Perserteppich Fars 159 x 92 cm Wolle handgeknüpft

763$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 159 x 92 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu und einzigartig

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Inventarnummer: 26511B9C

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh-Shuli Perserteppich aus der Region Fars ist handgeknüpft. Als Material wird hochwertige Schurwolle verwendet. Die Wolle bildet den Flor und verleiht der Oberfläche eine warme, natürliche Anmutung. Schurwolle wird für handgeknüpfte Teppiche geschätzt, weil sie sich griffig anfühlt und eine angenehm weiche Textur besitzt. Zugleich bringt sie eine robuste Faserstruktur mit, die für die Nutzung als Bodenbelag geeignet ist.

Die Herstellung von Hand verbindet Material und Verarbeitung unmittelbar miteinander. Jede einzelne Knotung entsteht im Arbeitsprozess der Knüpfer und wird in das Grundgewebe eingearbeitet. Auf diese Weise entsteht kein industriell gleichförmiges Produkt, sondern ein einzelnes Stück mit einer eigenen Ausprägung. Die angegebene Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter verweist auf die aufwendige Arbeit, die in der Oberfläche dieses Teppichs steckt.

Bei einem Gabbeh-Shuli treffen die expressive Wirkung des Musters und die natürliche Präsenz der Schurwolle zusammen. Der Flor kann das Licht auf unterschiedliche Weise aufnehmen, wodurch die Farben Rot, Beige, Grau und Braun lebendig erscheinen. Die handgeknüpfte Ausführung macht den Teppich zu einem konkreten Einzelstück. Er ist neu und einzigartig, nicht ein austauschbares Exemplar aus einer industriellen Serie.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Fars gehört zu den bedeutenden Landschaften der persischen Teppichkultur und ist eng mit nomadischen, dörflichen und sesshaften Web- und Knüpftraditionen verbunden. In dieser Region entstanden unterschiedliche Teppichformen, deren Charakter von der Lebensweise der jeweiligen Gemeinschaft, den verfügbaren Materialien und den überlieferten Bildideen geprägt wurde. Der Gabbeh zählt zu den Teppichen, die mit einer unmittelbaren, eigenständigen Bildsprache verbunden werden.

Die lange Tradition in Fars beruht auf Wissen, das innerhalb von Werkstätten und Familien weitergegeben wird. Dazu gehören der Umgang mit Wolle, die Vorbereitung des Materials, die Auswahl der Farben und die Umsetzung eines Entwurfs in Knoten. Handknüpfen verlangt dabei nicht nur Geduld, sondern auch ein sicheres Gefühl für Proportion, Rhythmus und Farbverteilung. Ein Teppich wächst Schritt für Schritt aus diesen Entscheidungen. Das Ergebnis bewahrt deshalb die Verbindung zwischen handwerklicher Tätigkeit und regionaler Kultur.

Gabbeh-Teppiche werden häufig mit einer klaren und freien Gestaltung in Verbindung gebracht. Ihre Muster müssen nicht den streng geordneten Aufbau höfischer oder klassischer Teppiche übernehmen. Stattdessen können einfache Formen, freie Flächen und fantasievolle Einfälle miteinander verbunden werden. Der Name Gabbeh steht damit für eine Teppichtradition, in der die Wirkung des handgearbeiteten Stücks und die persönliche Gestaltung eine wichtige Rolle spielen.

Die Region Fars ist außerdem für eine vielfältige Teppichlandschaft bekannt. Shiraz-Teppiche zeigen häufig geometrische Muster und lebendige Farben. Kerman-Teppiche sind für feine Details und komplizierte florale Kompositionen bekannt, während Tabriz-Teppiche eine große Bandbreite traditioneller und innovativer Gestaltung aufweisen. Diese Beispiele gehören zur allgemeinen Teppichgeschichte Persiens und sind nicht mit der Herkunft dieses Gabbeh-Shuli gleichzusetzen. Der hier beschriebene Teppich ist ein Perserteppich aus Fars.

Persische Teppiche tragen ihre Herkunft nicht nur über eine Ortsbezeichnung, sondern auch über Herstellungsweisen, Farbverständnis und überlieferte Gestaltungsprinzipien. Bei diesem Stück verbinden sich die regionale Herkunft aus Fars, die Gabbeh-Shuli-Bezeichnung und die handwerkliche Knüpftechnik. So steht der Teppich zugleich für eine konkrete Arbeit und für die größere Tradition, aus der diese Art von Teppich hervorgegangen ist.

Design und Muster

Das Muster dieses Gabbeh-Shuli wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Es folgt damit keiner nüchternen, rein funktionalen Gestaltung, sondern setzt auf eine eigenständige Bildidee. Die Designs entstehen aus freien Einfällen der Knüpfer und spiegeln deren Fantasie und individuellen Stil wider. Dadurch erhält jedes Stück eine eigene visuelle Identität. Gerade bei einem Einzelstück ist diese persönliche Ausprägung ein wesentlicher Bestandteil der Gestaltung.

Die Farbpalette umfasst Rot, Beige, Grau und Braun. Rot kann im Gesamtbild einen deutlichen farblichen Schwerpunkt setzen, während Beige für einen helleren Ausgleich sorgt. Grau und Braun ergänzen die Palette um zurückhaltende, erdige Töne. Das Zusammenspiel dieser Farben lässt unterschiedliche Kontraste zu, ohne dass die Gestaltung auf eine einzige Farbfamilie beschränkt bleibt. Die Wirkung hängt dabei sowohl von der Verteilung der Farben als auch von den frei entwickelten Motiven ab.

Fantasievolle Gabbeh-Muster können mit vereinfachten Formen, wechselnden Flächen und bewusst freier Symmetrie arbeiten. Anders als bei einem streng wiederholten Rapport muss nicht jeder Bereich nach einem identischen Schema aufgebaut sein. Die handwerkliche Umsetzung gibt dem Muster einen individuellen Rhythmus. Kleine Abweichungen sind dabei Ausdruck der manuellen Herstellung und kein Hinweis auf eine maschinelle Vervielfältigung.

Die Gestaltung lässt sich in unterschiedliche Wohnumgebungen einfügen, weil sie zugleich farbig und eigenständig ist. In einem traditionellen Wohnzimmer kann sie den Bezug zu persischer Teppichkunst aufnehmen. In einem modernen Essbereich oder Arbeitszimmer kann das freie Muster einen handgearbeiteten Kontrast zu geradlinigen Möbeln bilden. Diese Einsatzmöglichkeiten beschreiben die Wirkung des Designs; sie verändern weder die Herkunft noch die handwerklichen Eigenschaften des Teppichs.

Das Muster ist nicht als Kopie eines benannten klassischen Motivs beschrieben, sondern als ausgefallenes, fantasievolles Design. Deshalb liegt der Schwerpunkt auf dem individuellen Ausdruck. Die Bezeichnung Gabbeh-Shuli verweist auf die Teppichart und ihre Gestaltungstradition, während Fars die Herkunftsregion bezeichnet. Beide Angaben erfüllen unterschiedliche Funktionen und sollten nicht miteinander verwechselt werden.

Besonderheiten

Der Teppich ist neu und einzigartig. Seine Einzigartigkeit ergibt sich aus der handgeknüpften Herstellung und den frei entwickelten, fantasievollen Mustern. Er ist damit ein einzelnes Stück und kein beliebig reproduzierbarer Serienartikel. Die Kombination aus Fars-Herkunft, Gabbeh-Shuli-Bezeichnung, Schurwolle und eigenständigem Design prägt seinen beschriebenen Charakter.

Die hohe angegebene Knotendichte gehört ebenfalls zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs. Sie steht für eine dicht ausgearbeitete handgeknüpfte Oberfläche. Die Schurwolle ergänzt diese Verarbeitung um eine warme Haptik und einen angenehmen Fußkomfort. Für die langfristige Erhaltung werden regelmäßige Pflege, Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz und eine gelegentliche professionelle Reinigung empfohlen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst erhalten bleiben.

FAQ

Wie pflege ich diesen Perserteppich richtig?

Für die regelmäßige Pflege genügt Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Dadurch wird der Flor gereinigt, ohne die Oberfläche unnötig zu beanspruchen. Eine gelegentliche professionelle Reinigung wird empfohlen, um Farben und Struktur des Teppichs zu erhalten. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie zu einem Verblassen der Farben beitragen kann. Bei stärkerer Verschmutzung ist eine fachgerechte Behandlung sinnvoll, weil handgeknüpfte Schurwolle eine auf ihre Struktur abgestimmte Pflege benötigt.

Woran erkenne ich die Qualität eines Perserteppichs?

Wichtige Kriterien sind die Knotendichte, die verwendeten Materialien und die Verarbeitung. Bei diesem Teppich wird eine Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Außerdem besteht der Flor aus hochwertiger Schurwolle und der Teppich ist handgeknüpft. Eine hohe Knotendichte kann auf eine aufwendige Ausarbeitung hinweisen; zugleich sind Materialqualität, gleichmäßige handwerkliche Verarbeitung und die stimmige Umsetzung des Musters entscheidend für die Beurteilung eines Teppichs.

Wie lange hält ein Perserteppich?

Bei entsprechender Pflege kann ein Perserteppich viele Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte halten. Seine Lebensdauer hängt unter anderem von der Nutzung, der Behandlung des Flors, der Vermeidung direkter Sonneneinstrahlung und einer sachgerechten Reinigung ab. Handgeknüpfte Teppiche aus Schurwolle werden wegen ihrer widerstandsfähigen Faserstruktur geschätzt. Der Gabbeh-Shuli aus Fars ist neu und einzigartig und kann bei guter Pflege langfristig als handwerkliches Einzelstück erhalten bleiben.

Zusätzliche Informationen
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