





Perserteppich Gabbeh 142 x 102 cm Schurwolle handgeknüpft
763$
Handgeknüpfter Gabbeh Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 142 x 102 cm | Muster: Freie, fantasievolle Designs | Zustand: Ausgezeichnetes Kunstwerk
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Beschreibung
Gabbeh Shuli Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh Shuli ist aus hochwertiger Schurwolle gefertigt. Schurwolle bezeichnet die erstmals verwendete Wolle eines lebenden Schafs und wird seit Jahrhunderten für textile Arbeiten eingesetzt. Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Garn Knoten für Knoten in die vorbereitete Konstruktion eingearbeitet. Dadurch entsteht ein textiles Einzelstück, dessen Oberfläche aus vielen einzelnen handwerklichen Arbeitsschritten hervorgeht.
Die Schurwolle verleiht dem Teppich eine angenehme Haptik. Zugleich wird sie im Ursprungstext als besonders langlebig und pflegeleicht beschrieben. Ihre robuste Beschaffenheit macht sie für einen Einsatz in stark frequentierten Wohnbereichen geeignet. Der Flor bildet dabei die sichtbare und fühlbare Oberfläche des Teppichs, während die Knotung für den Aufbau des Teppichgewebes maßgeblich ist.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt die Anzahl der gesetzten Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und macht die handwerkliche Konstruktion nachvollziehbar. Die genannte Dichte steht im Zusammenhang mit der Qualität und der Arbeit, die in die Herstellung eines einzelnen Gabbeh Shuli einfließt. Jeder Knoten wird von Hand gesetzt; so entsteht kein industriell gleichförmiges Flächenprodukt, sondern ein individuell ausgeführter Teppich.
Bei Gabbeh-Teppichen verbinden sich natürliche Wolle und traditionelle Knotentechnik. Der Herstellungsprozess verlangt ein gleichmäßiges Arbeiten, damit Flor, Muster und Farbflächen zu einer zusammenhängenden Oberfläche werden. Beim Shuli-Typ tritt neben der handwerklichen Ausführung besonders der freie gestalterische Anteil hervor. Material und Verarbeitung bilden damit die Grundlage für die charakteristische Verbindung aus strapazierfähiger Wolle und fantasievoller Gestaltung.
Herkunft und Tradition
Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Persiens, nahe der Stadt Shiraz. Fars gehört zu den Regionen, die eng mit der persischen Teppichkunst verbunden sind. Die Landschaft und die überlieferte Lebensweise der dortigen Knüpfer haben eine eigenständige Teppichtradition hervorgebracht. In dieser Tradition werden Teppiche nicht nur als Gebrauchsgegenstände verstanden, sondern auch als textile Ausdrucksformen, in denen handwerkliches Wissen und persönliche Gestaltung zusammentreffen.
Die Herstellung in Fars steht für eine Arbeitsweise, bei der das Knüpfen über längere Zeit von Hand erfolgt. Das Wissen über Wolle, Farben, Knotentechnik und die Anordnung von Formen wird innerhalb der Teppichkultur weitergegeben. Ein handgeknüpfter Teppich entsteht daher durch eine Abfolge konkreter manueller Tätigkeiten: Die Knüpfer wählen das Garn, setzen die Knoten, bauen die Fläche Schritt für Schritt auf und entwickeln daraus ein geschlossenes Musterbild. Diese Verbindung aus Technik und Gestaltung ist ein wesentlicher Bestandteil der regionalen Tradition.
Gabbeh-Teppiche aus Fars sind für ihre natürliche Wirkung und ihre eigenständige Bildsprache bekannt. Innerhalb dieser Gruppe nimmt Gabbeh Shuli eine besondere gestalterische Richtung ein. Während schlichtere Gabbeh-Teppiche stärker von reduzierten Flächen geprägt sein können, zeigen Shuli-Varianten ausdrucksstärkere Muster. Der Name bezeichnet hier die im Ursprungstext beschriebene Ausprägung mit freien, fantasievollen Designs und nicht eine zusätzliche Herkunftsangabe.
Die Nähe zu Shiraz ordnet den Teppich in den kulturellen Zusammenhang Süd-Persiens ein. Shiraz ist ein wichtiger Bezugspunkt für die Region Fars und steht in der persischen Kultur für eine lange Geschichte von Kunsthandwerk und Gestaltung. Die regionale Identität eines Fars-Teppichs entsteht jedoch nicht allein durch einen Ortsnamen. Sie zeigt sich auch in der Art, wie natürliche Materialien verwendet, Muster von Hand umgesetzt und Farben zu einer eigenständigen Komposition verbunden werden.
In Fars bestehen neben Gabbeh Shuli weitere Teppicharten mit einer vergleichbaren Verbindung aus traditioneller Handwerkskunst und regionaler Identität. Gabbeh Fars werden ebenfalls mit kreativen Designs und kräftigen Farben in Verbindung gebracht. Ihre Gestaltung ist häufig einfacher, wobei natürliche Materialien und traditionelle Knotentechniken im Mittelpunkt stehen. Dadurch wird sichtbar, dass innerhalb derselben Region unterschiedliche Ausdrucksformen nebeneinander bestehen können.
Auch Kerman ist als bedeutender Ort der persischen Teppichherstellung bekannt. Kerman-Teppiche werden häufig mit floralen Motiven und komplexen Mustern verbunden und folgen damit einer anderen ästhetischen Richtung als Gabbeh Shuli. Der Vergleich zeigt, wie vielfältig die persische Teppichkunst ist: Unterschiedliche Regionen und Werkstätten entwickeln eigene Musterwelten, bleiben aber durch die sorgfältige Handarbeit und die Bedeutung der Knüpftradition miteinander verbunden.
Der vorliegende Teppich gehört durch seine Bezeichnung und seinen Ursprung in Fars zur Tradition des Gabbeh Shuli. Seine regionale Einordnung beruht auf Fars im Süden Persiens nahe Shiraz. Die Herkunft erklärt den kulturellen Rahmen, in dem die freie Gestaltung, die Verwendung von Schurwolle und die handwerkliche Knotentechnik zusammenkommen. Sie macht aus dem Teppich ein Beispiel persischer Textilkunst mit klar benanntem regionalem Bezug.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh Shuli wird als frei und fantasievoll beschrieben. Die Gestaltung folgt damit keiner streng wiederholten, rein ornamentalen Ordnung, sondern lässt Raum für einen individuellen Ausdruck. Bei Shuli-Teppichen spiegeln die Designs die Fantasie der Knüpfer wider. Das Muster entsteht aus der Verbindung von handwerklicher Ausführung und einer Bildidee, die während des Entwurfs und Knüpfens in textile Form übertragen wird.
Zu den für diese Gabbeh-Shuli-Richtung genannten Gestaltungsmitteln gehören ausdrucksstarke geometrische Formen und stilisierte Darstellungen aus der Natur. Geometrische Elemente können als abgegrenzte Flächen, Linien, Winkel oder vereinfachte Figuren auftreten. Stilisierte Naturmotive geben Pflanzen, Tieren oder Landschaftseindrücken keine naturalistische Abbildung, sondern eine reduzierte, durch die Hand des Knüpfers geprägte Form. Die Muster bleiben dadurch dekorativ und zugleich offen für eine persönliche Interpretation.
Die Farbpalette umfasst Rot, Beige, Grau und Braun. Rot setzt einen warmen, präsenten Akzent. Beige kann als ruhiger, heller Ausgleich wirken, während Grau eine zurückhaltende Nuance in die Komposition einbringt. Braun verbindet die warme und die neutrale Seite der Palette. Im Zusammenspiel werden diese Farben als harmonisch und einladend beschrieben. Ihre Wirkung entsteht nicht durch eine einzelne Farbe, sondern durch die Beziehung der Farbtöne innerhalb des gesamten Musterbildes.
Freie Gabbeh-Muster unterscheiden sich von streng vorgezeichneten Rapportmustern. Ein Rapport wiederholt ein festgelegtes Ornament in regelmäßigen Abständen. Die Shuli-Gestaltung kann dagegen stärker von einzelnen Formen, wechselnden Abständen und einer bewussten Vereinfachung geprägt sein. Diese Offenheit ist kein Mangel an Ordnung, sondern eine andere Form der Ordnung: Die Flächen, Figuren und Farbbereiche werden so aufeinander bezogen, dass ein zusammenhängendes Bild entsteht.
Der Ausdruck des Teppichs entsteht somit aus drei miteinander verbundenen Ebenen. Die erste Ebene ist die handwerkliche Knotung, durch die das Muster dauerhaft in die Oberfläche eingebracht wird. Die zweite Ebene ist die Formensprache mit geometrischen und stilisierten Naturmotiven. Die dritte Ebene ist die Farbwahl aus Rot, Beige, Grau und Braun. Zusammen bilden sie die Grundlage für die im Ursprungstext genannten ausgefallenen, freien und fantasievollen Designs.
Gabbeh Shuli steht dabei zwischen Gebrauchsgegenstand und textilem Kunstwerk. Die Muster sind dekorativ und können einen Wohnraum als Blickfang prägen. Gleichzeitig bleibt die Gestaltung an die Funktion eines Teppichs gebunden: Sie liegt als geordnete, handgeknüpfte Oberfläche im Raum und begleitet die vorhandene Einrichtung. Die freie Formensprache erlaubt eine eigenständige Wirkung, ohne dass ein bestimmtes Einrichtungsprogramm behauptet werden muss.
Die Gestaltung verweist außerdem auf die Rolle des Knüpfers als ausführende und schöpferische Person. Die Fantasie wird nicht nur in einer theoretischen Beschreibung erwähnt, sondern als Quelle der Designs benannt. Dadurch erhält jedes Shuli-Muster eine persönliche Dimension. Geometrische Formen und stilisierte Naturdarstellungen werden nicht als fotorealistische Motive behandelt, sondern als vereinfachte Zeichen, die innerhalb der farbigen Fläche ihre eigene Bedeutung und Wirkung entwickeln.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus Gabbeh-Shuli-Bezeichnung, Herkunft aus Fars und freier Musterauffassung. Der Teppich wird als ausgezeichnetes Kunstwerk beschrieben. Diese Einordnung hebt seinen künstlerischen Charakter innerhalb der handgeknüpften Teppiche hervor. Zugleich bleibt seine Funktion als Teppich erhalten: Die robuste Schurwolle und die traditionelle Knotung verbinden die gestalterische Seite mit praktischer Verwendbarkeit.
Die angegebenen Farben Rot, Beige, Grau und Braun bilden eine klar benannte Palette. Hinzu kommen die ausdrucksstarken, fantasievollen Designs, die sich von schlichteren Gabbeh-Gestaltungen unterscheiden. Die handwerkliche Ausführung zeigt sich in der hohen genannten Knotendichte und in der Verarbeitung von Schurwolle. Zusammen ergeben diese Merkmale ein Einzelstück mit regionalem Bezug und eigenständiger Bildsprache.
Die Wolle wird als angenehm, langlebig und pflegeleicht beschrieben. Deshalb kann der Teppich auch in Bereichen eingesetzt werden, die stärker genutzt werden. Seine Bedeutung liegt jedoch nicht allein in der Belastbarkeit. Ebenso prägend sind die freie Gestaltung, die warmen und neutralen Farbtöne sowie die Verbindung zur Teppichtradition von Fars. So treffen Material, Technik, Herkunft und Muster in einem handgeknüpften Gabbeh Shuli zusammen.
FAQ
Was macht den Gabbeh Shuli besonders?
Besonders sind die freien, fantasievollen Designs, die die Vorstellungskraft der Knüpfer widerspiegeln. Ausdrucksstarke geometrische Formen und stilisierte Darstellungen aus der Natur unterscheiden den Shuli-Typ von schlichteren Gabbeh-Teppichen. Dazu kommen die Farben Rot, Beige, Grau und Braun, die harmonisch miteinander verbunden werden. Der Teppich ist aus hochwertiger Schurwolle gefertigt, handgeknüpft und mit einer Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter ausgeführt. Im Ursprungstext wird er als ausgezeichnetes Kunstwerk beschrieben.
Wo werden Gabbeh Shuli Teppiche hergestellt?
Gabbeh Shuli Teppiche werden in der Region Fars im Süden Persiens, nahe der Stadt Shiraz, hergestellt. Fars ist für seine traditionelle Teppichknüpfkunst und die Verwendung natürlicher Materialien bekannt. Die regionale Tradition verbindet handwerkliches Wissen über Wolle und Knotentechnik mit einer eigenständigen Gestaltung. Innerhalb dieser Tradition zeigen Shuli-Teppiche besonders freie und fantasievolle Muster. Die Herkunft aus Fars beschreibt den regionalen Ursprung dieses Teppichtyps.
Welche Farben sind typisch für Gabbeh Shuli Teppiche?
Typische Farben sind Rot, Beige, Grau und Braun. Rot und Braun bringen warme Töne in die Gestaltung, während Beige und Grau ruhigere Nuancen ergänzen. Im Zusammenspiel werden diese Farben als harmonisch und einladend beschrieben. Bei Gabbeh Shuli treten sie gemeinsam mit freien, fantasievollen Mustern, geometrischen Formen und stilisierten Naturdarstellungen auf. Die Farbpalette unterstützt damit die ausdrucksstarke, aber zugleich ausgewogene Bildsprache dieser Teppiche.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













