Perserteppich Fars 97 x 63 cm Schurwolle handgeknüpft

549$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glänzende Schurwolle | Größe: 97 x 63 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs in Rot, Beige, Grau und Braun | Zustand: Neu

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Inventarnummer: 2FED7386

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh Shuli ist handgeknüpft und besteht im Flor aus glänzender Schurwolle. Die Wolle wird sorgfältig ausgewählt und von Hand gesponnen. Dadurch entsteht eine weiche und angenehme Haptik, während die natürliche Oberfläche der Wolle einen sichtbaren Glanz besitzt. Die Verwendung von Schurwolle gehört zu den prägenden Merkmalen dieses Teppichs und bestimmt sowohl seinen Griff als auch sein Erscheinungsbild.

Die Knotendichte liegt bei 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Im Zusammenhang mit der handgeknüpften Verarbeitung trägt diese Dichte zur robusten und langlebigen Beschaffenheit des Teppichs bei. Der Teppich ist neu. Die Angaben zu Material, Verarbeitung und Zustand beziehen sich auf dieses einzelne Stück; jeder handgeknüpfte Gabbeh Shuli entsteht als eigenes textiles Werk.

Bei der Herstellung wird die Wolle zunächst für den späteren Flor vorbereitet und anschließend Knoten für Knoten verarbeitet. Das Handspinnen lässt die Wolle nicht wie ein vollkommen gleichförmiges Industrieprodukt erscheinen, sondern bewahrt ihren textilen Charakter. Der Flor bleibt dabei der sichtbare und fühlbare Teil des Teppichs. Seine glänzende Schurwolle verbindet eine angenehme Oberfläche mit der im Ausgangstext beschriebenen Strapazierfähigkeit.

Die handwerkliche Herstellung erklärt auch, weshalb bei einem Gabbeh Shuli die Wirkung von Material, Knoten und Muster eng zusammengehört. Die Farbflächen und fantasievollen Formen werden nicht auf eine fertige Oberfläche gedruckt, sondern innerhalb der Knüpfarbeit aufgebaut. Für dieses Stück sind Rot, Beige, Grau und Braun als Farben angegeben. Die neue Beschaffenheit und die robuste Ausführung machen den Teppich für die Nutzung in stärker frequentierten Wohnbereichen geeignet.

Herkunft und Tradition

Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars in Süd-Persien, unweit der historischen Stadt Shiraz. Fars ist eine bedeutende Landschaft der persischen Teppichtradition. Die Region verbindet unterschiedliche Lebensräume und besitzt eine lange Geschichte nomadischer und sesshafter Gemeinschaften. In diesem kulturellen Umfeld entwickelte sich eine Teppichform, bei der die unmittelbare Gestaltungsidee und die handwerkliche Ausführung eine besonders sichtbare Rolle spielen.

Gabbeh-Teppiche werden traditionell mit den nomadischen Stämmen der Region Fars verbunden. Das Knüpfen begleitet dort eine textile Kultur, in der Wolle, Handarbeit und eigenständige Muster zusammenfinden. Ein Teppich ist in dieser Tradition nicht nur ein Gebrauchsgegenstand. Er bewahrt auch Vorstellungen von Farbe, Form und Umgebung. Die Knüpfer bringen ihre Kreativität und Individualität in jedes einzelne Stück ein. Deshalb besitzt jeder Gabbeh seinen eigenen Ausdruck.

Die Bezeichnung Gabbeh steht für eine persische Teppichtradition, die sich von stark ornamentierten Hof- und Stadtteppichen unterscheidet. Im Mittelpunkt stehen häufig eine klare Gesamtwirkung, eine kräftige Farbwahl und eine unmittelbar lesbare Formensprache. Beim Gabbeh Shuli tritt an die Stelle einer rein einfarbigen Fläche eine fantasievollere Gestaltung. Die Muster entstehen aus der Verbindung von überlieferter Knüpftradition und persönlicher Vorstellungskraft.

Fars und Shiraz werden in der Geschichte der persischen Textilkunst häufig als wichtige Bezugspunkte genannt. Die Region ist dabei nicht bloß eine geografische Herkunftsangabe, sondern erklärt auch den kulturellen Rahmen dieses Teppichtypus. Nomadische Lebensweisen, der Umgang mit eigener Wolle und die Weitergabe handwerklicher Kenntnisse prägen das Bild der Gabbeh-Tradition. Dieses Wissen wird nicht über eine standardisierte industrielle Form vermittelt, sondern durch die praktische Arbeit am Webstuhl und an der Knüpfung.

Die persische Teppichherstellung umfasst viele regionale Stilrichtungen. Fars steht innerhalb dieser Vielfalt für eine Tradition, in der Gabbeh-Teppiche mit ihrer reduzierten, zugleich ausdrucksvollen Gestaltung einen eigenen Platz einnehmen. Andere persische Zentren wie Kerman, Tabriz, Nain oder Mashhad sind für jeweils andere Muster- und Verarbeitungstraditionen bekannt. Sie können als Vergleich dienen, verändern aber nicht die Herkunft dieses Gabbeh Shuli aus Fars.

Auch Gabbeh-Teppiche aus Bakhtiari zeigen eine verwandte Verbindung von Handwerk und eigenständiger Gestaltung, bewahren jedoch ihren eigenen regionalen Charakter. Der vorliegende Teppich wird als Gabbeh Shuli aus Fars bezeichnet. Seine Herkunft liegt damit in der süd-persischen Gabbeh-Tradition und nicht in den genannten Vergleichsregionen. Die Verbindung von handgesponnener Schurwolle, Handknüpfung und fantasievoller Musteridee verankert ihn in dieser lebendigen regionalen Geschichte.

Design und Muster

Das Muster dieses Gabbeh Shuli wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Damit unterscheidet er sich von den einfarbigen Gabbeh-Teppichen, bei denen die Fläche stärker von einer einzigen Farbwirkung bestimmt wird. Beim Shuli-Typ tritt die Gestaltung deutlicher in Erscheinung. Formen und Farben werden zu einer eigenständigen Komposition verbunden, die den handwerklichen Charakter des Teppichs sichtbar macht.

Zu den angegebenen Farben gehören Rot, Beige, Grau und Braun. Rot setzt einen kräftigen Akzent, Beige bringt eine warme, helle Nuance ein, Grau ergänzt eine zurückhaltende tonale Ebene und Braun stellt einen erdigen Farbwert dar. Diese Beschreibung benennt die Farbpalette dieses Stücks, ohne eine zusätzliche Farbverteilung oder einen bestimmten Farbanteil zu behaupten. Das Zusammenspiel der Töne gehört jedoch zu seiner erkennbaren Gestaltung.

Gabbeh-Muster können geometrische Formen oder stilisierte Motive aus der Natur aufnehmen. Solche Motive werden nicht als naturgetreue Abbildungen ausgeführt, sondern in eine vereinfachte textile Form übertragen. Linien, Flächen und Figuren erhalten dadurch eine eigene Ordnung. Beim Gabbeh Shuli verbindet sich diese vereinfachte Formensprache mit einer fantasievollen Gestaltung, die von der Vorstellungskraft und dem Geschick der Knüpfer geprägt ist.

Die Mustertradition lässt Raum für Individualität. Anders als bei streng wiederholenden Ornamenten kann der Entwurf eines Gabbeh eine persönlich geprägte Anordnung zeigen. Das bedeutet nicht, dass die Knüpfarbeit ohne Ordnung entsteht. Vielmehr werden Farbe, Form und Fläche während der Gestaltung miteinander in Beziehung gesetzt. Die handwerkliche Entscheidung für ein Motiv und seine Ausführung macht jedes einzelne Stück zu einem eigenständigen Teppich.

Die Verbindung von traditionellen und modernen Designs ist ein weiterer Aspekt, der Gabbeh Shuli zugeschrieben wird. Die Wurzeln liegen in der persischen und insbesondere süd-persischen Knüpftradition, während die fantasievollen Muster eine zeitgenössisch lesbare Wirkung entfalten können. Das Design bleibt dabei an das Material und an die handgeknüpfte Struktur gebunden. Es handelt sich nicht um eine bloße Dekoration auf einem fertigen Grund, sondern um eine Gestaltung, die im Teppich selbst aufgebaut wird.

Die klar erkennbare Farbgruppe aus Rot, Beige, Grau und Braun ermöglicht unterschiedliche Einordnungen im Wohnraum, ohne dass damit eine konkrete Raumwirkung für jeden Einsatz behauptet werden muss. Im Mittelpunkt steht die textile Komposition aus leuchtendem, warmem, neutralem und erdigem Farbwert. Zusammen mit den ausgefallenen Formen entsteht der für Gabbeh Shuli typische Gegensatz zwischen der überlieferten Herkunft und einer freien, fantasievollen Musteridee.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Stücks ist die Verbindung von glänzender Schurwolle, handgesponnenem Garn und fantasievoller Musterung. Die Oberfläche der Wolle besitzt einen sichtbaren Glanz und fühlt sich weich und angenehm an. Gleichzeitig wird der Teppich als robust und langlebig beschrieben. Diese Eigenschaften stehen neben der handwerklichen Herkunft und machen den Materialcharakter zu einem wichtigen Bestandteil seiner Wirkung.

Der Teppich ist neu und wird als Gabbeh Shuli aus der Region Fars geführt. Seine Farbpalette umfasst Rot, Beige, Grau und Braun. Die ausgefallenen, fantasievollen Designs unterscheiden ihn von einfarbigen Gabbeh-Teppichen. Die Knotendichte unterstützt die robuste Ausführung, während die Handknüpfung jedes Detail der Herstellung mit der Arbeit der Knüpfer verbindet.

Gabbeh Shuli-Teppiche werden als vielseitig einsetzbar beschrieben. Sie können als zentrales Element im Wohnzimmer oder als dekoratives Stück im Schlafzimmer verwendet werden. Ebenso werden sie für stärker frequentierte Bereiche als geeignet bezeichnet. Diese Verwendungsmöglichkeiten ergeben sich aus der Kombination von strapazierfähiger Schurwolle, dichter Knüpfung und einer eigenständigen Farb- und Musterkomposition.

FAQ

Was zeichnet einen Gabbeh Shuli Perserteppich aus?

Ein Gabbeh Shuli Perserteppich verbindet die Gabbeh-Tradition aus der Region Fars mit ausgefallenen und fantasievollen Designs. Im Unterschied zu einfarbigen Gabbeh-Teppichen steht hier die abwechslungsreiche Gestaltung aus Formen und Farben stärker im Vordergrund. Dieses Stück wird aus glänzender Schurwolle gefertigt, die sorgfältig ausgewählt und von Hand gesponnen wird. Dadurch besitzt der Flor eine weiche, angenehme Haptik und eine sichtbare glänzende Oberfläche. Die handgeknüpfte Verarbeitung und die angegebene Knotendichte tragen zu seiner robusten und langlebigen Beschaffenheit bei. Rot, Beige, Grau und Braun bilden die genannte Farbpalette.

Woher stammt der Gabbeh Shuli Teppich?

Der Gabbeh Shuli Teppich stammt aus der Region Fars in Süd-Persien, unweit der historischen Stadt Shiraz. Gabbeh-Teppiche dieser Tradition werden mit nomadischen Stämmen der Region verbunden. Die Knüpfer bringen ihre Kreativität und Individualität in jedes einzelne Stück ein. Fars ist deshalb nicht nur als geografische Herkunft wichtig, sondern auch als kultureller Rahmen für die Verbindung von Wolle, Handarbeit und freier Musteridee. Vergleichbare handwerkliche Eigenständigkeit findet sich auch bei Gabbeh-Teppichen aus Bakhtiari, doch dieser Teppich wird ausdrücklich der Region Fars zugeordnet.

Wie pflege ich meinen Gabbeh Shuli Teppich?

Zur Pflege des Gabbeh Shuli empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. So wird die Oberfläche von losem Staub befreit, ohne die Fasern unnötig zu beanspruchen. Eine gelegentliche Reinigung durch einen Fachmann unterstützt den Erhalt von Material und Farben. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Diese Hinweise gelten insbesondere für die glänzende Schurwolle und die Farbtöne Rot, Beige, Grau und Braun, die das Erscheinungsbild dieses neuen Teppichs bestimmen.

Zusätzliche Informationen
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