






Perserteppich Fars 255 x 148 cm Kelim handgewebt
Ursprünglicher Preis war: 4800$1077$Aktueller Preis ist: 1077$
Handgewebter Fars Perserteppich | Material: ohne Flor, Wolle und Baumwolle | Größe: 255 x 148 cm | Muster: Vorder- und Rückseite identisch | Zustand: Neu
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim ist ein handgewebter Teppich ohne Flor. Anders als ein klassischer Knüpfteppich besitzt er keine aufrecht stehenden Florfäden, sondern eine flache, gewebte Oberfläche. Dadurch wirkt seine Struktur leicht und klar. Die Herstellung in Handarbeit gehört zur überlieferten Kelimtechnik: Kettfäden und Schussfäden werden miteinander verbunden, bis eine geschlossene textile Fläche entsteht. Die Gestaltung bleibt dabei auf beiden Seiten sichtbar.
Für diesen Kelim werden Wolle und Baumwolle genannt. Beide Materialien gehören seit langer Zeit zur textilen Ausstattung im iranischen Teppichhandwerk. Wolle wird traditionell wegen ihrer widerstandsfähigen und griffigen Eigenschaften verwendet, während Baumwolle in der Weberei eine ergänzende Rolle übernehmen kann. Bei diesem Stück wird die Materialangabe als Wolle und Baumwolle geführt; eine Zuordnung der einzelnen Materialien zu Flor oder Kette ist nicht angegeben.
Die flache Webart macht Kelims grundsätzlich pflegeleichter als Teppiche mit dichtem Flor. Staub kann sich weniger tief in einer aufstehenden Oberfläche festsetzen, und die gleichmäßige Struktur lässt sich unkompliziert in den Wohnbereich integrieren. Das beschreibt die textile Konstruktion des Kelims und nicht eine zusätzliche Ausstattung dieses einzelnen Stücks. Der vorliegende Kelim wird als neu angeboten.
Herkunft und Tradition
Der Kelim stammt aus der Fars-Region im Iran. Fars liegt im Süden des Landes und zählt zu den Regionen, deren textile Tradition eng mit nomadischen und dörflichen Lebensformen verbunden ist. In der dortigen Webkultur entstehen flach gewebte Textilien, die im Alltag ebenso verwendet werden können wie zur Ausstattung von Innenräumen. Die Herkunft aus Fars bezeichnet bei diesem Stück die Region seiner handgewebten Herstellung.
Die Kelimtechnik gehört zu den ältesten Formen der Teppichherstellung. Im Unterschied zum Knüpfen wird nicht jeder einzelne Knoten gesetzt. Stattdessen führen die Weberinnen und Weber die Schussfäden durch die Kette und verdichten sie zu einer flachen Fläche. Das Verfahren erlaubt unterschiedliche Bindungen, Streifen, Felder und geometrische Ordnungen. Weil kein geschnittener Flor die Rückseite verdeckt, bleibt das textile Prinzip bei einem Kelim unmittelbar erkennbar.
In Fars wird diese Webtradition mit regionalen Bildzeichen und überlieferten Arbeitsweisen verbunden. Nomadenvölker der Region geben Muster und Techniken über Generationen weiter. Dabei werden Formen nicht zwingend als naturalistische Abbildungen ausgeführt. Häufig werden sie vereinfacht, rhythmisch wiederholt oder in klar voneinander abgegrenzte Flächen eingeordnet. So entsteht eine textile Sprache, die sowohl praktische als auch gestalterische Aufgaben erfüllt.
Die iranische Teppichlandschaft umfasst viele verschiedene Herstellungsgebiete. Fars steht dabei neben Regionen wie Shiraz, Isfahan und Tabriz, die jeweils eigene Web- und Knüpftraditionen entwickelt haben. Ein Kelim aus Fars ist deshalb nicht mit einem geknüpften Teppich aus einer anderen Region gleichzusetzen. Auch die Bezeichnung Gabbeh verweist auf eine andere Teppichart; Gabbeh-Teppiche werden häufig mit stärkerem Flor und vereinfachten figurativen Motiven verbunden, während Kelims durch ihre flache Webstruktur geprägt sind.
Die handwerkliche Weitergabe der Kelimtechnik erklärt, weshalb diese Teppiche in vielen Kulturen sowohl als Gebrauchsgegenstand als auch als Ausdruck regionaler Identität verstanden werden. Die Arbeit verlangt ein kontrolliertes Zusammenspiel von Kette, Schuss und Farbfolge. Kleine Veränderungen in der Spannung oder im Rhythmus können den Charakter eines Musters beeinflussen. Bei diesem Stück bleibt die Fars-Herkunft mit der handgewebten Ausführung und der beidseitig gleichen Musterwirkung verbunden.
Design und Muster
Das Muster dieses Kelims ist auf Vorder- und Rückseite identisch sichtbar. Diese Eigenschaft ergibt sich aus der flachen Webweise: Die Fäden werden nicht von einem Flor überdeckt, sodass die Gestaltung auf beiden Seiten lesbar bleibt. Der Kelim kann dadurch aus unterschiedlichen Blickrichtungen betrachtet werden, ohne dass eine dekorative Rückseite verborgen werden muss.
Die Kelimtradition von Fars arbeitet häufig mit geometrischen Formen, wiederkehrenden Rhythmen und deutlich gegliederten Flächen. Linien, Rauten, Haken, Bänder und stilisierte Symbole können in solchen Entwürfen zu einem zusammenhängenden Rapport verbunden werden. Diese Formen sind keine festgelegte Vorlage für jedes einzelne Stück. Sie gehören vielmehr zum allgemeinen Formenschatz der regionalen Flachweberei. Die Quelle beschreibt diesen Kelim als mit symmetrischen beziehungsweise beidseitig identischen Mustern ausgeführt.
