






Perserteppich Loribaft 184 x 122 cm Wolle handgeknüpft
1666$
Handgeknüpfter Loribaft Gabbeh Perserteppich | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 160 x 100 cm | Muster: Geometrische Muster | Zustand: Neu ohne Etikett
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Beschreibung
Loribaft Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Loribaft Gabbeh ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus Iran. Sein Flor besteht aus 100% Wolle, während für die Kette 100% Baumwolle angegeben sind. Damit sind die beiden wesentlichen textilen Bestandteile klar benannt: Die Wolle bildet die sichtbare, weiche Oberfläche, und die Baumwolle gehört zur tragenden Kette des Teppichs. Der Teppich wird als Hochflor beschrieben. Ein solcher Flor prägt den Griff, die optische Wirkung und das Verhalten der Oberfläche im Alltag.
Beim Handknüpfen entsteht der Flor Knoten für Knoten auf der Kette. Die Knüpfarbeit verbindet dadurch Gestaltung und Konstruktion unmittelbar miteinander. Anders als bei einem maschinell hergestellten Bodenbelag wird das Muster während des Arbeitsprozesses in die textile Struktur eingearbeitet. Bei einem Loribaft Gabbeh steht diese handwerkliche Herstellung im Zusammenhang mit einer reduzierten, klar lesbaren Formensprache. Die Wolle ist für solche Teppiche ein traditionelles Material, weil sie sich zu einem belastbaren Flor verarbeiten lässt und zugleich eine textile, warme Oberfläche bildet.
Die Kombination aus Wollflor und Baumwollkette ist bei handgeknüpften Orientteppichen eine nachvollziehbare Konstruktionsweise. Die Kette hält die Knotenreihen in ihrer Ordnung, während der Flor die sichtbare Fläche bildet. Der hier angegebene Hochflor verleiht dem Teppich eine deutlich texturierte Oberfläche. Aus dem Material selbst lässt sich jedoch keine Aussage über eine bestimmte Färbemethode, eine Knotendichte oder eine besondere Webtechnik ableiten; solche Angaben liegen für dieses Einzelstück nicht vor.
Die handgeknüpfte Ausführung macht den Teppich zu einem individuell gefertigten Einzelstück. Kleine Unterschiede in der Anordnung und im Charakter der Knoten gehören bei dieser Herstellungsweise grundsätzlich zum handwerklichen Prozess. Für diesen Teppich sind keine Angaben zu Seide, zu einer zusätzlichen Faser oder zu einer bestimmten Knotenzahl vorhanden. Beschrieben sind ausschließlich der Wollflor, die Baumwollkette, die Handknüpfung und der Hochflor.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Iran und wird als Perserteppich bezeichnet. Iran gehört zu den traditionsreichsten Zentren der handgeknüpften Teppichherstellung. Über viele Generationen entwickelten sich dort unterschiedliche regionale Arbeitsweisen, Musterordnungen und Farbvorstellungen. Diese Vielfalt zeigt sich auch darin, dass persische Teppiche nicht nur eine einzige gestalterische Sprache kennen. Feine florale Kompositionen, streng geordnete Medaillons und klar gegliederte geometrische Felder stehen neben schlichteren Nomaden- und Dorfformen.
Loribaft und Gabbeh verweisen im Teppichhandel auf eine Richtung, in der eine archaisch wirkende, unmittelbar verständliche Gestaltung mit handwerklicher Knüpfarbeit verbunden wird. Gabbeh Teppiche werden häufig mit einfachen Flächen, kräftig umrissenen Formen und geometrischen Elementen in Verbindung gebracht. Loribaft bezeichnet eine besonders sorgfältig geknüpfte Ausprägung innerhalb dieses Umfelds. Diese Begriffe beschreiben eine textile und gestalterische Tradition; sie ersetzen nicht die konkrete Herkunftsangabe. Bei diesem Teppich ist Iran als Herkunft genannt.
Die Geschichte persischer Teppiche ist eng mit verschiedenen Lebensräumen verbunden. In Städten entstanden Werkstätten mit eingespielten Entwürfen und spezialisierten Arbeitsschritten. In ländlichen Regionen und bei nomadisch geprägten Gruppen entwickelten sich dagegen Muster, die stärker aus der direkten Arbeitspraxis, aus überlieferten Zeichen und aus der verfügbaren Wolle hervorgingen. Daraus entstand eine große Bandbreite an Teppichen. Die klare Geometrie, die mit Gabbeh Teppichen verbunden wird, lässt sich in diesem historischen Zusammenhang als Teil einer lange gepflegten, reduzierten Formensprache verstehen.
Handgeknüpfte Teppiche aus Iran werden traditionell nicht nur nach ihrem äußeren Muster beurteilt. Ebenso wichtig sind die Art der Knoten, der Aufbau von Kette und Flor, die Vorbereitung der Wolle und die schrittweise Ausführung am Knüpfstuhl. Das Handwerk verlangt eine gleichmäßige Folge von Arbeitsvorgängen und ein gutes Verständnis für die geplante Musterordnung. Je nach Region, Werkstatt und Tradition können sich die technischen Details deutlich unterscheiden. Für das vorliegende Stück sind keine Angaben zu einer bestimmten Stadt, zu einer Provinz oder zu einer Knüpfdichte vorhanden.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist hier auf die Herkunft Iran und nicht allein auf ein Muster. Das ist bei der Einordnung wichtig, weil geometrische Formen auch bei Teppichen aus anderen Ländern vorkommen können. Die Verbindung aus iranischer Herkunft, der Bezeichnung Loribaft Gabbeh und der handgeknüpften Ausführung ordnet dieses Stück in die persische Teppichtradition ein, ohne ihm eine nicht genannte Stadt oder Werkstatt zuzuschreiben.
Design und Muster
Als Muster sind geometrische Muster angegeben. Geometrische Gestaltung arbeitet mit Linien, Winkeln, Flächen, Wiederholungen und klar abgegrenzten Formen. Anders als ein naturalistisch ausgeführtes Blumenmotiv muss eine solche Komposition keine einzelne Pflanze oder Landschaft detailgetreu darstellen. Sie kann ein Musterfeld durch rhythmische Wiederholung ordnen und dem Auge eine klare Orientierung geben. Bei Gabbeh Teppichen wird diese Art der Gestaltung häufig mit einer bewusst einfachen, gut lesbaren Bildsprache verbunden.
In der persischen Teppilchtradition können geometrische Zeichen unterschiedliche Funktionen übernehmen. Sie strukturieren das Innenfeld, fassen einen Rand ein oder teilen die Fläche in einzelne Bereiche. Wiederkehrende Formen schaffen Rhythmus, während Unterschiede in Größe und Abstand eine lebendige Unregelmäßigkeit erzeugen können. Die Geometrie ist deshalb nicht auf starre Symmetrie beschränkt. Sie kann ebenso aus einer freien Folge von Symbolen, Kästchen, Rauten, Linien oder stilisierten Figuren bestehen.
Die Verbindung von Loribaft und Gabbeh wird oft mit einer zurückgenommenen Ornamentik und einer deutlichen Wirkung der Grundfläche in Zusammenhang gebracht. Bei dieser Stilrichtung steht nicht zwingend eine möglichst detailreiche Zeichnung im Mittelpunkt. Stattdessen kann die Wirkung aus dem Verhältnis zwischen Fläche, Kontur und einzelnen geometrischen Elementen entstehen. Der Hochflor unterstützt dabei eine fühlbare Oberflächenstruktur, ohne dass daraus eine bestimmte Farbgebung oder ein konkretes Einzelmotiv für diesen Teppich abgeleitet werden darf.
Über die Farben dieses Teppichs liegen keine konkreten Angaben vor. Deshalb werden weder einzelne Farbtöne noch Färbemittel behauptet. Ebenso ist nicht angegeben, ob das geometrische Muster ein Medaillon, einen durchgehenden Rapport, einen Bordürenaufbau oder frei verteilte Motive zeigt. Sicher benannt ist die geometrische Gestaltung. Diese Information beschreibt die grundlegende Formensprache, lässt aber genügend Raum für die individuelle Ausführung des Einzelstücks.
Geometrische Muster haben in der persischen Teppichkunst eine lange Tradition, weil sie sich auf dem Knüpfstuhl in klaren Schritten entwickeln lassen. Ein Entwurf kann in Knotengruppen übertragen werden, wobei die Abfolge der Knoten die Konturen und Flächen entstehen lässt. Bei handgeknüpften Teppichen ist die Musterwirkung daher eng mit der technischen Umsetzung verbunden. Die Linien werden nicht auf eine fertige Oberfläche gedruckt, sondern wachsen aus der Folge der geknüpften Reihen.
Das Ergebnis ist ein Orientteppich mit einer traditionell persischen beziehungsweise orientalischen Stilzuordnung und einer geometrischen Musterwelt. Die Stilangabe beschreibt den kulturellen und gestalterischen Rahmen. Sie bedeutet nicht, dass dem Stück ein zusätzliches Motiv, eine bestimmte Farbpalette oder eine nicht genannte regionale Schule zugeschrieben werden kann.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neu ohne Etikett beschrieben. Zusätzlich nennt der Titel einen Top Zustand. Beide Angaben beziehen sich auf den überlieferten Zustand des angebotenen Stücks. Eine Altersangabe, eine Restaurierung oder konkrete Gebrauchsspuren sind nicht genannt. Deshalb werden keine weitergehenden Aussagen zur bisherigen Nutzung oder zur Lebensdauer dieses einzelnen Teppichs gemacht.
Als weitere Eigenschaft ist Hochflor angegeben. Dadurch besitzt die Oberfläche eine ausgeprägte Florhöhe und eine entsprechend textile Haptik. Der Teppich ist außerdem für Fußbodenheizung geeignet. Für die praktische Nutzung bleiben die üblichen Anforderungen an eine fachgerechte Verlegung und Pflege bestehen. Die Eignung für Fußbodenheizung ist eine Produkteigenschaft; sie ersetzt keine Angaben zu Raumklima, Unterlage oder individueller Heizungsanlage.
Die Kombination aus iranischer Herkunft, Handknüpfung, Wollflor, Baumwollkette, geometrischem Muster und der Bezeichnung Loribaft Gabbeh fasst die dokumentierten Eigenschaften dieses Einzelstücks zusammen. Eine Signatur, eine Knotendichte und eine genaue regionale Zuordnung innerhalb Irans sind nicht angegeben.
FAQ
Wie pflege ich diesen Perserteppich richtig?
Für den Erhalt der Oberfläche empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Staubsaugen. Dabei sollte die Hochflorstruktur nicht unnötig stark belastet werden. Verschüttete Flüssigkeiten und frische Flecken sollten möglichst sofort vorsichtig aufgenommen werden, ohne sie tiefer in den Wollflor einzureiben. Bei stärkeren Verschmutzungen ist ein auf Orientteppiche spezialisierter Fachbetrieb die passende Anlaufstelle. Haushaltsreiniger sollten nicht ohne Prüfung auf der Wolle angewendet werden, da sie Fasern oder Farben beeinträchtigen können. Eine geeignete Unterlage kann den Teppich zusätzlich gegen Verrutschen und unnötige mechanische Belastung schützen.
Woher stammt der Perserteppich?
Dieser Perserteppich stammt aus Iran. Iran ist historisch und bis heute ein bedeutendes Zentrum der handgeknüpften Teppichherstellung. Die Bezeichnung Loribaft Gabbeh beschreibt die textile und gestalterische Einordnung, während Iran die angegebene Herkunft des Stücks bezeichnet. Eine genaue Stadt oder Provinz ist nicht genannt. Deshalb wird der Teppich nicht einer bestimmten iranischen Werkstatt oder Region zugeschrieben. Seine handgeknüpfte Ausführung, der Wollflor, die Baumwollkette und die geometrische Musterung stehen im Zusammenhang mit der persischen Teppichtradition.
Sind Perserteppiche eine gute Investition?
Perserteppiche werden häufig auch unter dem Gesichtspunkt ihrer langfristigen Wertbeständigkeit betrachtet. Ob ein einzelnes Stück seinen Wert behält oder steigert, hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, etwa von Herkunft, handwerklicher Ausführung, Material, Erhaltungszustand, Alter, Seltenheit und Nachfrage. Für diesen Teppich sind Iran, Handknüpfung, Wollflor, Baumwollkette, die Einordnung als Loribaft Gabbeh, ein geometrisches Muster sowie der Zustand neu ohne Etikett angegeben. Eine konkrete Wertentwicklung lässt sich daraus nicht garantieren. Als handgeknüpftes Einzelstück gehört er jedoch zu einer Teppichgattung, die traditionell gesammelt und genutzt wird.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














