








Perserteppich Meshkin 310 x 112 cm Wolle handgeknüpft
710$
Handgeknüpfter Meshkin Perserteppich | Knotendichte: 120.000 – 200.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige Schafwolle | Größe: 310 x 112 cm | Muster: Geometrisch, kaukasisches Design | Zustand: Gut
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 940A58FE
Beschreibung
Meshkin Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Meshkin-Perserteppich besteht aus hochwertiger Schafwolle. Die Wolle stammt aus den fruchtbaren Steppen des nordwestlichen Irans und verbindet robuste Eigenschaften mit einer weichen Haptik. Als Naturmaterial eignet sie sich für einen Teppich, der im Alltag beansprucht werden kann und dabei angenehm unter den Füßen bleibt. Ihre Struktur unterstützt eine gute Widerstandsfähigkeit und trägt dazu bei, dass der Teppich bei sachgemäßer Nutzung lange verwendbar bleibt.
Der Teppich ist handgeknüpft. Bei dieser traditionellen Technik wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Anschließend wird die Reihe verdichtet und der Flor bearbeitet. Das Verfahren erfordert Zeit, Übung und eine gleichmäßige Arbeitsweise. Die handwerkliche Herstellung ist an der individuellen Ausführung erkennbar: Kleine Abweichungen innerhalb des Musters gehören bei einem handgeknüpften Einzelstück zum Herstellungsprozess und unterscheiden es von maschinell gefertigten Waren.
Die Knotendichte liegt bei 120.000 bis 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche dichte Knüpfung ermöglicht eine klarere Ausarbeitung von Linien, Flächen und geometrischen Konturen. Sie unterstützt außerdem die Festigkeit des Teppichs. Der kurze Flor verleiht der Oberfläche ein geschlossenes Erscheinungsbild und erleichtert die regelmäßige Pflege. Hochwertige Schafwolle, dichte Knüpfung und kurzer Flor bilden hier die wesentlichen technischen Merkmale.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Meshgin Shahr im Nordwesten Irans. Meshgin Shahr ist auch unter dem Namen Meshkin bekannt und liegt in der Provinz Ardabil. Die Region gehört zum kulturell vielfältigen Teppichgebiet im iranischen Nordwesten, in dem sich persische Web- und Knüpftraditionen mit Einflüssen aus dem Kaukasus verbinden. Diese geografische Lage prägt die Gestaltung vieler Teppiche aus der Gegend, ohne dass jedes Stück einem einheitlichen Schema folgt.
Die Teppichherstellung in dieser Landschaft steht in engem Zusammenhang mit dem Leben der örtlichen Gemeinden und mit der Verfügbarkeit regionaler Rohstoffe. Schafwolle aus den Steppen des nordwestlichen Irans bildet eine wichtige Grundlage für robuste Gebrauchsteppiche. Wolle wurde in der persischen Teppichkultur über lange Zeit wegen ihrer Belastbarkeit, ihrer angenehmen Oberfläche und ihrer Fähigkeit geschätzt, Wärme im Raum zu halten. Die Verarbeitung von Wolle zu Garn und anschließend zu einem geknüpften Teppich verbindet praktische Anforderungen mit überliefertem Handwerk.
Meshkin-Teppiche werden häufig mit einer ausdrucksstarken, geometrischen Formensprache in Verbindung gebracht. Ihr Erscheinungsbild unterscheidet sich damit von vielen fein gezeichneten, floralen Hof- und Stadtteppichen. Die kaukasischen Einflüsse zeigen sich besonders in geradlinigen Konturen, klar voneinander abgegrenzten Feldern und einer eher prägnanten Gesamtwirkung. Solche Gestaltungsmittel sind in den Teppichtraditionen des Grenzraums zwischen persischer und kaukasischer Kultur vielfach anzutreffen.
Die Provinz Ardabil ist zugleich ein Gebiet, in dem unterschiedliche regionale Teppichstile nebeneinander bestehen. Im weiteren Zusammenhang werden auch Tabriz-Teppiche und Qom-Teppiche genannt. Tabriz ist für filigrane Muster und hohe Knotendichten bekannt, während Qom häufig mit Seide und einer eleganten, detailreichen Gestaltung verbunden wird. Diese Bezüge ordnen Meshkin in die größere Vielfalt iranischer Teppichkunst ein; sie ändern jedoch nicht die Herkunft dieses Teppichs aus Meshgin Shahr.
Persische Teppiche werden nicht allein nach ihrem Material beurteilt. Ebenso wichtig sind die Herkunft, die Knüpftechnik, die verwendete Formensprache und die Weitergabe des handwerklichen Wissens. Bei einem Meshkin-Teppich treffen regionale Wolle, Handarbeit und eine vom kaukasischen Umfeld beeinflusste Geometrie zusammen. Dadurch lässt sich dieser Typ innerhalb der iranischen Teppichlandschaft klar einordnen, ohne ihn mit anderen Provenienzen gleichzusetzen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist geometrisch und wird als kaukasisches Design beschrieben. Geometrische Teppichmuster arbeiten mit Linien, Winkeln, Rauten, Hakenformen und wiederkehrenden Feldern. Anders als naturalistisch gezeichnete Blüten oder Landschaften setzen sie auf eine geordnete, rhythmische Anordnung. Die Formen können symmetrisch aufgebaut sein oder in leicht variierter Wiederholung auftreten. Entscheidend ist die klare Struktur, durch die das Muster auch aus größerer Entfernung gut lesbar bleibt.