Symmetrie erfüllt in gewebten Mustern mehrere Aufgaben. Sie schafft Orientierung innerhalb der Fläche, erleichtert die Wiederholung eines Entwurfs und verleiht dem Textil eine erkennbare Ordnung. Bei nomadisch geprägten Webtraditionen werden Motive oft aus dem Gedächtnis oder nach überlieferten Mustervorstellungen aufgebaut. Dadurch kann ein bekanntes Zeichen in verschiedenen Webarbeiten leicht verändert erscheinen. Entscheidend bleibt die Verbindung aus Rhythmus, Farbflächen und klarer Geometrie.
Im Vergleich zu einem Florenteppich wirkt ein Kelim-Muster unmittelbarer. Die Zeichnung liegt direkt in der Webfläche und wird nicht durch den Wechsel von geschnittenem Flor und Grundgewebe modelliert. Das unterstützt eine grafische Wirkung, die sich für sachliche und moderne Räume ebenso eignet wie für Einrichtungen mit regionalen oder orientalischen Bezügen. Die Quelle beschreibt Kelims als leicht und luftig in ihrer Textur sowie als vielseitig einsetzbar.
Fars besitzt innerhalb der iranischen Teppichkultur einen eigenen Formenkreis, steht aber zugleich in Verbindung mit größeren Austauschbewegungen. Farben, Zeichen und Webweisen wurden über Wege zwischen Dörfern, nomadischen Gruppen und regionalen Märkten weitergegeben. Deshalb lassen sich in der iranischen Textilkunst sowohl lokale Eigenheiten als auch verwandte Musterfamilien finden. Die klare Geometrie des Kelims gehört in diesen größeren Zusammenhang der iranischen Flachweberei.
Die Bezeichnung Kelim beschreibt dabei in erster Linie die Technik und die textile Erscheinung, nicht ein einzelnes, unveränderliches Muster. Kelims können gestreift, flächig, symmetrisch oder mit stark gegliederten geometrischen Feldern gestaltet sein. Bei diesem Exemplar steht die beidseitig identische Musterwirkung im Mittelpunkt. Zusammen mit der flachen Oberfläche entsteht ein Design, das nicht auf eine einzige Betrachtungsrichtung angewiesen ist.
Besonderheiten
Eine wesentliche Besonderheit dieses Kelims ist die identische Gestaltung von Vorder- und Rückseite. Beide Seiten können betrachtet werden, weil kein Flor die Rückseite verdeckt. Dadurch lässt sich der Teppich im Raum flexibel ausrichten. Die flache, ohne Flor ausgeführte Webfläche verleiht ihm außerdem die im Quelltext beschriebene leichte und luftige Textur.
Der Kelim wird als neu angeboten und kann nicht nur als Bodenbelag, sondern auch als Wandbehang verwendet werden. Seine textile Struktur macht diese zweite Nutzung naheliegend: Das Muster bleibt sichtbar, ohne dass die Rückseite ausschließlich als technische Unterseite gedacht ist. Die handgewebte Ausführung verbindet damit eine traditionelle Herstellung mit verschiedenen Möglichkeiten der Präsentation im Wohnraum.
Fars, die Verwendung von Wolle und Baumwolle, die Herstellung ohne Flor und die identische Musterwirkung auf beiden Seiten bilden die charakteristischen Angaben zu diesem Stück. Weitere Aussagen zu Alter, Knotendichte oder einer besonderen Signatur werden nicht gemacht.
FAQ
Wie pflege ich meinen Perserteppich am besten?
Ein Kelim ohne Flor sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit sich Staub nicht auf der flachen Webfläche sammelt. Bei Bedarf kann ein milder Teppichreiniger verwendet werden. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie die Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Eine schonende, gleichmäßige Pflege unterstützt den Erhalt der Farben und der gewebten Struktur. Bei Reinigungsmitteln ist es sinnvoll, zuerst an einer unauffälligen Stelle zu prüfen, wie das Textil reagiert.
Kann ich einen Kelim auch an der Wand aufhängen?
Ja. Kelims eignen sich auch als Wandbehang. Bei diesem Stück bleibt das Muster auf Vorder- und Rückseite identisch sichtbar, sodass die textile Gestaltung vollständig zur Geltung kommen kann. An der Wand wird der Kelim zu einem gewebten Gestaltungselement und nicht nur zu einem Bodenbelag. Für die Aufhängung sollte eine geeignete, gleichmäßige Befestigung gewählt werden, die das Textil sicher hält, ohne die Webstruktur punktuell unnötig zu belasten.
Woher stammt das besondere Design meines Kelims?
Das Design stammt aus der Fars-Region des Iran. Dort werden Kelims von Nomadenvölkern mit traditionellen Techniken gewebt. Die Muster können auf überlieferten Formen, geometrischen Ordnungen und regionalen Zeichen beruhen. Jedes gewebte Stück kann diese Elemente in einer eigenen Ausführung verbinden. Bei diesem Kelim zeigt sich die Gestaltung auf Vorder- und Rückseite identisch. Die Herkunft aus Fars erklärt den regionalen Zusammenhang der Muster, ohne dass jedes einzelne Zeichen einer bestimmten historischen Vorlage zugeordnet werden muss.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Material | |
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft |














