Perserteppich Hamadan 303 x 198 cm Wolle handgeknüpft

1362$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: ca. 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 303 x 198 cm | Muster: Vielfältige Muster | Zustand: Sehr gut

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Inventarnummer: 3C3BD1D2

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die handwerkliche Herstellung verbindet zahlreiche einzelne Knoten zu einer geschlossenen Teppichfläche. Dadurch entsteht ein textiles Stück, dessen Muster nicht aufgedruckt, sondern in die Struktur des Teppichs eingearbeitet ist. Die verwendete Wolle steht für eine robuste Materialqualität und macht den Teppich zu einem für den Alltag geeigneten Einrichtungsgegenstand. Im Ausgangstext wird der Zustand dieses Teppichs als sehr gut beschrieben. Die genannte Knotendichte liegt bei etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht bei Hamadan-Teppichen eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Flächen und Ornamenten, ohne dass der Charakter der handgeknüpften Arbeit verloren geht. Wolle wird bei persischen Teppichen traditionell wegen ihrer Widerstandsfähigkeit, ihrer angenehmen Haptik und ihrer Eignung für langlebige Bodenbeläge verwendet. Sie kann Schmutz und Staub vergleichsweise gut abweisen und erleichtert damit die regelmäßige Pflege. Die robuste Wollqualität ist zugleich ein Merkmal, das Hamadan-Teppiche für stärker genutzte Wohnbereiche interessant macht. Die Ausführung als Handarbeit bedeutet, dass die Gestaltung aus vielen einzelnen Arbeitsschritten hervorgeht: Knoten werden gesetzt, Reihen aufgebaut und die Oberfläche anschließend weiterbearbeitet. Die auf diese Weise entstehende Struktur trägt zur klaren Lesbarkeit der vielfältigen Muster bei. Angaben zu einer besonderen Kette, zu einer zusätzlichen Faser oder zu einer bestimmten Webtechnik liegen für dieses Stück nicht vor und werden daher nicht ergänzt.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist als Zentrum einer langen Teppichknüpftradition bekannt. Die Region zählt zu den produktivsten Teppichgebieten Persiens. Ihre Bedeutung beruht nicht nur auf einzelnen Werkstätten, sondern auf einer weit verbreiteten handwerklichen Kultur, in der das Knüpfen von Teppichen über lange Zeit weitergegeben wurde. Ein Hamadan-Teppich steht deshalb für eine regionale Form persischer Knüpfkunst, bei der praktische Verwendbarkeit und ornamentale Gestaltung miteinander verbunden werden. Die Herstellung eines geknüpften Teppichs verlangt Erfahrung im Umgang mit Material, Spannung und Musteraufbau. Jede Reihe muss in die bereits angelegte Struktur eingefügt werden, damit die Zeichnung zusammenhängend erscheint. In den Werkstätten der Region entstanden unterschiedliche Ausprägungen, weil Muster, Farben und Größen an lokale Vorlieben und an den jeweiligen Verwendungszweck angepasst wurden. Die Bezeichnung Hamadan beschreibt dabei die regionale Herkunft und die kunsthandwerkliche Tradition, nicht ein einziges festgelegtes Dekor. Deshalb können Hamadan-Teppiche in ihrer Gestaltung deutlich voneinander abweichen. Gemeinsam ist ihnen die Einordnung in die persische Teppichkultur und die Verbindung von handwerklicher Herstellung mit einer auf den täglichen Gebrauch ausgerichteten Materialwahl. Die Region wurde im Teppichhandel als produktiv wahrgenommen, wodurch Hamadan zu einem bekannten Namen für persische Orientteppiche wurde. Neben den Erzeugnissen aus Hamadan gibt es weitere iranische Teppichzentren mit jeweils eigener Formensprache. Kerman ist für feine florale Muster und lebendige Farben bekannt. Tabriz wird häufig mit aufwendigen Medaillonkompositionen verbunden. Isfahan steht für ausgeprägte Handwerkskunst und verwendet in manchen Ausführungen Seide für eine besonders feine Oberfläche. Auch Nain und Sarough besitzen eigenständige Traditionen: Nain-Teppiche werden oft mit feinen Seidendetails gestaltet, während Sarough für robuste Wollmaterialien und markante Farben bekannt ist. Diese Beispiele zeigen, wie vielfältig die iranische Teppichlandschaft ist, ohne die Herkunft dieses Stücks zu verändern: Dieser Teppich stammt aus Hamadan.

