Perserteppich Hamadan 130 x 56 cm Wolle handgeknüpft

473$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 130 x 56 cm | Muster: Vielfältige Designs in Blau und Rot | Zustand: Gut erhalten

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Inventarnummer: CB9A557E

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die Handarbeit gehört zu den prägenden Merkmalen orientalischer Teppiche: Knoten werden einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet, sodass ein textile Fläche mit eigener Struktur entsteht. Bei einem handgeknüpften Teppich sind Flor und Muster unmittelbar mit dem Aufbau des Gewebes verbunden. Dadurch unterscheidet sich jedes einzelne Stück von maschinell hergestellten Bodenbelägen.

Die verwendete Wolle wird als widerstandsfähig beschrieben und ist zugleich weich und angenehm im Griff. Diese Verbindung macht Wolle zu einem traditionellen Material für Teppiche, die im Alltag eingesetzt werden. Ihre natürliche Faserstruktur nimmt Farben auf und unterstützt eine klare Wirkung von Linien, Flächen und Ornamenten. Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Gemeinsam mit der handwerklichen Fertigung bildet sie einen wesentlichen Teil seiner beschriebenen Verarbeitung.

Handknüpfung erfordert Geduld, Erfahrung und eine gleichmäßige Arbeitsweise. Das Muster wird Knoten für Knoten aufgebaut, während die Wolle den sichtbaren Flor bildet. Die Herstellung ist deshalb nicht mit einem schnellen industriellen Druckverfahren vergleichbar. Material und Technik bleiben im fertigen Teppich als haptische und optische Eigenschaften erkennbar.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Hamadan im Iran. Hamadan ist eine bedeutende Teppichregion mit einer reichen Knüpfgeschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Die Bezeichnung Hamadan steht dabei nicht nur für eine einzelne Werkstatt. Zur Region gehören zahlreiche Städte und Dörfer, in denen Teppiche gefertigt werden. Diese weit verzweigte Herstellung erklärt, warum Hamadan-Teppiche in unterschiedlichen Ausprägungen auftreten können.

In den Orten rund um Hamadan arbeiten Handwerker an Teppichen, die sowohl traditionelle Kenntnisse als auch örtliche Gestaltungsvorlieben aufnehmen. Die Region ist dafür bekannt, Teppiche in großen Stückzahlen herzustellen und dabei eine breite Palette von Mustern zu entwickeln. Trotz dieser Vielfalt bildet die gemeinsame regionale Herkunft einen verbindenden Rahmen. Hamadan bezeichnet somit eine Teppichfamilie mit mehreren lokalen Varianten und nicht ein einziges, vollkommen einheitliches Erscheinungsbild.

Zu den bekannten Orten im Umfeld von Hamadan zählen Assadabad, Khamseh und Tuyserkan. Sie werden der Hamadan-Familie zugerechnet und tragen mit ihren jeweiligen Arbeitsweisen zur Vielfalt der Region bei. Unterschiede in der Auswahl der Ornamente, in der Farbwirkung und in der Ausführung können daher innerhalb derselben Herkunftsgruppe sichtbar werden. Die regionale Zuordnung beschreibt eine gewachsene Tradition, in der viele Dörfer und Städte miteinander verbunden sind.

Die Geschichte des Hamadan-Teppichs ist eng mit der Weitergabe handwerklicher Fähigkeiten verbunden. Kenntnisse über das Knüpfen, den Aufbau eines Musters und den Umgang mit Wolle werden innerhalb der Herstellungstradition bewahrt und weiterentwickelt. Dabei entsteht kein bloßes historisches Abbild: Die verschiedenen Orte bringen eigene Akzente hervor. Gerade das Zusammenspiel aus gemeinsamer Herkunft und lokaler Verschiedenheit gehört zum Charakter der Hamadan-Teppiche.

Als Perserteppich steht dieses Stück in der iranischen Tradition handgeknüpfter Teppiche. Die Einordnung verweist auf seine Herkunft aus dem Iran und auf die regionale Kultur des Teppichhandwerks. Sie ist zugleich von anderen orientalischen Teppichtraditionen zu unterscheiden, deren Ursprünge in anderen Ländern liegen. Hamadan bleibt dabei der konkrete regionale Bezug dieses Teppichs.

Design und Muster

Das Muster dieses Hamadan-Teppichs wird als vielfältiges Design in Blau und Rot beschrieben. Die beiden Farbbereiche prägen seine sichtbare Gestaltung und geben dem Stück eine klar erkennbare Farbkomposition. Blau und Rot gehören zu den häufigen Farbtönen der Hamadan-Teppiche und können je nach Entwurf in unterschiedlichen Flächen, Konturen und Ornamenten erscheinen.

Die Hamadan-Tradition umfasst eine große Bandbreite an Musterformen. Dazu gehören geometrische Gestaltungen ebenso wie florale Entwürfe. Geometrische Muster arbeiten mit geraden Linien, Winkeln, Rauten, Medaillons oder wiederkehrenden Bordüren. Florale Muster greifen dagegen Blüten, Blätter und rankenartige Formen auf. Beide Gestaltungsrichtungen können in regionalen Teppichen eigenständig auftreten oder miteinander verbunden werden.

Die Vielfalt der Muster steht mit der dezentralen Herstellung in Verbindung. Städte und Dörfer der Hamadan-Region entwickeln eigene Varianten, während sie zugleich auf gemeinsame Traditionen zurückgreifen. So entstehen Unterschiede in der Anordnung eines Feldes, in der Gestaltung der Randbordüren und in der Gewichtung von geometrischen oder pflanzlichen Motiven. Der Begriff Hamadan lässt deshalb Raum für verschiedene gestalterische Handschriften.

Farben erfüllen in solchen Entwürfen mehr als eine dekorative Funktion. Sie gliedern das zentrale Feld, betonen Ornamente und schaffen Abstände zwischen einzelnen Musterelementen. Blau kann als ruhiger oder tiefer Farbbereich erscheinen, während Rot Akzente und kontrastierende Flächen bildet. Wie diese Farben verteilt sind, hängt vom jeweiligen Entwurf ab. Bei diesem Teppich sind Blau und Rot als kennzeichnende Farbgebung genannt, ohne dass daraus ein einheitliches Standardmuster für alle Hamadan-Teppiche abgeleitet werden kann.

Die Mustertradition iranischer Teppiche ist außerdem mit kulturellen Bildwelten verbunden. Florale Ornamente, geometrische Wiederholungen und stilisierte Formen können über lange Zeit weitergegeben und in örtlichen Varianten verändert werden. Nicht jedes Motiv besitzt dabei dieselbe Bedeutung, und nicht jeder Teppich erzählt eine festgelegte Geschichte. Sicher ist jedoch, dass Muster, Farben und handwerkliche Ausführung gemeinsam die regionale Identität der Hamadan-Teppiche sichtbar machen.

Auch Kerman- und Tabriz-Teppiche gehören zu den bekannten iranischen Teppicharten, unterscheiden sich jedoch in ihren regionalen Gestaltungstraditionen. Kerman ist für feine Details und elegante Farben bekannt, während Tabriz häufig aufwendige florale Muster zeigt. Diese Vergleiche verdeutlichen, dass iranische Teppiche trotz gemeinsamer handwerklicher Grundlagen unterschiedliche regionale Sprachen entwickeln. Das vorliegende Stück bleibt dabei ein Hamadan-Perserteppich mit vielfältigem Design in Blau und Rot.

Besonderheiten

Zu den ausdrücklich beschriebenen Eigenschaften dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Hamadan im Iran, die handgeknüpfte Fertigung und das Material aus widerstandsfähiger Wolle. Hinzu kommen die vielfältigen Designs in Blau und Rot. Der Teppich ist gut erhalten. Diese Angaben beschreiben Material, Technik, Gestaltung und Zustand, ohne zusätzliche Aussagen über Alter, Signatur oder eine bestimmte Werkstatt zu treffen.

Die Kombination aus regionaler iranischer Herkunft, traditioneller Handarbeit und Wollmaterial macht die Einordnung als Hamadan-Perserteppich nachvollziehbar. Seine Farbgebung bleibt abwechslungsreich, während die genannten Blautöne und Rottöne den gestalterischen Rahmen bilden. Die gute Erhaltung ergänzt die Beschreibung des konkreten Stücks.

Für die Nutzung in Wohn- oder Schlafräumen sowie als Akzent in einem Raum sind Hamadan-Teppiche grundsätzlich geeignet. Diese Einsatzmöglichkeiten gehören zur allgemeinen Verwendung solcher Teppiche und ersetzen keine Aussage über einen bestimmten Raum. Entscheidend für dieses Exemplar bleiben die im Eintrag genannten Merkmale: handgeknüpfte Wolle, vielfältige blaue und rote Designs sowie der gut erhaltene Zustand.

FAQ

Was macht den Hamadan-Perserteppich besonders?

Charakteristisch sind die Herkunft aus Hamadan im Iran, die handgeknüpfte Fertigung und die Verwendung widerstandsfähiger Wolle. Dieses Exemplar verbindet diese Merkmale mit vielfältigen Designs in Blau und Rot. Die Hamadan-Tradition umfasst zahlreiche Städte und Dörfer, weshalb innerhalb der Herkunftsgruppe unterschiedliche Muster und Ausführungen vorkommen. Der Teppich wird außerdem als gut erhalten beschrieben.

Wie pflege ich meinen Perserteppich aus Hamadan?

Eine regelmäßige, vorsichtige Reinigung mit dem Staubsauger hilft dabei, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Bei stärkerem Reinigungsbedarf empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Bei einem handgeknüpften Wollteppich ist ein schonender Umgang sinnvoll, insbesondere beim Verschieben von Möbeln und bei der Entfernung von Flecken.

Wo kann ich Hamadan-Teppiche kaufen?

Hamadan-Teppiche werden in spezialisierten Teppichgeschäften und über Onlineanbieter angeboten. Beim Kauf sollte auf einen vertrauenswürdigen Händler geachtet werden. Eine klare Beschreibung von Herkunft, Material, Technik, Muster und Zustand erleichtert die Einordnung. Bei diesem Stück sind Hamadan im Iran, widerstandsfähige Wolle, handgeknüpfte Verarbeitung, blaue und rote Designs sowie der gut erhaltene Zustand angegeben.

Zusätzliche Informationen
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