





Perserteppich Fars 240 x 163 cm Wolle handgewebt
1110$
Handgewebter Fars Perserteppich | Material: Wolle | Größe: 240 x 163 cm | Muster: Beidseitig identisch | Zustand: Sehr gut erhalten | Verwendung: Teppich oder Wandbehang
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim aus Fars besteht aus hochwertiger Wolle und wurde handgewebt. Bei einem Kelim entsteht die textile Fläche nicht durch einen geschnittenen Flor, sondern durch das Verweben der Schussfäden mit der Kette. Dadurch erhält das Gewebe seine eigene, flache Struktur und eine klare textile Wirkung. Die Wolle ist ein traditionelles Material der orientalischen Teppichkunst. Sie lässt sich zu widerstandsfähigen Garnen verarbeiten und eignet sich deshalb für Gewebe, die im Alltag als Teppich verwendet werden.
Die Verarbeitung von Hand macht jeden Kelim zu einem eigenständigen Stück. Faden für Faden wird in die Webarbeit eingebracht, anstatt dass ein industrielles Verfahren ein vollkommen gleichförmiges Ergebnis erzeugt. Bei diesem Exemplar sind die Muster auf beiden Seiten identisch. Der Kelim kann dadurch von beiden Seiten betrachtet werden, ohne dass die Gestaltung ihre Wirkung verändert. Die Oberfläche bleibt zugleich als flaches Gewebe erkennbar und unterscheidet sich damit deutlich von einem handgeknüpften Teppich mit hohem Flor.
Die Quelle beschreibt das Stück als sehr gut erhalten. Diese Zustandsangabe gehört ebenso zu seiner Einordnung wie das verwendete Material und die handgewebte Ausführung. Als Teppich kann der Kelim eine textile Fläche im Raum bilden; als Wandbehang lässt er sich auch unabhängig von einer Bodennutzung einsetzen.
Herkunft und Tradition
Fars liegt im Süden Irans und zählt zu den Regionen, die eng mit der Geschichte nomadischer und ländlicher Webtraditionen verbunden sind. Die Landschaft umfasst unterschiedliche Lebensräume, von Gebirgszügen bis zu trockeneren Ebenen. Diese Vielfalt prägte die Formen des Handwerks und die Art, wie textile Arbeiten im täglichen Leben eingesetzt wurden. Wolle war für viele Weberinnen und Weber ein naheliegender Werkstoff, weil sie in der Region verfügbar, vielseitig verspinnbar und für robuste Gewebe geeignet ist.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist auf die iranische Herkunft und auf eine weit entwickelte textile Kultur. Dabei umfasst die persische Teppichkunst nicht nur geknüpfte Teppiche. Kelims gehören ebenfalls zu den überlieferten Formen der iranischen Webkunst. Bei ihnen wird das Muster während des Webens aufgebaut. Das setzt eine genaue Folge von Farbfeldern, Schussfäden und Kanten voraus, auch wenn kein Flor geknüpft wird. So entsteht ein Gewebe, das zugleich Gebrauchsgegenstand und Ausdruck regionaler Gestaltung ist.
In Fars ist die Verbindung von nomadischer Lebensweise und handwerklicher Überlieferung besonders wichtig. Nomadische Gruppen benötigten textile Arbeiten, die sich in den Alltag integrieren ließen und sich für unterschiedliche Zwecke verwenden konnten. Gewebe konnten den Boden bedecken, Bereiche eines Zeltes schmücken oder als dekorative textile Elemente dienen. Aus dieser praktischen Umgebung entwickelte sich eine Gestaltung, in der klare Formen, rhythmische Wiederholungen und eine gut lesbare Ordnung eine wichtige Rolle spielen.
Nomadische Webkunst wird nicht allein durch ein einzelnes Motiv definiert. Ebenso entscheidend sind die Kenntnis des Materials, die Erfahrung mit dem Webstuhl und die Weitergabe von Arbeitsweisen innerhalb der Gemeinschaft. Jede Weberin und jeder Weber arbeitet innerhalb einer Tradition und setzt diese zugleich individuell um. Kleine Unterschiede in Spannung, Garn und Ausführung gehören zur handwerklichen Entstehung. Sie machen verständlich, weshalb handgewebte Kelims nicht wie standardisierte Serienprodukte wirken.
Die iranische Teppichkultur kennt zahlreiche regionale Ausprägungen. Tabriz, Isfahan, Kashan und Qom sind für andere persische Teppichtraditionen bekannt, während Fars einen eigenen Zusammenhang aus regionaler Webkunst und nomadischer Gestaltung bildet. Diese Ortsnamen stehen für unterschiedliche textile Schulen und dürfen nicht miteinander gleichgesetzt werden. Ein Kelim aus Fars gehört in den kulturellen Rahmen Irans, besitzt aber seine eigene regionale Einordnung.
Auch die Funktion eines Kelims ist Teil seiner Tradition. Ein Gewebe kann auf dem Boden liegen, an einer Wand hängen oder als textile Abdeckung dienen. Die flache Konstruktion macht verschiedene Nutzungen möglich. Bei diesem Stück ist sowohl die Verwendung als Teppich als auch als Wandbehang angegeben. Damit verbindet es die praktische Seite der Webkunst mit der Möglichkeit, das Muster als eigenständige textile Gestaltung zu zeigen.
Design und Muster
Das Muster dieses Kelims ist auf beiden Seiten identisch. Diese Eigenschaft beschreibt nicht nur die Ansicht, sondern auch die Wirkung des Gewebes im Raum: Vorder- und Rückseite zeigen dieselbe Gestaltung. Bei einem beidseitig identischen Kelim muss daher keine bestimmte Schauseite gewählt werden. Das macht die textile Arbeit besonders unkompliziert in ihrer Präsentation und unterstreicht ihren Charakter als durchgehend gewebtes Gewebe.
Bei Kelims entsteht ein Muster aus der Anordnung farbiger Bereiche und aus dem Wechsel der Webfäden. Geometrische Linien, Felder, Rauten, Hakenformen und wiederholte Bänder sind typische Möglichkeiten der flach gewebten Gestaltung. Solche Formen lassen sich während des Webens klar aufbauen und in rhythmischen Folgen anordnen. Selbst wenn ein Motiv einfach erscheint, verlangt seine Ausführung Aufmerksamkeit, damit Kanten, Übergänge und Wiederholungen in der vorgesehenen Ordnung bleiben.
Die Musterwelt iranischer Teppiche ist von regionalen Traditionen, Naturbeobachtung und überlieferten Zeichen geprägt. Florale Darstellungen, geometrische Ornamente und symbolisch verstandene Formen können in verschiedenen Gegenden auftreten, werden jedoch jeweils anders geordnet und ausgearbeitet. Bei nomadisch geprägten Kelims steht häufig die Struktur der Fläche im Vordergrund. Wiederholung, Symmetrie und Kontrast sorgen dafür, dass das Muster auch aus größerer Entfernung lesbar bleibt.
Ein Kelim wirkt anders als ein Teppich mit dichtem Flor. Die Zeichnung liegt unmittelbar in der gewebten Fläche und wird nicht durch die Höhe von Wollknoten modelliert. Dadurch erscheinen Linien und Farbübergänge meist direkt und grafisch. Die beidseitige Identität dieses Stücks verstärkt den Eindruck einer in sich geschlossenen Fläche. Das Muster ist nicht an eine einzelne Richtung gebunden, sondern bleibt beim Wenden erhalten.
Die traditionelle Nomadenkunst, die im Ursprungstext genannt wird, steht für eine Gestaltung, die aus dem Gebrauch und aus der Überlieferung hervorgeht. Textile Arbeiten dieser Art sind nicht bloß dekorative Nachbildungen, sondern beruhen auf Kenntnissen über Spinnen, Färben, Weben und den praktischen Einsatz von Geweben. Zugleich kann ein Kelim seine ursprüngliche Funktion überschreiten und als Wandbehang wahrgenommen werden. So bleibt das Muster sichtbar, auch wenn das Gewebe nicht auf dem Boden liegt.
Bei der Betrachtung lohnt es sich, die Beziehung zwischen Muster und Konstruktion zu beachten. Die Linien sind nicht auf eine fertige Fläche aufgetragen, sondern entstehen zusammen mit ihr. Jede Folge im Ornament ist daher an den Webvorgang gebunden. Das verleiht dem Design eine textile Klarheit. Die identische Gestaltung auf beiden Seiten zeigt zusätzlich, dass die Musterwirkung nicht nur von einer dekorativ behandelten Vorderseite abhängt.
Die Einordnung als Kelim sagt mehr über die Technik als über ein einzelnes, festgelegtes Motiv aus. In der iranischen Webkunst können unterschiedliche regionale Zeichen und Kompositionen in dieser Technik erscheinen. Deshalb wird hier keine zusätzliche Musterbezeichnung behauptet. Festgehalten wird die konkrete Eigenschaft, die beschrieben ist: Das Muster ist auf beiden Seiten identisch.
Besonderheiten
Eine zentrale Besonderheit ist die doppelseitige Gestaltung. Beide Seiten zeigen identische Muster, sodass der Kelim flexibel betrachtet und verwendet werden kann. Er eignet sich laut Beschreibung sowohl als Teppich als auch als Wandbehang. Diese beiden Einsatzmöglichkeiten machen deutlich, dass seine textile Wirkung nicht an eine einzige Raumsituation gebunden ist.
Hinzu kommen die handgewebte Ausführung und die Verwendung hochwertiger Wolle. Das Stück verbindet damit ein traditionelles Material mit einer überlieferten Webtechnik aus Fars. Die Quelle beschreibt seinen Zustand als sehr gut erhalten. Gemeinsam ergeben diese Angaben ein klares Bild eines iranischen Kelims, dessen regionale Herkunft, Material und Funktion nachvollziehbar benannt sind.
Als Wandbehang kann das Gewebe seine flache Konstruktion und sein beidseitig identisches Muster besonders unmittelbar zeigen. Als Teppich bringt es dagegen die praktische Seite des Kelims zur Geltung. Welche Präsentation gewählt wird, hängt vom Raum und vom vorgesehenen Einsatz ab. Die Einordnung als Teppich oder Wandbehang ist Bestandteil seiner beschriebenen Verwendung.
FAQ
Woran lässt sich die Qualität eines Kelims erkennen?
Bei einem handgewebten Kelim sind Material, Webtechnik, Gleichmäßigkeit der Fläche und der Erhaltungszustand wichtige Gesichtspunkte. Hochwertige Wolle kann zu einem belastbaren Gewebe verarbeitet werden, während eine sorgfältige Webarbeit klare Übergänge und eine stabile Struktur unterstützt. Auch die Art, wie ein Muster auf beiden Seiten erscheint, gehört zur Betrachtung. Bei diesem Stück werden hochwertige Wolle, handgewebte Verarbeitung, ein auf beiden Seiten identisches Muster und ein sehr guter Erhaltungszustand beschrieben.
Kann ein Kelim gereinigt werden?
Ein Kelim kann gepflegt und gereinigt werden, sollte dabei aber schonend behandelt werden. Regelmäßiges, vorsichtiges Entfernen von Staub hilft, die Wolle und die gewebte Fläche zu entlasten. Eine gründliche Reinigung sollte von einer Fachkraft übernommen werden, die Erfahrung mit handgewebten Wolltextilien hat. So lässt sich das Risiko verringern, dass Feuchtigkeit, Reibung oder ungeeignete Mittel das Gewebe beeinträchtigen.
Wo kann dieser Kelim verwendet werden?
Die Beschreibung nennt zwei Möglichkeiten: Er kann als Teppich oder als Wandbehang verwendet werden. Auf dem Boden bildet er eine flache textile Fläche und kann in unterschiedliche Einrichtungskonzepte integriert werden. An der Wand wird er als dekoratives Gewebe präsentiert. Weil die Muster auf beiden Seiten identisch sind, bleibt seine Gestaltung unabhängig davon erhalten, welche Seite sichtbar ist.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |













