




Perserteppich Fars 145 x 96 cm Wolle handgeknüpft
692$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 50.000 – 150.000 Knoten/m² | Material: Flor handgesponnene Schafs- und Ziegenwolle | Größe: 145 x 96 cm | Muster: Abstrakte Designs mit großen Farbflächen und spielerischen Figuren | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 1D390877
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh ist handgeknüpft und besteht aus handgesponnener Schafs- und Ziegenwolle. Die Wolle verleiht dem Teppich seine weiche Haptik und gehört zu den natürlichen Materialien, die bei Gabbeh traditionell verwendet werden. Beim Handspinnen entsteht ein eigenständiger Charakter des Garns, während die anschließende Handknüpfung den Teppich Knoten für Knoten aufbaut.
Gabbeh-Teppiche sind für eine dichte Knotung bekannt. Bei diesem Stück liegt die angegebene Knotendichte im Bereich von 50.000 bis 150.000 Knoten pro Quadratmeter. Die dichte Ausführung steht in Verbindung mit der sorgfältigen handgeknüpften Verarbeitung und unterstützt die robuste Beschaffenheit des Teppichs. Zugleich bleibt die Oberfläche weich und angenehm begehbar.
Wolle ist ein atmungsaktiver Naturrohstoff mit temperaturregulierenden Eigenschaften. Dadurch verbindet sie eine angenehme Oberfläche mit einem Material, das sich für den täglichen Gebrauch in Wohnräumen eignet. Die Kombination aus Wolle, Handspinnen und Handknüpfung prägt die textile Struktur dieses Gabbeh und macht jedes handgefertigte Stück zu einem eigenständigen Teppich.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Fars in Persien und wurde von Nomadenvölkern der Ghashghai hergestellt. Fars zählt zu den Regionen Persiens mit einer langen und bedeutenden Teppichtradition. Das Knüpfen ist dort über viele Generationen hinweg Teil des handwerklichen und kulturellen Lebens gewesen. Die Geschichte der Teppichherstellung in der Region reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück.
Gabbeh-Teppiche aus Fars stehen für eine Gestaltung, die aus dem Alltag nomadischer Gemeinschaften hervorgegangen ist. Die Ghashghai entwickelten eine eigene Formensprache, in der handwerkliche Zweckmäßigkeit und freie Gestaltung nebeneinanderstehen. Anders als streng vorgegebene höfische Muster können Gabbeh-Entwürfe unmittelbar, reduziert und persönlich wirken. Ihre Farbflächen und Figuren bewahren dabei die Nähe zur Lebenswelt ihrer Schöpfer.
Die nomadische Herkunft zeigt sich nicht nur in der vereinfachten Bildsprache, sondern auch in der Bedeutung, die Farben und Motive erhalten können. Darstellungen aus der Natur, von Tieren oder aus dem täglichen Leben greifen Themen auf, die in der Umgebung der Weberinnen und Weber präsent waren. Solche Bildideen werden nicht zwingend in einer realistischen Weise ausgeführt. Stattdessen werden sie auf charakteristische Formen und klar erkennbare Zeichen konzentriert.
In Fars entstand so eine Teppichtradition, die regionale Erfahrung mit handwerklicher Freiheit verbindet. Die Herstellung von Hand bewahrt Unterschiede in Garn, Knoten und Musterverlauf. Ein Gabbeh ist deshalb nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern auch ein Zeugnis der Gestaltungstradition der Ghashghai in Fars. Seine Herkunft wird durch die Verbindung von Nomadenkultur, Wolle und einer eigenständigen, farbbetonten Knüpfweise erfahrbar.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh wird durch abstrakte Designs mit großen Farbflächen und spielerischen Figuren bestimmt. Die großzügigen Flächen geben dem Teppich eine klare, ruhige Gliederung, während die Figuren einen bewusst ungezwungenen Akzent setzen. Die Gestaltung ist nicht auf eine naturalistische Darstellung ausgerichtet, sondern arbeitet mit vereinfachten Formen, Farbkontrasten und einer leicht verständlichen Bildsprache.
Gabbeh-Muster sind häufig geometrisch geprägt. Gerade Linien, vereinfachte Umrisse und elementare Formen können zu Figuren, Feldern oder wiederkehrenden Zeichen verbunden werden. Die reduzierte Geometrie unterstreicht die ursprüngliche Wirkung dieser Teppichart. Bei einem Gabbeh dürfen kleine Abweichungen und freie Entscheidungen im Muster sichtbar bleiben; sie gehören zur handgeknüpften Entstehung und zur persönlichen Ausdrucksweise der Weber.
Die Farbwelt reicht bei Gabbeh-Teppichen von erdigen Tönen bis zu lebendigen Farben. Dieser Teppich wird als farbenfroh beschrieben und verbindet große Farbbereiche mit spielerischen Figuren. Dadurch entsteht ein Musterbild, das zugleich übersichtlich und abwechslungsreich wirkt. Die Farben und Formen können eine heitere Atmosphäre unterstützen, ohne dass der Entwurf seine textile und nomadische Herkunft verliert.
Die Motive eines Gabbeh können auf Natur, Tiere oder das tägliche Leben der nomadischen Stämme anspielen. Solche Themen geben den Figuren ihren erzählerischen Charakter. Sie machen das Muster nicht zu einer festgelegten Bildgeschichte, sondern lassen Raum für eine unmittelbare, symbolische Lesart. Die Verbindung aus abstrakter Form, kräftiger Farbwirkung und vereinfachten Figuren ist ein wesentliches Merkmal der Gabbeh-Gestaltung.
Dank dieser offenen Formensprache lässt sich ein Gabbeh in unterschiedliche Wohnstile einordnen. Die großen Farbflächen können in einem modernen, reduzierten Raum als klarer textiler Akzent erscheinen. Die handwerklich geprägten Figuren und die erdverbundene Farbidee passen ebenso zu einer traditionell eingerichteten Umgebung. Entscheidend ist dabei die Balance zwischen dekorativer Wirkung und der sichtbaren Nähe zur nomadischen Gestaltung.
Besonderheiten
Der Teppich befindet sich in sehr gutem Zustand. Seine weiche Oberfläche, die farbenfrohe Gestaltung und die handgeknüpfte Ausführung verbinden Komfort mit einer deutlich erkennbaren handwerklichen Identität. Die Verwendung handgesponnener Schafs- und Ziegenwolle sowie die dichte Knotung gehören zu den prägenden Eigenschaften dieses Stücks.
Gabbeh-Teppiche werden wegen ihrer Weichheit gern in Wohnräumen, Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren eingesetzt. Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Absaugen. Flecken können vorsichtig mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Bei stärkeren Verschmutzungen ist die Unterstützung durch eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Gelegentliches Ausklopfen kann ebenfalls dazu beitragen, die textile Oberfläche sauber zu halten.
Wolle ist biologisch abbaubar und gehört zu den natürlichen Materialien. Bei Gabbeh-Teppichen kommen zudem traditionelle Herstellungsverfahren zum Einsatz, die weniger belastend für die Umwelt sind als viele industrielle Produktionsweisen. Diese Verbindung aus Naturfaser und überlieferter Handarbeit gehört zur besonderen Einordnung des Teppichs.
FAQ
Wie reinige ich einen Gabbeh-Teppich richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit sich Staub und lose Partikel nicht dauerhaft in der Wolle festsetzen. Kleine Flecken lassen sich vorsichtig mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel behandeln. Dabei sollte die Stelle behutsam bearbeitet werden. Bei intensiveren Verschmutzungen empfiehlt sich ein professioneller Teppichreiniger, der die Wolloberfläche fachgerecht behandeln kann.
Wo kann ich meinen Gabbeh-Teppich verwenden?
Ein Gabbeh eignet sich für verschiedene Bereiche des Hauses. Seine weiche Oberfläche und sein einladendes, farbenfrohes Design passen in Wohnzimmer und Schlafzimmer ebenso wie in Kinderzimmer oder Flure. Die abstrakten Farbflächen und spielerischen Figuren können in belebten Räumen einen dekorativen Akzent setzen und zugleich die angenehme textile Haptik zur Geltung bringen.
Sind Gabbeh-Teppiche umweltfreundlich?
Gabbeh-Teppiche werden aus natürlichen Materialien wie Wolle gefertigt. Wolle ist biologisch abbaubar und gilt als umweltfreundlicher Rohstoff. Zusätzlich wird bei ihrer Herstellung auf traditionelle handwerkliche Methoden zurückgegriffen. Diese Verfahren sind weniger schädlich für die Umwelt als viele industrielle Herstellungsweisen und verbinden die Nutzung einer Naturfaser mit überlieferter Handarbeit.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













