




Perserteppich Hamadan 228 x 136 cm Wolle handgeknüpft
1047$
Handgeknüpfter Hamadan-Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 228 x 136 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 70651F42
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan-Perserteppich ist aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Wolle wird bei traditionellen Orientteppichen wegen ihrer belastbaren Faserstruktur und ihrer angenehmen Haptik verwendet. Als Flormaterial bildet sie die sichtbare Oberfläche des Teppichs. Der Flor dieses Teppichs wird als dicht und weich beschrieben. Dadurch verbindet die Oberfläche eine robuste Beschaffenheit mit einem angenehmen Gefühl unter der Hand.
Der Teppich ist handgeknüpft. Bei dieser Technik werden die Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Die Knüpfenden führen den Arbeitsvorgang Reihe für Reihe aus, bis Flor und Muster vollständig entstanden sind. Im Unterschied zu industriell gefertigten Bodenbelägen entsteht dabei ein textiles Einzelstück, dessen Herstellung unmittelbar mit der Handarbeit verbunden ist. Jeder Arbeitsschritt verlangt Aufmerksamkeit, weil die Struktur des Teppichs aus vielen einzelnen Knoten aufgebaut wird.
Die für diesen Teppich angegebene Knotendichte beträgt 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine höhere Knotenzahl kann eine feinere Umsetzung von Linien und Formen ermöglichen; die Knotendichte ist zugleich ein technisches Merkmal der handgeknüpften Ausführung. Bei Hamadan-Teppichen steht sie neben der widerstandsfähigen Wolle und dem dichten Flor für eine Konstruktion, die auf regelmäßige Nutzung ausgerichtet ist.
Traditionell wird die Wolle bei Hamadan-Teppichen von Hand gesponnen und gefärbt. Beim Spinnen werden die Fasern zu einem verwendbaren Garn zusammengeführt. Beim Färben erhält die Wolle ihre farbliche Grundlage, bevor sie im Knüpfprozess eingesetzt wird. Diese vorbereitenden Arbeiten sind Teil der überlieferten handwerklichen Herstellung. Sie geben dem Material eine individuelle Note und verbinden die textile Oberfläche mit der regionalen Handwerkstradition.
Die handgeknüpfte Herstellung, der Wollflor und die angegebene Knotendichte gehören technisch zusammen. Der Flor entsteht nicht als separate Dekorschicht, sondern wird unmittelbar durch die geknüpften Wollfäden aufgebaut. So werden Material, Konstruktion und Muster während des Arbeitsprozesses miteinander verbunden. Der vorliegende Teppich ist gut erhalten. Weitere Angaben zu einem Kettmaterial werden nicht gemacht.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Nordwesten Irans. Hamadan ist eine Region mit einer reichen Teppichtradition und einer großen Bandbreite an Mustern und Farben. Die Bezeichnung Hamadan verweist damit auf eine regionale Herkunft, nicht auf nur einen einzigen verbindlichen Entwurf. Teppiche aus dieser Region können innerhalb ihrer gemeinsamen handwerklichen Tradition unterschiedlich gestaltet sein.
Die Teppichherstellung in Hamadan ist durch die Weitergabe handwerklicher Kenntnisse geprägt. Dazu gehören die Vorbereitung der Wolle, das Spinnen und Färben, die Arbeit am Knüpfstuhl sowie die schrittweise Umsetzung eines Entwurfs. Solche Kenntnisse werden in einer Teppichkultur nicht nur über fertige Muster, sondern auch über praktische Abläufe vermittelt. Die regionale Bezeichnung verbindet deshalb Material, Technik und Gestaltung mit dem Herkunftsgebiet.
Ein handgeknüpfter Teppich entsteht über einen längeren Arbeitsprozess. Die Grundlage wird vorbereitet, anschließend werden die Knoten in fortlaufenden Reihen gesetzt. Zwischen den Reihen wird die Struktur verdichtet und geordnet, damit der Flor seine Form erhält. Das Muster entsteht im gleichen Arbeitsvorgang wie die Oberfläche. Diese Verbindung von Konstruktion und Gestaltung ist ein grundlegendes Merkmal traditioneller Knüpfarbeiten.
Hamadan gehört zu den bekannten Teppichregionen Irans. Auch Tabriz, Isfahan und Kerman besitzen bedeutende Traditionen der Teppichherstellung. Tabriz wird häufig mit kunstvollen Designs und hoher Knotendichte verbunden. Isfahan ist für filigrane Muster und hochwertige Materialien bekannt. Kerman verfügt über eine lange Knüpftradition und wird mit ausdrucksvollen Farbkompositionen in Verbindung gebracht. Diese regionalen Bezüge zeigen die Vielfalt iranischer Teppichkunst, ohne die Herkunft dieses Stücks zu verändern: Dieser Teppich stammt aus Hamadan.
Die regionalen Traditionen Irans entwickelten unterschiedliche Vorlieben für Aufbau, Linienführung, Farbwirkung und Ornament. Dabei können sich Einflüsse über Regionen hinweg begegnen, während die jeweilige Herkunft als handwerklicher und kultureller Rahmen erhalten bleibt. Hamadan steht innerhalb dieser Vielfalt für eine breite Auswahl möglicher Designs und für die Verwendung von Wolle in einer robusten handgeknüpften Ausführung.
Die Wolle wird bei Hamadan-Teppichen traditionell von Hand verarbeitet. Das Spinnen und Färben sind wichtige Vorbereitungsschritte, bevor das Garn in die Knüpfarbeit eingeht. Handarbeit bedeutet dabei nicht, dass alle Teppiche derselben Region identisch aussehen. Im Gegenteil: Die überlieferte Technik lässt verschiedene Muster, Farbzusammenstellungen und Ausarbeitungen zu. Diese Variationsbreite gehört zur Tradition der Hamadan-Teppiche.
Teppiche erfüllen in der iranischen Kultur sowohl praktische als auch gestalterische Aufgaben. Sie können als textile Bodenbeläge genutzt werden und zugleich regionale Formen, Farben und handwerkliche Kenntnisse bewahren. Bei einem Hamadan-Teppich treffen diese Funktionen in der handgeknüpften Oberfläche zusammen. Die Herkunft wird durch die Material- und Gestaltungstradition lesbar, ohne dass jedes Stück dieselben Ornamente wiederholt.
Die Bezeichnung Perserteppich ist bei diesem Stück durch die Herkunft aus Hamadan im Iran begründet. Hamadan liegt im Iran und gehört damit zur historischen persischen Teppichlandschaft. Die regionale Zuordnung ist von den im Muster möglicherweise vorkommenden Formen zu unterscheiden. Entscheidend für die Herkunftsangabe ist das genannte Herstellungsgebiet Hamadan.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältiges Design beschrieben. Eine einzelne konkrete Musterbezeichnung wird nicht genannt. Bei Hamadan-Teppichen reicht das gestalterische Spektrum von geometrischen Kompositionen bis zu floralen Motiven. Diese Bandbreite ist ein Merkmal des Teppichtyps und erklärt, weshalb die regionale Bezeichnung nicht automatisch auf ein einziges Ornament verweist.
Geometrische Muster arbeiten mit Linien, Winkeln, wiederkehrenden Formen und klar gegliederten Flächen. Durch Wiederholung können sie einen regelmäßigen Rhythmus erzeugen. Florale Muster greifen dagegen auf Blüten, Ranken oder andere pflanzlich inspirierte Formen zurück. Sie können in ein Innenfeld eingebunden oder mit einer Bordüre verbunden werden. Beide Gestaltungsrichtungen gehören zur allgemeinen Tradition der Hamadan-Teppiche.
Viele orientalische Teppiche sind in Innenfeld und Bordüren gegliedert. Das Innenfeld bildet den zentralen Bereich der Komposition. Bordüren fassen den Rand und schaffen eine visuelle Begrenzung zwischen Muster und Umgebung. Je nach Entwurf können diese Bereiche streng geometrisch, floral oder miteinander kombiniert gestaltet sein. Die handgeknüpfte Technik überträgt diese Ordnung in eine textile Oberfläche, indem jede Form aus vielen einzelnen Knoten aufgebaut wird.
Zur häufig genannten Farbwelt der Hamadan-Teppiche gehören Rottöne, Blau, Beige und Braun. Diese Farben können in unterschiedlichen Nuancen und Kombinationen erscheinen. Rottöne werden traditionell als warme Farbbereiche eingesetzt, Blau kann Kontraste schaffen, und Beige sowie Braun können ruhigere Übergänge bilden. Diese Angaben beschreiben die Farbvielfalt des Teppichtyps. Für das konkrete Einzelstück ist im Ausgangstext keine detaillierte Farbverteilung genannt.
Die große Auswahl an Designs ermöglicht unterschiedliche gestalterische Wirkungen. Ein klar gegliedertes geometrisches Muster wirkt anders als eine florale Komposition mit weicheren Linien. Auch die Anordnung von Innenfeld und Bordüren beeinflusst den Gesamteindruck. Bei Hamadan-Teppichen können traditionelle Formen unterschiedlich kombiniert werden. Dadurch entsteht innerhalb derselben regionalen Herkunft eine große Zahl eigenständiger Varianten.
Das vielfältige Design dieses Teppichs ist daher als allgemeine Musterangabe zu verstehen, nicht als Bezeichnung eines einzelnen Motivs. Der Ausgangstext nennt weder ein bestimmtes Medaillon noch eine konkrete Bordüre oder eine einzelne Ornamentform. Festgehalten ist die Zugehörigkeit zur Hamadan-Tradition und die Vielfalt der Designs. Diese zurückhaltende Einordnung entspricht der beschriebenen regionalen Bandbreite.
Die Mustertradition iranischer Teppiche ist eng mit der handwerklichen Ausführung verbunden. Ein Entwurf wird nicht einfach auf eine fertige Fläche aufgebracht, sondern während des Knüpfens aufgebaut. Linien, Farben und Motive entstehen Schritt für Schritt aus dem Garn. Das Ergebnis ist eine Verbindung von Zeichnung und Material, die den Charakter handgeknüpfter Teppiche prägt.
Besonderheiten
Zu den genannten Besonderheiten dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Hamadan im Iran, die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und das vielfältige Design. Der Teppich ist gut erhalten. Außerdem wird sein Flor als dicht und weich beschrieben. Die angegebene Knotendichte liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Angaben beschreiben die Material-, Technik- und Erhaltungsmerkmale des Einzelstücks.
Die regionale Herkunft verbindet den Teppich mit einer vielfältigen iranischen Knüpftradition. Das Muster wird nicht mit einem einzelnen Namen bezeichnet, sondern als vielfältiges Design angegeben. Dadurch bleibt die Beschreibung bei den Eigenschaften, die für dieses Stück genannt sind. Ein Alter, eine Signatur oder eine zusätzliche Provenienz werden nicht angegeben.
FAQ
Was macht den Hamadan-Perserteppich besonders?
Seine Besonderheit liegt in der Verbindung aus der Herkunft Hamadan im Iran, handgeknüpfter Verarbeitung, widerstandsfähiger Wolle und vielfältigem Design. Hamadan ist für eine breite Palette an Mustern und Farben bekannt. Zu den allgemeinen Gestaltungsrichtungen gehören geometrische Formen und florale Motive. Der Flor dieses Teppichs wird als dicht und weich beschrieben. Die Knotendichte beträgt 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Zusammen mit dem gut erhaltenen Zustand ergibt sich ein klares Profil als handgeknüpfter iranischer Wollteppich.
Wie pflege ich meinen Hamadan-Perserteppich?
Der Teppich sollte regelmäßig vorsichtig abgesaugt werden. Bei Bedarf empfiehlt sich eine professionelle Reinigung. Fachgerechte Reinigung ist bei handgeknüpften Wollteppichen sinnvoll, weil Material und Konstruktion berücksichtigt werden müssen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Regelmäßiges Staubsaugen, eine zurückhaltende Behandlung und professionelle Reinigung bei stärkerem Bedarf unterstützen den Erhalt der Qualität und Langlebigkeit des Teppichs.
Woher stammen die Materialien für den Hamadan-Perserteppich?
Die Materialien für Hamadan-Perserteppiche stammen hauptsächlich aus der Region selbst. Für diesen Teppich ist widerstandsfähige Wolle als Flormaterial genannt. Die Wolle wird traditionell von Hand gesponnen und gefärbt, bevor sie in der handgeknüpften Herstellung eingesetzt wird. Diese Arbeitsschritte geben dem Material eine individuelle Note und gehören zur regionalen Herstellungstradition. Ein zusätzliches Kettmaterial wird für dieses Stück nicht genannt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












