




Perserteppich Maschhad 293 x 191 cm Wolle handgeknüpft
1208$
Handgeknüpfter Maschhad Perserteppich | Knotendichte: 200.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 293 x 191 cm | Muster: Florales Design mit klassischem Medaillon | Zustand: Sehr gut
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Beschreibung
Maschhad Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Maschhad ist handgeknüpft und aus hochwertiger Wolle gefertigt. Die Wolle bildet den Flor und bestimmt damit die haptische und optische Wirkung der Oberfläche. Bei einem handgeknüpften Teppich wird jedes einzelne Knüpfelement in das Grundgewebe eingearbeitet. Anschließend wird der Flor gleichmäßig geschnitten, damit das Muster klar sichtbar bleibt. Die handwerkliche Herstellung verbindet den Aufbau des Teppichs unmittelbar mit dem Entwurf: Farbflächen, Konturen und florale Einzelheiten entstehen Schritt für Schritt im Knüpfprozess.
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Linien, Blütenformen und Übergängen innerhalb eines Medaillonentwurfs. Sie beschreibt die Anzahl der Knoten im Teppich und ist nicht mit der Größe oder dem Gewicht des Flors gleichzusetzen. Wolle wird bei persischen Teppichen traditionell wegen ihrer widerstandsfähigen Faser und ihrer Fähigkeit verwendet, Farbtöne nuanciert aufzunehmen. Für dieses Stück ist als Material hochwertige Wolle angegeben; Seide ist für diesen Teppich nicht angegeben.
Die handgeknüpfte Konstruktion macht die Herstellung zu einem manuellen Arbeitsvorgang, bei dem die Regelmäßigkeit der Knoten und die genaue Umsetzung des Musters zusammenwirken. Der Teppich wird als sehr gut erhalten beschrieben. Damit verbindet dieses Einzelstück die genannte Wollqualität, die ausgewiesene Knotendichte und die traditionelle Knüpftechnik von Maschhad in einer klar bestimmbaren Ausführung.
Herkunft und Tradition
Maschhad liegt im Osten Irans und ist die gleichnamige Stadt der Herkunftsregion dieses Teppichs. Die Stadt gehört zu den bedeutenden Zentren persischer Teppichherstellung. In Maschhad entwickelte sich eine vielseitige Knüpftradition, in der großflächige Teppiche ebenso wie kleinere Formate hergestellt werden. Die Werkstätten der Region sind für Muster bekannt, die florale Ornamente mit einer geordneten Gesamtkomposition verbinden. Der Name Maschhad bezeichnet hier die persische Herkunft und nicht lediglich eine dekorative Musterbezeichnung.
Die Teppichkultur Persiens beruht auf der Verbindung von Entwurf, Färbung, Knüpfarbeit und sorgfältiger Nachbearbeitung. Ein Muster wird häufig auf einem strukturierten Grundschema aufgebaut. Dieses Schema gibt vor, wie das Zentrum, die seitlichen Felder und die Bordüren zueinander stehen. In Maschhad findet sich dabei eine Vorliebe für ausgewogene, repräsentative Kompositionen. Florale Elemente können über den gesamten Innenraum verteilt sein oder sich um ein zentrales Medaillon gruppieren. Die genaue Wirkung hängt von Linienführung, Farbverteilung und der Dichte der Ausarbeitung ab.
Persische Teppiche aus unterschiedlichen Städten teilen die handwerkliche Grundlage, unterscheiden sich jedoch in regionalen Vorlieben. Kaschan wird häufig mit feinen Entwürfen und lebhaften Farben verbunden. Isfahan ist für komplexe geometrische und florale Kompositionen bekannt. Tabriz und Nain zählen ebenfalls zu den Orten, deren Werkstätten für detailreiche Teppiche stehen. Diese Vergleiche ordnen Maschhad in die größere persische Teppichlandschaft ein, ohne die Herkunft dieses Teppichs zu verändern. Er ist als Perserteppich aus Maschhad bezeichnet und gehört damit zur ostiranischen Knüpftradition.
Die Verwendung intensiver Farben ist ein wiederkehrendes Merkmal vieler Maschhad-Teppiche. Rot, Blau und Lila werden in der regionalen Tradition häufig eingesetzt, um zentrale Flächen, Blüten und Bordüren voneinander abzuheben. Farben übernehmen dabei nicht nur eine dekorative Funktion. Sie gliedern die Komposition, verstärken die Symmetrie und machen die Hierarchie zwischen Medaillon, Feld und Rahmen lesbar. Die persische Teppichgestaltung arbeitet deshalb nicht allein mit einzelnen Motiven, sondern mit dem Verhältnis aller Gestaltungselemente zueinander.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus einem floralen Design mit klassischem Medaillon. Ein Medaillon bildet den visuellen Mittelpunkt einer Teppichkomposition. Es kann rund, oval, polygonal oder aus ineinandergreifenden Konturen aufgebaut sein und wird meist durch ein umgebendes Feld sowie eine Bordüre ergänzt. Beim klassischen Medaillon entsteht eine klare Mitte, von der aus sich die übrigen Musterbereiche ausrichten lassen. Dadurch erhält der Entwurf eine geordnete und ausgewogene Struktur.
