Kashan, Nain, Sarough und weitere Orte haben ebenfalls eigenständige Traditionen entwickelt. Diese Namen dürfen nicht miteinander gleichgesetzt werden: Jeder verweist auf eine bestimmte regionale oder stilistische Zuordnung. Bei diesem Teppich ist Moud die genannte Bezeichnung, und Iran ist das genannte Herkunftsland.
Die Epoche dieses Teppichs ist das späte 20. Jahrhundert, genauer der Zeitraum von 1970 bis 1999. Damit gehört er zu einer jüngeren Phase der iranischen Teppichproduktion. In dieser Zeit wurden traditionelle Knüpftechniken weiterhin genutzt, zugleich wurden Teppiche für unterschiedliche Wohnsituationen und internationale Märkte hergestellt. Die Einordnung in das späte 20. Jahrhundert beschreibt die zeitliche Herkunft des Stücks, ohne seine Herstellung auf ein einzelnes Jahr festzulegen.
Die Tradition iranischer Teppiche umfasst sowohl dichte, fein ausgearbeitete Arbeiten als auch kräftigere Gebrauchsteppiche. Entscheidend sind jeweils die Verbindung von Material, Knüpftechnik, Entwurf und regionaler Erfahrung. Der vorliegende Teppich verbindet die Bezeichnung Moud mit einer handgeknüpften Ausführung und der Herkunft Iran. So lässt er sich als textiles Zeugnis einer lebendigen iranischen Handwerkstradition einordnen.
Design und Muster
Das Muster ist als orientalisch angegeben, der Stil als persisch. Diese Angaben beschreiben die gestalterische Einordnung des Teppichs, ohne ein einzelnes Medaillon, eine bestimmte Bordüre oder ein konkretes Pflanzenmotiv zu behaupten. Orientalische Teppiche können sehr unterschiedliche Kompositionen zeigen. Ihre Entwürfe reichen von streng gegliederten Flächen über florale Ornamente bis zu geometrisch geordneten Mustern.
In der persischen Teppichgestaltung spielt die Beziehung zwischen Innenfeld und Bordüre eine wichtige Rolle. Das Innenfeld kann als zusammenhängende Fläche angelegt oder durch ein zentrales Medaillon gegliedert sein. Eine Bordüre rahmt die Fläche und kann aus einer oder mehreren Ornamentreihen bestehen. Wiederholungen schaffen Rhythmus, während Abweichungen in der Handarbeit der Komposition eine textile und nicht völlig mechanische Wirkung geben. Diese Elemente gehören zur allgemeinen Mustersprache persischer Teppiche; die Produktangabe nennt für dieses Stück lediglich die Einordnung orientalisch und persisch.
Florale Muster gehören zu den verbreiteten Formen der persischen Ornamentik. Blätter, Blüten, Ranken und stilisierte Pflanzen können als einzelne Motive oder als dichtes Rapportmuster erscheinen. Geometrische Muster arbeiten dagegen stärker mit Linien, Winkeln, Rauten und symmetrischen Wiederholungen. Viele Entwürfe verbinden beide Prinzipien. Auch Medaillons, Ecklösungen und fortlaufende Bordüren sind in der persischen Teppichgestaltung häufige Konstruktionsmittel. Sie ordnen die Fläche und geben dem Blick eine klare Richtung.
Die Wirkung eines geknüpften Musters entsteht nicht allein durch die Zeichnung. Die Knoten bilden eine reliefartige Oberfläche, und die Florhöhe beeinflusst, wie deutlich Konturen und Übergänge erscheinen. Die Scherung des Flors, die Dichte der Knoten und die verwendeten Garne wirken zusammen auf die Lesbarkeit eines Entwurfs. Bei einem Teppich aus dem späten 20. Jahrhundert können traditionelle Muster in zeitgemäßer Ausführung erscheinen. Die persische Stilbezeichnung stellt daher eine Verbindung zwischen überlieferten Formen und einer jüngeren Herstellungsphase her.
