











Perserteppich Bidjar 251×175 cm Schurwolle handgeknuepft
Ursprünglicher Preis war: 2840$710$Aktueller Preis ist: 710$
Handgeknüpfter Bidjar Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000-360.000 Knoten/qm | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 251 x 175 cm | Muster: Bidjar-Medaillon | Zustand: Gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000312
Beschreibung
Bidjar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Bidjar Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 100% Schurwolle, während für die Kette 100% Baumwolle verwendet wurde. Damit verbindet der Aufbau zwei Materialien mit unterschiedlichen Aufgaben: Die Schurwolle bildet die sichtbare und begehbare Oberfläche, die Baumwolle dient als tragende Grundlage des Knüpfgewebes. Die handgeknüpfte Ausführung entsteht Knoten für Knoten und unterscheidet sich dadurch grundsätzlich von maschinell gefertigten Teppichen oder handgewebten Kelims.
Die angegebene Knotendichte liegt bei ca. 300.000-360.000 Knoten/qm. Eine solche Dichte steht für eine sorgfältig aufgebaute, detailfähige Knüpfstruktur. Beim Knüpfen wird jedes einzelne Florbüschel in die Kette eingearbeitet und anschließend durch die Schussfäden gesichert. Reihe für Reihe wächst so ein textiles Gewebe, dessen Muster unmittelbar aus der Anordnung der Knoten entsteht. Die Schurwolle eignet sich für diese Arbeitsweise, weil sie belastbar und zugleich elastisch ist.
Wolle bringt bei einem Teppich mehrere praktische Eigenschaften zusammen. Sie fühlt sich angenehm an, kann zur Schalldämpfung im Raum beitragen und unterstützt einen ausgeglichenen Umgang mit Luftfeuchtigkeit. Die Baumwollkette ist fein verspinnbar und bildet eine stabile, regelmäßige Basis für das Knüpfen. Der Materialaufbau dieses Stücks wird daher durch einen Schurwollflor und eine Baumwollkette klar bestimmt.
Im Langtext wird der Zustand als neuwertig bezeichnet; in der Kurzbeschreibung ist er als gut angegeben. Beide Zustandsangaben gehören zur Beschreibung dieses Einzelstücks. Die handwerkliche Fertigung bleibt dabei sichtbar in der Struktur: Ein handgeknüpfter Teppich ist das Ergebnis geduldiger, wiederholter Arbeit und nicht eines durchgehenden industriellen Produktionsvorgangs.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Bidjar in Kurdistan, Persien. Bidjar zählt zu den bekannten persischen Teppichregionen und steht für eine eigenständige Knüpftradition innerhalb der großen Vielfalt persischer Orientteppiche. Die Bezeichnung Bidjar verweist hier auf die Herkunft des Teppichs und nicht lediglich auf ein dekoratives Motiv. Kurdistan ist eine kulturhistorisch geprägte Region, in der die Teppichherstellung über lange Zeit als handwerkliche Tätigkeit weitergegeben wurde.
Persische Teppiche entstehen in unterschiedlichen regionalen Zentren, deren Arbeiten jeweils eigene Vorstellungen von Farbe, Aufbau und Ornamentik entwickelt haben. Zu den bekannten Namen der persischen Teppichwelt gehören unter anderem Nain, Sarough, Täbriz, Isfahan, Kashan, Bidjar und Ghom. Diese Ortsbezeichnungen helfen dabei, verschiedene Traditionen voneinander zu unterscheiden. Ein Bidjar wird deshalb nicht allein über sein Medaillon erkannt, sondern auch über den Zusammenhang von Herkunft, Knüpfweise und regionaler Gestaltung.
Die Herstellung eines persischen Teppichs beginnt mit dem Aufbau des Knüpfstuhls und der gespannten Kette. Auf dieser Grundlage werden die farbigen Knoten nach einem vorgegebenen Entwurf gesetzt. Schussfäden stabilisieren die jeweils gearbeiteten Reihen, während die Florenden später eine zusammenhängende Oberfläche bilden. Dieses Verfahren erfordert Konzentration, Übung und Zeit. Die Zeichnung wird nicht auf eine fertige Fläche gedruckt, sondern wächst aus der handwerklichen Folge einzelner Knoten.
In der persischen Teppichtradition stehen sowohl florale als auch geometrische Formen nebeneinander. Viele Entwürfe verbinden stilisierte Pflanzen, Ranken, Blüten und Blattformen mit klar gegliederten Rahmen, Feldern oder Medaillons. Dadurch können Teppiche dekorativ wirken, ohne ihre geordnete Struktur zu verlieren. Auch bei Bidjar ist der Teppich nicht bloß ein Gebrauchsgegenstand, sondern ein Textil, in dem regionale Gestaltung und handwerkliche Technik zusammenkommen.
Die Bedeutung der Herkunft zeigt sich außerdem in der Weitergabe des Wissens. Das Spannen der Kette, die Auswahl und Vorbereitung des Garns, das Lesen eines Musterplans und das regelmäßige Schließen der Reihen verlangen praktische Erfahrung. Bei handgeknüpften Teppichen wird diese Erfahrung in der Oberfläche nachvollziehbar. Die Knotendichte, der Aufbau des Flors und die klare Anlage des Musters gehören zu den Merkmalen, durch die eine regionale Knüpftradition als zusammenhängende handwerkliche Sprache erkennbar wird.
Bidjar-Teppiche werden traditionell mit Beständigkeit und einer ruhigen, klaren Wirkung verbunden. Diese Einordnung beschreibt die Teppichart und ihre handwerkliche Tradition; sie ersetzt nicht die konkreten Angaben zu diesem Stück. Bei dem vorliegenden Teppich sind Herkunft, Material, Technik, Knotendichte und Medaillonmuster ausdrücklich benannt. So lässt sich seine Einordnung nachvollziehbar aus den überlieferten Merkmalen ableiten.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Bidjar-Medaillon bezeichnet. Ein Medaillon ordnet die Gestaltung um ein zentrales Ornament oder ein zentrales Feld. Dadurch erhält die Fläche einen klaren Schwerpunkt, während die umgebenden Partien diesen Mittelpunkt aufnehmen und rahmen. Das Medaillon ist eine der verbreiteten Grundformen persischer Teppichgestaltung und kann mit floralen, geometrischen oder kombinierten Details ausgearbeitet werden.
Bei einem Medaillonmuster entsteht die Wirkung aus dem Verhältnis zwischen Zentrum, Innenfeld und Randzone. Das Auge findet zunächst einen Mittelpunkt und bewegt sich anschließend zu den angrenzenden Ornamenten. Rahmen können die Komposition fassen und die Übergänge zwischen den Bereichen ordnen. Diese Gliederung macht ein Medaillon auch dann lesbar, wenn zahlreiche kleinere Formen in die Gesamtzeichnung integriert sind.
Die persische Musterwelt arbeitet häufig mit stilisierten Naturformen. Blüten, Ranken, Blätter und Palmetten werden nicht als naturgetreue Abbildungen wiedergegeben, sondern in eine ornamentale Ordnung überführt. Geometrische Linien können diese Formen ergänzen und ihnen einen festen Rhythmus geben. Ein Musterplan dient dabei als Orientierung für die Abfolge und Platzierung der Knoten. Die Ausführung bleibt dennoch handwerklich und entsteht direkt am Knüpfstuhl.
Die Bezeichnung Bidjar-Medaillon beschreibt bei diesem Einzelstück die angegebene Mustertradition. Sie darf nicht mit einer Herkunftsangabe verwechselt werden: Hier sind Bidjar als Herkunft und das Bidjar-Medaillon als Muster zugleich genannt. In der Teppichkunde können Ortsnamen sowohl regionale Ursprünge als auch stilistische Bezüge bezeichnen. Für die Beschreibung dieses Teppichs ist entscheidend, dass seine Herkunft in Bidjar, Kurdistan, Persien angegeben ist und sein Dekor als Bidjar-Medaillon bezeichnet wird.
Die Detailfähigkeit eines solchen Entwurfs steht in Beziehung zur handgeknüpften Struktur. Bei einer Knotendichte von ca. 300.000-360.000 Knoten/qm können Linien, Konturen und kleinere Ornamentbereiche differenziert aufgebaut werden. Die Knotenzahl ist dabei kein eigenständiges Muster, sondern die technische Grundlage, durch die ein Entwurf in der Teppichoberfläche umgesetzt wird. Schurwolle nimmt die Farben und Konturen des Flors auf und gibt der Zeichnung ihre textile Erscheinung.
Ein Medaillonentwurf wirkt außerdem über Wiederholung und Ausgewogenheit. Ornamente werden so aufeinander bezogen, dass das zentrale Motiv nicht isoliert bleibt. Randbereiche schaffen einen Abschluss, während Füllmotive die Zwischenräume strukturieren. Diese Prinzipien gehören zur allgemeinen persischen Entwurfstradition und erklären, warum Medaillonmuster über verschiedene Regionen hinweg verbreitet sind. Das konkrete Muster dieses Teppichs bleibt dabei als Bidjar-Medaillon bezeichnet.
Besonderheiten
Zu den besonderen Angaben dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Bidjar in Kurdistan, Persien, die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus 100% Schurwolle und die Kette aus 100% Baumwolle. Hinzu kommt die Knotendichte von ca. 300.000-360.000 Knoten/qm. Diese Kombination beschreibt die technische und regionale Einordnung des Einzelstücks, ohne Merkmale hinzuzufügen, die nicht genannt sind.
Das Muster ist als Bidjar-Medaillon ausgewiesen. Der Zustand wird in den vorliegenden Beschreibungen einmal als gut und im ausführlichen Text als neuwertig bezeichnet. Die unterschiedlichen Formulierungen werden hier transparent zusammengeführt. Eine Signatur, ein Herstellungsjahr oder ein bestimmtes Alter sind nicht angegeben und werden daher nicht behauptet.
FAQ
Woher stammt der Teppich?
Der Teppich stammt aus Bidjar in Kurdistan, Persien. Bidjar ist sowohl als Herkunftsbezeichnung als auch im Namen des angegebenen Medaillonmusters genannt. Er wird daher als Bidjar Perserteppich eingeordnet. Andere Herkunftsorte werden für dieses Stück nicht genannt.
Aus welchem Material besteht der Teppich?
Der Flor besteht aus 100% Schurwolle. Die Kette ist aus 100% Baumwolle gefertigt. Schurwolle bildet die sichtbare Florfläche, während die Baumwolle als Grundgewebe des handgeknüpften Teppichs dient. Weitere Materialien sind für dieses Stück nicht angegeben.
Wie ist der Zustand des Teppichs?
In der Kurzbeschreibung wird der Zustand als gut angegeben. Der ausführliche Beschreibungstext bezeichnet ihn als neuwertig. Beide Angaben werden deshalb in der Produktbeschreibung berücksichtigt. Eine zusätzliche Aussage zu Alter, Restaurierungen oder Gebrauchsspuren liegt nicht vor.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








