Perserteppich Fars 180 x 122 cm Wolle handgeknüpft

976$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 180 x 122 cm | Muster: Fantasievolle, frei erfundene Designs | Zustand: Neu

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Inventarnummer: 4F9629E7

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh Shuli ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle. Die Wolle ist das zentrale Material des Flors und prägt die haptische und optische Wirkung des Teppichs. Bei handgeknüpften Teppichen wird jeder Knoten einzeln in die Kette eingearbeitet. Auf diese Weise entsteht eine textile Oberfläche, deren Muster nicht durch einen industriellen Druck, sondern durch die eigentliche Knüpfarbeit gebildet wird.

Die angegebene Knotendichte liegt bei 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht es, Farbflächen und freie Formen differenziert auszuarbeiten. Sie beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer Fläche und ist damit ein technisches Merkmal der Herstellung. Für die Wirkung eines Gabbeh Shuli ist jedoch nicht allein die Dichte entscheidend, sondern auch der Umgang der Knüpfer mit Farbe, Rhythmus und Form.

Wolle wird bei Gabbeh-Teppichen traditionell wegen ihrer widerstandsfähigen und zugleich weichen Eigenschaften verwendet. Die Faser kann Farbe gut aufnehmen und unterstützt eine Oberfläche mit einer unmittelbar textilen Anmutung. Beim Knüpfen wird das Material Reihe für Reihe verdichtet. Die abschließende Ausarbeitung der Oberfläche bestimmt, wie klar die Formen erscheinen und wie sich der Flor im täglichen Gebrauch anfühlt.

Die Fertigung als handgeknüpfter Teppich verbindet Nutzbarkeit mit einer eigenständigen Gestaltung. Jeder einzelne Knoten gehört zum Aufbau des Gewebes; dadurch unterscheidet sich die Herstellung grundsätzlich von maschinell gefertigten Bodenbelägen. Die Verarbeitung schafft die Grundlage für die robuste Bauweise, die Gabbeh-Teppichen zugeschrieben wird, ohne dass daraus eine bestimmte spätere Behandlung oder Pflege des einzelnen Stücks abgeleitet werden muss.

Herkunft und Tradition

Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Irans. Fars gehört zu den bekannten Landschaften der iranischen Teppichkultur und verfügt über eine lange Tradition der handwerklichen Knüpferei. In dieser Region sind Teppiche eng mit dem Wissen über Wolle, Färbung, Webtechnik und die praktische Verwendung textiler Arbeiten verbunden. Die Bezeichnung Fars verweist dabei auf die Herkunftsregion dieses Perserteppichs und nicht lediglich auf eine dekorative Stilrichtung.

Gabbeh-Teppiche werden häufig mit einer klaren, unmittelbaren Formensprache verbunden. Ihre Tradition steht in Beziehung zu den nomadischen und ländlichen Knüpfkulturen des südlichen Iran, in denen Teppiche als Gebrauchsgegenstände und als Ausdruck eigener Gestaltung entstanden. Im Vordergrund standen dabei nicht immer streng vorgezeichnete Kartons oder vollständig symmetrische Entwürfe. Vielmehr konnten Erfahrung, Erinnerung und die Entscheidung der Knüpfer während der Arbeit den Aufbau bestimmen.

Der Gabbeh Shuli bildet innerhalb dieser Tradition eine Variante mit fantasievollen und frei erfundenen Mustern. Damit unterscheidet er sich von modernen Gabbeh-Ausführungen, die häufig durch eine einfarbige oder besonders reduzierte Gestaltung geprägt sind. Beim Shuli kann die Knüpfarbeit eine lebhaftere und abstraktere Wirkung annehmen. Das freie Entwickeln der Motive lässt Raum für persönliche Entscheidungen und macht die Gestaltung weniger abhängig von einem wiederholten Standardmuster.

Die Teppichkultur von Fars umfasst unterschiedliche Formen, Qualitäten und Gestaltungsweisen. Neben Gabbeh werden aus der weiteren Region auch Shiraz-Teppiche genannt. Kerman-Teppiche gehören ebenfalls zu den bekannten iranischen Teppicharten, sind jedoch nicht mit der Herkunft dieses Stücks gleichzusetzen. Sie zeigen, wie vielfältig die iranische Teppichlandschaft ist: Regionale Traditionen können nebeneinander bestehen und jeweils eigene Vorstellungen von Farbe, Muster und handwerklicher Ausführung entwickeln.

Iranische Teppiche werden seit langer Zeit sowohl im Alltag als auch als kunsthandwerkliche Arbeiten geschätzt. Ihre Bedeutung ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Materialwissen, überlieferten Techniken und individueller Gestaltung. Auch Hersteller wie Ziegler und Nain sind für handwerklich ausgearbeitete Teppiche bekannt, gehören aber zu anderen Benennungen innerhalb des Teppichhandels. Der hier beschriebene Teppich ist ein Gabbeh Shuli aus Fars und wird als Perserteppich eingeordnet, weil seine Herkunft in Iran liegt.

Design und Muster

Das Muster dieses Gabbeh Shuli wird als fantasievoll und frei erfunden beschrieben. Die Gestaltung folgt damit keiner festgelegten Bildvorlage, die bei jedem Exemplar identisch wiederholt werden müsste. Frei entwickelte Muster können abstrakte Zeichen, unregelmäßige Flächen und wechselnde Rhythmen miteinander verbinden. Ihre Wirkung entsteht aus dem Verhältnis von Farbe, Fläche und der sichtbaren Ordnung der Knüpfreihen.

Die im Teppich verwendeten Farben sind Rot, Beige, Grau und Braun. Rot kann in der Komposition einen deutlichen farblichen Akzent setzen, während Beige und Braun eine erdverbundene Grundlage bilden. Grau fügt einen zurückgenommenen Ton hinzu und kann Übergänge zwischen den anderen Farben unterstützen. Diese Beschreibung benennt die vorhandenen Farbtöne; sie legt keine bestimmte Verteilung oder ein festes Verhältnis innerhalb des Musters fest.

Fantasievolle Gabbeh-Muster werden oft nicht durch eine vollständig vorab festgelegte Zeichnung bestimmt. Die Knüpfer können Formen während des Arbeitsprozesses entwickeln, verändern oder in einen neuen Rhythmus überführen. Dadurch entsteht eine abstrakte Bildsprache, die nicht auf eine naturalistische Darstellung angewiesen ist. Linien, Blöcke, Zeichen und farbige Bereiche können als eigenständige Elemente wirken, ohne eine eindeutige Geschichte erzählen zu müssen.

Der Unterschied zu einem modernen, einfarbigen Gabbeh liegt vor allem in der sichtbaren Rolle der Gestaltung. Während eine reduzierte Fläche die Materialwirkung und die Ruhe einer einzelnen Farbe betonen kann, rückt beim Gabbeh Shuli die freie Musterbildung in den Mittelpunkt. Die Farbpalette dieses Stücks verbindet warme und neutrale Töne. Dadurch bleibt die Gestaltung in der Tradition des Gabbeh verankert, erhält aber durch die fantasievollen Designs einen eigenständigen Ausdruck.

Abstrakte Muster sind in der iranischen Teppichkunst nicht bloß dekorative Zufallsformen. Sie können aus vereinfachten Erinnerungen, überlieferten Zeichen oder persönlichen Vorstellungen hervorgehen. Beim Gabbeh Shuli steht jedoch die freie Erfindung im Vordergrund. Das Muster ist deshalb nicht als festes regionales Medaillon, als bestimmte Blüte oder als vorgeschriebene Bordüre zu benennen. Seine Besonderheit liegt in der offenen, kreativen Organisation der Formen.

Die Gestaltung eines handgeknüpften Teppichs bleibt durch das Herstellungsverfahren eng mit der Oberfläche verbunden. Jede Farbfläche wird in das textile Gefüge eingebunden, statt nachträglich aufgetragen zu werden. Kleine Unterschiede in der Ausführung können den Rhythmus der Formen beleben. Gerade bei frei erfundenen Designs gehört diese individuelle Entwicklung zum Charakter der Mustertradition und erklärt, weshalb vergleichbare Gabbeh Shuli nicht wie industriell vervielfältigte Dekore erscheinen.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus der Herkunftsbezeichnung Gabbeh Shuli, hochwertiger Wolle und frei erfundenen Designs. Er wird als neuer Perserteppich aus der Region Fars geführt und ist handgeknüpft. Die Farben Rot, Beige, Grau und Braun bilden die genannte Palette. Zusammen mit der beschriebenen Knotendichte ergeben diese Angaben ein klares Bild der Ausführung, ohne dem Teppich ein nicht belegtes Motiv oder eine zusätzliche Provenienz zuzuschreiben.

Die Muster sind fantasievoll und oft abstrakt angelegt. Sie entstehen aus der Kreativität der Knüpfer und nicht aus einer für jedes Stück unverändert geltenden Planung. Darin liegt der Unterschied zu Teppichen, deren Dekor streng nach einem wiederkehrenden Entwurf geordnet ist. Die robuste Bauweise und die Verwendung von Wolle werden in der Beschreibung als Eigenschaften des Gabbeh Shuli hervorgehoben. Der Zustand dieses Exemplars ist neu.

FAQ

Was macht den Gabbeh Shuli besonders?

Der Gabbeh Shuli zeichnet sich durch fantasievolle, frei erfundene und häufig abstrakte Muster aus. Die Designs werden nicht als vollständig vorgeplante Dekore beschrieben, sondern entstehen aus der Kreativität der Knüpfer während der Arbeit. Dadurch erhält die Gestaltung einen eigenen Charakter. Bei diesem Stück kommen die Farben Rot, Beige, Grau und Braun sowie eine handgeknüpfte Ausführung aus hochwertiger Wolle hinzu.

Wie pflege ich einen Gabbeh Shuli?

Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen empfohlen. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden, anstatt sie kräftig zu reiben. Eine professionelle Reinigung kann alle paar Jahre sinnvoll sein. Die Pflegehinweise beziehen sich auf den Umgang mit dem Wollteppich und sollen dazu beitragen, seine textile Oberfläche und die Wirkung der Farben langfristig zu erhalten.

In welchen Räumen kann der Teppich verwendet werden?

Der Gabbeh Shuli eignet sich für verschiedene Wohnbereiche. Als mögliche Einsatzorte werden Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flure genannt. Seine warmen Farben und die fantasievollen Muster können dort als eigenständiges Gestaltungselement wirken. Welche Platzierung im Einzelfall passend ist, hängt von der Einrichtung und der gewünschten Nutzung des Raumes ab.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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