Perserteppich Hamadan 314 x 213 cm Wolle handgeknüpft

1292$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 120.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 314 x 213 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 5181C0F0 Kategorien: , ,

Inventarnummer: 5181C0F0

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle verbindet eine robuste Beschaffenheit mit einer angenehmen Haptik. Ihr hoher Flor verleiht der Oberfläche eine spürbare Struktur und macht die Verarbeitung des Teppichs unmittelbar erfahrbar. Wolle wird bei persischen Teppichen seit langer Zeit eingesetzt, weil sie sich für einen belastbaren Flor eignet und zugleich eine natürliche, textile Oberfläche bewahrt.

Die Knüpfung erfolgt vollständig von Hand. Dabei entsteht der Teppich nicht als industriell gleichförmige Fläche, sondern durch die wiederholte Arbeit an einzelnen Knotenreihen. Die im Produkt angegebene Knotendichte beträgt 120.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt die Feinheit der Ausführung und zeigt, wie eng die einzelnen Knoten im Gewebe angeordnet sind. Das handwerkliche Verfahren verlangt gleichmäßiges Arbeiten, Aufmerksamkeit für das Muster und eine sorgfältige Abstimmung von Flor und Grundgewebe.

Die Widerstandsfähigkeit der Wolle gehört zu den Eigenschaften, die Hamadan Teppiche mit ihrer praktischen Nutzung verbinden. Der Flor kann den täglichen Gebrauch aufnehmen, während die natürliche Materialstruktur dem Teppich seine charakteristische Festigkeit gibt. Dieses Stück wird als sehr gut erhalten beschrieben. Material, Handarbeit und die Ausführung des Flors bilden dabei eine zusammenhängende textile Konstruktion, wie sie für handgeknüpfte Perserteppiche typisch ist.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist das Zentrum einer weit gefassten Teppichregion. Die Bezeichnung Hamadan verweist daher nicht nur auf die Stadt selbst, sondern auch auf das handwerkliche Umfeld zahlreicher umliegender Orte. Zu dieser Region gehören unter anderem Assadabad, Khamseh, Maslaghan und Nahawand. Die einzelnen Dörfer und Werkstätten haben eigene Gewohnheiten in der Gestaltung und Ausführung entwickelt, bleiben aber durch ihre regionale Nähe mit der Hamadan-Tradition verbunden.

Die Teppichherstellung in Hamadan steht in der Geschichte persischer Textilarbeit für eine Verbindung aus Gebrauchstauglichkeit und dekorativer Gestaltung. In ländlichen Werkstätten wurden Teppiche für den Alltag, für Wohnräume und für den Handel gefertigt. Das Wissen über das Vorbereiten der Wolle, das Spannen des Grundgewebes, das Setzen der Knoten und das Ordnen der Farben wurde innerhalb von Familien und lokalen Gemeinschaften weitergegeben. Dadurch entstanden unterschiedliche Ausprägungen, die nicht auf ein einziges, unveränderliches Muster reduziert werden können.

Die Dörfer der Region prägen den Charakter der jeweiligen Teppiche. Assadabad ist ebenso Teil dieses regionalen Spektrums wie Khamseh, Maslaghan und Nahawand. Unterschiede können in der Auswahl der Motive, in der Anordnung des Feldes, in der Farbwirkung und in der Stärke der Ausführung liegen. Gerade diese Vielfalt erklärt, weshalb Hamadan Teppiche unter einer gemeinsamen Herkunftsbezeichnung verschiedene gestalterische Erscheinungen zeigen. Die regionale Tradition ist daher sowohl durch wiedererkennbare handwerkliche Grundlagen als auch durch lokale Eigenheiten gekennzeichnet.

Als Perserteppich gehört der Hamadan zur iranischen Knüpfkunst. Diese Tradition umfasst viele Regionen, deren Erzeugnisse jeweils eigene Musterordnungen, Farbpaletten und technische Merkmale besitzen. Hamadan steht dabei für eine robuste Wollverarbeitung und für eine große Bandbreite an Entwürfen. Andere Teppicharten aus dem weiteren persischen Zusammenhang setzen andere Schwerpunkte: Gabbeh Teppiche sind für ihr modernes Design und ihre grobe Knüpftechnik bekannt, während Qum Teppiche häufig mit feiner Knotung und luxuriösen Materialien verbunden werden. Tabriz und Kashan zeigen ebenfalls die Vielfalt der persischen Teppichkunst.

Die handwerkliche Herkunft bleibt bei einem geknüpften Teppich an vielen Arbeitsschritten ablesbar. Das Herstellen eines solchen Stücks verbindet Materialkenntnis mit Ausdauer und einer sicheren Orientierung am Entwurf. Die regionale Bezeichnung Hamadan benennt deshalb nicht bloß einen dekorativen Stil, sondern eine gewachsene Umgebung von Städten, Dörfern und Werkstätten. Dieser Teppich steht innerhalb dieser Tradition für einen Wollflor, eine handgeknüpfte Ausführung und vielfältige Designs.

Design und Muster

Hamadan Teppiche sind für ihre vielfältigen Designs bekannt. Das Spektrum reicht von floralen Motiven bis zu geometrischen Kompositionen. Florale Entwürfe können Blüten, Blätter und Ranken in geordneten Wiederholungen zeigen. Geometrische Muster arbeiten dagegen mit Linien, Winkeln, Rauten, Hakenformen oder symmetrisch gesetzten Feldern. Beide Gestaltungsrichtungen gehören zum überlieferten Formenschatz der Region und können in unterschiedlichen Kombinationen auftreten.

