
Perserteppich Fars 257 x 165 cm Wolle handgewebt
656$
Handgewebter Fars Perserteppich | Material: Wolle | Größe: 257 x 165 cm | Muster: Abstrakt | Zustand: Neu ohne Etikett
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 20FED928
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Fars Perserteppich ist als handgewebter Kelim ausgeführt. Beim Weben werden die Schussfäden von Hand in die Kette eingetragen und verdichtet. Anders als bei einem geknüpften Teppich entsteht dabei kein einzelner Flor aus Knoten. Die Oberfläche eines Kelims wird durch die sichtbare Webstruktur geprägt, wodurch ein flaches, textiles Erscheinungsbild entsteht. Die handwerkliche Ausführung macht jedes Stück zu einem eigenständigen Einzelstück mit eigener Struktur und Zeichnung.
Als Material ist hochwertige Wolle angegeben. Wolle wird bei Kelims traditionell wegen ihrer widerstandsfähigen und zugleich angenehm textilen Eigenschaften verwendet. Die Faser kann bei sachgemäßer Behandlung eine belastbare Oberfläche bilden und eignet sich deshalb für einen Teppich, der im Alltag eingesetzt wird. Die natürliche Materialbasis passt außerdem zu einer umweltfreundlichen Einrichtung. Bei diesem Teppich wird die Wolle mit einer handgewebten Verarbeitung und einem modernen, abstrakten Erscheinungsbild verbunden.
Ein Kelim besitzt in der Regel eine flachere Struktur als ein hochfloriger Knüpfteppich. Dadurch wirkt die Oberfläche klar und kompakt. Die Webtechnik lässt Musterflächen unmittelbar aus dem Zusammenspiel von Kette und Schuss entstehen. Kleine Unterschiede in Spannung, Farbverlauf oder Linienführung gehören bei handgefertigten Textilien zum Charakter der Herstellung. Sie sind keine industrielle Wiederholung, sondern Teil der individuellen Ausführung dieses Einzelstücks.
Herkunft und Tradition
Der Teppich ist als Perserteppich aus Fars bezeichnet. Fars gehört zu den bedeutenden historischen Kulturlandschaften des Iran und ist eng mit der Entwicklung persischer Textilien verbunden. Die Region liegt im Süden des Landes und umfasst unterschiedliche Landschaften, Siedlungsformen und handwerkliche Traditionen. In der Teppichgeschichte steht Fars besonders für eine vielfältige Webkultur, in der flach gewebte Kelims ebenso ihren Platz haben wie geknüpfte Teppiche.
Ein Kelim wird nicht auf einem Knüpfstuhl mit einzelnen Knoten aufgebaut, sondern auf einem Webstuhl. Die Kettfäden bilden das Grundgerüst. Der Schuss wird abschnittsweise eingetragen und so verdichtet, dass ein zusammenhängendes Gewebe entsteht. Farbige Bereiche können dabei direkt aus den Schussfäden aufgebaut werden. Diese Konstruktion erklärt die flache Form und die für Kelims typische Verbindung aus grafischer Klarheit und handwerklicher Unregelmäßigkeit.
In Fars haben sich über lange Zeit verschiedene Formen der Textilherstellung entwickelt. Nomadische, dörfliche und städtische Umfelder brachten jeweils eigene Anforderungen an Material, Webweise und Gestaltung hervor. Flachgewebe konnten als Bodenbelag, Abdeckung oder Gebrauchsdecke dienen und mussten deshalb beweglich, belastbar und vergleichsweise leicht zu handhaben sein. Aus diesen praktischen Voraussetzungen entstand eine Gestaltungssprache, die mit Linien, Flächen und rhythmischen Wiederholungen arbeitet.
Die Bezeichnung Fars beschreibt bei diesem Stück die zugehörige persische Herkunftsregion und nicht lediglich ein beliebiges Dekormotiv. Persische Teppiche werden weltweit nach ihren Regionen, Webtraditionen und charakteristischen Gestaltungsweisen unterschieden. Dabei ist die Herkunft nicht mit einem einheitlichen Stil gleichzusetzen. Innerhalb einer Region können unterschiedliche Muster, Materialien und handwerkliche Ausdrucksformen vorkommen. Gerade Fars ist für diese Vielfalt bekannt.
Die Geschichte persischer Teppiche reicht über viele Jahrhunderte zurück. Teppiche und Flachgewebe waren Bestandteil des täglichen Lebens und zugleich Träger regionaler Gestaltung. Farben, Formen und Webtechniken wurden innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben, verändert und an neue Bedürfnisse angepasst. Ein moderner Kelim aus Fars steht daher nicht außerhalb dieser Tradition. Er verbindet die überlieferte Technik des Handwebens mit einer zurückhaltenden, zeitgemäßen Formensprache.
Persische Handweberei ist außerdem Teil einer größeren textilen Kultur, in der Wolle eine zentrale Rolle spielt. Die Faser war in vielen Regionen verfügbar und ließ sich zu widerstandsfähigem Garn verarbeiten. Je nach Spinnung, Färbung und Webdichte konnte daraus ein unterschiedlicher Griff entstehen. Die handwerkliche Arbeit bestand nicht nur im eigentlichen Weben, sondern auch in der Vorbereitung der Garne und in der sorgfältigen Abstimmung der einzelnen Arbeitsphasen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist abstrakt und im modernen Stil gestaltet. Es wird daher nicht als historische Bildszene oder als streng festgelegtes klassisches Medaillon beschrieben. Abstrakte Kelimdesigns arbeiten häufig mit vereinfachten Formen, Flächen, Linien und bewusst gesetzten Übergängen. Die Wirkung entsteht aus der Gesamtordnung der Elemente und nicht aus einer naturalistischen Darstellung einzelner Gegenstände.
Die flache Webstruktur unterstützt diese grafische Wirkung. Kanten und Farbblöcke können deutlich hervortreten, während kleinere Veränderungen im Gewebe eine lebendige Oberfläche erzeugen. Bei einem handgewebten Stück werden Muster nicht wie bei einem gedruckten Stoff auf eine fertige Fläche aufgebracht. Sie entstehen während des Webvorgangs aus der Anordnung und Verdichtung der Fäden. Dadurch bleiben Technik und Gestaltung unmittelbar miteinander verbunden.
Abstrakte Muster haben in der modernen Einrichtung den Vorteil, dass sie nicht an eine bestimmte historische Bildsprache gebunden sind. Sie können neben schlichten Möbeln, klaren Architekturformen oder einer reduzierten Farbgestaltung eingesetzt werden. Gleichzeitig bewahrt ein Kelim durch seine sichtbare Textur den Bezug zum traditionellen Kunsthandwerk. Die moderne Wirkung dieses Stücks ergibt sich somit aus dem abstrakten Design, während die handgewebte Struktur den traditionellen Ursprung der Technik erkennen lässt.
Bei persischen Kelims können geometrische Ordnung und freie Linienführung nebeneinanderstehen. Wiederholungen schaffen Rhythmus, während bewusst gesetzte Abweichungen die Handarbeit sichtbar machen. Ein abstraktes Muster muss nicht vollständig symmetrisch sein, um ausgewogen zu wirken. Entscheidend ist das Verhältnis von Fläche, Linie und Zwischenraum. Diese Prinzipien machen flach gewebte Textilien auch für zeitgenössische Räume interessant.
Das Design ist nicht auf einen einzigen Raumtyp festgelegt. Der Teppich wird als für alle Zimmer geeignet beschrieben. In einem Wohnbereich kann das Muster eine größere Fläche strukturieren, während es in einem Schlafzimmer oder Flur als eigenständige textile Ebene wirkt. Die moderne Zeichnung lässt sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden, ohne dass daraus eine bestimmte Raumgestaltung oder Farbkombination abgeleitet werden muss.
Die Bezeichnung abstrakt bedeutet bei diesem Teppich, dass die Musterwirkung im Vordergrund steht und keine konkrete florale, figürliche oder medaillonartige Darstellung angegeben ist. Damit bleibt die Gestaltung offen und grafisch. Das Design kann als eigenständiges textiles Element gelesen werden, dessen Charakter durch die Verbindung von Wolle, Webtechnik und moderner Formensprache entsteht.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und wird ohne Etikett angeboten. Er ist beidseitig verwendbar, sodass beide Gewebeseiten genutzt werden können. Diese Eigenschaft entspricht der flachen, gewendeten Struktur eines Kelims und erweitert die Möglichkeiten im Alltag. Je nach Ausrichtung im Raum kann die sichtbare Seite gewechselt werden, ohne dass der Teppich seine grundsätzliche Funktion als Bodenbelag verliert.
Als weitere Eigenschaften werden Allergikerfreundlichkeit, Eignung für Fußbodenheizung, Umweltfreundlichkeit und Waschbarkeit genannt. Die Waschbarkeit sollte bei einem Wollkelim stets mit einer für Wolle und handgewebte Textilien geeigneten Methode umgesetzt werden. Auch bei der Verwendung auf einer Fußbodenheizung ist eine fachgerechte Verlegung sinnvoll. Der Teppich ist für alle Zimmer geeignet und verbindet damit eine moderne Gestaltung mit praktischen Einsatzmöglichkeiten.
FAQ
Was ist ein Kelim?
Ein Kelim ist ein flach gewebter Teppich. Seine Fläche entsteht durch das Eintragen und Verdichten von Schussfäden in die Kette, nicht durch einzelne Florknoten. Dadurch besitzt er eine flachere, oft grafisch wirkende Struktur. Bei diesem Stück kommt die traditionelle Handwebtechnik aus dem persischen Kontext von Fars mit hochwertiger Wolle und einem modernen abstrakten Muster zusammen.
Woher stammt dieser Perserteppich?
Dieser Perserteppich wird Fars zugeordnet. Fars ist eine historische Region im Iran mit vielfältigen Web- und Teppichtraditionen. Die regionale Bezeichnung verweist auf den persischen Ursprung des Stücks. Sie sagt nicht aus, dass jedes in Fars gefertigte Textil gleich aussieht; auch dort gibt es unterschiedliche Techniken, Muster und Ausprägungen. Dieses Exemplar ist als handgewebter Kelim mit abstraktem Design beschrieben.
Wie kann der Teppich verwendet werden?
Der Teppich ist für alle Zimmer geeignet und kann beidseitig verwendet werden. Er wird außerdem als allergikerfreundlich, umweltfreundlich, waschbar und für Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Wegen des Materials Wolle und der handgewebten Ausführung sollte die Reinigung schonend und passend zu Wolltextilien erfolgen. Als neuer Teppich ohne Etikett verbindet er seine praktische Nutzung mit einem modernen, abstrakten Erscheinungsbild.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |








