






Perserteppich Ghom 150 x 77 cm Wolle handgeknüpft (Verkauft)
Ursprünglicher Preis war: 568$391$Aktueller Preis ist: 391$
Handgeknüpfter Ghom Perserteppich | Knotendichte: ca. 300000/Qm | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 150 x 77 cm | Muster: Ghom Medaillon Floral (Ghom Lachak & Toranj) | Zustand: Neuwertig
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000257
Beschreibung
Ghom Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Ghom Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht zu 100% aus Wolle, die Kette zu 100% aus Baumwolle. Wolle bildet damit die sichtbare Oberfläche, während Baumwolle als tragende Grundlage der Knüpfarbeit dient. Die Knotendichte ist mit ca. 300000/Qm angegeben. Die Kombination aus Handknüpfung, dichter Knotenstruktur und einer klar gegliederten Musterzeichnung gehört zu den technischen Merkmalen, durch die persische Teppiche ihre textile Wirkung erhalten.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln um die Kettfäden gelegt und anschließend in die Reihe eingearbeitet. Mit jeder weiteren Reihe entsteht ein Teil der Florfläche. Das Muster wird nicht nachträglich auf die fertige Oberfläche aufgebracht, sondern während der Herstellung direkt aus der Anordnung der Knoten gebildet. Für florale Formen, geschwungene Ranken und die Konturen eines Medaillons ist eine sorgfältige Übertragung des Entwurfs erforderlich. Die Arbeit verbindet daher Konstruktion und Gestaltung unmittelbar miteinander.
Wolle wird in der persischen Teppichherstellung traditionell für den Flor verwendet. Die Faser erzeugt eine griffige, textile Oberfläche und nimmt die farbige Zeichnung des Entwurfs auf. Baumwolle wird häufig für die Kette eingesetzt, weil sie eine gleichmäßige Grundlage für die Knüpfreihen bilden kann. Bei diesem Teppich sind die Materialien eindeutig benannt: 100% Wolle im Flor und 100% Baumwolle in der Kette. Der Zustand ist als neuwertig angegeben.
Eine hohe Knotendichte ermöglicht grundsätzlich eine engere Wiedergabe von Linien, kleinen Ornamenten und differenzierten Übergängen. Sie ersetzt jedoch keine anderen Angaben zu einem Teppich. Die Dichte beschreibt die technische Feinheit der Knüpfung, während Material, Herkunft und Muster jeweils eigene Merkmale bleiben. Bei einer Medaillonkomposition unterstützt eine dichte Struktur die klare Abgrenzung von Zentrum, floralen Elementen und umgebenden Formen.
Handgeknüpfte Teppiche entstehen in einem langsamen, wiederholten Arbeitsprozess. Die Spannung der Kette, die Folge der Knoten und die Kontrolle des Musters müssen während der Herstellung aufeinander abgestimmt werden. Dadurch wird die Zeichnung Teil des Gewebes und nicht bloß eine aufliegende Dekoration. Für dieses Einzelstück sind Handknüpfung, Knotendichte, Materialzusammensetzung und neuwertiger Zustand als konkrete Eigenschaften festgehalten.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Ghom in Persien. Ghom, auch unter dem Namen Qom bekannt, ist ein bedeutendes Zentrum der persischen Teppichknüpfkunst. Die Stadt liegt im zentralen Iran und entwickelte eine eigene Tradition für fein gezeichnete, sorgfältig komponierte Teppiche. In der regionalen Herstellung verbinden sich die Planung eines Entwurfs, die Auswahl geeigneter Materialien und die geduldige Ausführung von Hand. Die Bezeichnung Ghom bezeichnet bei diesem Teppich die Herkunft und nicht nur ein dekoratives Motiv.
Die Teppichtradition Persiens umfasst viele regionale Handschriften. Unterschiede können sich in der Anordnung des Feldes, der Behandlung von Bordüren, der Zeichnung floraler Formen, der Farbverteilung und der Knüpftechnik zeigen. Ghom wird häufig mit einer präzisen, detailreichen Ornamentik verbunden. Florale Ranken, Medaillons und geordnete Rahmungen gehören zu den Gestaltungsmitteln, die in Ghom und anderen persischen Zentren weiterentwickelt wurden. Der konkrete Entwurf bleibt dabei immer die Eigenschaft des einzelnen Teppichs.
