
Perserteppich Fars 235 x 137 cm Wolle handgewebt
656$
Handgewebter Fars Perserteppich | Material: Wolle | Größe: 235 x 143 cm | Muster: Geometrisch | Zustand: Gebraucht, Top Qualität
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim ist handgewebt und aus Wolle gefertigt. Bei einem handgewebten Kelim entsteht die textile Fläche durch das Zusammenführen von Kette und Schuss. Die Schussfäden werden in farbigen Bereichen eingetragen und verdichtet, bis eine geschlossene, flache Webfläche entsteht. Anders als bei einem geknüpften Teppich wird kein einzelner Florfaden mit einem Knoten befestigt. Das Muster ist deshalb unmittelbar mit der Konstruktion des Gewebes verbunden.
Wolle wird in der Herstellung traditioneller Orientteppiche häufig verwendet, weil sie widerstandsfähig, elastisch und angenehm griffig ist. Die Faser kann einen Teil der Luftfeuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Ihre natürliche Kräuselung und Elastizität geben gewebten Textilien eine bewegliche, belastbare Struktur. Die im Angebot genannte Florhöhe ist kurz. Bei einem Kelim bezeichnet dies eine flache Oberfläche, bei der die Webstruktur und die grafische Gestaltung gut erkennbar bleiben.
Handweben verlangt eine gleichmäßige Spannung der Kette sowie eine genaue Kontrolle des Schusses. Die Weberin oder der Weber muss die Breite der Farbfelder, die Richtung der Linien und die Übergänge zwischen den einzelnen Bereichen während des gesamten Arbeitsvorgangs beachten. Abweichungen in der Spannung oder in der Ausführung können bei handgefertigten Textilien vorkommen und gehören zur individuellen Herstellung. Eine gesonderte Angabe zur Kette oder zu einer weiteren Materialkomponente liegt nicht vor.
Der flache Aufbau eines Kelims unterscheidet sich technisch von einem Hochflorteppich. Die Oberfläche wird nicht durch aufstehende Knotenschlingen gebildet, sondern durch dicht aneinanderliegende Webfäden. Dadurch wirkt die Zeichnung direkt und zweidimensional. Die Wollfaser verbindet dabei die praktische Nutzung mit der traditionellen Textiltechnik. Für dieses Stück werden Handwebtechnik und Wolle als die maßgeblichen Eigenschaften der Verarbeitung genannt.
Herkunft und Tradition
Fars ist eine historische Region im Süden Irans und gehört zu den wichtigen Landschaften der persischen Kultur. Die Region umfasst unterschiedliche geografische Räume, von fruchtbaren Ebenen bis zu bergigen Gebieten. Diese Vielfalt prägte die Lebensweise der dort ansässigen Bevölkerungsgruppen und damit auch ihre textilen Erzeugnisse. In Fars entwickelten sich sowohl sesshafte als auch nomadisch geprägte Webtraditionen. Deshalb begegnen dort verschiedene Formen von Kelims, Taschen, Decken und Teppichen.
Die Herstellung von Flachgeweben ist in den iranischen Textilkulturen seit langer Zeit verankert. Ein Kelim konnte im Alltag als Bodenbelag, Abdeckung oder transportables Einrichtungsstück dienen. Im Vergleich zu einem dichten Knüpfteppich ist ein Flachgewebe leichter und lässt sich einfacher zusammenlegen. Diese praktischen Eigenschaften standen neben der Gestaltung. Die Webarbeit wurde in vielen Gemeinschaften innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben, wobei Muster, Arbeitsabläufe und der Umgang mit Wolle über Generationen erhalten blieben.
Bei einem Kelim wird das Muster während des Webens aufgebaut. Die Kette bildet die längs verlaufende Grundlage. Der Schuss wird quer eingetragen und deckt die Kette je nach Webweise weitgehend ab. Soll ein farbiges Motiv entstehen, wird der Schuss in einem bestimmten Bereich eingeführt und an der gewünschten Stelle gewendet oder mit einem benachbarten Bereich verbunden. Durch das wiederholte Verdichten entsteht eine stabile, flache Fläche. Diese Technik erlaubt klare geometrische Formen, verlangt aber eine vorausschauende Planung.
Die regionalen Webtraditionen Irans sind nicht auf ein einziges Erscheinungsbild beschränkt. Farben, Garnstärken und Musterordnungen konnten von Ort zu Ort sowie zwischen unterschiedlichen Gemeinschaften variieren. Manche Flachgewebe zeigen breite Streifen und große Rauten, andere eine kleinteilige Folge von Feldern. Auch die Funktion eines Textils beeinflusste seine Gestaltung. Ein Gebrauchsgegenstand konnte eine reduzierte Komposition erhalten, während repräsentative Stücke eine stärker gegliederte Oberfläche zeigen konnten.
Die Herkunft dieses konkreten Stücks ist als unbekannt angegeben. Die Bezeichnung Fars steht im Titel und ordnet das Angebot einer persischen Teppich- und Webtradition zu. Sie stellt jedoch keine dokumentierte Provenienz mit Werkstatt, Ort oder Familiengeschichte dar. Die Geschichte von Fars erklärt den regionalen und technischen Hintergrund des Namens, ohne diesem einzelnen Kelim eine nicht belegte Herkunft oder ein bestimmtes Herstellungszentrum zuzuschreiben.
Persische Teppiche werden häufig nach Regionen und Städten beschrieben. Kerman ist im Allgemeinen mit fein gezeichneten Kompositionen und sanften Farbstimmungen verbunden. Tabriz wird oft mit großzügigen Medaillons und deutlichen Kontrasten in Verbindung gebracht. Isfahan ist für detailreiche geknüpfte Teppiche bekannt. Diese Beispiele zeigen die Vielfalt der persischen Teppichkunst. Sie sind allgemeiner Hintergrund und keine zusätzliche Herkunftsangabe für diesen handgewebten Kelim.
Design und Muster
Das Muster dieses Kelims ist geometrisch. Geometrische Gestaltung arbeitet mit Linien, Winkeln, Rauten, Streifen, Stufenformen und abgegrenzten Flächen. Solche Elemente können einzeln, als Wiederholung oder in einer symmetrischen Ordnung auftreten. Bei einem Flachgewebe sind sie unmittelbar mit den farbigen Schussbereichen verbunden. Da kein dichter Flor die Oberfläche überdeckt, bleibt die Beziehung zwischen Motiv und Webstruktur sichtbar.
Eine geometrische Komposition kann aus einem zentralen Feld, mehreren nebeneinanderliegenden Bereichen oder einem fortlaufenden Rapport bestehen. Ein Rapport wiederholt ein Grundelement über die Fläche und schafft dadurch Rhythmus. Eine Bordüre kann den Innenbereich einfassen und den Übergang zu den Kanten markieren. Die konkrete Anordnung dieses Stücks wird nicht näher beschrieben. Festgehalten ist lediglich die Einordnung als geometrisches Muster und der klassische Stil aus der Produktbezeichnung.
Geometrische Formen haben in persischen und iranischen Textilien eine lange gestalterische Tradition. Sie können aus der Vereinfachung von Pflanzen, Tieren, Sternen oder Landschaften hervorgehen. Durch die Übertragung in Winkel, Rauten und gestufte Konturen werden gegenständliche Vorbilder zu ornamentalen Zeichen. Nicht jedes geometrische Motiv besitzt dabei eine eindeutig festgelegte Bedeutung. Seine Wirkung entsteht ebenso aus Wiederholung, Proportion und dem Verhältnis zwischen farbigen und ruhigen Flächen.
Die Webtechnik beeinflusst den Charakter der Zeichnung. Gerade Linien können an den Übergängen zwischen farbigen Bereichen leicht gestuft erscheinen, weil der Schuss abschnittsweise eingetragen wird. Schräge Konturen entstehen durch die schrittweise Veränderung der Breite eines Farbfeldes. Diese technischen Eigenschaften geben dem Muster eine textile, nicht rein grafische Qualität. Das Motiv wird nicht nachträglich auf die Oberfläche gesetzt, sondern wächst aus dem Arbeitsprozess heraus.
Der klassische Stil verweist auf eine traditionelle gestalterische Einordnung. Er bedeutet nicht automatisch, dass ein Stück antik ist oder ein bestimmtes historisches Vorbild kopiert. Die persische Teppichkunst kennt sowohl ruhige Flächen als auch kontrastreiche Kompositionen und sowohl florale als auch geometrische Bildsprachen. Die im Ausgangstext genannten Farben allgemeiner Perserteppiche reichen von tiefen Rottönen bis zu Erdnuancen. Die konkreten Farben dieses Kelims sind nicht angegeben und werden daher nicht näher bestimmt.
Flachgewebe werden häufig von beiden Seiten betrachtet, weil ihre Konstruktion keine ausgeprägte Florseite wie bei einem Knüpfteppich voraussetzt. Die Sichtbarkeit der Kette, die Dichte des Schusses und die Art der Farbverbindungen prägen die Oberfläche. Bei geometrischen Kelims verstärkt diese Nähe zwischen Technik und Muster den Eindruck einer klar gegliederten Fläche. So entsteht die Gestaltung aus Material, Arbeitsrhythmus und wiederholten Formen zugleich.
Besonderheiten
Das Stück wird als gebraucht und als Top Qualität beschrieben. Diese Angaben bezeichnen den Nutzungsstatus und die Qualitätseinstufung des Angebots. Eine genaue Auflistung von Gebrauchsspuren, Reparaturen oder Veränderungen ist nicht enthalten. Als Epoche ist das 21. Jahrhundert angegeben. Der Kelim wird damit der jüngeren Herstellungsgeschichte zugeordnet und nicht als antikes Exemplar beschrieben.
Zu den genannten Besonderheiten gehören Antirutsch, die Eignung für Fußbodenheizung und eine leichte Reinigung. Die Antirutsch-Eigenschaft bezieht sich auf die Verwendung als Bodenbelag. Bei der Nutzung auf Fußbodenheizung sollten zusätzlich die Vorgaben des jeweiligen Boden- und Heizungssystems beachtet werden. Die Angabe leicht zu reinigen beschreibt eine praktische Produkteigenschaft, legt aber kein bestimmtes Reinigungsmittel und kein einzelnes Pflegeverfahren fest.
Die kurze Florhöhe unterstützt den flachen Charakter des Kelims. Dadurch kann die Oberfläche in Bereichen eingesetzt werden, in denen ein niedriger textiler Aufbau gewünscht ist. Für eine sichere Nutzung sind ein geeigneter Untergrund und eine ausreichende Fixierung wichtig. Weitere Besonderheiten wie eine Signatur, eine Knotendichte oder eine dokumentierte Werkstatt sind nicht angegeben.
FAQ
Wie pflege ich diesen Perserteppich richtig?
Regelmäßiges, schonendes Absaugen entfernt losen Staub und alltägliche Verschmutzungen. Die Oberfläche sollte nicht unnötig stark gebürstet oder mit aggressiven Mitteln behandelt werden. Bei stärkeren Verschmutzungen oder einem umfassenden Pflegebedarf ist ein professioneller Teppichreinigungsdienst sinnvoll. Direkte und intensive Sonneneinstrahlung sollte möglichst vermieden werden, damit die Farben durch dauerhaftes Licht nicht ausbleichen. Dieser Kelim wird als leicht zu reinigen beschrieben; konkrete Reinigungsmittel oder ein verbindliches Spezialverfahren sind nicht angegeben.
Wo kann ich einen authentischen Perserteppich kaufen?
Authentische Perserteppiche und Kelims sind in spezialisierten Teppichgeschäften sowie bei Onlinehändlern erhältlich, die sich auf handgefertigte Orientteppiche konzentrieren. Beim Vergleich sind Angaben zu Material, Herstellung, Zustand und Herkunft wichtig. Bei diesem Stück werden Wolle, Handwebtechnik, ein gebrauchter Zustand mit der Einstufung Top Qualität und die Bezeichnung Fars genannt. Die Herkunft ist zugleich als unbekannt angegeben. Eine weitergehende Provenienz mit genauer Werkstatt oder Herstellungsort sollte deshalb nicht vorausgesetzt werden.
Was macht einen Perserteppich besonders?
Die Besonderheit persischer Teppiche liegt in der Verbindung von Material, Muster und überlieferten handwerklichen Verfahren. Bei einem Kelim wird die Gestaltung direkt in das Gewebe eingearbeitet. Geometrische Formen entstehen aus der Anordnung der Schussfäden und können dadurch klar und flächig wirken. Wolle bringt eine griffige Naturfaser mit belastbaren Eigenschaften in die Herstellung ein. Jedes handgefertigte Gewebe trägt außerdem die Spuren seines Herstellungsprozesses und steht damit in der langen Tradition persischer Textilarbeit.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |








