






Perserteppich Kashmar 383 x 295 cm Wolle handgeknüpft
2574$
Handgeknüpfter Kashmar Perserteppich | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 383 x 295 cm | Muster: Orientalisch mit Blumenmotiv | Zustand: Gebraucht, aber sehr sauber
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 884560A1
Beschreibung
Kashmar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kashmar Perserteppich ist handgeknüpft. Als Material sind 100 % Wolle und 100 % Baumwolle angegeben. Die Wolle bildet den Flor, während Baumwolle für die Kette verwendet wird. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln um die Kettfäden gelegt und anschließend verdichtet. So entsteht eine textile Oberfläche, deren Aufbau vollständig durch die manuelle Arbeit des Knüpfers bestimmt wird. Die Technik gehört zu den klassischen Verfahren der persischen Teppichherstellung.
Wolle wird für den Flor persischer Teppiche traditionell eingesetzt, weil sie eine griffige Oberfläche und eine natürliche Elastizität besitzt. Die einzelnen Fasern können sich nach einer Belastung teilweise wieder aufrichten. Baumwolle wird im Teppichhandwerk häufig als Kettenmaterial verwendet, da sie gleichmäßige und belastbare Längsfäden ermöglicht. Bei diesem Teppich sind Wolle und Baumwolle klar als die beiden verwendeten Materialien ausgewiesen. Weitere Materialien oder eine besondere Knotendichte sind nicht angegeben.
Die handgeknüpfte Herstellung unterscheidet sich von maschinell gefertigten Bodenbelägen durch den schrittweisen Aufbau des gesamten Teppichs. Das Muster wird während des Knüpfens aus einzelnen Knoten entwickelt. Dadurch entstehen kleine Unregelmäßigkeiten, die zur handwerklichen Fertigung gehören. Die Materialkombination aus Wollflor und Baumwollkette verbindet eine weiche, strukturierte Nutzfläche mit einem geordneten Grundaufbau. Eine bestimmte Färbemethode, Knotenzahl oder Webkante wird für dieses Stück nicht genannt.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Iran und wird als Kashmar Perserteppich bezeichnet. Kashmar liegt in der iranischen Teppichlandschaft der Provinz Razavi-Khorasan und ist für die Herstellung geknüpfter Teppiche bekannt. Die Stadt und ihr weiteres Umland gehören zu einer Region, in der sich persische Gestaltungstraditionen mit einer eigenständigen lokalen Teppichproduktion verbinden. Iranische Teppiche werden nicht nach einem einzigen verbindlichen Muster hergestellt. Vielmehr unterscheiden sich die regionalen Werkstätten durch Aufbau, Farbwahl, Ornamentik und die Art, wie klassische Entwürfe umgesetzt werden.
Die persische Teppichkunst entwickelte sich über viele Jahrhunderte aus höfischen, städtischen und ländlichen Web- und Knüpftraditionen. In den Städten entstanden Entwürfe, die auf einer sorgfältig gegliederten Fläche mit zentralen Feldern, Ranken und Bordüren beruhen konnten. In anderen Regionen wurden Muster freier interpretiert und an die örtlichen Vorlieben angepasst. Kashmar steht innerhalb dieser Tradition für eine knüpfende Herkunft, bei der florale und ornamentale Kompositionen eine wichtige Rolle spielen. Der Name Kashmar beschreibt dabei die Herkunfts- beziehungsweise Stilzuordnung und nicht lediglich ein allgemeines orientalisches Muster.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs beginnt mit dem Aufspannen der Kette. Danach werden die Knoten Reihe für Reihe eingearbeitet. Zwischen den Arbeitsgängen wird das Gewebe angeschlagen, damit die Knoten eine feste Verbindung erhalten. Der Flor wird im Verlauf der Arbeit geschoren, sodass die Zeichnung sichtbar und die Oberfläche gleichmäßig wird. Am Ende werden die seitlichen Abschlüsse und die Enden gesichert. Diese Abfolge erklärt, weshalb ein handgeknüpfter Teppich nicht einfach aus einer bedruckten Fläche besteht, sondern aus einer über längere Zeit aufgebauten Textilstruktur.
Die iranische Teppichtradition ist zugleich von regionalen Materialien und von überlieferten Musterbüchern geprägt. Entwürfe werden nicht nur unverändert weitergegeben, sondern von Knüpfern und Werkstätten angepasst. Florale Ranken, Blüten, Medaillons und geometrische Bordüren können in unterschiedlichen Maßstäben und Farbstellungen erscheinen. Auch die Wahl zwischen dichter, fein gegliederter Zeichnung und einer großzügigeren Ornamentik gehört zur Vielfalt persischer Teppiche. Bei diesem Stück ist die Herkunft Iran und die Bezeichnung Kashmar angegeben; weitergehende Angaben zu einer bestimmten Werkstatt, einem Knüpfer oder einer Signatur liegen nicht vor.
Der Herstellungszeitraum dieses Teppichs wird mit dem 21. Jahrhundert, genauer mit den Jahren 2000 bis 2009, angegeben. Damit gehört er zu einer jüngeren Phase der iranischen Teppichproduktion. Die lange Tradition der persischen Knüpfkunst besteht dabei auch in modernen Herstellungszeiträumen fort: Handarbeit, natürliche Materialien und überlieferte Ornamente werden weiterhin miteinander verbunden. Das Alter ist nicht mit einer historischen oder antiken Provenienz gleichzusetzen. Es handelt sich um einen Teppich aus dem genannten Zeitraum.
Design und Muster
Das Muster wird als orientalisch mit Blumenmotiv beschrieben. Florale Motive gehören zu den häufigsten Gestaltungselementen der persischen Teppichkunst. Blüten, Blätter und Ranken können den Innenbereich eines Teppichs füllen, sich um ein Medaillon ordnen oder in wiederkehrenden Feldern angelegt sein. Ihre Anordnung kann streng symmetrisch oder bewegter wirken. Bei einem handgeknüpften Entwurf entsteht die Zeichnung aus der Folge einzelner Knoten, nicht aus einem nachträglich aufgedruckten Bild.
In der persischen Ornamentik werden Blumen oft nicht als naturgetreue botanische Abbildung verstanden. Sie werden stilisiert, wiederholt und in ein rhythmisches Gefüge aus Ranken und Blättern eingebunden. Dadurch kann ein florales Muster zugleich geordnet und lebendig erscheinen. Die Bezeichnung Blumenmotiv beschreibt bei diesem Teppich die zentrale dekorative Richtung. Eine konkrete Blütenart, ein Medaillon, eine Bordürenaufteilung oder eine bestimmte Farbpalette ist für dieses Stück nicht angegeben und wird deshalb nicht näher festgelegt.
Orientalische Teppichmuster beruhen häufig auf dem Zusammenspiel von Hauptfeld und Bordüren. Das Hauptfeld bildet die größere innere Fläche, während Randstreifen den Entwurf fassen und optisch begrenzen können. Kleinere Nebenbordüren übernehmen dabei den Übergang zwischen Innenbereich und äußerem Abschluss. Diese Grundlogik ist in vielen persischen und anderen orientalischen Teppichtraditionen zu finden, wird aber regional unterschiedlich umgesetzt. Kashmar-Entwürfe können florale Elemente mit Ranken, Palmetten, Rosetten und weiteren klassischen Ornamenten verbinden. Diese Begriffe erklären die Musterwelt der Region; sie sind keine zusätzliche Beschreibung einzelner Details dieses Teppichs.
Die Wirkung eines geknüpften Blumenmusters hängt stark von der Knotenanordnung, dem Flor und der Farbgebung ab. Eine dichte Folge von Knoten erlaubt grundsätzlich eine feinere Auflösung kleiner Ornamente, während größere Motive klarer und ruhiger erscheinen können. Auch der Schergrad des Flors beeinflusst, wie deutlich Linien und Farbflächen wahrgenommen werden. Für diesen Teppich ist keine Knotendichte angegeben. Festgehalten ist lediglich die handgeknüpfte Ausführung und die Einordnung als orientalisches Muster mit Blumenmotiv.
Persische Muster werden traditionell auf Papier, in Musterbüchern oder direkt am Knüpfstuhl geplant. Bei der Umsetzung müssen die Formen in einzelne Knoten übersetzt werden. Wiederholungen und spiegelnde Anordnungen erleichtern dabei die Orientierung, während kleinere Abweichungen durch die Handarbeit entstehen können. Diese Verbindung von geplantem Ornament und manueller Ausführung ist ein wesentlicher Bestandteil der persischen Teppichgestaltung. Sie macht verständlich, warum zwei Teppiche mit einer ähnlichen Musterbezeichnung nicht vollständig identisch aussehen müssen.
Besonderheiten
Der Teppich wird als gebraucht, aber sehr sauber beschrieben. Er stammt aus dem Zeitraum 2000 bis 2009 und ist für alle Zimmer sowie für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die Angaben verbinden damit eine gebrauchte, sorgfältig saubere Beschaffenheit mit einer vielseitigen vorgesehenen Nutzung. Weitere Aussagen zu Restaurierungen, Schäden, Reparaturen oder einer speziellen Pflegebehandlung sind nicht Bestandteil der Beschreibung.
Für die laufende Pflege empfiehlt sich bei Wollteppichen ein regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Flüssigkeiten sollten zeitnah mit einem feuchten Tuch abgetupft werden, statt den Fleck kräftig zu reiben. Eine professionelle Reinigung kann in größeren Abständen sinnvoll sein, besonders wenn sich Staub oder Verschmutzungen im Flor festgesetzt haben. Bei Fußbodenheizung sollte die Wärme gleichmäßig verteilt sein und der Teppich flach aufliegen. Diese Hinweise dienen der allgemeinen Behandlung von handgeknüpften Wollteppichen und ergänzen die konkrete Angabe, dass dieses Stück für Fußbodenheizung geeignet ist.
FAQ
Wie pflege ich diesen Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz entfernt lose Partikel, ohne den Wollflor unnötig zu beanspruchen. Bei einem frischen Fleck sollte die Flüssigkeit mit einem feuchten Tuch vorsichtig abgetupft werden. Reiben, starke Nässe und aggressive Reinigungsmittel können Fasern und Farben belasten und sollten vermieden werden. Für eine gründliche Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung in größeren Abständen empfehlenswert. Da dieser Teppich als gebraucht, aber sehr sauber beschrieben wird, sollte die Pflege vor allem darauf ausgerichtet sein, diesen Zustand zu erhalten. Der Teppich kann auch auf einer Fußbodenheizung liegen; er sollte dabei glatt und ohne aufgelegte Falten ausgebreitet werden.
Woher stammen gute Perserteppiche?
Iran besitzt zahlreiche traditionsreiche Teppichregionen mit jeweils eigenen Schwerpunkten bei Aufbau, Ornamentik und Farbgestaltung. Kashmar ist eine dieser iranischen Herkunftsbezeichnungen und steht für eine regionale handgeknüpfte Teppichtradition. Auch Isfahan, Tabriz und Kashan sind international bekannte Zentren persischer Teppichherstellung. Ihre Namen dürfen jedoch nicht austauschbar verwendet werden, weil eine regionale Bezeichnung die Herkunft oder Stilzuordnung eines konkreten Teppichs beschreibt. Dieses Stück stammt aus Iran und wird als Kashmar Perserteppich bezeichnet. Der Herstellungszeitraum liegt im 21. Jahrhundert, genauer in den Jahren 2000 bis 2009.
Kann ein Wollteppich Allergien auslösen?
Natürliche Wolle wird von vielen Menschen gut vertragen und besitzt Eigenschaften, die sie für Teppiche geeignet machen. Eine pauschale Aussage über Allergien ist dennoch nicht möglich, weil Reaktionen individuell ausfallen können. Häufig sind nicht die Wollfasern selbst, sondern Staub, Schmutz oder andere Partikel im Haushalt für Beschwerden relevant. Regelmäßiges Saugen ohne Bürstenaufsatz und eine fachgerechte Reinigung helfen, Ablagerungen im Flor zu reduzieren. Wer bereits auf Wolle oder Hausstaub empfindlich reagiert, sollte den Teppich zunächst in einer gut gelüfteten Umgebung testen und bei anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














