





Perserteppich Fars 189 x 100 cm Wolle handgeknüpft
746$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 189 x 100 cm | Muster: Frei erfundene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh Shuli ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus hochwertiger Wolle. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die textile Grundstruktur eingebracht. Die Oberfläche entsteht somit Schritt für Schritt und nicht durch einen industriellen Druck oder eine maschinelle Nachbildung. Die Wolle bildet den sichtbaren Flor und prägt die textile Beschaffenheit des Teppichs. Ihre natürliche Eignung für die Teppichherstellung verbindet eine griffige Oberfläche mit einer vielseitigen Grundlage für Farben und Muster.
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 90.000 – 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Dichte ist ein technisches Merkmal, mit dem die Anzahl der Knoten auf einer bestimmten Fläche beschrieben wird. Sie steht in Zusammenhang mit dem Aufbau des Flors und mit dem handwerklichen Aufwand der Herstellung. Bei handgeknüpften Teppichen wird die Zeichnung während des Knüpfens entwickelt. Die Ausführung der einzelnen Knoten gehört daher unmittelbar zur Entstehung des Musters.
Wolle wird in der Teppichherstellung seit langer Zeit verwendet, weil sie sich zum Aufbau eines belastbaren Flors eignet. Sie kann Farbstoffe aufnehmen und ermöglicht unterschiedliche Oberflächenwirkungen. Bei einem Gabbeh Shuli verbindet sie die textile Grundlage mit einer freien, fantasievollen Gestaltung. Die angegebene Materialbeschreibung bezieht sich auf den Flor; dieser besteht aus hochwertiger Wolle. Eine andere Materialangabe wird für den Teppich nicht gemacht.
Die handgeknüpfte Verarbeitung unterscheidet den Teppich von maschinell hergestellten Bodenbelägen. Während bei industriellen Verfahren ein vorgegebenes Muster technisch wiederholt wird, entsteht ein handgeknüpftes Muster aus der Abfolge vieler einzelner Arbeitsschritte. Diese Herstellungsweise gehört zur traditionellen iranischen Teppichkunst. Der Teppich ist als neu ausgewiesen. Damit wird sein Zustand als neu beschrieben, ohne eine zusätzliche historische Altersangabe zu machen.
Herkunft und Tradition
Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Irans. Fars gehört zu den iranischen Gebieten, in denen die Teppichknüpfkunst seit Jahrhunderten eine bedeutende Rolle spielt. Die Region ist mit einer vielseitigen Handwerkstradition verbunden, in der Wolle, Knüpftechnik, Farben und Muster zu eigenständigen Teppichen zusammenfinden. Gabbeh bezeichnet dabei eine Teppichtradition, die besonders eng mit Fars verbunden ist.
Die iranische Teppichherstellung umfasst sowohl städtische als auch ländliche und nomadisch geprägte Formen. In den unterschiedlichen Zentren entwickelten sich jeweils eigene Schwerpunkte bei Zeichnung, Material und Ausführung. Fars steht innerhalb dieser Landschaft für eine Tradition, in der handwerkliche Kenntnisse über lange Zeit weitergegeben wurden. Dazu gehören die Auswahl und Vorbereitung der Wolle, der Umgang mit dem Webstuhl, das Einbringen der Knoten und die Entwicklung eines Musters während der Arbeit.
Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Design nicht erst nachträglich auf eine fertige Fläche aufgetragen. Es wächst mit dem Aufbau des Teppichs. Die Knüpfer setzen Knoten, ordnen Farben und gestalten Formen in einer fortlaufenden Abfolge. Dieses Verfahren verbindet technische Fertigkeit mit gestalterischen Entscheidungen. Auch wenn ein Teppichtyp über bekannte Merkmale verfügt, bleibt bei der Handarbeit Raum für individuelle Unterschiede in der Komposition.
Gabbeh-Teppiche werden häufig mit einer klaren, unmittelbaren Formensprache verbunden. Einfache Gabbeh-Varianten können mit ruhigen, einfarbigen Flächen arbeiten. Gabbeh Shuli bildet innerhalb dieser Tradition eine Variante, bei der frei erfundene und fantasievolle Designs im Mittelpunkt stehen. Die regionale Verbindung mit Fars bleibt dabei erhalten, während die Muster weniger an ein festgelegtes, wiederholtes Schema gebunden sind.
Die Bezeichnung Fars beschreibt die Herkunftsregion dieses Teppichs. Gabbeh Shuli bezeichnet seine Teppichart und seine gestalterische Ausrichtung. Diese beiden Angaben erfüllen somit unterschiedliche Funktionen. Ein Mustervergleich mit anderen persischen Teppicharten ändert nichts an der Herkunft dieses Stücks. Es handelt sich um einen Gabbeh Shuli aus Fars im Iran, nicht um einen Teppich aus einer anderen genannten Region.
Fars steht in einem größeren Zusammenhang iranischer Teppichtraditionen. Tabriz-Teppiche werden häufig mit feinen Mustern und hochwertigen Materialien verbunden. Kashan-Teppiche zeigen oft blühende Designs und eine detailreiche Gestaltung. Isfahan und Kerman sind ebenfalls für kunstvolle Entwürfe sowie für die Verwendung hochwertiger Wolle und Seide bekannt. Diese Regionen bilden Vergleichspunkte innerhalb der persischen Teppichkunst. Sie sind keine zusätzliche Herkunftsangabe für diesen Gabbeh Shuli.
Die lange Geschichte des Teppichknüpfens in Iran zeigt, wie eng Gebrauchstextilien, Handwerk und regionale Gestaltung miteinander verbunden sind. Ein Teppich ist dabei nicht nur eine farbige Fläche, sondern das Ergebnis vieler technischer Entscheidungen. Die Eigenschaften der Wolle, die Anzahl der Knoten, die Farbwahl und der Aufbau des Musters wirken zusammen. In Fars entwickelte sich daraus eine Tradition, die sowohl überlieferte Formen als auch freie Entwürfe ermöglicht.
Gabbeh Shuli lässt sich deshalb als Verbindung von regionalem Handwerk und individueller Musterentwicklung verstehen. Die Tradition liegt in der handgeknüpften Herstellung und in der Herkunft aus Fars. Der freie Charakter liegt in den fantasievollen Designs, die keine bestimmte Bedeutung haben müssen. So bleibt der Teppich Teil der iranischen Knüpfkunst, ohne dass seine Gestaltung auf ein einziges festes Ornament reduziert wird.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh Shuli wird als frei erfunden und fantasievoll beschrieben. Es folgt damit keinem einzelnen festgelegten Bildthema. Die Designs können als Ausdruck der Kreativität und Kunstfertigkeit der Knüpfer verstanden werden. Ihre Bedeutung liegt nicht notwendigerweise in einer erzählten Geschichte oder einem eindeutig lesbaren Symbol. Entscheidend ist vielmehr das Zusammenspiel aus Formen, Farben und der handgeknüpften Oberfläche.
Im Vergleich zu schlichten, einfarbigen Gabbeh-Teppichen bietet Gabbeh Shuli eine lebendigere Palette an Farben und Formen. Zu den häufigsten Farben dieses Typs gehören Rot, Beige, Grau und Braun. Diese Farbfamilie kann warme und zugleich zurückhaltende Kompositionen hervorbringen. Sie gehört zur allgemeinen gestalterischen Beschreibung von Gabbeh Shuli und stellt keine zusätzliche Einzelangabe über jede Farbfläche dieses konkreten Teppichs dar.
Fantasievolle Designs entstehen oft aus einer freien Verbindung geometrischer, vereinfachter oder erzählerisch wirkender Formen. Bei Gabbeh Shuli ist jedoch nicht erforderlich, dass jede Form einer festgelegten Symbolik folgt. Die Knüpfer können ihre eigene Vorstellung in die Komposition einbringen. Dadurch erhält die Gestaltung einen persönlichen Charakter. Die Handarbeit wird nicht nur an der Herstellungstechnik sichtbar, sondern auch an der Art, wie die Muster aufgebaut und miteinander verbunden werden.
Die Musterwirkung eines Teppichs entsteht aus mehreren Ebenen. Die Farben bestimmen zunächst die Gliederung der Fläche. Formen können Bereiche abgrenzen, Akzente setzen oder einen Rhythmus erzeugen. Die Knotung gibt dem Ganzen eine textile Struktur. Bei einem Gabbeh Shuli greifen diese Elemente ineinander, ohne dass ein streng ornamentales Gesamtbild erforderlich ist. Die freie Gestaltung erlaubt unterschiedliche Beziehungen zwischen ruhigen Flächen, bewegteren Formen und farblichen Kontrasten.
Andere iranische Teppichtraditionen bieten einen hilfreichen Vergleich. Tabriz wird mit feinen und detailreichen Mustern verbunden. Kashan zeigt häufig blühende Designs. Isfahan und Kerman stehen für kunstvolle Entwürfe und eine ausgearbeitete Formensprache. Diese Beispiele verdeutlichen die Vielfalt persischer Teppiche. Der Gabbeh Shuli unterscheidet sich davon durch seine Verbindung mit Fars und durch die frei erfundenen, fantasievollen Designs. Die Vergleichsnamen sind keine Aussage über die Herkunft dieses Teppichs.
Bei der handgeknüpften Herstellung wird das Muster während der Arbeit aufgebaut. Die Knüpfer setzen die Knoten entsprechend ihrer gestalterischen Vorstellung und führen die Farb- und Formordnung fortlaufend weiter. Dadurch ist die Zeichnung eng mit dem Entstehungsprozess verbunden. Ein frei erfundenes Muster kann auf diese Weise unmittelbar aus dem Arbeitsprozess heraus entwickelt werden, anstatt lediglich eine vorgefertigte Vorlage technisch zu wiederholen.
Die Farbwelt Rot, Beige, Grau und Braun wird bei Gabbeh Shuli häufig verwendet, weil sie sowohl deutliche Akzente als auch natürliche, erdverbundene Zusammenstellungen ermöglicht. Farben können nebeneinanderstehen, ineinander übergehen oder einzelne Formen hervorheben. Welche Wirkung entsteht, hängt von ihrer Anordnung und vom jeweiligen Entwurf ab. Die Gestaltung bleibt dabei an die textile Logik des Teppichs gebunden: Jede Farbe wird in die geknüpfte Oberfläche integriert.
Ein Gabbeh Shuli ist dadurch mehr als ein Teppich mit einem dekorativen Aufdruck. Seine Muster sind Bestandteil des geknüpften Gewebes und entstehen zusammen mit der Materialstruktur. Die freie Formensprache lässt den persönlichen Beitrag der Knüpfer erkennen. Gleichzeitig bleibt der Teppich in der Tradition von Fars verankert. Überlieferte Technik und eigenständige Gestaltung bilden somit keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben handwerklichen Arbeit.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Bezeichnung als Gabbeh Shuli, die Herkunft aus der Region Fars im Iran, die handgeknüpfte Verarbeitung und der Flor aus hochwertiger Wolle. Die Knotendichte beträgt 90.000 – 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Muster besteht aus frei erfundenen, fantasievollen Designs. Der Zustand ist neu.
Die Verbindung aus iranischer Herkunft, handwerklicher Knüpftechnik und freier Musterentwicklung prägt den Charakter des Gabbeh Shuli. Diese Teppichart kann sowohl als dekoratives Element als auch als funktionale textile Fläche im Wohnbereich eingesetzt werden. Gabbeh Shuli wird als strapazierfähig beschrieben und eignet sich daher auch für Wohnräume, in denen ein Teppich regelmäßig genutzt wird. Die konkrete Ausführung dieses Stücks bleibt durch seine handgeknüpfte Herstellung ein eigenständiges Exemplar.
Seine Besonderheit liegt außerdem in der Verbindung eines traditionellen Teppichtyps mit einer Gestaltung, die nicht auf ein festes Motiv festgelegt ist. Die Herkunft aus Fars verweist auf die regionale Handwerkstradition, während der Name Shuli die fantasievolle Musterwelt hervorhebt. Material, Technik, Herkunft und Musterangabe ergeben zusammen die sachliche Beschreibung dieses neuen Perserteppichs.
FAQ
Was sind die Hauptmerkmale eines Gabbeh Shuli?
Ein Gabbeh Shuli ist eine Variante des Gabbeh aus der Region Fars im Süden Irans. Kennzeichnend sind frei erfundene, fantasievolle Muster sowie eine lebendige Palette an Farben und Formen. Dieser Teppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus hochwertiger Wolle. Die angegebene Knotendichte beträgt 90.000 – 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Gestaltung muss keine bestimmte Geschichte oder festgelegte symbolische Bedeutung darstellen, sondern kann die Kreativität und Kunstfertigkeit der Knüpfer ausdrücken.
Wie pflege ich einen Gabbeh Shuli Teppich?
Zur regelmäßigen Pflege sollte ein Gabbeh Shuli abgesaugt werden. Eine gelegentliche professionelle Reinigung unterstützt den Erhalt der textilen Oberfläche und der Farben. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Diese Hinweise passen zur Pflege eines handgeknüpften Wollteppichs. Die regelmäßige Reinigung entfernt lose Verschmutzungen, während eine fachgerechte Behandlung die Struktur und die Gestaltung des Teppichs schont. Bei der Pflege sollte außerdem darauf geachtet werden, die Oberfläche nicht unnötig zu belasten.
Wo kann ich einen Gabbeh Shuli Teppich verwenden?
Ein Gabbeh Shuli kann in verschiedenen Wohnräumen verwendet werden, darunter Wohnzimmer, Schlafzimmer und Essbereiche. Seine strapazierfähige Art macht ihn auch für stärker frequentierte Räume geeignet. Dort kann er als dekoratives Element und zugleich als funktionale textile Fläche dienen. Die fantasievollen Muster bringen eine eigenständige Gestaltung in den Raum, während die Wolloberfläche den Teppich als Gebrauchsgegenstand ausweist. Die jeweilige Platzierung sollte mit der regelmäßigen Pflege und den Bedingungen des Raumes abgestimmt werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













