




Perserteppich Hamadan 217 x 135 cm Wolle handgeknüpft
1030$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 217 x 135 cm | Muster: Vielfältige Designs | Herkunft: Hamadan, Iran
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wollfasern sind dicht gearbeitet und bilden einen Flor, der zugleich weich und robust beschrieben wird. Damit verbindet das Material eine angenehme Haptik mit einer für den täglichen Gebrauch geeigneten Widerstandsfähigkeit. Wolle ist bei Hamadan-Teppichen das prägende Material und gehört zur traditionellen Herstellung dieser Teppichart.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 100.000 – 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Formen und Farbflächen und trägt zur Haltbarkeit des geknüpften Gewebes bei. Der Flor macht den Teppich belastbar, ohne seine weiche Oberfläche zu verlieren. Die Verwendung natürlicher Materialien wird außerdem mit einer Eignung für Haushalte mit Allergikern in Verbindung gebracht, da Hamadan-Teppiche als hypoallergen beschrieben werden.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Iran. Hamadan liegt im Nordwesten Persiens und ist seit langer Zeit ein wichtiges Zentrum der Teppichherstellung. Die Stadt und ihr Umland stehen für eine eigenständige regionale Knüpftradition, in der handwerkliches Können, robuste Materialien und eine große Bandbreite an Mustern zusammenkommen. Ein Hamadan-Teppich ist deshalb nicht nur einer einzelnen Stadt zuzuordnen, sondern steht auch für die Arbeit zahlreicher Weberinnen und Weber in der umliegenden Region.
Zu den bekannten Orten des Hamadan-Gebiets zählen Assadabad, Khamseh und Tuyserkan. Die Teppiche aus diesen Orten und ihrer weiteren Umgebung werden wegen ihrer Materialien und ihrer unterschiedlichen Entwürfe geschätzt. In den Dörfern und kleineren Gemeinden entstanden über Generationen Muster, die an lokale Gestaltungstraditionen angepasst wurden. So entwickelte sich innerhalb der Hamadan-Herkunft keine völlig einheitliche Zeichensprache, sondern eine regionale Vielfalt mit wiederkehrenden handwerklichen Merkmalen.
Die Tradition des persischen Teppichknüpfens verbindet in Hamadan praktische Nutzung mit dekorativer Gestaltung. Wolle war für viele regionale Werkstätten ein naheliegendes und verfügbares Material. Ihre Widerstandsfähigkeit macht sie für Teppiche geeignet, die im Alltag genutzt werden, während die handgeknüpfte Ausführung die sorgfältige Umsetzung der Muster ermöglicht. Die regionale Herkunft bezeichnet somit eine gewachsene Kultur des Knüpfens, die sich über die Stadt Hamadan und mehrere umliegende Orte erstreckt.
Hamadan steht zugleich in Beziehung zu anderen bekannten Teppichregionen Irans. In derselben weiteren Region werden auch Tabriz- und Kashan-Teppiche genannt. Tabriz ist für komplexe Muster und häufig luxuriöse Materialien bekannt, während Kashan mit reichen Farben und floralen Motiven verbunden wird. Nain und Isfahan werden als bekannte Hersteller beziehungsweise Herkunftsbezeichnungen mit filigranen Arbeiten und hochwertigen Materialien erwähnt. Diese Nachbarschaft verschiedener Traditionen zeigt, wie vielfältig die persische Teppichkultur ist, ohne die eigenständige Herkunft eines Hamadan-Teppichs aufzuheben.
Design und Muster
Die Hamadan-Tradition zeichnet sich durch eine große Vielfalt an Designmustern aus. Bei diesem Teppich wird das Muster als vielfältiges Design beschrieben. Die Gestaltung kann innerhalb dieser regionalen Gruppe von klaren geometrischen Formen bis zu floralen Motiven reichen. Dadurch entsteht kein auf einen einzigen Dekortyp beschränktes Bild der Hamadan-Teppiche. Vielmehr umfasst die Herkunft unterschiedliche Entwürfe, die in lebendigen Farben und harmonischen Kombinationen ausgearbeitet werden.
Geometrische Muster beruhen auf einer nachvollziehbaren Ordnung aus Linien, Winkeln, Rauten, Feldern oder wiederholten Formen. In der regionalen Teppichkunst können solche Elemente zu einem zentralen Aufbau, zu einer Bordüre oder zu kleineren rhythmischen Einheiten verbunden werden. Florale Motive setzen dem eine weichere, organisch wirkende Zeichensprache entgegen. Blätter, Blüten und stilisierte Pflanzenformen werden dabei nicht als naturgetreue Darstellung verstanden, sondern als dekorative Zeichen, die sich in die Gesamtkomposition einfügen.
Die Verbindung verschiedener Musterideen erklärt die erwähnte Designvielfalt der Hamadan-Teppiche. Ein Entwurf kann deutlich geometrisch wirken, während andere Varianten stärker von floralen Formen geprägt sind. Farbigkeit und Musterordnung stehen dabei in einem ausgewogenen Verhältnis. Lebendige Farben verleihen den Motiven Präsenz, harmonische Kombinationen halten die Gesamtwirkung zusammen. So können Hamadan-Teppiche in klassische, rustikale oder modern eingerichtete Räume eingeordnet werden, ohne dass ihre regionale Mustertradition verloren geht.
Auch die handgeknüpfte Technik beeinflusst die Erscheinung eines Musters. Die Motive werden Knoten für Knoten aufgebaut, wodurch Flächen und Konturen eine textile Struktur erhalten. Die vorhandene Knotendichte unterstützt die Detailtreue der Zeichnung, während die Wolle den Farben und Formen eine charakteristische Oberfläche gibt. Die Vielfalt liegt daher nicht nur in den dargestellten Motiven, sondern auch in der Art, wie regionale Entwürfe durch Material und Handarbeit umgesetzt werden.
Besonderheiten
Zu den praktischen Eigenschaften von Hamadan-Teppichen zählen ihre Widerstandsfähigkeit und ihre Eignung für eine regelmäßige Nutzung. Die Wolloberfläche wird als weich und zugleich robust beschrieben. Außerdem behalten die Teppiche ihre Farbe auch bei intensivem Gebrauch. Der Flor kann zur Wärme im Raum beitragen und die Akustik verbessern, weil eine textile Oberfläche Schall im Wohnbereich aufnimmt.
Für die Pflege wird empfohlen, den Teppich regelmäßig abzusaugen und bei Bedarf mit einem feuchten Tuch zu reinigen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Hamadan-Teppiche können außerdem auf Fußbodenheizungen verwendet werden. Der Wolle wird dabei ein gutes Wärmeleitvermögen zugeschrieben, während sie die Wärme zugleich speichert. Die natürlichen Materialien und die robuste Verarbeitung verbinden damit dekorative und praktische Eigenschaften.
FAQ
Wie pflege ich einen Hamadan-Teppich richtig?
Regelmäßiges Absaugen hilft dabei, Staub und lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Wenn eine zusätzliche Reinigung erforderlich ist, kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Dabei sollte nicht unnötig viel Feuchtigkeit eingesetzt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, weil sie ein Verblassen der Farben begünstigen kann. Eine gleichmäßige, schonende Pflege unterstützt die Langlebigkeit der widerstandsfähigen Wolle und erhält die Wirkung der vielfältigen Muster im Alltag.
Woher stammen die Materialien für Hamadan-Teppiche?
Die meisten Materialien für Hamadan-Teppiche stammen aus der Region selbst. Die Wolle wird häufig von lokalen Schafherden gewonnen. Dadurch steht ein natürliches Material zur Verfügung, das für seine Qualität und Robustheit bekannt ist. Bei diesem Teppich wird widerstandsfähige Wolle im Flor angegeben. Ihre dichte Struktur trägt zum weichen, zugleich belastbaren Flor bei und passt zur traditionellen handgeknüpften Herstellung in Hamadan und den umliegenden Orten.
Sind Hamadan-Teppiche für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja, Hamadan-Teppiche können auf Fußbodenheizungen verwendet werden. Wolle verfügt über ein gutes Wärmeleitvermögen und speichert Wärme gleichzeitig. Dadurch kann der Teppich die Wärme der Fußbodenheizung aufnehmen, ohne seine Funktion als textile Bodenauflage zu verlieren. Für die Nutzung im Raum bleiben außerdem die allgemeinen Pflegehinweise wichtig: regelmäßiges Absaugen, eine schonende Reinigung mit einem feuchten Tuch bei Bedarf und der Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












