Perserteppich Fars 286 x 105 cm Wolle handgewebt

566$

Handgewebter Fars Perserteppich | Material: 100% Wolle | Größe: 286 x 105 cm | Muster: Mehrfarbig, Art déco | Zustand: Neu ohne Etikett

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Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Kelim aus Fars ist handgewebt und als Flachgewebe ausgeführt. Im Unterschied zu einem geknüpften Teppich entsteht bei einem Kelim keine aufgeschnittene Floroberfläche. Die Schussfäden werden von Hand in die Kette eingearbeitet und bilden dadurch eine flache, textile Fläche. Die angegebene Webart beschreibt somit unmittelbar die Konstruktion dieses Teppichs.

Als Material ist 100% Wolle angegeben. Wolle wird im Teppichhandwerk seit Jahrhunderten verwendet, weil sie sich für die Herstellung von strapazierfähigen Textilien eignet und eine warme, griffige Oberfläche hervorbringen kann. Bei einem Flachgewebe bleibt die Struktur des Materials sichtbar und fühlbar. Die Wirkung entsteht nicht durch einen hohen Flor, sondern durch das Zusammenspiel von Wollfäden, Webtechnik und Farbflächen.

Handgewebt bedeutet, dass die Herstellung nicht als industrielles Druck- oder Maschinenprodukt beschrieben wird. Die regionale Handarbeit verweist auf eine Fertigung, bei der die einzelnen Arbeitsschritte am Webstuhl ausgeführt werden. Beim Kelim werden Muster und Farbwechsel direkt in die Webstruktur integriert. Dadurch gehört die Gestaltung nicht nur zur Oberfläche, sondern ist mit dem Aufbau des Gewebes verbunden.

Die Kombination aus Wollmaterial und Flachgewebe steht für eine traditionelle Teppichform, die zugleich klar und funktional wirkt. Der Teppich ist neu und ohne Etikett. Diese beiden Angaben beschreiben seinen ausgewiesenen Zustand und seine Kennzeichnung, ohne zusätzliche Aussagen über ein Herstellungsjahr oder eine bestimmte Werkstatt zu machen.

Herkunft und Tradition

Fars liegt im südlichen Iran und zählt zu den Regionen, die mit einer eigenständigen Teppich- und Textiltradition verbunden sind. Die Landschaft der Region umfasst unterschiedliche kulturelle und handwerkliche Einflüsse. In diesem Umfeld werden sowohl geknüpfte Teppiche als auch flachgewebte Textilien hergestellt. Ein Kelim aus Fars gehört damit zu einer iranischen Webtradition, bei der praktische textile Arbeit und dekorative Gestaltung eng miteinander verbunden sind.

Die regionale Handarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Herkunftsangabe dieses Stücks. Bei handgewebten Textilien wird das Gewebe am Webstuhl Schritt für Schritt aufgebaut. Kette und Schuss bestimmen dabei gemeinsam die Festigkeit und das Erscheinungsbild. Die Weberin oder der Weber arbeitet die Gestaltung während des Webens ein, anstatt ein fertiges Muster nachträglich auf eine Fläche aufzubringen. Das macht die Webart zu einem wesentlichen Merkmal der Herstellung.

Kelims haben im iranischen Kulturraum eine lange Geschichte. Sie wurden und werden als flache Textilien für unterschiedliche Bereiche des täglichen Lebens genutzt. Ihre vergleichsweise geringe Aufbauhöhe kann das Auslegen erleichtern, während die dichte Verbindung der Fäden eine geschlossene Fläche bildet. Je nach Region, Webstuhl, Wolle und Gestaltung unterscheiden sich Kelims deutlich voneinander. Fars steht dabei nicht für ein einziges verbindliches Muster, sondern für ein regional geprägtes Umfeld mit verschiedenen textilen Ausdrucksformen.

Die Herstellung von Wolle beginnt traditionell mit dem Aufbereiten der Faser. Sie wird gereinigt, versponnen und für Kette oder Schuss vorbereitet. Danach entsteht am Webstuhl aus dem Zusammenwirken der Längs- und Querfäden die eigentliche Fläche. Bei einem Kelim können Farbwechsel und geometrische oder stilisierte Formen direkt im Schussaufbau angelegt werden. Die Technik verlangt Aufmerksamkeit, weil die Abfolge der Fäden sowohl die Stabilität als auch die Lesbarkeit der Zeichnung beeinflusst.

Iranische Teppiche werden häufig nach ihrer Region, ihrer Stadt, ihrer Stammesumgebung oder ihrer technischen und gestalterischen Tradition eingeordnet. Fars bezeichnet hier die angegebene Herkunftsregion. Daraus lässt sich keine zusätzliche Zuordnung zu einem Ort, einer bestimmten Gruppe oder einer einzelnen Werkstatt ableiten. Die Bezeichnung beschreibt den regionalen Rahmen, in dem das handgewebte Stück verortet ist.

Flachgewebe wie Kelims unterscheiden sich auch in ihrer Nutzungsgeschichte von hochflorigen Knüpfteppichen. Sie können als Bodenbelag, textile Abdeckung oder dekorative Fläche eingesetzt werden. Ihre Gestaltung wird häufig durch klare Konturen und zusammenhängende Farbfelder geprägt. Diese allgemeine Tradition erklärt, weshalb Kelims sowohl in historisch orientierten Einrichtungen als auch in schlichteren, zeitgenössischen Räumen vorkommen. Bei diesem Stück verbindet sich die regionale Handarbeit aus Fars mit einer als Art déco bezeichneten Gestaltung.

Design und Muster

Das Muster dieses Kelims ist als mehrfarbig und als Art déco beschrieben. Mehrfarbig bedeutet, dass die Gestaltung mit mehreren Farbtönen arbeitet und nicht auf eine einzige Farbfläche reduziert ist. Die Angabe bezeichnet die Farbwirkung, nennt jedoch keine einzelnen Farbtöne. Deshalb wird die Gestaltung hier nicht mit bestimmten Farben oder Farbstoffen näher beschrieben.

Art déco entwickelte sich als internationale Stilrichtung des frühen 20. Jahrhunderts und wurde von Architektur, Innenraumgestaltung, Möbeln, Mode und angewandter Kunst geprägt. Typisch für den Stil sind eine bewusste Ordnung der Fläche, klare Konturen, geometrische Vereinfachungen und ein ausgeprägtes Interesse an Rhythmus und Symmetrie. Je nach Objekt kann Art déco streng, ornamental oder durch stilisierte Formen interpretiert werden. Die Stilbezeichnung allein legt kein einzelnes Motiv fest.

Auf einem Kelim werden solche Gestaltungsideen nicht als erhabener Flor, sondern in der Ebene des Gewebes sichtbar. Linien, Blöcke und Farbwechsel entstehen durch die Anordnung der Schussfäden. Dadurch können Konturen präzise und flächig erscheinen. Die Webtechnik unterstützt eine grafische Lesbarkeit, weil keine lange Florhöhe die Übergänge zwischen den Bereichen verdeckt. Das ist eine allgemeine Eigenschaft von Flachgeweben und keine zusätzliche Einzelangabe zu einem nicht beschriebenen Motiv.

Die Verbindung von Fars und Art déco zeigt, wie regionale Handarbeit mit einer modernen Stilbezeichnung zusammengeführt werden kann. Die Herkunft beschreibt den handwerklichen und geografischen Kontext, während Art déco die gestalterische Einordnung benennt. Mehrfarbigkeit ergänzt diese Einordnung um eine Aussage zur Farbgestaltung. Zusammen ergeben die Angaben ein Bild von einem iranischen Kelim, dessen flache Webstruktur und grafische Stilrichtung im Vordergrund stehen.

In der Geschichte der Teppichgestaltung werden geometrische Formen, stilisierte Pflanzenmotive und abstrahierte Ornamente häufig miteinander verbunden. Ein Muster kann dabei eine klare Mitte, eine umlaufende Rahmung oder eine frei gegliederte Fläche besitzen. Ohne eine konkrete Musterbeschreibung sollte jedoch kein bestimmtes Medaillon, kein Boteh, kein florales Motiv und keine Bordüre behauptet werden. Für dieses Stück sind ausschließlich die Bezeichnungen mehrfarbig und Art déco ausgewiesen.

Die Wirkung eines mehrfarbigen Flachgewebes entsteht aus dem Verhältnis von Fläche, Linie und Kontrast. Beim Weben wird jede Farbpartie in das textile Gefüge eingebunden. Dadurch bleibt die Gestaltung mit der Konstruktion des Kelims verbunden. Diese Verbindung von Gebrauchstextil und dekorativer Ordnung ist ein wiederkehrendes Merkmal vieler Kelim-Traditionen und erklärt die Einordnung als Teppich mit flacher, grafisch lesbarer Oberfläche.

Besonderheiten

Der Teppich ist als neu und ohne Etikett ausgewiesen. Außerdem wird er als für Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Diese Angabe gehört zu den Produkteigenschaften und macht ihn für Räume interessant, in denen eine solche Heizung vorhanden ist. Die Eignung wird hier nicht mit einer bestimmten Heizleistung, einem speziellen Unterboden oder einer Pflegeanweisung verbunden, da dazu keine weiteren Angaben vorliegen.

Eine weitere Besonderheit liegt in der Kombination aus 100% Wolle, Handwebtechnik und regionaler Handarbeit. Der Kelim besitzt keinen beschriebenen Hochflor, sondern eine flache Webstruktur. Seine gestalterischen Kennzeichen sind die mehrfarbige Ausführung und die Einordnung als Art déco. Damit stehen Material, Webart, Herkunftsregion und Stilbezeichnung klar nebeneinander.

Die Angabe ohne Etikett beschreibt die Kennzeichnung des neuen Teppichs. Sie ist keine Aussage über eine Signatur, ein Herstellungsdatum oder einen bestimmten Produzenten. Ebenso werden für dieses Stück keine Knotendichte, kein Baumwollanteil, keine Seide und keine individuelle Werkstatt genannt. Diese nicht angegebenen Merkmale werden deshalb nicht ergänzt.

FAQ

Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?

Ein Kelim aus Wolle sollte regelmäßig und schonend abgesaugt werden, damit sich Staub und lose Partikel nicht dauerhaft im Gewebe sammeln. Verwenden Sie eine geeignete Einstellung und vermeiden Sie eine Behandlung, die die flache Struktur unnötig belastet. Bei stärkerer Verschmutzung empfiehlt sich eine professionelle Reinigung, die auf Wolle und Flachgewebe abgestimmt ist. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Für die tägliche Pflege sind außerdem ein trockener Untergrund und der Schutz vor anhaltender Feuchtigkeit sinnvoll.

Woher stammt der Perserteppich?

Dieser Kelim stammt aus der Region Fars im Iran und wird als regionale Handarbeit beschrieben. Fars gehört zu den iranischen Regionen mit einer langen Tradition in der Herstellung von Teppichen und flachgewebten Textilien. Die Bezeichnung Fars nennt die Herkunftsregion, nicht automatisch einen bestimmten Ort, eine Familie oder eine einzelne Werkstatt. Die Fertigung als handgewebter Kelim ordnet das Stück der iranischen Flachwebtradition zu. Weitere Angaben zu einer Stadt oder zu den beteiligten Weberinnen und Webern sind nicht vorhanden.

Was macht einen Perserteppich so besonders?

Bei diesem Stück verbindet sich die handgewebte Kelim-Technik mit 100% Wolle, regionaler Handarbeit aus Fars und einer mehrfarbigen Art-déco-Gestaltung. Ein Kelim erhält seine Oberfläche durch das Weben von Kette und Schuss und nicht durch das Einknüpfen eines geschnittenen Flors. Dadurch ist das Muster unmittelbar in die textile Fläche eingebunden. Die besondere Einordnung dieses Teppichs ergibt sich aus dem Zusammenspiel von iranischer Herkunft, flacher Webart, Wollmaterial und der genannten Stilrichtung. Er ist neu und ohne Etikett und wird als für Fußbodenheizung geeignet beschrieben.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

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