Persische Teppiche entstehen aus dem Zusammenspiel von Mustervorlage und handwerklicher Übertragung. Ein Entwurf wird in Knotenreihen umgesetzt, sodass jede Kontur aus vielen kleinen textilen Einheiten besteht. Bei einer dichten Knüpfung können schmale Linien und kleine Formen genauer voneinander unterschieden werden. Das erklärt die technische Bedeutung der angegebenen Knotendichte, ohne aus ihr allein ein bestimmtes Alter oder eine zusätzliche Herkunft abzuleiten. Für dieses Stück ist Ghom als Ursprung ausdrücklich genannt.
Ghom wurde als Teppichzentrum besonders für Arbeiten bekannt, bei denen eine kontrollierte Zeichnung und eine ausgewogene Komposition wichtig sind. Ein zentraler Aufbau kann den Blick in der Fläche ordnen, während Eckformen, Nebenornamente und Bordüren eine Beziehung zwischen Mitte und Rand herstellen. Die Gestaltung folgt dabei nicht nur einer praktischen Begrenzung, sondern einer bewusst entwickelten Bildordnung. Das Rechteck des Teppichs wird durch Muster, Rhythmus und Symmetrie als zusammenhängende Fläche lesbar.
Die persische Knüpfkunst ist zugleich eine technische und kulturelle Tradition. Wissen über Materialien, Knoten, Proportionen und Muster wird innerhalb von Werkstätten und Regionen weitergegeben. Die Herstellung erfordert Erfahrung, weil kleine Veränderungen in der Knotenfolge die Kontur und den Charakter eines Ornaments beeinflussen können. In dieser Tradition ist der Teppich nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern auch ein Träger regionaler Gestaltung. Seine Herkunft aus Ghom ordnet ihn in diese Geschichte persischer Handarbeit ein.
Historische persische Muster werden häufig über Generationen hinweg verändert und neu interpretiert. Ein Medaillon kann in seiner Form variieren, florale Elemente können dichter oder offener angelegt werden, und Bordüren können unterschiedliche Rhythmen erhalten. Trotzdem bleiben grundlegende Prinzipien wie ein ausgewogenes Zentrum, eine erkennbare Rahmung und die Verbindung wiederkehrender Ornamente erhalten. Ghom steht deshalb für eine lebendige regionale Tradition, nicht für eine einzige unveränderliche Vorlage.
Die Herstellung durch Handknüpfung macht die Beziehung zwischen Herkunft und Technik besonders deutlich. Regionale Gestaltung wird durch einen konkreten Arbeitsprozess in textile Form übertragen. Die Kette bildet das Gerüst, die Knoten formen den Flor und die Anordnung der farbigen Knoten ergibt die Zeichnung. Bei diesem Teppich treffen die genannte Herkunft aus Ghom, die persische Einordnung, die Wollqualität des Flors, die Baumwollkette und die florale Medaillonkomposition zusammen.
Ein Ghom-Perserteppich steht damit für die Verbindung von regionalem Entwurfswissen und sorgfältiger manueller Ausführung. Die Bezeichnung macht keine Aussage über ein nicht genanntes Herstellungsjahr und ersetzt keine konkrete Zustandsbeschreibung. Sie benennt den Ursprung in Ghom und verweist auf eine traditionsreiche Form persischer Teppichherstellung. Der im Ausgangstext beschriebene Teppich wird als Teil dieses handwerklichen Erbes eingeordnet.
Design und Muster
Das Muster ist als Ghom Medaillon Floral bezeichnet. Zusätzlich wird die Bezeichnung Ghom Lachak & Toranj genannt. Toranj bezeichnet in der persischen Musterterminologie ein Medaillon. Lachak steht für eine Zwickel- oder Eckform, die sich auf die zentrale Komposition beziehen kann. Die beiden Begriffe beschreiben somit eine Musteridee, bei der ein zentrales Medaillon und zugehörige Eckelemente in eine gemeinsame Ordnung gebracht werden.