Kaukasische Einflüsse zeigen sich in der betonten Kontur und in der Konzentration auf einzelne, deutlich erkennbare Motive. In vielen Traditionen des Kaukasus und seiner angrenzenden Gebiete werden geometrische Zeichen nicht nur dekorativ eingesetzt, sondern als überlieferte Formelemente weitergegeben. Rauten, Medaillons, gestufte Linien und stilisierte Pflanzenformen können dabei in ein Netz aus Bordüren und Innenfeldern eingebunden werden. Bei Meshkin-Teppichen entsteht daraus eine Gestaltung, die präzise und zugleich handwerklich unmittelbar wirkt.
Die Farbwelt, die mit Meshkin-Teppichen verbunden wird, umfasst vor allem verschiedene Rottöne sowie braune und beige Nuancen. Diese Farbbereiche können in einem geometrischen Muster unterschiedliche Aufgaben übernehmen: Ein kräftiger Ton hebt ein Hauptfeld hervor, dunklere Nuancen schaffen Abgrenzungen, und helle Beigevarianten sorgen für Kontrast zwischen einzelnen Formen. Die Verbindung warmer Farbtöne mit geraden Konturen ist für die beschriebene regionale Gestaltung charakteristisch.
Ein Muster ist bei einem handgeknüpften Teppich nicht einfach eine aufgedruckte Oberfläche. Es entsteht Knotung für Knotung aus der Abfolge gefärbter Garne. Dadurch wirken Konturen, Übergänge und Wiederholungen als Ergebnis einer konkreten handwerklichen Ausführung. Die dichte Knüpfung unterstützt eine detaillierte Darstellung, während der kurze Flor die Linien des Designs vergleichsweise deutlich sichtbar hält. Das Muster bleibt so eng mit Material und Technik verbunden.
Ähnliche geometrische oder kunstvoll gegliederte Muster finden sich auch bei Teppichen aus Sarough und Isfahan. Diese Herkunftsbezeichnungen stehen für eigene regionale Traditionen und dürfen nicht mit Meshkin gleichgesetzt werden. Der Vergleich zeigt lediglich, dass persische Teppiche eine große Bandbreite an klassischen und modernen Gestaltungen hervorbringen. Meshkin steht innerhalb dieser Vielfalt für die Verbindung aus iranischer Herkunft, kaukasisch geprägter Geometrie und handgeknüpfter Ausführung.
Besonderheiten
Der Teppich wird als gut erhalten beschrieben. Zu seinen genannten Merkmalen gehören die Herstellung aus hochwertiger Schafwolle, die handgeknüpfte Ausführung, die dichte Knotung und der kurze Flor. Die Oberfläche ist dadurch für eine regelmäßige Nutzung geeignet, während die Wollfaser eine robuste und zugleich angenehme Grundlage bildet. Eine dichte Knüpfung unterstützt zudem die Beständigkeit der Musterstruktur.
Meshkin-Teppiche gelten als vielseitig einsetzbar und werden in unterschiedlichen Formaten hergestellt. Dadurch können sie in großen Wohnbereichen ebenso wie in kleineren, geschützten Zonen verwendet werden. Der kurze Flor erleichtert das Entfernen von Staub und macht die Oberfläche im Alltag vergleichsweise unkompliziert. Die warmen Farbtöne und das geometrische Muster lassen sich mit klassisch oder modern eingerichteten Räumen verbinden, ohne dass der Teppich auf eine bestimmte Raumfunktion festgelegt ist.
Die regionale Einordnung in Meshgin Shahr und Ardabil, die kaukasisch beeinflusste Gestaltung sowie die Verwendung von Schafwolle geben diesem Einzelstück ein klar erkennbares Profil. Es handelt sich um einen iranischen Perserteppich und nicht um einen Teppich aus einer der lediglich zum Vergleich genannten Regionen.
FAQ
Wie pflege ich meinen Meshkin-Perserteppich?
Für die regelmäßige Pflege sollte Staub mit einem Staubsauger und einer sanften Bürste entfernt werden. Die Bürste sollte den kurzen Flor nicht unnötig aufrauen. Flüssigkeiten und frische Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft, ohne stark zu reiben. Eine professionelle Reinigung im Abstand von einigen Jahren unterstützt den Erhalt der Farben und die Materialintegrität. Bei empfindlichen oder größeren Verschmutzungen ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll, da Wolle eine materialgerechte Behandlung benötigt.
Woher stammen die Materialien für Meshkin-Teppiche?
Die verwendete hochwertige Schafwolle stammt hauptsächlich aus der Region, insbesondere aus den fruchtbaren Steppen des nordwestlichen Irans. Diese Herkunft steht für eine Wolle, die sowohl robuste als auch weiche Eigenschaften besitzt. Sie eignet sich deshalb für die Herstellung langlebiger Teppiche mit einer angenehmen Oberfläche. Die regionale Verfügbarkeit des Materials gehört zum handwerklichen Zusammenhang der Meshkin-Teppiche und ergänzt die Herstellung durch lokale Traditionen der Garn- und Teppichverarbeitung.
Welche Größen sind für Meshkin-Perserteppiche erhältlich?
Meshkin-Perserteppiche werden in verschiedenen Größen hergestellt. Das Spektrum reicht von kleineren Läufern bis zu großen Raumteppichen. Diese Vielfalt ermöglicht den Einsatz in unterschiedlichen Wohnbereichen, etwa im Wohnzimmer, im Schlafzimmer, im Esszimmer oder in kleineren Bereichen. Welches Format geeignet ist, hängt von der Raumaufteilung, der gewünschten Nutzung und der vorhandenen Stellfläche ab. Das hier beschriebene Einzelstück besitzt sein eigenes, fest angegebenes Format.
Zusätzliche Informationen
| Grösse | |
|---|---|
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