Design und Muster

Das Design dieses Hamadan-Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Die regionale Tradition umfasst sowohl geometrische Muster als auch florale Motive. Geometrische Kompositionen arbeiten mit klaren Linien, wiederkehrenden Formen und einer nachvollziehbaren Gliederung der Fläche. Florale Muster greifen dagegen stilisierte Blüten, Blätter und Ranken auf. In persischen Teppichen werden solche Pflanzenformen gewöhnlich nicht als naturgetreue Abbildung verstanden, sondern als ornamentale Zeichen, die rhythmisch über das Feld oder in der Bordüre angeordnet werden können. Bei Hamadan-Teppichen begegnen sich diese beiden Gestaltungssprachen häufig in unterschiedlichen Kombinationen. Ein zentrales Medaillon kann eine Fläche ordnen, während eine fortlaufende Bordüre den äußeren Abschluss bildet. Ebenso sind Muster möglich, die stärker über ein All-over-Ornament oder über wiederholte geometrische Elemente wirken. Für dieses konkrete Stück ist kein einzelnes Motiv, kein bestimmtes Medaillon und keine konkrete Farbstellung genannt. Festgehalten ist lediglich, dass es vielfältige Muster besitzt. Diese Beschreibung lässt Raum für die individuelle Zeichnung des Einzelstücks und vermeidet eine Zuordnung zu einem nicht genannten Muster. Die hohe handwerkliche Differenzierung, die bei Hamadan-Teppichen mit der Knotendichte verbunden wird, unterstützt die Darstellung kleinerer Ornamentelemente und abgestufter Linien. Dabei entsteht die Musterwirkung aus dem Zusammenspiel von Knoten, Wolle und Farbflächen. Die Motive spiegeln die reiche Kultur und Geschichte der Region in einer dekorativen, textilen Form wider. Ein solcher Teppich kann sich deshalb in unterschiedliche Einrichtungsumgebungen einfügen: Geometrische Formen lassen sich mit einer sachlichen, modernen Umgebung verbinden, während florale Ornamente auch in traditionell eingerichteten Räumen ihren Platz finden. Diese Aussage betrifft die Gestaltungsvielfalt der Hamadan-Tradition; sie ersetzt keine Beschreibung eines konkreten, nicht genannten Details dieses Teppichs. Andere iranische Zentren setzen ebenfalls eigene Akzente. Kerman wird mit floralen Zeichnungen, Tabriz mit Medaillonmustern und Isfahan mit feiner Handwerkskunst verbunden. Die Vielfalt persischer Muster macht sichtbar, dass Herkunft und Design zusammenhängen, aber nicht identisch sind.

Besonderheiten

Die Besonderheiten dieses Einzelstücks liegen in seiner Herkunft aus Hamadan, der handgeknüpften Ausführung, dem Flor aus widerstandsfähiger Wolle, der beschriebenen Vielfalt der Muster und dem sehr guten Zustand. Die Knotendichte wird mit etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Der Teppich ist damit als persischer Orientteppich aus Iran eingeordnet. Seine robuste Wollqualität verbindet die traditionelle Materialwahl der Region mit einer Nutzung, die auch für stärker frequentierte Wohnbereiche geeignet sein kann. Die vielfältige Gestaltung macht keine Festlegung auf ein einziges Ornament erforderlich. Wie bei jedem handgeknüpften Teppich ist die Verbindung aus Material, Knotenarbeit und Musteraufbau das zentrale Merkmal der Ausführung. Angaben zu Signatur, Herstellungsjahr, exakten Farben, zusätzlicher Seide oder einer besonderen Werkstatt sind nicht vorhanden und werden nicht behauptet.

FAQ

Wie pflege ich meinen Hamadan-Perserteppich?

Regelmäßiges Staubsaugen mit einer sanften Bürste hilft dabei, lose Partikel aus der Oberfläche zu entfernen, ohne die Wollstruktur unnötig zu beanspruchen. Für die langfristige Pflege wird außerdem eine gelegentliche professionelle Reinigung empfohlen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Bei einem handgeknüpften Teppich ist es sinnvoll, Verschmutzungen nicht über längere Zeit in der Oberfläche zu belassen und bei stärkeren Flecken fachkundige Hilfe einzuholen. Die widerstandsfähige Wolle unterstützt eine unkomplizierte Alltagspflege, ersetzt jedoch keine schonende Behandlung.

Wo kann ich meinen Hamadan-Teppich am besten platzieren?

Hamadan-Teppiche eignen sich für Wohnzimmer, Esszimmer und Flure. Die handgeknüpfte Wollqualität und die robuste Materialwahl passen zu Bereichen, in denen ein Teppich regelmäßig genutzt wird. Durch die vielfältigen Muster kann ein solches Stück sowohl mit einer modernen als auch mit einer traditionellen Einrichtung verbunden werden. Im Wohnzimmer kann es als textile Fläche die Raumgestaltung ordnen, im Esszimmer Wärme ergänzen und im Flur einen regional geprägten Akzent setzen. Entscheidend ist, dass der Teppich eben liegt und regelmäßig gepflegt wird.

Woran erkenne ich die Qualität eines Perserteppichs?

Bei der Beurteilung spielen Knotendichte, Material und Detailgenauigkeit der Muster eine wichtige Rolle. Eine höhere Knotendichte kann eine feinere Ausarbeitung von Ornamenten ermöglichen, während die Materialwahl Hinweise auf die Widerstandsfähigkeit und die Haptik gibt. Bei diesem Teppich werden eine Knotendichte von etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter und ein Flor aus widerstandsfähiger Wolle genannt. Zusätzlich ist die handgeknüpfte Herstellung relevant, weil sie die Muster direkt aus einzelnen Knoten entstehen lässt. Auch der Zustand gehört zur Einschätzung; dieser Teppich wird als sehr gut beschrieben. Reine Wolle oder Seide gelten bei Perserteppichen allgemein als hochwertige Materialien, doch für dieses Stück ist als Material widerstandsfähige Wolle angegeben.

Zusätzliche Informationen
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