Perserteppich 390×293 cm Wolle handgeknüpft

2441$

Handgeknüpfter Perserteppich | Knotendichte: hochwertige Verarbeitung | Material: 100% Wolle, 100% Baumwolle | Größe: 390 x 293 cm | Muster: Medaillon | Zustand: Top Zustand – Top Qualität

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: CEC7D548 Kategorien: ,

Inventarnummer: CEC7D548

Beschreibung

Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft. Seine Herstellung beruht damit auf einer traditionellen Technik, bei der die Oberfläche nicht gedruckt oder maschinell geprägt wird, sondern durch viele einzelne Knoten entsteht. Als Materialien sind 100% Wolle und 100% Baumwolle angegeben. Weitere Fasern oder Mischungen werden für dieses Stück nicht genannt.

Wolle gehört zu den klassischen Materialien der persischen Teppichkunst. Sie wird traditionell wegen ihrer widerstandsfähigen Faser, ihrer Wärme und ihrer griffigen Haptik verwendet. Je nach Verarbeitung kann Wolle eine eher matte oder leicht lebendige Oberfläche zeigen und den Charakter eines Teppichs wesentlich bestimmen. Auch ihre natürliche Elastizität ist für textile Bodenbeläge von Bedeutung. Die Baumwolle ergänzt die Materialangabe dieses Teppichs. In der traditionellen Teppichherstellung wird Baumwolle häufig für eine feste, gleichmäßige Grundlage eingesetzt, in die die Knoten eingearbeitet werden.

Beim Handknüpfen wird zunächst eine textile Struktur aus längs und quer verlaufenden Fäden vorbereitet. Danach setzt die knüpfende Person Knoten Reihe für Reihe in diese Grundlage. Zwischen den Knoten werden die Schussfäden eingelegt und verdichtet. Anschließend wird die Oberfläche bearbeitet, geordnet und je nach Arbeitsschritt geschoren. Der Ablauf erfordert Zeit, Erfahrung und eine kontrollierte Spannung des Gewebes. Die Angabe einer hochwertigen Verarbeitung bezieht sich auf die handwerkliche Ausführung dieses Teppichs.

Die genaue Zuordnung der genannten Materialien zu Flor und Kette ist in der Beschreibung nicht weiter aufgeschlüsselt. Deshalb wird hier keine zusätzliche Materialverteilung behauptet. Festgehalten werden können die Materialien 100% Wolle und 100% Baumwolle sowie die handgeknüpfte Technik. Die Florhöhe ist mit 10 mm angegeben. Zusammen mit der traditionellen Knüpfweise beschreibt dies die textile Beschaffenheit, ohne weitere Eigenschaften des einzelnen Stücks vorauszusetzen.

Herkunft und Tradition

Dieser Perserteppich stammt aus dem Iran. Die iranische Teppichkunst zählt zu den bedeutenden Traditionen orientalischer Textilgestaltung. Sie entwickelte sich über viele Jahrhunderte in unterschiedlichen Landschaften und Städten. Dabei entstanden verschiedene Vorstellungen von Zeichnung, Proportion, Farbgebung und Ornament. Die Bezeichnung Perserteppich benennt in diesem Fall die Herkunft aus Iran; sie weist nicht automatisch auf eine bestimmte Stadt oder eine einzelne regionale Schule hin.

Zu den bekannten Zentren der persischen Teppichkunst gehören Kerman, Isfahan, Tabriz und Qom. Jede dieser Regionen wird mit eigenen historischen Entwicklungen und gestalterischen Vorlieben verbunden. Kerman ist häufig für fein gegliederte florale Entwürfe, Ranken und ausgewogene Gesamtkompositionen bekannt. Isfahan wird mit sorgfältig gezeichneten Arabesken, floralen Formen und einer oft streng organisierten Ornamentik in Verbindung gebracht. Tabriz besitzt eine lange Knüpftradition und ist für präzise Zeichnungen, Medaillons und vielfältige Feldaufteilungen bekannt. Qom steht in der persischen Teppichwelt für detailreiche Entwürfe und eine differenzierte Ornamentensprache.

Diese Ortsnamen erklären die Vielfalt iranischer Teppiche, begründen jedoch keine zusätzliche Zuordnung dieses Stücks. Regionale Traditionen beeinflussten einander, bewahrten aber zugleich eigene Muster, Farbrezepte und Fertigkeiten. Wissen wurde in Werkstätten und Familien weitergegeben. Entwürfe konnten gezeichnet, überliefert und an die jeweilige Knüpftechnik angepasst werden. Die Herstellung verband daher praktische Arbeit mit einem kulturellen Gedächtnis, das sich in wiederkehrenden Ornamenten und Kompositionsformen ausdrückt.

Ein handgeknüpfter Teppich entsteht langsam und in vielen einzelnen Arbeitsschritten. Die Knüpfenden müssen den Aufbau des Entwurfs verstehen und die Knoten in der vorgesehenen Reihenfolge setzen. Die Dichte, die Spannung der Kette und die regelmäßige Verdichtung der Reihen beeinflussen die Stabilität und die Zeichnung. Nach dem Knüpfen folgen je nach Herstellung das Zurichten, Waschen und Scheren. Diese Arbeitsschritte gehören allgemein zur Teppichherstellung; konkrete zusätzliche Bearbeitungen dieses Stücks sind nicht angegeben.

Persische Teppiche können sowohl für den täglichen Gebrauch als auch für repräsentative Räume gefertigt werden. Ihre Muster reichen von floralen Kompositionen über geometrische Ordnungen bis zu Gebetsnischen, Gartenbildern und figürlichen Szenen. Die Mustertradition ist nicht auf eine einzige Farbpalette beschränkt. Sie umfasst zurückhaltende und kräftige Farbstimmungen ebenso wie sehr fein abgestufte Nuancen. Die Wirkung eines einzelnen Teppichs entsteht aus dem Zusammenspiel von Material, Knotentechnik, Zeichnung und Farbverteilung.

Auch andere iranische Teppichformen gehören zu diesem kulturellen Umfeld. Gabbeh-Teppiche sind für gröbere Webarten und einfache, häufig abstrakte Designs bekannt. Kelims werden flach gewebt und unterscheiden sich dadurch technisch von einem geknüpften Teppich. Nain, Bijar und Mashhad sind weitere bekannte Namen der iranischen Teppichwelt. Sie stehen für unterschiedliche regionale und handwerkliche Traditionen. Ihre Erwähnung dient der Einordnung der persischen Teppichkunst und sagt nichts über die konkrete Herkunft dieses Teppichs aus.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist als Medaillon angegeben. Eine Medaillonkomposition besitzt ein klar erkennbares Zentrum, das die Ordnung des übrigen Entwurfs bestimmt. Um dieses Zentrum kann sich ein inneres Feld mit ergänzenden Ornamenten legen. Häufig wird die Gesamtgestaltung zusätzlich durch eine Bordüre gefasst. Die genaue Form, Farbgebung und Ausarbeitung des Medaillons sind für dieses Stück nicht beschrieben und werden daher nicht ergänzt.

Das Medaillon gehört zu den wichtigen Kompositionsformen der persischen Teppichkunst. Es kann als runde, ovale, polygonale oder aus mehreren ineinandergreifenden Formen aufgebaute Figur erscheinen. Seine Größe und seine Beziehung zum Feld beeinflussen die Proportion des gesamten Teppichs. Ein zentrales Motiv kann von Ranken, Blüten, Blättern, Palmetten oder geometrischen Formen begleitet werden. Welche dieser Elemente bei einem bestimmten Teppich tatsächlich vorhanden sind, lässt sich jedoch nur aus einer konkreten Beschreibung oder der Ansicht des Stücks ableiten.

Persische Muster greifen oft auf stilisierte Naturformen zurück. Blumen werden nicht unbedingt naturgetreu wiedergegeben, sondern in ein ornamentales System übertragen. Ranken verbinden einzelne Motive, Blätter füllen Zwischenräume und wiederholte Formen schaffen Rhythmus. Geometrische Linien können Grenzen markieren oder den Aufbau des Feldes gliedern. Bei einem Medaillonmuster werden solche Gestaltungsmittel häufig auf das Zentrum ausgerichtet. Diese Erläuterung beschreibt die Tradition des Mustertyps, nicht zusätzliche Einzelmotive dieses Teppichs.

Die Bordüre erfüllt in vielen persischen Teppichen eine ordnende Funktion. Ein breiter Hauptstreifen kann das stärkste wiederkehrende Ornament tragen. Schmalere Nebenbordüren vermitteln zwischen Innenfeld und äußerem Rand. Durch diese Gliederung entsteht ein Verhältnis von Mitte, Übergang und Abschluss. Bei einem Medaillonteppich verstärkt die Rahmung häufig die Wirkung des zentralen Motivs. Eine konkrete Bordürenzeichnung ist für das vorliegende Stück nicht angegeben.

Neben Medaillonentwürfen kennt die persische Teppichkunst Allover-Muster, Gebetsnischen, Gartenkompositionen, Jagdszenen und geometrische Rapporte. Manche Muster sind streng symmetrisch aufgebaut. Andere zeigen kleine Abweichungen, die während der manuellen Herstellung entstehen können. Die Übertragung einer Vorlage in Knoten ist selbst ein wichtiger Teil des handwerklichen Vorgangs. Dabei werden Linien, Flächen und Farbübergänge in eine textile Struktur übersetzt.

Die Stilbezeichnung Vintage ergänzt die Musterangabe. Sie beschreibt eine zeitbezogene Einordnung innerhalb der heutigen Einrichtungssprache und ersetzt keine Herkunftsangabe. Traditionelle Ornamente können in einem Vintage-Kontext mit einer zurückgenommenen oder historisch wirkenden Gesamtwirkung verbunden werden. Für diesen Teppich sind als konkrete gestalterische Informationen das Medaillonmuster und der Stil Vintage genannt. Weitere Farbtöne oder einzelne Ornamente werden nicht behauptet.

Besonderheiten

Der Teppich wird als Top Zustand und Top Qualität beschrieben. Seine Florhöhe beträgt 10 mm. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben ergänzen die Beschreibung der handgeknüpften Ausführung und der Materialien Wolle und Baumwolle. Die iranische Herkunft, das Medaillonmuster und die Stilbezeichnung Vintage bilden weitere festgehaltene Merkmale dieses einzelnen Teppichs.

Für die Pflege eines handgeknüpften Teppichs empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Absaugen. Bei stärkerem Reinigungsbedarf kann eine professionelle Teppichreinigung beauftragt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig erhalten bleiben. Geeignete Pflege unterstützt den Erhalt von Fasern und Oberfläche, ohne die Herkunft oder die handwerkliche Herstellung zu verändern.

FAQ

Wie pflege ich diesen Perserteppich am besten?

Der Teppich sollte regelmäßig und vorsichtig abgesaugt werden, um losen Staub und alltägliche Verschmutzungen zu entfernen. Bei Bedarf ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll, weil die Behandlung an die handgeknüpfte Konstruktion und die genannten Fasern angepasst werden kann. Starke direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ungleichmäßig ausbleichen. Aggressive Reinigungsmittel oder eine unsachgemäße Nassbehandlung sind bei handgeknüpften Teppichen grundsätzlich zu vermeiden.

Woher stammt dieser Perserteppich?

Dieser Perserteppich stammt aus dem Iran. Die persische Teppichkunst umfasst zahlreiche regionale Traditionen, darunter Kerman, Isfahan, Tabriz und Qom. Diese Zentren sind für unterschiedliche Zeichnungen, Farbpaletten und technische Entwicklungen bekannt. Sie erklären den historischen Rahmen iranischer Teppiche, weisen dieses Stück aber nicht einer dieser Städte zu. Als Herkunft ist für den Teppich Iran angegeben.

Was macht diesen Perserteppich besonders?

Zu seinen beschriebenen Merkmalen gehören die handgeknüpfte Herstellung, die Materialien 100% Wolle und 100% Baumwolle sowie das Medaillonmuster. Hinzu kommen Top Zustand, Top Qualität, eine Florhöhe von 10 mm und die Eignung für Fußbodenheizung. Die Herkunft Iran und der Stil Vintage vervollständigen das dokumentierte Profil. Die traditionelle Knüpftechnik macht ihn zu einem einzelnen handwerklich gefertigten Teppich.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen