







Perserteppich Fars 145 x 99 cm Wolle handgewebt
473$
Handgewebter Fars Perserteppich | Material: Wolle | Größe: 145 x 99 cm | Muster: Beidseitig identisch | Zustand: Sehr gut | Ursprung: Fars, nahe Shiraz
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Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim ist handgewebt und aus Wolle gefertigt. Bei einem Kelim entsteht die textile Fläche durch das Weben der Schussfäden mit der Kette; im Unterschied zu einem geknüpften Teppich wird dabei kein Flor aus einzelnen Knoten aufgebaut. Die Wolle ist als Material des Kelims angegeben. Ihre Verwendung gehört zu den traditionellen Grundlagen orientalischer Flachgewebe, weil sie sich für robuste, klar strukturierte Textilien eignet.
Die Musterung ist auf beiden Seiten identisch. Diese Eigenschaft gehört zu den charakteristischen Merkmalen vieler Kelims: Da die Gestaltung in der Webstruktur liegt und nicht auf einen aufgesetzten Flor beschränkt ist, kann die Fläche von beiden Seiten betrachtet werden. Der Kelim ist in sehr gutem Zustand. Weitere Angaben zu Alter, Knotendichte, Kette oder besonderen Verarbeitungsschritten liegen nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
Herkunft und Tradition
Der Ursprung dieses Kelims liegt in Fars, nahe Shiraz. Fars ist eine historische Region im Süden Irans und zählt zu den wichtigen Landschaften der persischen Textilkultur. Die Region ist durch unterschiedliche Lebensweisen geprägt: In den Städten entwickelten sich feste Werkstatttraditionen, während in ländlichen und nomadisch geprägten Gebieten textile Arbeiten eng mit dem Alltag verbunden blieben. Kelims konnten dort als Gebrauchsgegenstände, Abdeckungen und textile Ausstattungsstücke entstehen.
Shiraz ist das bedeutende urbane Zentrum der Region. Als Handels- und Kulturstadt verband Shiraz verschiedene Einflüsse aus dem südlichen Iran. Über Handelswege gelangten Wolle, Farbstoffe, Musterideen und Webtechniken zwischen Dörfern, Stämmen und Städten. Deshalb lässt sich die Teppichkultur von Fars nicht auf einen einzigen Stil reduzieren. Unterschiedliche Kelims können nebeneinander kräftige Geometrien, stilisierte Pflanzenformen oder zurückhaltende Flächen zeigen.
Die Geschichte persischer Teppiche reicht über viele Jahrhunderte zurück. In dieser Tradition wurden Materialien, Webweisen und Ornamente von Generation zu Generation weitergegeben. Ein Kelim steht dabei für eine andere textile Technik als der klassische Perserteppich mit Flor. Beim Flachgewebe wird die Oberfläche durch die Verbindung von Kette und Schuss gebildet. Dadurch entsteht eine vergleichsweise flache, grafisch wirkende Struktur, in der die Webarbeit selbst Teil der Gestaltung ist.
In Fars treffen regionale Handwerkstraditionen und die kulturelle Nähe zu Shiraz aufeinander. Die Bezeichnung Fars verweist hier auf den im Quelltext genannten Ursprung, nicht auf eine Vermutung aus einem Muster. Auch bei persischen Textilien ist die Herkunft stets von der konkreten Angabe und nicht allein von einem Ornament abzuleiten. Für diesen Kelim ist Fars nahe Shiraz als Ursprung genannt.
Persische Teppichtraditionen umfassen neben Flachgeweben auch geknüpfte Teppiche aus verschiedenen Regionen. Isfahan ist beispielsweise für detailreiche Entwürfe bekannt, während Tabriz mit ausgearbeiteten Mustern verbunden wird. Kerman und Nain stehen ebenfalls für eigenständige regionale Traditionen. Gabbeh wird häufig mit einfacheren, rustikal wirkenden Mustern und einer gröberen Webart in Verbindung gebracht. Diese Beispiele zeigen die Bandbreite der iranischen Teppich- und Textilkultur; sie bezeichnen nicht den Ursprung dieses Kelims.
Design und Muster
Das Muster dieses Kelims ist auf beiden Seiten identisch. Dadurch bleibt die Gestaltung unabhängig von einer festgelegten Vorderseite sichtbar. Bei einem Flachgewebe kann die Farb- und Formverteilung unmittelbar aus der Anordnung der Schussfäden entstehen. Konturen wirken häufig klar, weil die Webstruktur keine hohe Florhöhe über dem Entwurf bildet. Die beidseitige Identität ist hier die ausdrücklich genannte Mustereigenschaft.
Kelim-Muster können aus geometrischen Formen, gestuften Linien, Rauten, Bändern und stilisierten Pflanzenmotiven aufgebaut sein. In vielen Regionen werden solche Elemente vereinfacht, wiederholt oder symmetrisch geordnet. Die Formen müssen nicht naturalistisch sein. Ein Blatt, eine Blüte oder ein Tier kann als reduzierte Figur erscheinen, während Bordüren und Felder die Fläche gliedern. Welche dieser Formen auf diesem Stück tatsächlich vorkommen, ist nicht beschrieben; deshalb wird keine einzelne Ornamentgruppe als konkrete Musterangabe behauptet.
Die Gestaltung von Flachgeweben steht oft in enger Verbindung mit der Webtechnik. Ein Muster kann durch Farbwechsel in den Schussfäden entstehen, durch gegeneinander gesetzte Flächen oder durch kleine gestufte Übergänge. Solche Verfahren geben dem Kelim seinen textilen, grafischen Charakter. Bei vielen persischen Kelims werden zentrale Felder von Bordüren begleitet, doch die konkrete Einteilung dieser Arbeit ist nicht näher angegeben.
Die Nähe zu Shiraz und der Ursprung in Fars ordnen den Kelim in den südiranischen Zusammenhang ein. Regionale Musterwelten können dort Einflüsse aus städtischen, dörflichen und nomadischen Traditionen verbinden. Geometrische Zeichen dienen häufig der Gliederung und Wiederholung, während Pflanzenformen aus der stark stilisierten Ornamentik persischer Textilien stammen können. Diese allgemeine Mustersprache erklärt den kulturellen Hintergrund, ersetzt jedoch keine Beschreibung einzelner Motive dieses Kelims.
Die beidseitig identische Ausführung macht die Musterwirkung von beiden Ansichten aus vergleichbarer Weise lesbar. Sie unterscheidet sich damit von Teppichen, deren Bild vor allem durch die Richtung des Flors oder durch eine einzige dekorative Vorderseite bestimmt wird. Bei einem Kelim liegen Konstruktion und Ornament eng beieinander: Die Webtechnik bildet nicht nur den Untergrund, sondern zugleich die sichtbare Struktur des Designs.
Besonderheiten
Als Besonderheiten dieses Stücks sind die handgewebte Ausführung, das Material Wolle, das beidseitig identische Muster und der sehr gute Zustand genannt. Der Ursprung liegt in Fars nahe Shiraz. Die beidseitige Gestaltung ist bei einem Kelim besonders relevant, weil beide Seiten als gleich gemustert beschrieben werden. Dadurch lässt sich die Fläche ohne eine abweichende Rückansicht betrachten.
Ein Kelim unterscheidet sich konstruktiv von einem handgeknüpften Teppich. Er besitzt eine gewebte, flache Oberfläche und keinen aus einzelnen Knoten aufgebauten Flor. Das erklärt die klare textile Wirkung, ohne zusätzliche Eigenschaften dieses konkreten Stücks zu unterstellen. Angaben zu Alter, Maßen über die Produktdaten hinaus, Knotendichte oder Restaurierungen sind nicht vorhanden.
FAQ
Was ist ein Kelim?
Ein Kelim ist ein handgewebtes Flachgewebe. Seine Oberfläche entsteht durch das Zusammenspiel von Kette und Schuss, nicht durch das Einsetzen einzelner Flor-Knoten. Dadurch liegt das Muster direkt in der Webstruktur. Kelims können als textile Boden- oder Wandobjekte verwendet werden und zeigen häufig eine klare, grafische Ornamentik. Bei diesem Stück sind Wolle, eine handgewebte Ausführung und ein auf beiden Seiten identisches Muster angegeben.
Woher stammt dieser Kelim?
Der Ursprung liegt in Fars, nahe Shiraz, im Süden Irans. Fars besitzt eine lange Tradition der textilen Handarbeit und umfasst städtische, dörfliche und nomadisch geprägte Kulturformen. Shiraz war ein wichtiges Zentrum für Handel und kulturellen Austausch. Die Herkunftsangabe beschreibt die Region dieses Kelims; sie wird nicht aus einem vermuteten Ornament abgeleitet.
Wie wird ein handgewebter Kelim gepflegt?
Für textile Bodenbeläge empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Absaugen, damit sich Staub nicht in der Struktur sammelt. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie Farben mit der Zeit verändern kann. Flüssigkeiten sollten vorsichtig aufgenommen und nicht in die Webfläche eingerieben werden. Bei stärkerer Verschmutzung ist eine fachgerechte Reinigung sinnvoll. Der hier angegebene Zustand ist sehr gut.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |
