Florale Muster beruhen auf stilisierten Darstellungen von Blüten, Blättern, Ranken und weiteren pflanzlichen Formen. In einem geknüpften Teppich werden diese Formen nicht naturalistisch wie in einer Zeichnung wiedergegeben. Sie werden in einzelne Knoten, Linien und Farbflächen übersetzt. Gerade die Knotendichte erlaubt es, Konturen feiner zu staffeln und kleine Veränderungen innerhalb eines Blattes oder einer Blüte sichtbar zu machen. Die florale Sprache bleibt dabei ornamental und folgt der Logik der Teppichfläche.
Bei einem Medaillonteppich arbeiten Zentrum und Umfeld zusammen. Das zentrale Motiv kann durch Nebenornamente, geschwungene Ranken oder symmetrisch angeordnete Blüten begleitet werden. Die Bordüre rahmt die Innenfläche und schafft einen Übergang zwischen dem Muster und der äußeren Begrenzung. Mehrere Bordüren können unterschiedlich breit gestaltet sein und jeweils eigene florale Details tragen. Auch wenn die einzelnen Elemente vielfältig erscheinen, sorgt die wiederkehrende Anordnung für eine zusammenhängende Gesamtwirkung.
Die in der Maschhad-Tradition verbreiteten kräftigen Farbtöne Rot, Blau und Lila können florale Ornamente und Medaillon voneinander differenzieren. Ein roter Grund bringt ein Muster anders zur Geltung als ein blauer oder violetter Grund; helle Konturen können Blüten und Ranken zusätzlich voneinander trennen. Die Wirkung eines Teppichmusters entsteht daher aus dem Zusammenspiel von Zeichnung, Wiederholung und Farbe. Das florale Design dieses Stücks steht in der persischen Tradition dekorativer, zentral organisierter Teppichentwürfe.
Das klassische Medaillon ist zugleich ein praktisches Ordnungsprinzip und ein historisch verbreitetes Gestaltungsthema. Es lenkt den Blick zur Mitte, während die florale Füllung die Fläche belebt. Im Gegensatz zu einem rein geometrischen Entwurf entstehen dabei weichere Übergänge durch Ranken und Blattformen. Die Handknüpfung setzt diese Übergänge aus vielen einzelnen Farbpunkten zusammen. So wird die Musterzeichnung nicht aufgedruckt, sondern im Aufbau des Flors dauerhaft verankert.
Besonderheiten
Zu den klar ausgewiesenen Merkmalen dieses Einzelstücks gehören die Herkunft aus Maschhad in Persien, die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus hochwertiger Wolle und die Knotendichte von 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Design ist floral angelegt und besitzt ein klassisches Medaillon. Der Zustand wird als sehr gut beschrieben. Diese Eigenschaften machen die Identität des Teppichs aus, ohne dass zusätzliche Angaben zu einer Signatur, einem Herstellungsjahr oder einer besonderen Provenienz vorliegen.
Die Kombination aus zentralem Medaillon und floraler Zeichnung lässt den Teppich sowohl in einer klassisch eingerichteten Umgebung als auch in einer reduzierteren Raumgestaltung einordnen. Dabei bleibt die regionale Zuordnung eindeutig: Es handelt sich um einen Maschhad-Perserteppich, nicht um einen Teppich aus Kaschan, Isfahan, Tabriz oder Nain. Die genannten Vergleichsorte gehören zur allgemeinen persischen Teppichgeschichte und sind keine weitere Herkunftsangabe für dieses Stück.
FAQ
Wie pflege ich einen Maschhad-Perserteppich?
Regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen entfernt lose Verschmutzungen aus dem Wollflor. Dabei sollte eine schonende Einstellung verwendet werden, damit die Oberfläche nicht unnötig belastet wird. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte möglichst vermieden werden, weil Licht die Farbwahrnehmung eines Teppichs mit der Zeit verändern kann. Flüssigkeiten und Flecken sollten zeitnah mit einem leicht feuchten Tuch aufgenommen werden. Nicht reiben und keine aggressiven Reinigungsmittel einsetzen. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich ein Fachbetrieb, der Erfahrung mit handgeknüpften Perserteppichen besitzt.
Was kennzeichnet Maschhad-Teppiche?
Maschhad-Teppiche stammen aus einer bedeutenden persischen Knüpfregion im Osten Irans. Typisch für die überlieferte Gestaltung sind florale Muster, ausgewogene Kompositionen und häufig intensive Farbtöne wie Rot, Blau und Lila. Ein klassisches Medaillon kann als Mittelpunkt dienen und von Ranken, Blüten und Bordüren umgeben sein. Die konkrete Ausführung variiert von Teppich zu Teppich. Bei diesem Stück verbinden sich das florale Medaillonmuster, hochwertige Wolle, Handknüpfung und eine Knotendichte von 200.000 Knoten pro Quadratmeter.
Für welche Räume eignet sich ein Maschhad-Teppich?
Maschhad-Teppiche können in unterschiedlichen Wohnbereichen eingesetzt werden. Ein floraler Entwurf mit klassischem Medaillon passt beispielsweise in ein Wohnzimmer oder Esszimmer und kann dort die zentrale Ordnung der Einrichtung unterstützen. Auch in einem Flur, Büro oder Schlafzimmer kann ein solcher Teppich als dekoratives Textilelement verwendet werden. Entscheidend sind die vorhandene Fläche, die Möblierung und die gewünschte Wirkung des Musters. Die vielseitige persische Ornamentik lässt sich sowohl mit traditionellen als auch mit modernen Einrichtungsstilen kombinieren.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