Orientalische Muster besitzen häufig eine klare Ordnung, können aber innerhalb dieser Ordnung vielfältige Einzelheiten zeigen. Eine wiederholte Ranke muss nicht überall vollkommen identisch wirken, und eine Bordüre kann durch kleine handwerkliche Abweichungen ihren eigenen Charakter erhalten. Beim Handknüpfen wird die Zeichnung in textile Arbeit übersetzt. Das unterscheidet die Musterwirkung von einer rein gedruckten oder maschinell wiederholten Oberfläche.
Für die Einordnung ist wichtig, Muster und Herkunft getrennt zu betrachten. Orientalisch und persisch beziehen sich hier auf die angegebene gestalterische Sprache. Moud und Iran bezeichnen dagegen die genannte regionale und nationale Herkunft. Vergleichbare Ornamente können auch in anderen Teppicharten oder in modernen Interpretationen vorkommen, ohne dass dadurch ihre Herkunftsbezeichnung identisch wird. Diese Unterscheidung erlaubt eine sachliche Beschreibung des Teppichs.
Besonderheiten
Der Teppich wird als Top, gewaschen angeboten. Zusätzlich sind eine normale Florhöhe, Rutschsicherheit und leichte Reinigung angegeben. Er ist für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben beziehen sich auf die praktische Nutzung und den beschriebenen Zustand des einzelnen Stücks. Die handgeknüpfte Ausführung, die Materialien Wolle, Baumwolle und Seide sowie die Herkunft Iran ergänzen die besonderen Produktmerkmale.
Die Kombination aus Moud-Bezeichnung, persischem Stil und orientalischem Muster ordnet den Teppich in die iranische Teppichtradition ein. Die zeitliche Einordnung in das späte 20. Jahrhundert, 1970 bis 1999, macht ihn zu einem Teppich aus einer jüngeren Herstellungsphase. Die Kennzeichnung als gewaschen informiert über den Zustand, ohne eine weitere Restaurierung oder eine bestimmte frühere Nutzung zu behaupten.
FAQ
Wie pflege ich diesen Perserteppich?
Zur regelmäßigen Pflege gehört vorsichtiges Staubsaugen, damit loser Staub und Schmutz aus dem Flor entfernt werden. Das Ausklopfen sollte schonend erfolgen und nicht mit übermäßiger Kraft. Da der Teppich als gewaschen und leicht zu reinigen beschrieben wird, bleibt eine behutsame, materialgerechte Reinigung dennoch sinnvoll. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich ein Fachbetrieb, der die Eigenschaften von Wolle, Baumwolle und Seide berücksichtigt. Nässe, starke Reibung und ungeeignete Reinigungsmittel können textile Oberflächen belasten. Bei Fußbodenheizung sollte die Wärme gleichmäßig und im üblichen Rahmen eingesetzt werden.
Welche Vorteile hat ein handgeknüpfter Perserteppich?
Ein handgeknüpfter Perserteppich entsteht in vielen einzelnen Arbeitsschritten und besitzt dadurch eine individuelle textile Struktur. Die Knoten werden von Hand gesetzt, statt durch ein industrielles Verfahren gleichförmig erzeugt zu werden. Das macht die handwerkliche Ausführung zum wesentlichen Merkmal dieses Stücks. Die Kombination aus Wolle, Baumwolle und Seide, die normale Florhöhe und die angegebene hochwertige Handarbeit beschreiben seine Material- und Herstellungsseite. Hinzu kommen die Einordnung als Moud Perserteppich und die Herkunft Iran. Eine Aussage über die Lebensdauer hängt immer von Nutzung und Pflege ab.
Woher kommt der Wert eines Moud Perserteppichs?
Der Wert eines handgeknüpften Teppichs wird durch mehrere Faktoren geprägt. Dazu zählen die handwerkliche Herstellung, die verwendeten Materialien, die Ausarbeitung des Musters, der Erhaltungszustand und die regionale Einordnung. Bei diesem Stück kommen die Angaben Moud, Iran, persischer Stil, hochwertige Handarbeit, gewaschener Top-Zustand sowie Wolle, Baumwolle und Seide zusammen. Auch die zeitliche Einordnung in das späte 20. Jahrhundert gehört zur Beschreibung. Der Wert lässt sich nicht aus einem einzelnen Merkmal ableiten; entscheidend ist das Zusammenspiel von Herkunft, Technik, Material, Gestaltung und Zustand.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |


