Die Musterordnung persischer Teppiche entsteht aus dem Zusammenspiel von Innenfeld, Bordüren und Übergängen. Ein Innenfeld kann durch ein einzelnes Zentrum, durch wiederholte Motive oder durch eine fortlaufende Zeichnung gegliedert werden. Die Bordüre fasst die Komposition ein und schafft einen klaren Rand. Bei regionalen Teppichen wie Hamadan ist die konkrete Anordnung nicht auf eine einzige Schablone festgelegt. Vielmehr erlaubt die Tradition zahlreiche Varianten, in denen florale und geometrische Elemente unterschiedlich gewichtet werden.

Zu den häufig genannten Farben der Hamadan Gestaltung gehören Rot, Blau und Gold. Rot kann Flächen und Motive zusammenfassen, Blau setzt Kontraste und verleiht der Komposition Tiefe, während Gold beziehungsweise goldene Töne einzelne Ornamente hervorheben kann. Die Farbwirkung hängt immer davon ab, wie die Töne im Innenfeld, in den Bordüren und in den kleinen verbindenden Details verteilt sind. Kräftige Farben gehören zum regional beschriebenen Erscheinungsbild, ohne dass jeder Hamadan Teppich dieselbe Farbordnung besitzen muss.

Die Vielfalt der Muster macht Hamadan Teppiche für verschiedene Einrichtungsrichtungen anschlussfähig. Klassische Räume können die florale Ordnung und die klare Bordüre aufnehmen. In einer moderneren Umgebung kann ein geometrischer Entwurf als strukturierendes Element wirken. Entscheidend ist dabei nicht eine pauschale Zuordnung, sondern die konkrete Gestaltung des einzelnen Teppichs. Bei diesem Stück wird das Muster als vielfältiges Design beschrieben; eine einzelne Motivbezeichnung oder ein bestimmtes Medaillon ist nicht angegeben.

Die Gestaltung steht in enger Beziehung zur handwerklichen Ausführung. Kleine Knotenreihen setzen die Konturen der Motive um, während die Wolle dem Muster eine textile Tiefe gibt. Durch den Flor wirken Farbflächen nicht völlig flach, sondern erhalten eine haptische und lichtabhängige Oberfläche. Florale und geometrische Formen werden so nicht nur gezeichnet, sondern in eine belastbare textile Struktur eingebunden. Das Ergebnis bleibt mit der Hamadan Tradition verbunden und lässt zugleich Raum für die Eigenheiten der jeweiligen Werkstatt.

Besonderheiten

Zu den Eigenschaften dieses Teppichs gehören der handgeknüpfte Aufbau, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle, der hohe Flor und die Knotendichte von 120.000 Knoten pro Quadratmeter. Sein Zustand wird als sehr gut angegeben. Das Muster wird nicht auf ein einzelnes Motiv festgelegt, sondern als vielfältiges Design beschrieben. Damit verbindet das Stück eine robuste Materialbasis mit einer abwechslungsreichen regionalen Gestaltung.

Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen empfohlen. Gelegentliches Ausklopfen kann ebenfalls zur Erhaltung von Oberfläche und Sauberkeit beitragen. Verschüttete Flüssigkeiten sollten sofort mit einem sauberen, trockenen Tuch abgetupft werden, damit sie nicht in den Flor einziehen und Flecken hinterlassen. Hamadan Teppiche werden außerdem als schmutz- und fleckenresistent beschrieben. Diese Eigenschaft ergänzt die robuste Wolle und erklärt ihre praktische Verwendung im Wohnbereich.

FAQ

Wie pflege ich meinen Hamadan Perserteppich richtig?

Staubsaugen Sie den Teppich regelmäßig und klopfen Sie ihn gelegentlich aus. Wenn Flüssigkeit verschüttet wird, sollte sie sofort mit einem sauberen, trockenen Tuch abgetupft werden. So lässt sich verhindern, dass die Flüssigkeit länger im Wollflor verbleibt und einen Fleck bildet. Die beschriebene Schmutz- und Fleckenresistenz unterstützt die unkomplizierte Pflege, ersetzt aber nicht die schnelle Behandlung von Verschüttetem.

Was sind die typischen Muster eines Hamadan Teppichs?

Typisch ist eine große Vielfalt an floralen und geometrischen Designs. Florale Muster können Blüten, Blätter und Ranken aufnehmen, während geometrische Entwürfe mit Linien, Winkeln und wiederholten Formen arbeiten. Häufig werden kräftige Farben wie Rot, Blau und Gold genannt. Die konkrete Zusammenstellung variiert je nach Dorf, Werkstatt und Entwurf. Dieses Stück wird als Teppich mit vielfältigen Designs beschrieben.

Woher stammen die Materialien für den Hamadan Perserteppich?

Die für Hamadan Teppiche verwendete Wolle stammt in der Regel aus der Region. Sie wird wegen ihrer Robustheit und Weichheit eingesetzt und bildet hier den Flor. Die Teppiche werden häufig von lokalen Handwerkern in kleinen Werkstätten hergestellt. Dort werden Materialvorbereitung, Knüpfung und Musterumsetzung miteinander verbunden. Diese Herstellung in einem regionalen handwerklichen Umfeld trägt zur unterschiedlichen Ausprägung und zur Eigenständigkeit der einzelnen Stücke bei.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen