




Perserteppich Fars 182 x 106 cm Schurwolle handgeknüpft
781$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glänzende Schurwolle | Größe: 182 x 106 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh – Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus der Region Fars. Als Material wird glänzende Schurwolle genannt. Schurwolle wird für Gabbeh-Teppiche wegen ihrer weichen Haptik und ihrer Strapazierfähigkeit verwendet. Die Wolle verleiht der Oberfläche einen angenehmen Griff und unterstützt eine Nutzung, bei der der Teppich nicht nur dekorative, sondern auch praktische Aufgaben übernimmt. Die im Teppich eingesetzte Wolle ist als weich und langlebig beschrieben; zugleich sorgt ihr Glanz für eine charakteristische Wirkung der Oberfläche.
Die Knotendichte liegt bei 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Bandbreite beschreibt die unterschiedliche Feinheit, mit der die Muster innerhalb dieser Gabbeh-Ausführung gearbeitet werden können. Die handgeknüpfte Herstellung entsteht Knoten für Knoten und verbindet die Materialeigenschaften der Schurwolle mit einer textilen Oberfläche. Die Knotendichte steht dabei in direktem Zusammenhang mit dem möglichen Detailgrad und der Textur, die für diese Teppiche genannt werden.
Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Muster während des Knüpfens aufgebaut und nicht nachträglich auf eine fertige Fläche aufgebracht. Das macht die Herstellung zu einem schrittweisen Arbeitsprozess, bei dem Material, Farbverteilung und Zeichnung zusammenwirken. Für diesen Teppich sind eine glänzende Schurwolle, die Handknüpftechnik und die genannte Knotendichte dokumentiert. Weitere Angaben zu Kette, Schuss oder einer besonderen Webkonstruktion liegen nicht vor und werden deshalb nicht ergänzt.
Herkunft und Tradition
Der Gabbeh – Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Persiens, in der Nähe der Stadt Shiraz. Fars gehört zu den bekannten Teppichregionen des Iran und ist eng mit einer nomadischen und ländlichen Knüpftradition verbunden. Gabbeh-Teppiche werden in diesem kulturellen Umfeld als Teppiche verstanden, bei denen die handwerkliche Herstellung und eine eigenständige, oft unmittelbar wirkende Zeichensprache zusammenfinden. Die Herkunft bezeichnet bei diesem Stück die Region Fars und nicht lediglich ein allgemeines persisches Muster.
Die Teppichtradition von Fars ist von unterschiedlichen Lebensformen und Webergemeinschaften geprägt. In der Region begegnen sich nomadische, dörfliche und städtische Einflüsse. Diese Vielfalt erklärt, weshalb Gabbeh-Teppiche nicht auf ein einziges, streng festgelegtes Erscheinungsbild reduziert werden können. Je nach örtlicher Tradition, Auftrag und gestalterischer Entscheidung verändern sich Farbklang, Flächenaufteilung und Motivsprache. Der Name Gabbeh steht deshalb sowohl für eine Teppichgruppe als auch für eine bestimmte Haltung zur Gestaltung: Die Zeichnung darf klar, frei und direkt bleiben.
Shiraz wird häufig als wichtiger Bezugspunkt für die Teppichkultur von Fars genannt. Die Stadt liegt in einer Region, in der textile Handarbeiten, Handel und unterschiedliche Einflüsse über lange Zeit miteinander verbunden waren. Fars-Teppiche zeigen daher die Spannweite zwischen einfachen, flächigen Kompositionen und sorgfältig ausgearbeiteten Mustern. Der Gabbeh – Shuli gehört durch seine Herkunft und seine Bezeichnung in diesen Zusammenhang. Seine fantasievollen Designs verweisen auf die kreative Freiheit der Knüpfer und auf die kulturellen Einflüsse, die in der Region wirksam sind.
Die persische Teppichknüpfkunst wird von der Weitergabe handwerklicher Kenntnisse getragen. Techniken, Farbvorstellungen und die Ordnung von Motiven werden über Generationen vermittelt, können aber innerhalb einer Tradition persönlich interpretiert werden. Gerade bei Gabbeh-Teppichen bleibt Raum für individuelle Abweichungen. Ein Motiv muss nicht jedes Mal identisch wiederholt werden; seine Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Fläche, Farbe und den Entscheidungen der knüpfenden Person. Dadurch wird jeder einzelne Teppich als Unikat verstanden, ohne dass daraus eine zusätzliche, nicht belegte Provenienz abgeleitet wird.
Aus derselben Region werden auch Gabbeh – Fars Teppiche genannt. Sie stehen für eine verwandte handwerkliche Tradition. Tabriz- und Kashan-Teppiche stammen ebenfalls aus Persien, folgen jedoch anderen regionalen Gestaltungstraditionen und sind für feine Details sowie elegante Designs bekannt. Nain und Isfahan werden als weitere bedeutende Namen der persischen Teppichherstellung erwähnt. Diese verschiedenen Herkunftsbezeichnungen zeigen die Vielfalt der persischen Teppichkultur; sie verändern jedoch nicht die Einordnung dieses Stücks als Gabbeh – Shuli aus Fars.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh – Shuli wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Die Designs entstehen aus der gestalterischen Freiheit der Knüpfer und spiegeln deren Träume sowie kulturelle Einflüsse wider. Damit steht nicht ein festes, immer gleich wiederkehrendes Dekor im Mittelpunkt, sondern eine individuelle Bildsprache. Der Teppich verbindet eine klare textile Fläche mit Motiven, die von der persönlichen Vorstellungskraft innerhalb der persischen Knüpftradition geprägt sind.
Gabbeh-Muster können mit einfachen Formen, deutlichen Konturen und einer überschaubaren Ordnung arbeiten. In der entsprechenden Tradition finden sich häufig geometrische Anklänge, stilisierte Figuren oder frei behandelte Zeichen. Diese allgemeine Gestaltungsweise erklärt, weshalb Gabbeh-Teppiche zugleich reduziert und ausdrucksstark wirken können. Beim Gabbeh – Shuli wird die Zeichnung ausdrücklich als fantasievoll und ungewöhnlich charakterisiert. Die konkrete Musterwirkung dieses Einzelstücks bleibt daher an seine individuelle Ausführung gebunden.
Für das Erscheinungsbild werden Rot, Beige, Grau und Braun als prägende Farben genannt. Diese Farbtöne gehören zu einer erdigen Palette. Rot kann innerhalb einer solchen Komposition einen deutlichen Akzent setzen, während Beige, Grau und Braun ruhigere Flächen oder Übergänge bilden können. Die genannten Farben werden hier nicht als starre Anordnung verstanden; entscheidend ist, dass sie den beschriebenen Gesamteindruck des Gabbeh – Shuli bestimmen. Ihre zurückhaltende, natürliche Wirkung lässt sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden.
Die Muster sind oft unkonventionell und zeigen die kreative Freiheit der Knüpfer. Ein Gabbeh muss deshalb nicht dieselbe ornamentale Komplexität aufweisen wie ein Teppich mit streng aufgebautem Medaillon, dichtem Rapport oder einer vielfach gegliederten Bordüre. Die Einfachheit einzelner Formen kann vielmehr ein bewusstes Gestaltungsmittel sein. Gerade die Verbindung aus sanften Erdtönen, fantasievollen Designs und handgeknüpfter Ausführung macht die Musterwelt dieser Teppichgruppe erkennbar.
Die Gestaltung steht außerdem in Beziehung zur Funktion des Teppichs. Gabbeh-Teppiche werden als Wohntextilien eingesetzt und können im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur verwendet werden. Ihr Design bleibt dabei nicht auf einen repräsentativen Raumtyp beschränkt. Die Kombination aus unkonventioneller Zeichnung und erdiger Farbgebung erlaubt eine Einordnung in moderne wie auch traditionelle Wohnumgebungen. Bei diesem Stück bilden Muster, Material und Herkunft eine zusammenhängende Aussage über die persische Gabbeh-Tradition.
Besonderheiten
Eine Besonderheit des Gabbeh – Shuli sind die ausgefallenen, fantasievollen Designs. Sie geben dem Teppich eine eigenständige Musterwirkung und machen jedes Stück zu einem Unikat. Hinzu kommt die Verwendung glänzender Schurwolle, die als weich, strapazierfähig und langlebig beschrieben wird. Der Glanz der Wolle beeinflusst die Wahrnehmung der Farben und unterstützt die lebendige Wirkung von Rot, Beige, Grau und Braun.
Der Teppich ist neu und für den Einsatz in unterschiedlichen Wohnbereichen vorgesehen. Seine Robustheit wird als Vorteil für stark frequentierte Bereiche genannt. Gleichzeitig kann die weiche Wolle eine gemütliche textile Oberfläche schaffen. Für die Pflege wird regelmäßiges Absaugen empfohlen. Bei Bedarf soll eine professionelle Reinigung erfolgen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen.
FAQ
Was macht den Gabbeh – Shuli besonders?
Der Gabbeh – Shuli verbindet ausgefallene, fantasievolle Muster mit glänzender Schurwolle und handgeknüpfter Herstellung. Seine Designs spiegeln die kreative Freiheit der Knüpfer sowie kulturelle Einflüsse aus der Region Fars wider. Die erdige Farbpalette mit Rot, Beige, Grau und Braun unterstützt die eigenständige Wirkung. Jedes Stück wird als Unikat verstanden, weil die Muster nicht bloß eine identische Vorlage wiederholen, sondern individuell ausgearbeitet werden.
Wie pflege ich den Gabbeh – Shuli?
Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit sich Staub und lose Verschmutzungen nicht dauerhaft in der Wolloberfläche sammeln. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich ist, empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie zum Ausbleichen der Farben beitragen kann. Diese Pflegehinweise unterstützen den Erhalt der glänzenden Schurwolle und der beschriebenen Farbwirkung.
Wie unterscheidet sich der Gabbeh – Shuli von anderen Perserteppichen?
Der Gabbeh – Shuli unterscheidet sich vor allem durch seine einfachen, häufig geometrisch wirkenden Muster und die sanften, erdigen Farben. Während andere Perserteppiche oft komplexe Designs mit einer stärker ausgearbeiteten Ornamentik zeigen, setzt der Gabbeh auf eine schlichtere Formensprache. Beim Shuli kommen dazu fantasievolle und unkonventionelle Entwürfe. So entsteht eine Gestaltung, die sich sowohl in moderne als auch in traditionelle Einrichtungsstile einfügen kann.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












