




Perserteppich Fars 290 x 90 cm Wolle handgeknüpft
799$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 290 x 90 cm | Muster: fantasievolle, altnomadische Designs | Zustand: Neu
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Beschreibung
Gabbeh Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh – Shuli Perserteppich wird aus hochwertiger Schurwolle gefertigt und von Hand geknüpft. Die Wolle ist das bestimmende Material des Flors und verleiht dem Teppich die für Gabbeh bekannte textile und rustikale Anmutung. Schurwolle wird seit Jahrhunderten für handgeknüpfte Teppiche eingesetzt, weil sie sich zu einem belastbaren Flor verarbeiten lässt und Farben gut aufnehmen kann. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht jedes einzelne Knotenbild Schritt für Schritt. Dadurch wird das Muster nicht maschinell wiederholt, sondern durch die Arbeit der Knüpfer aufgebaut.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Knotenzahl beschreibt, wie viele einzelne Knoten in einer bestimmten Fläche des Teppichs verarbeitet sind. Eine unterschiedliche Knotendichte kann sich auf die Feinheit der Konturen, die Ausarbeitung von Farbflächen und die sichtbare Struktur des Flors auswirken. Bei Gabbeh – Shuli verbindet sich diese handwerkliche Ausführung mit fantasievollen, frei entwickelten Mustern.
Die Herstellung von Gabbeh-Teppichen steht in einer nomadisch geprägten Knüpftradition. Die verwendete Schurwolle und die Handarbeit bilden dabei die Grundlage für einen Teppich, der sowohl als Bodenbelag als auch als textile Gestaltung eines Raumes verwendet werden kann. Die Quelle bezeichnet dieses Stück als neu. Angaben zu einer besonderen Kette oder zu einem separaten Kettmaterial liegen nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
Herkunft und Tradition
Der Gabbeh – Shuli stammt aus der Region Fars im Süden des Iran, in Persien, nahe der historischen Stadt Shiraz. Fars zählt zu den wichtigen Landschaften der persischen Teppichkultur. Die Region ist mit unterschiedlichen nomadischen und sesshaften Bevölkerungsgruppen verbunden, deren textile Traditionen über lange Zeit weitergegeben wurden. In diesem Umfeld entwickelte sich auch die Gabbeh-Knüpferei, deren Erscheinungsbild stärker von unmittelbarer Gestaltung und handwerklicher Eigenständigkeit geprägt ist als von streng festgelegten höfischen Entwürfen.
Gabbeh-Teppiche werden häufig mit der nomadischen Kultur von Fars in Verbindung gebracht. Ihr Name steht in der Teppichkunde für eine Gruppe handgeknüpfter Teppiche, die traditionell durch eine ausdrucksvolle, oft bewusst freie Gestaltung gekennzeichnet sind. Die Muster folgen nicht zwingend einem einzigen verbindlichen Schema. Stattdessen können sie aus einfachen Flächen, Figuren, stilisierten Formen oder spontan wirkenden Kompositionen bestehen. Diese Offenheit gehört zum Charakter der Gabbeh-Tradition und erklärt, warum einzelne Stücke deutlich voneinander abweichen können.
Die Nähe zu Shiraz ist für die Einordnung in den kulturellen Raum Fars bedeutsam. Shiraz ist historisch ein Zentrum der südiranischen Region und steht in Verbindung mit Handel, Handwerk und persischer Kunst. Die Teppichtraditionen von Fars sind jedoch nicht auf eine einzige Stadt beschränkt. Nomadische Knüpfer arbeiteten in unterschiedlichen Gebieten und brachten eigene Vorstellungen von Farbe, Form und Anordnung in ihre Teppiche ein. Bei einem Gabbeh – Shuli wird diese regionale Herkunft mit dem Namen Shuli und der Gabbeh-Tradition verbunden.
Persische Teppiche aus verschiedenen Regionen unterscheiden sich in Aufbau, Musterwelt und handwerklicher Sprache. Tabriz-Teppiche sind beispielsweise für feine Muster und häufig hohe Knotendichten bekannt und werden oft mit floralen Motiven verbunden. Isfahan-Teppiche zeigen vielfach komplexe Kompositionen und eine hohe Knotendichte. Nain- und Kashan-Teppiche stammen ebenfalls aus dem Iran und stehen für weitere traditionelle Richtungen. Diese Beispiele gehören zur größeren Vielfalt persischer Teppiche, sind jedoch nicht die Herkunftsbezeichnung dieses Gabbeh – Shuli.
Auch innerhalb von Fars gibt es unterschiedliche Teppicharten. Gabbeh – Fars weist ähnliche Merkmale auf und gehört ebenfalls in den Zusammenhang der regionalen Knüpftradition. Die Bezeichnung Shuli beschreibt hier die konkrete Gabbeh-Ausprägung. Die Herkunft aus Fars und die persische Handarbeit bilden den historischen Rahmen, während die fantasievolle Gestaltung den individuellen Ausdruck des jeweiligen Teppichs bestimmt.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh – Shuli wird als fantasievoll und altnomadisch beschrieben. Die Entwürfe sind frei erfunden und nicht als moderne, streng geplante Dekormuster angelegt. Diese freie Gestaltung ist ein wesentliches Merkmal der Gabbeh-Tradition. Sie lässt Raum für vereinfachte Figuren, ungewöhnliche Anordnungen und eine direkte, aus der Handarbeit entwickelte Bildsprache. Dadurch erhält jedes Stück einen individuellen Charakter.
Die Musterwelt von Gabbeh-Teppichen kann von klaren, ruhigen Flächen bis zu lebendig gegliederten Kompositionen reichen. Nomadisch geprägte Motive sind häufig nicht naturgetreu ausgearbeitet, sondern auf prägnante Formen reduziert. Eine Figur kann durch wenige Linien erkennbar werden; ein wiederkehrendes Zeichen kann aus einer einfachen geometrischen Grundform entstehen. Diese Reduktion ist kein Mangel an Detail, sondern eine eigenständige Art, Motive in Wolle zu übersetzen.
Für Gabbeh – Shuli werden kräftige Rottöne, sanfte Beigetöne, dezente Grautöne und warme Braunnuancen genannt. Diese Farbbereiche können in Flächen, Figuren und Übergängen miteinander verbunden sein. Rot bringt eine intensive Note in die Farbwirkung, Beige hellt die Komposition auf, Grau wirkt zurückhaltend und Braun stellt einen warmen Bezug zur natürlichen Farbwelt der Wolle her. Die Kombination der genannten Nuancen unterstützt den rustikalen Ausdruck der altnomadischen Designs.
Die freie Formensprache unterscheidet Gabbeh – Shuli von Teppichen, deren Entwürfe auf fein ausgearbeiteten floralen Ranken oder symmetrisch wiederholten Ornamenten beruhen. Das bedeutet nicht, dass Gabbeh ohne Ordnung hergestellt wird. Auch ein freies Muster benötigt eine bewusste Verteilung von Formen und Farben über die Teppichfläche. Die Knüpfer setzen diese Ordnung jedoch mit eigener gestalterischer Freiheit um. So entstehen Kompositionen, die nicht wie identische Drucke wiederholt werden.
In der persischen Teppichkunst existieren viele unterschiedliche Mustertraditionen. Florale Zeichnungen, Medaillons, Ranken, geometrische Bordüren und figürliche Zeichen werden je nach Region und Teppichtyp unterschiedlich eingesetzt. Tabriz kann mit floralen Motiven und feiner Detailarbeit verbunden werden, während Isfahan häufig komplexe Musterwelten zeigt. Nain und Kashan stehen ebenfalls für eigene Formen traditioneller persischer Gestaltung. Gabbeh – Shuli folgt dagegen der freieren, altnomadischen Bildsprache aus Fars.
Die Farben und Muster machen den Teppich zu einem textilen Gestaltungselement für unterschiedliche Wohnbereiche. In der Quelle wird seine Verwendung als farbiger Akzent im Wohnzimmer, als Läufer im Flur oder als Element im Schlafzimmer beschrieben. Entscheidend ist dabei nicht eine vorgegebene Stilrichtung des Raumes, sondern die Verbindung der fantasievollen Komposition mit der jeweiligen Einrichtung. Der Teppich kann dadurch einen bewussten Kontrast bilden oder vorhandene warme Farbtöne aufnehmen.
Besonderheiten
Der Gabbeh – Shuli verbindet die Herkunft aus der Region Fars mit handgeknüpfter Ausführung, Schurwolle und fantasievollen altnomadischen Designs. Die Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter gehört zu den ausdrücklich genannten Merkmalen dieses Teppichs. Die kräftigen Rotnuancen, sanften Beige- und Grautöne sowie warmen Braunnuancen prägen die beschriebene Farbwelt. Der Zustand ist neu. Als Gabbeh-Perserteppich steht dieses Stück zugleich für die Verbindung von Gebrauchsfunktion, regionaler Tradition und frei entwickelter Gestaltung.
Die individuelle Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Material, Handarbeit, Knotendichte und Muster. Da die Designs nicht als moderne, identische Serienmotive beschrieben werden, bleibt die konkrete Komposition jedes Gabbeh – Shuli eigenständig. Der Teppich kann deshalb als funktionaler Bodenbelag und als handwerkliches Kunstwerk betrachtet werden.
FAQ
Wie pflege ich meinen Gabbeh – Shuli Teppich?
Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt. Bei stärkeren Verschmutzungen empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Die Reinigung sollte behutsam erfolgen, damit die Schurwolle und die handgeknüpfte Struktur geschont werden.
Sind Gabbeh – Shuli Teppiche für Fußbodenheizungen geeignet?
Gabbeh – Shuli Teppiche sind in der Regel für Fußbodenheizungen geeignet, da sie aus Naturmaterialien bestehen, die Wärme gut leiten. Die Temperatur sollte jedoch nicht zu hoch eingestellt werden, damit die Wolle nicht geschädigt wird. Eine gleichmäßige, moderate Wärme unterstützt einen schonenden Umgang mit dem Material.
Könnte der Gabbeh – Shuli Teppich Allergien auslösen?
Der Teppich ist aus reiner Schurwolle gefertigt, die in der Regel als hypoallergen gilt. Dennoch können einzelne Personen empfindlich auf Wolle reagieren. Wer eine solche Empfindlichkeit vermutet, sollte den Teppich vor dem Kauf in einem Geschäft testen, um mögliche allergische Reaktionen auszuschließen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












