





Perserteppich Gabbeh Shuli 173 x 102 cm Wolle handgeknüpft
1044$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glänzende Schurwolle | Größe: 173 x 102 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh-Shuli-Teppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus glänzender Schurwolle. Die Wolle prägt den Charakter des Teppichs durch ihre natürliche, lebendige Oberfläche und ihre angenehme Haptik. Bei Gabbeh-Teppichen steht die Wolle traditionell im Mittelpunkt der Herstellung. Sie wird nicht nur wegen ihrer Widerstandsfähigkeit verwendet, sondern auch, weil sie Farben gut aufnimmt und dem geknüpften Stück eine eigenständige Struktur verleiht.
Die Knüpfung dieses Teppichs liegt bei 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt die Dichte der handgeknüpften Arbeit und macht sichtbar, dass die Gestaltung aus zahlreichen einzelnen Knoten aufgebaut ist. Handgeknüpfte Teppiche entstehen Schritt für Schritt an einem Knüpfstuhl. Jeder Knoten wird einzeln gesetzt, bevor die Florfäden ausgerichtet und der Teppich weiterbearbeitet werden. Dadurch ist jedes Exemplar ein Unikat. Die glänzende Schurwolle und die handwerkliche Verarbeitung verbinden bei diesem Gabbeh-Shuli eine robuste textile Grundlage mit einer ausdrucksvollen Oberfläche.
Die Herstellung handgeknüpfter Gabbeh-Teppiche ist eng mit einer direkten, materialbewussten Arbeitsweise verbunden. Die Wolle bleibt als wesentliches Gestaltungselement sichtbar, statt nur als unauffälliger Träger eines komplizierten Dekors zu dienen. Die daraus entstehende Wirkung passt zu den fantasievollen und unkonventionellen Designs, für die der Gabbeh-Shuli steht. Seine Verarbeitung ist daher nicht von einer industriellen Gleichförmigkeit geprägt, sondern von der individuellen Arbeit an einem einzelnen Teppich.
Herkunft und Tradition
Der Gabbeh-Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Persiens, unweit der historischen Stadt Shiraz. Fars gehört zu den wichtigen Landschaften der persischen Teppichkultur. Die Region ist mit unterschiedlichen Formen nomadischer und regionaler Web- und Knüpftraditionen verbunden. Teppiche aus diesem Umfeld bewahren nicht nur praktische textile Kenntnisse, sondern auch Vorstellungen von Farbe, Alltag und erzählerischer Gestaltung.
Gabbeh-Teppiche werden mit den nomadischen Stämmen der Region Fars in Verbindung gebracht. In dieser Tradition war das Teppichhandwerk Teil des täglichen Lebens und nicht von der übrigen Kultur getrennt. Wolle, Färbung, Musterwahl und Knüpfarbeit gehörten zu einem gemeinsamen handwerklichen Wissen. Ein Teppich konnte für den Gebrauch im Haushalt entstehen und zugleich eigene Zeichen, Erinnerungen oder Beobachtungen der Knüpferinnen und Knüpfer aufnehmen. Diese Verbindung von Funktion und persönlichem Ausdruck ist ein wichtiger Hintergrund für die besondere Wirkung von Gabbeh-Teppichen.
Die Bezeichnung Gabbeh steht in der Teppichwelt für eine persische Knüpftradition, die häufig mit einer klaren, unmittelbaren Formensprache verbunden wird. Beim Gabbeh-Shuli tritt dabei die fantasievolle Gestaltung besonders hervor. Die Stücke wirken weniger förmlich als viele klassisch aufgebaute Perserteppiche und können dadurch einen eigenständigen Bezug zu moderneren Wohnstilen herstellen. Das bedeutet nicht, dass die Tradition aufgegeben wird. Vielmehr bleibt die handgeknüpfte Herstellung in einem kulturellen Umfeld erhalten, in dem Wolle und ausdrucksstarke Muster seit langer Zeit eine zentrale Rolle spielen.
Fars ist außerdem für weitere Teppicharten bekannt. Gabbeh-Fars-Teppiche zeigen ebenfalls farbenfrohe und fantasievolle Entwürfe, sind jedoch oft strukturierter und stärker an traditionellen Mustern orientiert. Shiraz-Teppiche, die aus der gleichnamigen Stadt stammen, werden für detailreiche Motive und eine hohe Knotendichte geschätzt. Ihre Muster können florale Formen ebenso wie geometrische Elemente umfassen. Diese benachbarten Traditionen machen deutlich, wie vielfältig die Teppichkultur von Fars ist. Der Gabbeh-Shuli gehört in diesen größeren regionalen Zusammenhang, bleibt durch seine eigene Musterwelt jedoch klar erkennbar.
Persische Teppiche aus Fars werden heute sowohl wegen ihrer handwerklichen Herkunft als auch wegen ihrer gestalterischen Vielseitigkeit betrachtet. Die Verbindung aus nomadischer Tradition, Schurwolle und individueller Musterwahl erklärt, weshalb ein Gabbeh-Shuli nicht wie ein vollkommen standardisiertes Serienprodukt wirkt. Jedes handgeknüpfte Stück trägt die Spuren seiner Herstellung in der Anordnung der Knoten, in der Oberfläche und in der Auswahl der Farben. Bei diesem Teppich kommt die Herkunft aus der Region Fars mit einem zeitgenössisch wirkenden, fantasievollen Entwurf zusammen.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh-Shuli wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Es folgt damit keiner streng formalen, ausschließlich symmetrischen Dekorordnung. Gabbeh-Shuli-Entwürfe können von der Natur, von alltäglichen Szenen oder von der Kultur der Knüpfer inspiriert sein. Die Gestaltung entsteht aus einer Bildsprache, in der Beobachtungen und Vorstellungen in vereinfachte oder ungewöhnliche Formen überführt werden. Dadurch kann das Muster einen persönlichen und erzählerischen Eindruck vermitteln, ohne an ein einziges festes Motiv gebunden zu sein.
Die Farbwelt dieses Teppichs umfasst Rot, Beige, Grau und Braun. Diese Farben verbinden warme und zurückhaltende Nuancen. Rot setzt einen deutlichen Akzent, während Beige, Grau und Braun die Palette erdverbunden und ausgewogen wirken lassen. In Gabbeh-Teppichen werden natürliche Farben traditionell häufig eingesetzt. Ihre Wirkung liegt weniger in einer künstlich gleichmäßigen Oberfläche als in der Verbindung von Farbe, Wolle und handwerklicher Struktur. Die genannten Farbtöne können deshalb sowohl als eigenständige Gestaltungselemente als auch als ruhiger Rahmen für fantasievolle Motive gelesen werden.
Im Unterschied zu einem streng gegliederten Medaillonmuster lässt der Gabbeh-Stil mehr Raum für freie Einfälle und unkonventionelle Bildideen. Das Muster kann dadurch näher an einer persönlichen Skizze oder an einer vereinfachten Erinnerung liegen als an einem vollständig ausformulierten höfischen Dekor. Diese weniger formelle Wirkung gehört zum Charakter des Gabbeh-Shuli. Zugleich bleibt die Gestaltung in der persischen Teppichtradition verankert, weil sie durch Handarbeit, Farbwahl und die Weitergabe regionaler Musterkenntnisse entsteht.
Der Gabbeh-Shuli lässt sich auch im Verhältnis zu anderen Fars-Teppichen einordnen. Gabbeh-Fars-Teppiche sind häufig strukturierter und stärker an traditionellen Mustern orientiert. Shiraz-Teppiche zeigen dagegen oft detailreiche florale oder geometrische Motive. Der hier beschriebene Gabbeh-Shuli wird durch seine ausgefallenen, fantasievollen Designs charakterisiert. Seine Muster müssen daher nicht mit den fein gegliederten Bildordnungen anderer regionaler Teppiche verglichen werden, um ihre Eigenart zu erklären. Sie folgen einer direkteren, freieren und weniger formellen Gestaltungsidee.
Das Zusammenspiel von Rot, Beige, Grau und Braun verleiht dem Entwurf eine warme und einladende Wirkung. Die Farbpalette kann sich in unterschiedliche Einrichtungsstile einfügen, weil sie kräftige Akzente mit neutralen Erdtönen verbindet. Der Teppich ist damit sowohl als Ausdruck persischer Handarbeit als auch als eigenständiges Gestaltungselement lesbar. Sein Design verbindet die Tradition der Region Fars mit einer zeitgenössisch wirkenden Offenheit, ohne die Herkunft oder die handwerkliche Grundlage zu verdecken.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung von glänzender Schurwolle, handgeknüpfter Ausführung und fantasievollem Gabbeh-Shuli-Design. Die Schurwolle wird als hochwertig und strapazierfähig beschrieben. Der Flor besitzt eine angenehme Haptik und sorgt für Gehkomfort. Die Wollstruktur bietet außerdem eine isolierende Wirkung und kann dadurch das Raumklima positiv beeinflussen. Diese Eigenschaften gehören zur praktischen Seite des Teppichs und ergänzen seine farbliche und gestalterische Eigenständigkeit.
Der Teppich ist neu. Seine robuste Wolle wird als schmutzabweisend beschrieben und soll dazu beitragen, dass Farbintensität und Qualität auch über Jahre erhalten bleiben. Zur Pflege reichen regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Ausklopfen aus. Bei stärkeren Verschmutzungen kann eine professionelle Reinigung empfohlen werden. Damit verbindet der Gabbeh-Shuli seine dekorative Wirkung mit einer unkomplizierten Nutzung im Haushalt.
Wie pflegt man einen Gabbeh-Shuli-Teppich?
Die Pflege ist unkompliziert. Regelmäßiges Staubsaugen entfernt den alltäglichen Schmutz aus dem Wollflor. Gelegentliches Ausklopfen unterstützt die Reinigung zusätzlich. Da Schurwolle als robust und schmutzabweisend beschrieben wird, kann der Teppich bei sorgfältiger Behandlung seine Farbintensität und Qualität lange bewahren. Bei starken Verschmutzungen ist eine professionelle Reinigung die passende Maßnahme. Aggressive Eigenbehandlungen sollten vermieden werden, damit Wolle, Flor und Farben nicht unnötig belastet werden.
Woher stammen die Materialien für den Gabbeh-Shuli?
Die Materialien, insbesondere die Wolle, stammen aus der Region Fars in Persien. Die dort verwendete Wolle ist für ihre Qualität und Strapazierfähigkeit bekannt. Bei diesem Teppich besteht der Flor aus glänzender Schurwolle. Damit steht ein Material im Mittelpunkt, das für die regionale Teppichtradition und für die praktische Nutzung gleichermaßen wichtig ist. Die Wolle nimmt außerdem die Farbgestaltung aus Rot, Beige, Grau und Braun auf und trägt so zum charakteristischen Erscheinungsbild des Gabbeh-Shuli bei.
Wodurch unterscheidet sich der Gabbeh-Shuli von anderen Teppicharten?
Der Gabbeh-Shuli zeichnet sich durch ausgefallene und fantasievolle Muster sowie durch die Verwendung natürlicher Farben aus. Im Vergleich zu einem traditionellen, formal aufgebauten Perserteppich wirkt seine Gestaltung weniger streng und weniger förmlich. Dadurch eignet er sich besonders für moderne Wohnstile, ohne seine Herkunft aus der persischen Knüpftradition zu verlieren. Andere Teppiche aus Fars können stärker strukturierten oder traditionellen Mustern folgen. Der Gabbeh-Shuli setzt dagegen auf einen freieren Ausdruck, eine warme Farbpalette und den individuellen Charakter handgeknüpfter Arbeit.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