Ein Medaillon setzt einen visuellen Schwerpunkt im Teppichfeld. Es kann rund, länglich oder geschweift gestaltet sein und von Blüten, Blättern oder Ranken begleitet werden. Bei einem floral ausgeführten Medaillon entsteht ein Wechsel zwischen der konzentrierten Mitte und den bewegteren Linien des Umfelds. Die florale Bezeichnung verweist auf stilisierte botanische Formen. Sie beschreibt eine dekorative Bildsprache und nicht die naturalistische Abbildung eines bestimmten Gartens oder einer bestimmten Pflanze.
Die Lachak-Toranj-Komposition gehört zu den bekannten Ordnungsprinzipien persischer Teppichmuster. Eckornamente können die Form des zentralen Medaillons aufnehmen, verkleinert wiederholen oder durch verwandte Konturen beantworten. Dadurch werden die Ecken aktiv in die Gesamtzeichnung einbezogen. Symmetrie schafft Orientierung, während kleine Unterschiede bei Blättern, Blüten und Ranken für eine differenzierte Oberfläche sorgen. Zentrum, Feld und Rand bilden so eine aufeinander abgestimmte Komposition.
Florale Ornamente haben in der persischen Teppichkunst eine lange Geschichte. Blüten, Blätter, Ranken und Arabesken können als einzelne Motive auftreten oder zu fortlaufenden Verbindungen zusammenwachsen. Ihre Formen werden so stilisiert, dass sie sich an die Geometrie der Teppichfläche anpassen. Eine Ranke kann eine freie Fläche füllen, eine Kontur begleiten oder eine Verbindung zwischen größeren Ornamenten herstellen. Diese Beweglichkeit macht florale Muster zu einem wichtigen Bestandteil persischer Entwurfstraditionen.
Bei einer fein geknüpften Zeichnung ist die Kontur von besonderer Bedeutung. Eine geschwungene Linie entsteht aus vielen einzelnen Knoten, die gemeinsam einen klaren Verlauf bilden. Kleine Blüten oder Blattformen werden ebenfalls Schritt für Schritt aufgebaut. Die angegebene Knotendichte von ca. 300000/Qm ist in diesem Zusammenhang eine technische Angabe des Teppichs. Sie beschreibt die Dichte der Knüpfung, während Ghom Medaillon Floral und Ghom Lachak & Toranj die benannte Gestaltung erläutern.
Die Farbpalette wird als Ausdruck der reichen Tradition persischer Teppichherstellung beschrieben. Konkrete Farbnamen sind nicht angegeben und werden daher nicht ergänzt. Allgemein kann die Farbordnung bei einem Medaillonmuster dazu dienen, das Zentrum vom Feld abzuheben, florale Linien lesbar zu machen und die Bordüre als Rahmung zu definieren. Farbe und Zeichnung wirken gemeinsam an der visuellen Gliederung der Fläche. Die kulturelle Bedeutung liegt dabei in der Verbindung von überlieferter Farbgestaltung und regionalem Entwurf.
Das Muster dieses Teppichs lässt sich durch vier miteinander verbundene Begriffe erfassen: Ghom als regionale Bezeichnung, das Medaillon als zentrales Ordnungsprinzip, Floral als Beschreibung der Ornamentik und Lachak & Toranj als nähere Musterangabe. Diese Elemente stehen nicht unabhängig nebeneinander. Das Zentrum, die Eckformen und die floralen Verbindungen bilden eine gemeinsame textile Zeichnung. Die Handknüpfung übersetzt diese Ordnung in eine Oberfläche aus einzelnen Knoten.
Persische Muster sind häufig so angelegt, dass sie sowohl als Gesamtkomposition als auch in ihren Details gelesen werden können. Aus größerem Abstand ist die Gliederung durch Zentrum und Rahmung erkennbar; bei näherer Betrachtung treten die Formen von Blüten, Blättern und Ranken hervor. Diese doppelte Lesbarkeit gehört zu den technischen und gestalterischen Aufgaben einer sorgfältig ausgeführten Knüpfarbeit. Bei einem Ghom-Medaillonmuster werden solche Aufgaben mit regional geprägter Ornamentik verbunden.
Besonderheiten
Zu den konkret genannten Besonderheiten gehören die handgeknüpfte Herstellung, die Knotendichte von ca. 300000/Qm, der Flor aus 100% Wolle und die Kette aus 100% Baumwolle. Der Teppich stammt aus Ghom in Persien. Sein Muster ist als Ghom Medaillon Floral mit der Zusatzbezeichnung Ghom Lachak & Toranj angegeben. Der Zustand wird als neuwertig beschrieben. Diese Angaben erfassen seine technische, materielle, regionale und gestalterische Einordnung.
Die Verbindung aus dichter Knüpfung und floralem Medaillon zeigt, wie eng Herstellung und Muster zusammenhängen. Die Knoten bilden die Oberfläche und zugleich die Linien der Zeichnung. Wolle und Baumwolle übernehmen dabei unterschiedliche Funktionen innerhalb des Teppichaufbaus. Die neuwertige Zustandsangabe beschreibt die Erhaltung des Stücks. Ein Herstellungsjahr oder ein bestimmtes Alter wird nicht genannt und ist daher kein Bestandteil dieser Beschreibung.
Ein Ghom Perserteppich wird als Ausdruck persischer Handwerkskunst betrachtet, weil seine Gestaltung durch manuelle Arbeit in textile Form übertragen wird. Das Medaillon, die floralen Ornamente und die Lachak-Toranj-Anordnung ergeben bei diesem Teppich eine zusammenhängende Komposition. Der Ausgangstext bezeichnet den Ghom Perserteppich außerdem als ein Erbe der Handwerkskunst, das Generationen überdauert. Damit wird die Bedeutung der überlieferten Herstellungstradition beschrieben.
Die Einzelanfertigung eines handgeknüpften Teppichs ergibt sich aus dem konkreten Zusammenspiel von Entwurf, Material und Knotenfolge. Die besonderen Merkmale dieses Stücks lassen sich vollständig benennen, ohne weitere Provenienz- oder Altersangaben hinzuzufügen. Ghom, Persien, Handknüpfung, Wolle, Baumwolle, die angegebene Knotendichte, das Medaillonmuster und der neuwertige Zustand bilden zusammen die dokumentierte Beschreibung.
FAQ
Was zeichnet einen Ghom Perserteppich aus?
Ein Ghom Perserteppich verbindet die Tradition der Region Ghom mit sorgfältiger Handarbeit und einer fein gegliederten Ornamentik. Für Ghom werden ausgewogene Kompositionen, Medaillons und florale Formen als wichtige Gestaltungsmittel beschrieben. Bei diesem Teppich sind die Handknüpfung, der Flor aus 100% Wolle, die Kette aus 100% Baumwolle und eine Knotendichte von ca. 300000/Qm angegeben. Sein konkretes Muster ist Ghom Medaillon Floral, ergänzt durch die Bezeichnung Ghom Lachak & Toranj.
Welche Bedeutung hat die Farbpalette bei Ghom Perserteppichen?
Die Farbpalette eines Ghom Perserteppichs steht im Zusammenhang mit der reichen Tradition persischer Teppichherstellung. Farben können die Mitte eines Medaillons hervorheben, florale Linien voneinander abgrenzen und die Beziehung zwischen Feld und Bordüre unterstützen. Für dieses Stück werden keine einzelnen Farbtöne genannt. Beschrieben wird jedoch, dass die Farbpalette die persische Tradition widerspiegelt und zur ästhetischen, kulturellen und eleganten Wirkung eines Ghom-Perserteppichs beiträgt.
Warum wird ein Ghom Perserteppich als Erbe der Handwerkskunst betrachtet?
Ein Ghom Perserteppich gilt als Erbe der Handwerkskunst, weil er eine überlieferte Verbindung von Entwurf, Material und manueller Knüpfarbeit verkörpert. Jeder Knoten wird in die textile Struktur eingearbeitet und trägt zur fertigen Zeichnung bei. Die jahrhundertealte Tradition und Erfahrung der persischen Teppichherstellung zeigen sich in der sorgfältigen Ausführung und in der geordneten Ornamentik. Dieser Teppich wird als einzigartiges Meisterwerk beschrieben, das die Hingabe seiner Schöpfer widerspiegelt und Generationen überdauert.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








